Hallo!
Ja, da staunt ihr, was? Ein Post - nach fast einem Jahr! Warum die lange Pause?
Ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht. Es könnte durchaus etwas damit zu tun haben, dass ich seit Oktober in meinem praktischen Jahr bin - das heißt, ich mache ganz verschiedene Praktika, und so etwas schafft natürlich unglaublich viele neue Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Und da bleibt oft nicht so viel Zeit zum Backen und Kochen, beziehungsweise, zum Ausprobieren, schönen Anrichten und Verbloggen ;)
Vielleicht berichte ich einmal ein einem separaten Post über meine bisherigen Praktika und was ich alles gemacht habe, wenn euch das interessiert!
Gestern Abend habe ich nun aber endlich einmal wieder etwas Neues ausprobiert und hatte heute Morgen spontan Lust, Bilder zu machen für einen Post!
Es handelt sich um ein kurzfristig entstandenes Brot...ich hatte noch Hunger und ungestillte Backwut! Und da ich gerade versuche, auf Zucker zu verzichten, ist etwas Süßes schon einmal ausgeschieden. Brot war auch gerade alle - passt doch!
Und die ganzen Zutaten waren auch im Hause. Stand dem spontanen Backvergnügen also nichts mehr im Wege!
Wer jetzt auch Lust auf ein frisches Brot hat, hier das Rezept:
Für 1 Kastenform brauchst du:
1 Pckg. Trockenhefe
ca. 250 mL Wasser
1 TL Salz
15 g Chiasamen
15 g Sesam
400 g Dinkelmehl
100 g Buchweizenvollkornmehl
Und so geht's:
Mische alle trockenen Zutaten in einer Schüssel. Gib dann schrittweise Wasser hinzu und knete mit den Händen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen lässt du nun mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt für eine halbe bis dreiviertel Stunde an einem möglichst warmen Ort gehen.
In der Zwischenzeit öle und mehle die Kastenform und heize den Backofen rechtzeitig auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Gib dann den Teig in die Form, drücke ihn möglichst gleichmäßig hinein und bepinsele die Oberfläche mit etwas Wasser. Ich habe dann in der Mitte einen langen Schnitt gemacht, damit das Brot im Ofen schöner aufgehen kann!
Nach einer Backzeit von ca. 25 min. war mein Brot fertig - je nach Ofen kann das natürlich variieren, es sollte oben leicht braun sein...
Am allerbesten schmeckt das gute Brot natürlich frisch aus dem Ofen - ich habe mir sofort nach dem Herausholen ein kleines Stück gegönnt, natürlich habe ich mir daran fast die Finger verbrannt. War aber trotzdem lecker ;)
Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachbacken...
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Sonntag, 24. Juni 2018
Dienstag, 28. Juli 2015
Herzhafter Brotgenuss: Zwiebelbaguette mit Walnüssen und Gartenkräutern
Hallo :)
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 13. April 2015
Pfiffiges für die Mittagspause: Überkrustetes Vollkornbrot mit Tomaten und Zucchini
Hallo :)
Mittlerweile verfasse ich meine Beiträge wieder aus dem Norden Deutschlands...aber das Rezept, das ich heute posten möchte, habe ich noch im Süden ausprobiert ;) Nämlich zusammen mit meiner Mama. Und es war so einfach, trotzdem raffiniert und hat uns so gut geschmeckt, dass es auf jeden Fall ins Repertoire der Gerichte aufgenommen wird, die immer wieder nachgemacht werden :)
Innerhalb von einer Viertelstunde hat man etwas Warmes, Herzhaftes, Gesundes und ziemlich lange Sättigendes zubereitet :)
für 2 Portionen (à 2 Scheiben) brauchst du:
4 Scheiben Vollkornbrot
4 Scheiben Käse (entweder Sandwich-Schmelzkäse oder Käseaufschnitt aus der Packung oder mit dem Käsehobel selbst vom Käsestück heruntergehobelten Hartkäse)
Kräuterfrischkäse
wer mag, 1-2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 mittlere Tomate
50-60 g Zucchini
Kräutersalz
frische Kräuter (z.B. Schnittlauch) zum Garnieren
Und so geht's:
Toaste zunächst die Brotscheiben, damit sie später nicht zu weich werden, wenn das Gemüse im Ofen saftet. Bestreiche sie dann mit Kräuterfrischkäse und gib den Knoblauch darauf.
Entferne die Tomatenkerne und schneide die Tomate in kleine Würfel, wie etwa für Bruschetta. Viertle das Zucchinistück längs und schneide die Viertel in kleine Scheiben (sieht dann aus wie große Kuchenstücke).
Belege die Brote je mit dem Gemüse (also entweder mit Tomate oder mit Zucchini) und streue das Kräutersalz darüber. Dann den Käse obenauf legen und im Ofen auf höchster Stufe mit dem Grill ca. 5 min. überbacken, bis der Käse blubbert und leicht bräunt.
Voilà!
Guten Appetit, liebe Grüße,
Miakatzi
Mittlerweile verfasse ich meine Beiträge wieder aus dem Norden Deutschlands...aber das Rezept, das ich heute posten möchte, habe ich noch im Süden ausprobiert ;) Nämlich zusammen mit meiner Mama. Und es war so einfach, trotzdem raffiniert und hat uns so gut geschmeckt, dass es auf jeden Fall ins Repertoire der Gerichte aufgenommen wird, die immer wieder nachgemacht werden :)
Innerhalb von einer Viertelstunde hat man etwas Warmes, Herzhaftes, Gesundes und ziemlich lange Sättigendes zubereitet :)
für 2 Portionen (à 2 Scheiben) brauchst du:
4 Scheiben Vollkornbrot
4 Scheiben Käse (entweder Sandwich-Schmelzkäse oder Käseaufschnitt aus der Packung oder mit dem Käsehobel selbst vom Käsestück heruntergehobelten Hartkäse)
Kräuterfrischkäse
wer mag, 1-2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 mittlere Tomate
50-60 g Zucchini
Kräutersalz
frische Kräuter (z.B. Schnittlauch) zum Garnieren
Und so geht's:
Toaste zunächst die Brotscheiben, damit sie später nicht zu weich werden, wenn das Gemüse im Ofen saftet. Bestreiche sie dann mit Kräuterfrischkäse und gib den Knoblauch darauf.
Entferne die Tomatenkerne und schneide die Tomate in kleine Würfel, wie etwa für Bruschetta. Viertle das Zucchinistück längs und schneide die Viertel in kleine Scheiben (sieht dann aus wie große Kuchenstücke).
Belege die Brote je mit dem Gemüse (also entweder mit Tomate oder mit Zucchini) und streue das Kräutersalz darüber. Dann den Käse obenauf legen und im Ofen auf höchster Stufe mit dem Grill ca. 5 min. überbacken, bis der Käse blubbert und leicht bräunt.
Voilà!
Guten Appetit, liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 2. November 2014
Hefeteig an Halloween: Buttermilch-Fächer mit Kräuterbutter
Hallo :)
Jetzt ist es endgültig so weit: der November ist da. Aber vorher war am 31. Oktober doch was....ach ja, richtig, Halloween!
Ich muss zugeben, dass ich mir eigentlich überhaupt nichts aus diesem Fest mache. Zumindest habe ich bisher nie wirklich etwas an Halloween unternommen, geschweige denn, habe mich in ein Kostüm geworfen...
Dieses Jahr war es allerdings etwas anders. Ich war auf eine Halloween-Party eingeladen, und da ist es dann ja wohl selbstverständlich, sich etwas in Schale zu werfen ;)
Jedenfalls machte ich als Hexe verkleidet und mit zwei Plastikboxen voller Fingerfood in den Armen auf den Weg...und ich muss sagen, ich hatte meinen Spaß daran, von den Leuten in der U-Bahn angestarrt zu werden :)
In diesem Post soll es aber weniger um meine ersten Halloween-Erfahrungen als um das Fingerfood gehen, das ich vorher gebacken habe...und zwar um leckere Brötchen aus Buttermilch-Hefeteig, extravagant als Fächer "verkleidet", zwischen deren Falten würzige Kräuterbutter darauf lauert, den Gaumen zu überraschen.
Das Rezept stammt aus einem Backbuch, "Let's Bake", das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe...und ich habe mal wieder ein neues Vorbild für mich entdeckt: Die Autorin Cynthia Barcomi.
In ihrem Vorwort schreibt sie voller Leidenschaft über's Backen, ihre Anleitungen zeugen von Professionalität und Perfektionismus, und ich habe einige wertvolle neue Tipps bekommen, wie man das Backwerk noch einen Ticken näher an die Vollendung heranbringen kann...
Hier nun jedenfalls das Rezept für "The Holy Grail of Rolls":
Für 24 Stück braucht man:
Teig:
50 g Butter
500 g Buttermilch, warm
650 g Mehl Type 405
7 g Trockenhefe
1/4 TL Natron
15 g Salz
20 g Zucker
Kräuterbutter:
100 g weiche Butter
2 Zehen fein gehackten Knoblauch
1 Handvoll gehackter Kräuter, im Originalrezept stehen frische Kräuter, ich jedoch muss zugeben, dass ich dieses Mal aus Zeitmangel auch mit tiefgefrorenen Kräutern ans Ziel
gekommen bin ;)
Meersalz nach Geschmack
So geht's:
Erwärme die Buttermilch in einem Topf und zerlasse die Butter darin. Dann lass das Gemisch auf ca. Raumtemperatur abkühlen, bevor du mit dem Hefeteig weitermachst.
In der Zwischenzeit das Mehl mit der Hefe, dem Natron, Salz und Zucker vermengen. Dann die abgekühlte Butter-Milch dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine einige Minuten verkneten. Anschließend mit den Händen noch etwas weiterkneten und nicht wundern, der Teig ist relativ klebrig, aber bitte kein Mehl hinzufügen! Es ist alles gut so, wie es ist...;)
Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat; bei mir hat es allerdings etwas länger gedauert :) Wenn der Hefeteig etwas zu langsam geht, kann man den Backofen kurzzeitig auf ca. 50 °C hochheizen, ausschalten und den Hefeteig bei leicht geöffneter Klappe hineinstellen, dies beschleunigt den Gehprozess etwas.
Den Teig in der Schüssel mit den Fingerspitzen etwas niederdrücken, dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und noch ein paar Minuten ruhen lassen.
Währenddessen kann man schon einmal die Kräuterbutter für die Füllung vorbereiten.
Dafür die weiche Butter mit den Kräutern, dem Salz und dem Knoblauch mit dem Mixer gut verrühren.
Dann zwei Muffinformen buttern, alternativ kann man auch, wie ich, in Silikonförmchen backen...als Herzchen sehen die fertigen Brötchen auch sehr schön aus :)
Jetzt die Teighälften auf ca. DIN-A4-Format ausrollen oder -ziehen. Dann großzügig mit einer dicken Schicht Kräuterbutter bestreichen, dabei wirklich bis zum Rand buttern! Sonst bekommt irgendjemand später ein Brötchen ohne Kräuterbutter, und das wäre wirklich schade ;)
Den Ofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Nun schneidet man die Platten längs in fünf gleiche Streifen, die man dann mithilfe einer Palette oder eines Brotmessers säuberlich übereinander legt und anschließend quer in 12 gleiche Stücke schneidet.
Diese legt man jetzt in die Formen, und zwar mit der Schnittfläche nach oben. Es kann sein, dass man nicht wirklich sieht, dass es sich um Fächer handelt, da die einzelnen Schichten jetzt durch das Schneiden sehr nah aneinander liegen...aber keine Angst, das Backen wird seinen Teil dazu tun :)
Als letzten Schritt die Fächer ca. 15 min. backen, bis sie leicht gebräunt sind und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.
Sie kamen auf der Party sehr gut an, ich darf nicht vergessen, meinen Freundinnen das Rezept zu geben :)
Und so sahen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Jetzt ist es endgültig so weit: der November ist da. Aber vorher war am 31. Oktober doch was....ach ja, richtig, Halloween!
Ich muss zugeben, dass ich mir eigentlich überhaupt nichts aus diesem Fest mache. Zumindest habe ich bisher nie wirklich etwas an Halloween unternommen, geschweige denn, habe mich in ein Kostüm geworfen...
Dieses Jahr war es allerdings etwas anders. Ich war auf eine Halloween-Party eingeladen, und da ist es dann ja wohl selbstverständlich, sich etwas in Schale zu werfen ;)
Jedenfalls machte ich als Hexe verkleidet und mit zwei Plastikboxen voller Fingerfood in den Armen auf den Weg...und ich muss sagen, ich hatte meinen Spaß daran, von den Leuten in der U-Bahn angestarrt zu werden :)
In diesem Post soll es aber weniger um meine ersten Halloween-Erfahrungen als um das Fingerfood gehen, das ich vorher gebacken habe...und zwar um leckere Brötchen aus Buttermilch-Hefeteig, extravagant als Fächer "verkleidet", zwischen deren Falten würzige Kräuterbutter darauf lauert, den Gaumen zu überraschen.
Das Rezept stammt aus einem Backbuch, "Let's Bake", das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe...und ich habe mal wieder ein neues Vorbild für mich entdeckt: Die Autorin Cynthia Barcomi.
In ihrem Vorwort schreibt sie voller Leidenschaft über's Backen, ihre Anleitungen zeugen von Professionalität und Perfektionismus, und ich habe einige wertvolle neue Tipps bekommen, wie man das Backwerk noch einen Ticken näher an die Vollendung heranbringen kann...
Hier nun jedenfalls das Rezept für "The Holy Grail of Rolls":
Für 24 Stück braucht man:
Teig:
50 g Butter
500 g Buttermilch, warm
650 g Mehl Type 405
7 g Trockenhefe
1/4 TL Natron
15 g Salz
20 g Zucker
Kräuterbutter:
100 g weiche Butter
2 Zehen fein gehackten Knoblauch
1 Handvoll gehackter Kräuter, im Originalrezept stehen frische Kräuter, ich jedoch muss zugeben, dass ich dieses Mal aus Zeitmangel auch mit tiefgefrorenen Kräutern ans Ziel
gekommen bin ;)
Meersalz nach Geschmack
So geht's:
Erwärme die Buttermilch in einem Topf und zerlasse die Butter darin. Dann lass das Gemisch auf ca. Raumtemperatur abkühlen, bevor du mit dem Hefeteig weitermachst.
In der Zwischenzeit das Mehl mit der Hefe, dem Natron, Salz und Zucker vermengen. Dann die abgekühlte Butter-Milch dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine einige Minuten verkneten. Anschließend mit den Händen noch etwas weiterkneten und nicht wundern, der Teig ist relativ klebrig, aber bitte kein Mehl hinzufügen! Es ist alles gut so, wie es ist...;)
Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat; bei mir hat es allerdings etwas länger gedauert :) Wenn der Hefeteig etwas zu langsam geht, kann man den Backofen kurzzeitig auf ca. 50 °C hochheizen, ausschalten und den Hefeteig bei leicht geöffneter Klappe hineinstellen, dies beschleunigt den Gehprozess etwas.
Den Teig in der Schüssel mit den Fingerspitzen etwas niederdrücken, dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und noch ein paar Minuten ruhen lassen.
Währenddessen kann man schon einmal die Kräuterbutter für die Füllung vorbereiten.
Dafür die weiche Butter mit den Kräutern, dem Salz und dem Knoblauch mit dem Mixer gut verrühren.
Dann zwei Muffinformen buttern, alternativ kann man auch, wie ich, in Silikonförmchen backen...als Herzchen sehen die fertigen Brötchen auch sehr schön aus :)
Jetzt die Teighälften auf ca. DIN-A4-Format ausrollen oder -ziehen. Dann großzügig mit einer dicken Schicht Kräuterbutter bestreichen, dabei wirklich bis zum Rand buttern! Sonst bekommt irgendjemand später ein Brötchen ohne Kräuterbutter, und das wäre wirklich schade ;)
Den Ofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Nun schneidet man die Platten längs in fünf gleiche Streifen, die man dann mithilfe einer Palette oder eines Brotmessers säuberlich übereinander legt und anschließend quer in 12 gleiche Stücke schneidet.
Diese legt man jetzt in die Formen, und zwar mit der Schnittfläche nach oben. Es kann sein, dass man nicht wirklich sieht, dass es sich um Fächer handelt, da die einzelnen Schichten jetzt durch das Schneiden sehr nah aneinander liegen...aber keine Angst, das Backen wird seinen Teil dazu tun :)
Als letzten Schritt die Fächer ca. 15 min. backen, bis sie leicht gebräunt sind und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.
Sie kamen auf der Party sehr gut an, ich darf nicht vergessen, meinen Freundinnen das Rezept zu geben :)
Und so sahen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 11. August 2014
Oma's Vollkornbrot
Die Müsli-Muffins waren der erste Streich...und der zweite für heute folgt sogleich :)
Es handelt sich um ein sehr leckeres Vollkornbrot, das ich schon vor 3 Wochen zusammen mit meiner Mama gebacken habe...das Rezept kommt von meiner lieben Oma, die aus einer Bäckerfamilie stammt...also mit Geling-und Leckerheitsgarantie!
Gebacken wurde es am gleichen Tag wie die Triple-Chocolate-Cookies und eine "Neuauflage" des Nusszopfes...der Ofen wurde gar nicht mehr richtig kalt an dem Tag.
So. Für eine Kastenform voll knusprigem Vollkornbrot braucht man:
je 200g Roggen, Dinkel und Weizen (2x fein mahlen)
500 g Buttermilch
1 Würfel Hefe
Kümmel oder Brotgewürz
2 TL Salz
So geht's:
Die Kastenform fetten und mehlen oder mit Sesam ausstreuen (gibt nachher eine knackige Körnerkruste...).
Die Buttermilch anwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Gemisch stehen lassen, während man das Getreide fein mahlt...
Danach werden alle Zutaten zusammen in der Küchenmaschine oder mit dem Rührgerät (Knethaken verwenden) ca. 10 min geknetet.
Danach noch einmal genau so lange ruhen lassen.
Jetzt den Teig in die Kastenform geben und mit nassen Händen oben glatt streichen, einen Längsschnitt in die Oberfläche machen, damit das Brot nicht selbstständig einreißt (was sonst nicht so schön aussehen würde...).
In den kalten Ofen stellen und nun 200 °C einstellen. Eine Stunde, nachdem der Backofen die Hitze erreicht hat, kann man es dann schlussendlich wieder herausholen :)
Sofort danach mit kaltem Wasser bepinseln, dadurch bekommt das Brot einen schönen Glanz.
Jetzt noch kurz warten...und dann schnell, noch lauwarm, eine Scheibe mit Butter essen. Frisch schmeckt es am allerbesten, aber es hält sich auch einige Tage im Brotkasten. Durch die Buttermilch ist es sehr schön feucht, lässt sich aber auch wunderbar toasten...
Gutes Gelingen!
Miakatzi
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