Hallo!
Ja, da staunt ihr, was? Ein Post - nach fast einem Jahr! Warum die lange Pause?
Ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht. Es könnte durchaus etwas damit zu tun haben, dass ich seit Oktober in meinem praktischen Jahr bin - das heißt, ich mache ganz verschiedene Praktika, und so etwas schafft natürlich unglaublich viele neue Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Und da bleibt oft nicht so viel Zeit zum Backen und Kochen, beziehungsweise, zum Ausprobieren, schönen Anrichten und Verbloggen ;)
Vielleicht berichte ich einmal ein einem separaten Post über meine bisherigen Praktika und was ich alles gemacht habe, wenn euch das interessiert!
Gestern Abend habe ich nun aber endlich einmal wieder etwas Neues ausprobiert und hatte heute Morgen spontan Lust, Bilder zu machen für einen Post!
Es handelt sich um ein kurzfristig entstandenes Brot...ich hatte noch Hunger und ungestillte Backwut! Und da ich gerade versuche, auf Zucker zu verzichten, ist etwas Süßes schon einmal ausgeschieden. Brot war auch gerade alle - passt doch!
Und die ganzen Zutaten waren auch im Hause. Stand dem spontanen Backvergnügen also nichts mehr im Wege!
Wer jetzt auch Lust auf ein frisches Brot hat, hier das Rezept:
Für 1 Kastenform brauchst du:
1 Pckg. Trockenhefe
ca. 250 mL Wasser
1 TL Salz
15 g Chiasamen
15 g Sesam
400 g Dinkelmehl
100 g Buchweizenvollkornmehl
Und so geht's:
Mische alle trockenen Zutaten in einer Schüssel. Gib dann schrittweise Wasser hinzu und knete mit den Händen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen lässt du nun mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt für eine halbe bis dreiviertel Stunde an einem möglichst warmen Ort gehen.
In der Zwischenzeit öle und mehle die Kastenform und heize den Backofen rechtzeitig auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Gib dann den Teig in die Form, drücke ihn möglichst gleichmäßig hinein und bepinsele die Oberfläche mit etwas Wasser. Ich habe dann in der Mitte einen langen Schnitt gemacht, damit das Brot im Ofen schöner aufgehen kann!
Nach einer Backzeit von ca. 25 min. war mein Brot fertig - je nach Ofen kann das natürlich variieren, es sollte oben leicht braun sein...
Am allerbesten schmeckt das gute Brot natürlich frisch aus dem Ofen - ich habe mir sofort nach dem Herausholen ein kleines Stück gegönnt, natürlich habe ich mir daran fast die Finger verbrannt. War aber trotzdem lecker ;)
Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachbacken...
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Sonntag, 24. Juni 2018
Mittwoch, 19. April 2017
Besser spät als nie: Berliner selbstgemacht!
Hallo!
Zusammen mit meiner Mama habe ich beschlossen, die Faschingszeit - und damit die Berlinerzeit - einfach ein bisschen zu verlängern und habe Mitte März mit ihr welche selbst ge... ja, was eigentlich? Frittiert? Gebacken kann man dazu ja wohl nicht sagen ;)
Sie schmecken einfach viel besser als gekauft, was wahrscheinlich einerseits am Teig, andererseits an der verwendeten Marmelade liegt. Entweder selbstgemachte oder gute Bio-Himbeermarmelade mit hohem Fruchtanteil sorgen für den einzigartigen Geschmack. Allerdings empfehle ich, die Berliner am selben, spätestens aber am Folgetag zu verpeisen... frisch sind sie am allerbesten!
Der besondere Kick sind Anis und Zitronenabrieb im Teig. Das lässt die Berliner trotz ihrer Eigenschaft als Fettgebäck relativ leicht schmecken ;)
Für ca. 12 Berliner (und bei uns 3 Fasnetskiachla) brauchst du:
500 g Mehl
20 g Hefe
1/4 L Milch
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 Eier
etwas Zitronenschale/Anis
1 Glas Himbeermarmelade
Wir haben zum Backen Kokosfett benutzt, es geht aber auch neutrales Öl. Die Berliner sollten schwimmen können, ohne den Boden zu berühren.
Bereite für den Teig zunächst einen Vorteig aus einem kleinen Teil der Milch, den du lauwarm machst, und der Hefe sowie etwas Zucker zu. Lass den Vorteig ca. 10 min gehen. Gib das Mehl, den Zitronenabrieb, Zucker und Salz in eine Schüssel und forme in der Mitte eine Mulde. Hier hinein gibst du den Vorteig und rührst etwas Mehl hinein. Lass das Ganze noch einmal einige Minuten gehen. Dann schlage das Ei hinein, wenn du zwei Eier verwendest, trenne eines der Eier vom Eiklar und bewahre dieses für später auf. Knete den Teig gut durch und arbeite Luft hinein, lass ihn danach abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine dreiviertel Stunde gehen.
Danach rolle ihn fingerdick aus. Nimm ein Trinkglas mit Durchmesser von ca. 7 cm. Stich damit eine gerade Anzahl von Kreisen aus. Auf die Hälfte dieser Kreise gibst du einen guten EL von der Himbeermarmelade, achte aber darauf, dass keine Marmelade an den Randbereich der Kreise gelangt...Nimm dann ein Eiweiß und pinsle den Rand der Kreise rundum mit Eiweiß ein. Dann setze jeweils einen leeren Teigkreis darauf und drücke ihn überall vorsichtig an.
Lass die Berliner nun noch einmal für ca. 15 bis 20 min gehen.
Das Fett sollte Bläschen bilden, wenn man einen Kochlöffelstiel hineinhält. Dann kannst du je nach Topfgröße Berliner hineinlegen. Sie sollten aber gut Platz haben. Eigentlich sollten sie sich irgendwann von selbst drehen, aber kontrolliere lieber regelmäßig die Bräunung und drehe sie beim Erreichen der gewünschten Farbe selbst um ;)
Bereite eine mit Küchenrolle ausgelegte Schüssel vor - man muss ja nicht unbedingt noch mehr Fett mitessen ;)
Lege die Berliner (Vorsicht, knalleheiß!) in die Schüssel zum Auskühlen. Wenn sie vollständig erkaltet sind, kannst du sie mit Puderzucker bestäuben :)
So sahen sie dieses Jahr bei uns aus:
Ich finde, so leckere Sachen kann man auch ruhig außerhalb der Fasnetszeit machen ;)
In diesem Sinne, gutes Gelingen und leckeres Reinbeißen :)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Zusammen mit meiner Mama habe ich beschlossen, die Faschingszeit - und damit die Berlinerzeit - einfach ein bisschen zu verlängern und habe Mitte März mit ihr welche selbst ge... ja, was eigentlich? Frittiert? Gebacken kann man dazu ja wohl nicht sagen ;)
Sie schmecken einfach viel besser als gekauft, was wahrscheinlich einerseits am Teig, andererseits an der verwendeten Marmelade liegt. Entweder selbstgemachte oder gute Bio-Himbeermarmelade mit hohem Fruchtanteil sorgen für den einzigartigen Geschmack. Allerdings empfehle ich, die Berliner am selben, spätestens aber am Folgetag zu verpeisen... frisch sind sie am allerbesten!
Der besondere Kick sind Anis und Zitronenabrieb im Teig. Das lässt die Berliner trotz ihrer Eigenschaft als Fettgebäck relativ leicht schmecken ;)
Für ca. 12 Berliner (und bei uns 3 Fasnetskiachla) brauchst du:
500 g Mehl
20 g Hefe
1/4 L Milch
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 Eier
etwas Zitronenschale/Anis
1 Glas Himbeermarmelade
Wir haben zum Backen Kokosfett benutzt, es geht aber auch neutrales Öl. Die Berliner sollten schwimmen können, ohne den Boden zu berühren.
Bereite für den Teig zunächst einen Vorteig aus einem kleinen Teil der Milch, den du lauwarm machst, und der Hefe sowie etwas Zucker zu. Lass den Vorteig ca. 10 min gehen. Gib das Mehl, den Zitronenabrieb, Zucker und Salz in eine Schüssel und forme in der Mitte eine Mulde. Hier hinein gibst du den Vorteig und rührst etwas Mehl hinein. Lass das Ganze noch einmal einige Minuten gehen. Dann schlage das Ei hinein, wenn du zwei Eier verwendest, trenne eines der Eier vom Eiklar und bewahre dieses für später auf. Knete den Teig gut durch und arbeite Luft hinein, lass ihn danach abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine dreiviertel Stunde gehen.
Danach rolle ihn fingerdick aus. Nimm ein Trinkglas mit Durchmesser von ca. 7 cm. Stich damit eine gerade Anzahl von Kreisen aus. Auf die Hälfte dieser Kreise gibst du einen guten EL von der Himbeermarmelade, achte aber darauf, dass keine Marmelade an den Randbereich der Kreise gelangt...Nimm dann ein Eiweiß und pinsle den Rand der Kreise rundum mit Eiweiß ein. Dann setze jeweils einen leeren Teigkreis darauf und drücke ihn überall vorsichtig an.
Lass die Berliner nun noch einmal für ca. 15 bis 20 min gehen.
Das Fett sollte Bläschen bilden, wenn man einen Kochlöffelstiel hineinhält. Dann kannst du je nach Topfgröße Berliner hineinlegen. Sie sollten aber gut Platz haben. Eigentlich sollten sie sich irgendwann von selbst drehen, aber kontrolliere lieber regelmäßig die Bräunung und drehe sie beim Erreichen der gewünschten Farbe selbst um ;)
Bereite eine mit Küchenrolle ausgelegte Schüssel vor - man muss ja nicht unbedingt noch mehr Fett mitessen ;)
Lege die Berliner (Vorsicht, knalleheiß!) in die Schüssel zum Auskühlen. Wenn sie vollständig erkaltet sind, kannst du sie mit Puderzucker bestäuben :)
So sahen sie dieses Jahr bei uns aus:
Ich finde, so leckere Sachen kann man auch ruhig außerhalb der Fasnetszeit machen ;)
In diesem Sinne, gutes Gelingen und leckeres Reinbeißen :)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 13. August 2015
Zum Zupfen, aber keine Harfe: Cinnamon-Pull-Apart Bread
Hallo!
Nach der Prüfung ist vor der Prüfung...aber zur Entspannung gönne ich mir heute Abend noch einen Post ;)
Und zwar gab es letzte Woche bei mir mal wieder was mit Hefeteig!
Ein Pull-Apart-Bread stand bei mir schon lange auf der To-Bake-Liste, jetzt musste ich mich bloß noch entscheiden, ob süß oder salzig. Es wurde die ganz klassische Variante mit Butter, Zucker und Zimt...perfekt geeignet, um sich die Lernerei ein bisschen zu versüßen, weil man dann und wann einfach zwischendurch ein Stückchen abzupfen und sich in den Mund schieben kann, ohne vom Buch aufschauen zu müssen ;)
Das Rezept stammt abgewandelt von der "Küchenchaotin" und für 1 kleine Kastenform benötigst du:
Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Milch (lauwarm)
1 TL Zucker
1 TL Mehl
350 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 mL Milch
2 Eier
Füllung:
50 g Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt
Und so geht's:
Löse zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auf und verrühre sie mit Zucker und Mehl. Lass diese Mischung ca. 1/4 h gehen, bis du mit dem eigentlichen Teig beginnst.
Dafür erwärmst du die restliche Milch und gibst sie mit der Hefemischung zu den Teigzutaten. Knete den Teig gut durch, er sollte nicht mehr an den Fingern kleben und geschmeidig sein.
Lass ihn nun an einem warmen Ort, am besten abgedeckt mit einem feuchten Tuch, ca. eine Dreiviertelstunde gehen.
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf und mische den Zucker mit dem Zimt.
Knete nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und rolle ihn dann rechteckig aus, so dass er noch ungefähr einen halben cm dick ist.
Streiche nun üppig die flüssige Butter auf den Teig. Falls schon so viel darauf ist, dass sie herunterzulaufen droht, höre lieber auf und gib den Rest Butter ganz am Ende über das Pull-Apart Bread, bevor du es in den Ofen schiebst...genau so wie eventuell übrig gebliebene Zimt-Zucker-Mischung; dies ergibt eine leckere Kruste ;)
Schneide nun den bestrichenen und gezimt-zuckerten Teig in 6 Streifen, welche du wieder in Quadrate teilst; diese schichtest du dann senkrecht in Stäpelchen hintereinander in die gefettete Kastenform. Lass das Pull-Apart Bread nun noch einmal so lange gehen, bis es die Form komplett ausfüllt.
Währenddessen kannst du den Ofen schon einmal auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann backe das Zupfbrot ca. 35 min. lang, bis sich eine gut goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten genießt du es noch am selben Tag, frischer Hefeteig schmeckt am besten ;)
Und so sieht der Genuss aus:
Frohes Zupfen und Guten Appetit
wünscht Miakatzi
Nach der Prüfung ist vor der Prüfung...aber zur Entspannung gönne ich mir heute Abend noch einen Post ;)
Und zwar gab es letzte Woche bei mir mal wieder was mit Hefeteig!
Ein Pull-Apart-Bread stand bei mir schon lange auf der To-Bake-Liste, jetzt musste ich mich bloß noch entscheiden, ob süß oder salzig. Es wurde die ganz klassische Variante mit Butter, Zucker und Zimt...perfekt geeignet, um sich die Lernerei ein bisschen zu versüßen, weil man dann und wann einfach zwischendurch ein Stückchen abzupfen und sich in den Mund schieben kann, ohne vom Buch aufschauen zu müssen ;)
Das Rezept stammt abgewandelt von der "Küchenchaotin" und für 1 kleine Kastenform benötigst du:
Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Milch (lauwarm)
1 TL Zucker
1 TL Mehl
350 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 mL Milch
2 Eier
Füllung:
50 g Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt
Und so geht's:
Löse zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auf und verrühre sie mit Zucker und Mehl. Lass diese Mischung ca. 1/4 h gehen, bis du mit dem eigentlichen Teig beginnst.
Dafür erwärmst du die restliche Milch und gibst sie mit der Hefemischung zu den Teigzutaten. Knete den Teig gut durch, er sollte nicht mehr an den Fingern kleben und geschmeidig sein.
Lass ihn nun an einem warmen Ort, am besten abgedeckt mit einem feuchten Tuch, ca. eine Dreiviertelstunde gehen.
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf und mische den Zucker mit dem Zimt.
Knete nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und rolle ihn dann rechteckig aus, so dass er noch ungefähr einen halben cm dick ist.
Streiche nun üppig die flüssige Butter auf den Teig. Falls schon so viel darauf ist, dass sie herunterzulaufen droht, höre lieber auf und gib den Rest Butter ganz am Ende über das Pull-Apart Bread, bevor du es in den Ofen schiebst...genau so wie eventuell übrig gebliebene Zimt-Zucker-Mischung; dies ergibt eine leckere Kruste ;)
Schneide nun den bestrichenen und gezimt-zuckerten Teig in 6 Streifen, welche du wieder in Quadrate teilst; diese schichtest du dann senkrecht in Stäpelchen hintereinander in die gefettete Kastenform. Lass das Pull-Apart Bread nun noch einmal so lange gehen, bis es die Form komplett ausfüllt.
Währenddessen kannst du den Ofen schon einmal auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann backe das Zupfbrot ca. 35 min. lang, bis sich eine gut goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten genießt du es noch am selben Tag, frischer Hefeteig schmeckt am besten ;)
Und so sieht der Genuss aus:
Frohes Zupfen und Guten Appetit
wünscht Miakatzi
Dienstag, 28. Juli 2015
Herzhafter Brotgenuss: Zwiebelbaguette mit Walnüssen und Gartenkräutern
Hallo :)
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 12. Januar 2015
Einweihungskuchen: Guglhupf zum Neuen Jahr
Hallo :)
Ich beschließe jetzt einfach, dass ich euch noch ein Gutes Neues Jahr wünschen kann, auch wenn es schon 12 Tage alt ist :)
Und wie fängt man ein neues Jahr am besten an? Richtig, mit einem Kuchen ;) Unser Neujahrskuchen war dieses Jahr ein richtig klassischer Hefeguglhupf aus dem Elsass. Naja, vielleicht nicht ganz so traditionell, weil keine Rosinen drin waren, aber da ist mir dann der Geschmack wichtiger als die Tradition :)
Anlass war einerseits Neujahr, andererseits mein neues "Baby"...ich habe eine kleine Guglhupfform bekommen, weil die mir bis jetzt noch in meinem Utensilienarsenal gefehlt hat. Sie ist echt perfekt für einen Studentenhaushalt, weil man einfach die halbe Menge des ursprünglichen Rezepts nehmen muss und der Kuchen dann schnell genug weg kommt, auch wenn nicht die ganze Familie mitisst.
In diesem Fall war er natürlich für drei Personen fast ein bisschen zu klein, aber nach den ganzen Feiertagen war man doch auch ein bisschen weniger scharf auf noch etwas zu Essen :) Der Hefeguglhupf war deswegen perfekt, weil er einfach nicht so mächtig war.
Ich war total überrascht, weil der Hefeteig so unkompliziert war (er wird nur mit den Knethaken gerührt, man muss nicht mal selber kneten) und dann so wunderbar aufgegangen ist und wirklich richtig fein war, auch von der Teigstruktur her.
Und so geht's:
Man braucht für 1 (großen) Guglhupf:
500 g Mehl
150 g Butter (zimmerwarm)
80 g Puderzucker
3 Eier (zimmerwarm)
30 g frische Hefe
1 TL Zucker
2 gestrichene TL Salz
150 mL lauwarme Milch
50 g Mandeln
1 Schnapsglas voll Kirschwasser
Sofern du Rosinen verwendest, lege sie schon ein paar Stunden vorher in Kirschwasser ein.
Für den eigentlichen Teig mische die Hefe mit 1 TL Zucker und etwas von der lauwarmen Milch in einer kleinen Schüssel und lasse die Mischung ca. 10 min. lang gehen.
Inzwischen Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Milch erwärmen und die Butter feinstückig hinzugeben.
In die Mehlmulde die Hefemischung geben und die drei Eier aufschlagen und außenherum platzieren. Dann alles zusammen mit der "Butter-Milch" mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, so lange Mehl dazugeben bis der Teig sich beim Rühren gut vom Schüsselrand löst. Dann mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er etwa das doppelte Volumen erreicht hat (sollte so ungefähr eine Dreiviertelstunde dauern :) ).
In der Zwischenzeit kann man schon mal die Form sorgfältig fetten und mit Mehl ausstreuen.
Der nächste Schritt hängt davon ab, ob du Mandeln mit oder ohne Schale verwendest: Mandeln mit Schale in einen Topf mit kochendem Wasser geben und nach ca. 1 Minute abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Dann sollte sich die Schale lösen lassen (es macht eigentlich immer ziemlich viel Spaß, die Mandeln aus der Schale flutschen zu lassen ;).
Bei geschälten Mandeln kann man sich diesen Schritt sparen...und die Mandeln gleich in die Kuchenform geben. Und zwar so, dass in jeder Vertiefung der Form eine Mandel liegt. Diese sind dann später oben auf jedem Kuchenstück, was besonders edel aussieht :) Wenn man ein bisschen darauf achtet, dass die Mandeln immer gleich in den Gruben liegen, sieht der Kuchen nachher noch schöner aus :)
Jetzt hole den Teig aus der Schüssel, knete ihn auf einer bemehlten Fläche noch einmal durch und rolle ihn dann zu einer Platte aus. Auf diese verteile die abgetropften Rosinen und rolle alles zu einem Strang auf. Dann lege diesen Strang in die Guglhupfform, so dass sie ausgefüllt ist.
Nun muss der Teig noch einmal so lange gehen, bis er ungefähr an den oberen Rand der Backform heranreicht.
In der Zwischenzeit kannst du den Backofen auf 200°C vorheizen. Dorthinein kommt der Kuchen dann für ca. 35-40 min. auf der mittleren Schiene.
Er wird relativ schnell braun, deswegen aufmerksam sein und ab und zu nachsehen, was der Kollege im Ofen so macht ;) Wenn er wirklich zu braun wird, einfach mit einem Stück Backpapier abdecken, das hält den Bräunungsprozess auf...
Nach dem Backen den Guglhupf erst ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Das sollte eigentlich kein Problem sein, wenn du gut gefettet hast ;)
Dann, finalement, noch mit Puderzucker bestäuben, wenn der Kuchen ausgekühlt ist...Tipp: am besten frisch essen, da schmeckt er am besten :)
Das Rezept stammt modifiziert von Mamas-Rezepte.de.
Wenn du, wie ich, einen "halben" Kuchen backen willst, empfehle ich dir, 2 Eier zu nehmen. Der Kuchen geht dann sehr schön auf. Im Ofen hat er ziemlich genau auch die Hälfte der Zeit gebraucht, also so ca. 15-20 Minuten...nach denen er dann so aussieht:
Guten Appetit und gutes Gelingen,
liebe Grüße,
Miakatzi
Ich beschließe jetzt einfach, dass ich euch noch ein Gutes Neues Jahr wünschen kann, auch wenn es schon 12 Tage alt ist :)
Und wie fängt man ein neues Jahr am besten an? Richtig, mit einem Kuchen ;) Unser Neujahrskuchen war dieses Jahr ein richtig klassischer Hefeguglhupf aus dem Elsass. Naja, vielleicht nicht ganz so traditionell, weil keine Rosinen drin waren, aber da ist mir dann der Geschmack wichtiger als die Tradition :)
Anlass war einerseits Neujahr, andererseits mein neues "Baby"...ich habe eine kleine Guglhupfform bekommen, weil die mir bis jetzt noch in meinem Utensilienarsenal gefehlt hat. Sie ist echt perfekt für einen Studentenhaushalt, weil man einfach die halbe Menge des ursprünglichen Rezepts nehmen muss und der Kuchen dann schnell genug weg kommt, auch wenn nicht die ganze Familie mitisst.
In diesem Fall war er natürlich für drei Personen fast ein bisschen zu klein, aber nach den ganzen Feiertagen war man doch auch ein bisschen weniger scharf auf noch etwas zu Essen :) Der Hefeguglhupf war deswegen perfekt, weil er einfach nicht so mächtig war.
Ich war total überrascht, weil der Hefeteig so unkompliziert war (er wird nur mit den Knethaken gerührt, man muss nicht mal selber kneten) und dann so wunderbar aufgegangen ist und wirklich richtig fein war, auch von der Teigstruktur her.
Und so geht's:
Man braucht für 1 (großen) Guglhupf:
500 g Mehl
150 g Butter (zimmerwarm)
80 g Puderzucker
3 Eier (zimmerwarm)
30 g frische Hefe
1 TL Zucker
2 gestrichene TL Salz
150 mL lauwarme Milch
50 g Mandeln
1 Schnapsglas voll Kirschwasser
Sofern du Rosinen verwendest, lege sie schon ein paar Stunden vorher in Kirschwasser ein.
Für den eigentlichen Teig mische die Hefe mit 1 TL Zucker und etwas von der lauwarmen Milch in einer kleinen Schüssel und lasse die Mischung ca. 10 min. lang gehen.
Inzwischen Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Milch erwärmen und die Butter feinstückig hinzugeben.
In die Mehlmulde die Hefemischung geben und die drei Eier aufschlagen und außenherum platzieren. Dann alles zusammen mit der "Butter-Milch" mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, so lange Mehl dazugeben bis der Teig sich beim Rühren gut vom Schüsselrand löst. Dann mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er etwa das doppelte Volumen erreicht hat (sollte so ungefähr eine Dreiviertelstunde dauern :) ).
In der Zwischenzeit kann man schon mal die Form sorgfältig fetten und mit Mehl ausstreuen.
Der nächste Schritt hängt davon ab, ob du Mandeln mit oder ohne Schale verwendest: Mandeln mit Schale in einen Topf mit kochendem Wasser geben und nach ca. 1 Minute abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Dann sollte sich die Schale lösen lassen (es macht eigentlich immer ziemlich viel Spaß, die Mandeln aus der Schale flutschen zu lassen ;).
Bei geschälten Mandeln kann man sich diesen Schritt sparen...und die Mandeln gleich in die Kuchenform geben. Und zwar so, dass in jeder Vertiefung der Form eine Mandel liegt. Diese sind dann später oben auf jedem Kuchenstück, was besonders edel aussieht :) Wenn man ein bisschen darauf achtet, dass die Mandeln immer gleich in den Gruben liegen, sieht der Kuchen nachher noch schöner aus :)
Jetzt hole den Teig aus der Schüssel, knete ihn auf einer bemehlten Fläche noch einmal durch und rolle ihn dann zu einer Platte aus. Auf diese verteile die abgetropften Rosinen und rolle alles zu einem Strang auf. Dann lege diesen Strang in die Guglhupfform, so dass sie ausgefüllt ist.
Nun muss der Teig noch einmal so lange gehen, bis er ungefähr an den oberen Rand der Backform heranreicht.
In der Zwischenzeit kannst du den Backofen auf 200°C vorheizen. Dorthinein kommt der Kuchen dann für ca. 35-40 min. auf der mittleren Schiene.
Er wird relativ schnell braun, deswegen aufmerksam sein und ab und zu nachsehen, was der Kollege im Ofen so macht ;) Wenn er wirklich zu braun wird, einfach mit einem Stück Backpapier abdecken, das hält den Bräunungsprozess auf...
Nach dem Backen den Guglhupf erst ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Das sollte eigentlich kein Problem sein, wenn du gut gefettet hast ;)
Dann, finalement, noch mit Puderzucker bestäuben, wenn der Kuchen ausgekühlt ist...Tipp: am besten frisch essen, da schmeckt er am besten :)
Das Rezept stammt modifiziert von Mamas-Rezepte.de.
Wenn du, wie ich, einen "halben" Kuchen backen willst, empfehle ich dir, 2 Eier zu nehmen. Der Kuchen geht dann sehr schön auf. Im Ofen hat er ziemlich genau auch die Hälfte der Zeit gebraucht, also so ca. 15-20 Minuten...nach denen er dann so aussieht:
Guten Appetit und gutes Gelingen,
liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 2. November 2014
Hefeteig an Halloween: Buttermilch-Fächer mit Kräuterbutter
Hallo :)
Jetzt ist es endgültig so weit: der November ist da. Aber vorher war am 31. Oktober doch was....ach ja, richtig, Halloween!
Ich muss zugeben, dass ich mir eigentlich überhaupt nichts aus diesem Fest mache. Zumindest habe ich bisher nie wirklich etwas an Halloween unternommen, geschweige denn, habe mich in ein Kostüm geworfen...
Dieses Jahr war es allerdings etwas anders. Ich war auf eine Halloween-Party eingeladen, und da ist es dann ja wohl selbstverständlich, sich etwas in Schale zu werfen ;)
Jedenfalls machte ich als Hexe verkleidet und mit zwei Plastikboxen voller Fingerfood in den Armen auf den Weg...und ich muss sagen, ich hatte meinen Spaß daran, von den Leuten in der U-Bahn angestarrt zu werden :)
In diesem Post soll es aber weniger um meine ersten Halloween-Erfahrungen als um das Fingerfood gehen, das ich vorher gebacken habe...und zwar um leckere Brötchen aus Buttermilch-Hefeteig, extravagant als Fächer "verkleidet", zwischen deren Falten würzige Kräuterbutter darauf lauert, den Gaumen zu überraschen.
Das Rezept stammt aus einem Backbuch, "Let's Bake", das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe...und ich habe mal wieder ein neues Vorbild für mich entdeckt: Die Autorin Cynthia Barcomi.
In ihrem Vorwort schreibt sie voller Leidenschaft über's Backen, ihre Anleitungen zeugen von Professionalität und Perfektionismus, und ich habe einige wertvolle neue Tipps bekommen, wie man das Backwerk noch einen Ticken näher an die Vollendung heranbringen kann...
Hier nun jedenfalls das Rezept für "The Holy Grail of Rolls":
Für 24 Stück braucht man:
Teig:
50 g Butter
500 g Buttermilch, warm
650 g Mehl Type 405
7 g Trockenhefe
1/4 TL Natron
15 g Salz
20 g Zucker
Kräuterbutter:
100 g weiche Butter
2 Zehen fein gehackten Knoblauch
1 Handvoll gehackter Kräuter, im Originalrezept stehen frische Kräuter, ich jedoch muss zugeben, dass ich dieses Mal aus Zeitmangel auch mit tiefgefrorenen Kräutern ans Ziel
gekommen bin ;)
Meersalz nach Geschmack
So geht's:
Erwärme die Buttermilch in einem Topf und zerlasse die Butter darin. Dann lass das Gemisch auf ca. Raumtemperatur abkühlen, bevor du mit dem Hefeteig weitermachst.
In der Zwischenzeit das Mehl mit der Hefe, dem Natron, Salz und Zucker vermengen. Dann die abgekühlte Butter-Milch dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine einige Minuten verkneten. Anschließend mit den Händen noch etwas weiterkneten und nicht wundern, der Teig ist relativ klebrig, aber bitte kein Mehl hinzufügen! Es ist alles gut so, wie es ist...;)
Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat; bei mir hat es allerdings etwas länger gedauert :) Wenn der Hefeteig etwas zu langsam geht, kann man den Backofen kurzzeitig auf ca. 50 °C hochheizen, ausschalten und den Hefeteig bei leicht geöffneter Klappe hineinstellen, dies beschleunigt den Gehprozess etwas.
Den Teig in der Schüssel mit den Fingerspitzen etwas niederdrücken, dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und noch ein paar Minuten ruhen lassen.
Währenddessen kann man schon einmal die Kräuterbutter für die Füllung vorbereiten.
Dafür die weiche Butter mit den Kräutern, dem Salz und dem Knoblauch mit dem Mixer gut verrühren.
Dann zwei Muffinformen buttern, alternativ kann man auch, wie ich, in Silikonförmchen backen...als Herzchen sehen die fertigen Brötchen auch sehr schön aus :)
Jetzt die Teighälften auf ca. DIN-A4-Format ausrollen oder -ziehen. Dann großzügig mit einer dicken Schicht Kräuterbutter bestreichen, dabei wirklich bis zum Rand buttern! Sonst bekommt irgendjemand später ein Brötchen ohne Kräuterbutter, und das wäre wirklich schade ;)
Den Ofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Nun schneidet man die Platten längs in fünf gleiche Streifen, die man dann mithilfe einer Palette oder eines Brotmessers säuberlich übereinander legt und anschließend quer in 12 gleiche Stücke schneidet.
Diese legt man jetzt in die Formen, und zwar mit der Schnittfläche nach oben. Es kann sein, dass man nicht wirklich sieht, dass es sich um Fächer handelt, da die einzelnen Schichten jetzt durch das Schneiden sehr nah aneinander liegen...aber keine Angst, das Backen wird seinen Teil dazu tun :)
Als letzten Schritt die Fächer ca. 15 min. backen, bis sie leicht gebräunt sind und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.
Sie kamen auf der Party sehr gut an, ich darf nicht vergessen, meinen Freundinnen das Rezept zu geben :)
Und so sahen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Jetzt ist es endgültig so weit: der November ist da. Aber vorher war am 31. Oktober doch was....ach ja, richtig, Halloween!
Ich muss zugeben, dass ich mir eigentlich überhaupt nichts aus diesem Fest mache. Zumindest habe ich bisher nie wirklich etwas an Halloween unternommen, geschweige denn, habe mich in ein Kostüm geworfen...
Dieses Jahr war es allerdings etwas anders. Ich war auf eine Halloween-Party eingeladen, und da ist es dann ja wohl selbstverständlich, sich etwas in Schale zu werfen ;)
Jedenfalls machte ich als Hexe verkleidet und mit zwei Plastikboxen voller Fingerfood in den Armen auf den Weg...und ich muss sagen, ich hatte meinen Spaß daran, von den Leuten in der U-Bahn angestarrt zu werden :)
In diesem Post soll es aber weniger um meine ersten Halloween-Erfahrungen als um das Fingerfood gehen, das ich vorher gebacken habe...und zwar um leckere Brötchen aus Buttermilch-Hefeteig, extravagant als Fächer "verkleidet", zwischen deren Falten würzige Kräuterbutter darauf lauert, den Gaumen zu überraschen.
Das Rezept stammt aus einem Backbuch, "Let's Bake", das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe...und ich habe mal wieder ein neues Vorbild für mich entdeckt: Die Autorin Cynthia Barcomi.
In ihrem Vorwort schreibt sie voller Leidenschaft über's Backen, ihre Anleitungen zeugen von Professionalität und Perfektionismus, und ich habe einige wertvolle neue Tipps bekommen, wie man das Backwerk noch einen Ticken näher an die Vollendung heranbringen kann...
Hier nun jedenfalls das Rezept für "The Holy Grail of Rolls":
Für 24 Stück braucht man:
Teig:
50 g Butter
500 g Buttermilch, warm
650 g Mehl Type 405
7 g Trockenhefe
1/4 TL Natron
15 g Salz
20 g Zucker
Kräuterbutter:
100 g weiche Butter
2 Zehen fein gehackten Knoblauch
1 Handvoll gehackter Kräuter, im Originalrezept stehen frische Kräuter, ich jedoch muss zugeben, dass ich dieses Mal aus Zeitmangel auch mit tiefgefrorenen Kräutern ans Ziel
gekommen bin ;)
Meersalz nach Geschmack
So geht's:
Erwärme die Buttermilch in einem Topf und zerlasse die Butter darin. Dann lass das Gemisch auf ca. Raumtemperatur abkühlen, bevor du mit dem Hefeteig weitermachst.
In der Zwischenzeit das Mehl mit der Hefe, dem Natron, Salz und Zucker vermengen. Dann die abgekühlte Butter-Milch dazugeben und alles mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine einige Minuten verkneten. Anschließend mit den Händen noch etwas weiterkneten und nicht wundern, der Teig ist relativ klebrig, aber bitte kein Mehl hinzufügen! Es ist alles gut so, wie es ist...;)
Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat; bei mir hat es allerdings etwas länger gedauert :) Wenn der Hefeteig etwas zu langsam geht, kann man den Backofen kurzzeitig auf ca. 50 °C hochheizen, ausschalten und den Hefeteig bei leicht geöffneter Klappe hineinstellen, dies beschleunigt den Gehprozess etwas.
Den Teig in der Schüssel mit den Fingerspitzen etwas niederdrücken, dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und noch ein paar Minuten ruhen lassen.
Währenddessen kann man schon einmal die Kräuterbutter für die Füllung vorbereiten.
Dafür die weiche Butter mit den Kräutern, dem Salz und dem Knoblauch mit dem Mixer gut verrühren.
Dann zwei Muffinformen buttern, alternativ kann man auch, wie ich, in Silikonförmchen backen...als Herzchen sehen die fertigen Brötchen auch sehr schön aus :)
Jetzt die Teighälften auf ca. DIN-A4-Format ausrollen oder -ziehen. Dann großzügig mit einer dicken Schicht Kräuterbutter bestreichen, dabei wirklich bis zum Rand buttern! Sonst bekommt irgendjemand später ein Brötchen ohne Kräuterbutter, und das wäre wirklich schade ;)
Den Ofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Nun schneidet man die Platten längs in fünf gleiche Streifen, die man dann mithilfe einer Palette oder eines Brotmessers säuberlich übereinander legt und anschließend quer in 12 gleiche Stücke schneidet.
Diese legt man jetzt in die Formen, und zwar mit der Schnittfläche nach oben. Es kann sein, dass man nicht wirklich sieht, dass es sich um Fächer handelt, da die einzelnen Schichten jetzt durch das Schneiden sehr nah aneinander liegen...aber keine Angst, das Backen wird seinen Teil dazu tun :)
Als letzten Schritt die Fächer ca. 15 min. backen, bis sie leicht gebräunt sind und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.
Sie kamen auf der Party sehr gut an, ich darf nicht vergessen, meinen Freundinnen das Rezept zu geben :)
Und so sahen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 25. Mai 2014
Sonntagsbäckerei: Nusszopf
Guten Abend!!
Nach längerer Pause kommt heute wieder ein Rezept. Nicht, dass ich die ganze Zeit bis jetzt nichts gebacken hätte...in der Bildergalerie könnt ihr einige meiner neuen Werke bestaunen :) Das Rezept für die österliche Buttercremetorte folgt bald. Die ist nämlich so aufwändig, dass es länger dauert, das Rezept hier einzustellen...
Der Grund für meine mangelnde Aktivität ist, dass mich das Studium wiederhat und ich kaum Zeit finde, mich vor den Computer zu setzen und neue Posts zu verfassen. Aber heute komme ich nun endlich wieder dazu.
Schon seit langem reizt es mich, wieder etwas mit Hefeteig zu backen, besonders, nachdem mir neulich ein Pizzateig auf unerklärliche Weise misslungen ist...er wurde eher zu einer Art Keks. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich habe beschlossen, mich erneut der Herausforderung zu stellen ;)
Das Ergebnis ist ein (gelungener) Nusszopf!
Der Teig ist wirklich eine Wucht, er ist sehr weich und fluffig.
Das Rezept stammt von meiner Mama und ist eigentlich für Nusshörnchen gedacht...ich habe einen Nusszopf daraus gemacht.
Man braucht dafür:
Teig:
20 g frische Hefe
ca. 1/8 L lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
100 g gemahlene Haselnüsse
ca. 1 EL Butter
Zimt
3 EL Kondensmilch
50 g brauner Zucker
Zuckerguss:
Puderzucker
Zitronensaft
Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren, 15 Minuten gehen lassen.
Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, die Hefe, das Ei, das Salz und die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Dann das restliche Mehl zugeben. Den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr klebt, aber weich und geschmeidig ist. Evtl. muss noch etwas Mehl zugegeben werden.
Der Teig wird nun für eine Dreiviertelstunde zugedeckt an einen warmen Ort gestellt, damit er gehen kann.
Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Dann die Haselnüsse zugeben und etwas anrösten. Jetzt gibt man Zimt, Zucker und Kondensmilch zu.
Den Hefeteig, der inzwischen ungefähr die doppelte Größe im Vergleich zum Anfang haben sollte, vorsichtig noch einmal durchkneten. Dann mit einem Messer in drei Teile teilen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Fläche länglich rechteckig ausrollen, eventuell in der Hand etwas ziehen. Dann ein Drittel der Nussfüllung darauf streichen. Beide Längsseiten einmal einschlagen, dann ein zweites Mal einschlagen, ungefähr wie beim Backen von Schweinsöhrchen. Die beiden so entstandenen Rollen oben zwischen den Fingern zusammendrücken, so dass eine senkrecht entstehende Naht entsteht.
Die Prozedur mit den beiden restlichen Teigteilen wiederholen.
Dann legt man sich die drei Stränge nebeneinander zurecht und verflicht sie zu einem Zopf. Die Endstücke können etwas miteinander verklebt und untergeschlagen werden.
Nun legt man den Zopf in eine gefettete Kastenform und schneidet ihn oben mehrfach ein. Anschließend deckt man ihn noch einmal für ca. 15 min zu.
In der Zwischenzeit kann man den Ofen auf ca. 185 °C vorheizen.
Den Zopf für ca. 25 min backen, bis er an der Oberseite leicht gebräunt ist.
Für den Zuckerguss ca. 2-3 TL Zitronensaft mit so viel Puderzucker verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entsteht.
Den Zopf vorsichtig aus der Form heben (sollte einfach gehen) und auf ein Gitter stellen. Dann den Zopf noch warm mit dem Zuckerguss bepinseln (nicht zu sparsam sein :) ).
Am besten gönnt man sich noch lauwarm ein Stück!!
Hier noch ein weiteres Bild vom unangeschnittenen Zopf:
Guten Appetit!!
Nach längerer Pause kommt heute wieder ein Rezept. Nicht, dass ich die ganze Zeit bis jetzt nichts gebacken hätte...in der Bildergalerie könnt ihr einige meiner neuen Werke bestaunen :) Das Rezept für die österliche Buttercremetorte folgt bald. Die ist nämlich so aufwändig, dass es länger dauert, das Rezept hier einzustellen...
Der Grund für meine mangelnde Aktivität ist, dass mich das Studium wiederhat und ich kaum Zeit finde, mich vor den Computer zu setzen und neue Posts zu verfassen. Aber heute komme ich nun endlich wieder dazu.
Schon seit langem reizt es mich, wieder etwas mit Hefeteig zu backen, besonders, nachdem mir neulich ein Pizzateig auf unerklärliche Weise misslungen ist...er wurde eher zu einer Art Keks. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich habe beschlossen, mich erneut der Herausforderung zu stellen ;)
Das Ergebnis ist ein (gelungener) Nusszopf!
Der Teig ist wirklich eine Wucht, er ist sehr weich und fluffig.
Das Rezept stammt von meiner Mama und ist eigentlich für Nusshörnchen gedacht...ich habe einen Nusszopf daraus gemacht.
Man braucht dafür:
Teig:
20 g frische Hefe
ca. 1/8 L lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
100 g gemahlene Haselnüsse
ca. 1 EL Butter
Zimt
3 EL Kondensmilch
50 g brauner Zucker
Zuckerguss:
Puderzucker
Zitronensaft
Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren, 15 Minuten gehen lassen.
Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, die Hefe, das Ei, das Salz und die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Dann das restliche Mehl zugeben. Den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr klebt, aber weich und geschmeidig ist. Evtl. muss noch etwas Mehl zugegeben werden.
Der Teig wird nun für eine Dreiviertelstunde zugedeckt an einen warmen Ort gestellt, damit er gehen kann.
Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Dann die Haselnüsse zugeben und etwas anrösten. Jetzt gibt man Zimt, Zucker und Kondensmilch zu.
Den Hefeteig, der inzwischen ungefähr die doppelte Größe im Vergleich zum Anfang haben sollte, vorsichtig noch einmal durchkneten. Dann mit einem Messer in drei Teile teilen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Fläche länglich rechteckig ausrollen, eventuell in der Hand etwas ziehen. Dann ein Drittel der Nussfüllung darauf streichen. Beide Längsseiten einmal einschlagen, dann ein zweites Mal einschlagen, ungefähr wie beim Backen von Schweinsöhrchen. Die beiden so entstandenen Rollen oben zwischen den Fingern zusammendrücken, so dass eine senkrecht entstehende Naht entsteht.
Die Prozedur mit den beiden restlichen Teigteilen wiederholen.
Dann legt man sich die drei Stränge nebeneinander zurecht und verflicht sie zu einem Zopf. Die Endstücke können etwas miteinander verklebt und untergeschlagen werden.
Nun legt man den Zopf in eine gefettete Kastenform und schneidet ihn oben mehrfach ein. Anschließend deckt man ihn noch einmal für ca. 15 min zu.
In der Zwischenzeit kann man den Ofen auf ca. 185 °C vorheizen.
Den Zopf für ca. 25 min backen, bis er an der Oberseite leicht gebräunt ist.
Für den Zuckerguss ca. 2-3 TL Zitronensaft mit so viel Puderzucker verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entsteht.
Den Zopf vorsichtig aus der Form heben (sollte einfach gehen) und auf ein Gitter stellen. Dann den Zopf noch warm mit dem Zuckerguss bepinseln (nicht zu sparsam sein :) ).
Am besten gönnt man sich noch lauwarm ein Stück!!
Hier noch ein weiteres Bild vom unangeschnittenen Zopf:
Guten Appetit!!
Samstag, 8. März 2014
Puddinghörnchen mit Hefeteig ohne Gehen - Zuhause bäckt sich's doch am schönsten...
Hallo :)
Heute ist Samstag und Samstag ist in unserer Familie seit jeher der Backtag. Und wie der Titel schon verrät, bin ich mittlerweile zu Hause angelangt, wo das Backen einfach doppelt so viel Spaß macht wie im Wohnheim. Man hat viel mehr Platz, einen sauberen Backofen mit sauberen Backblechen, der NICHT heißer ist, als auf dem Temperaturregler steht und es stehen mehr Gerätschaften zur Verfügung :)
Kurz, nichts stand heute dem Ausprobieren eines neuen Rezeptes im Wege. Ich habe mich für Puddinghörnchen mit einem Hefeteig, der nicht gehen muss, entschieden...
Vorab ein Bild, das hoffentlich sofort Lust macht, diese leckeren Hörnchen nachzubacken:
Das braucht man für 8 Hörnchen:
Pudding
400 mL Milch
4-5 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Hefeteig
250 mL lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
3-5 EL Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Eigelb
100 mL neutrales Öl
1 verschlagenes Ei zum Bestreichen
So geht's:
Das Puddingpulver mit dem Zucker und 3-4 EL der Milch anrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, die angerührte Mischung unter stetigem Rühren dazugeben und kurz aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und den Pudding auskühlen lassen.
In einem Schälchen die Hefe mit dem Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann das Öl und das Eigelb und anschließend die Hefemischung zugeben. Den Teig gut verkneten. Keine Angst, wenn er etwas fest und zäh erscheint, er wird später trotzdem sehr fluffig!
Den Backofen kann man schon mal auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Da der Teig nicht gehen muss (!), kann man sofort eine Rolle formen und sie in 6-8 Stücke schneiden.
Jedes Stück wird zuerst ca. 2-3 mm dünn zu einer Zunge ausgerollt:
Danach schneidet man etwas oberhalb der Mitte senkrechte, parallele Schlitze ein und gibt darunter einen "Strang" des ausgekühlten Puddings:
Anschließend nimmt man das untere Ende der Zunge, zieht es etwas nach vorne in Richtung der Schlitze und schlägt es ein, wenn der Pudding ungefähr die Hälfte der Schlitze bedeckt. Dann fasst man das obere Ende und schlägt es über die nun vorhandene Rolle. Das Ergebnis sieht in etwa so aus:
Die Hörnchen werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und mit dem verquirlten Ei bestrichen. Wer möchte, kann jetzt noch nach Belieben verzieren. Ich habe in unserer Dekokiste gekramt und meine Hörnchen mit Schoko- und Zuckerstreuseln, Karamellwürfeln, Krokant, Mandelsplittern und Hagelzucker verschönert :)
Dann heißt es nichts wie ab in den Ofen - auf der 3. Schiene von unten für 15-20 min.
Nach kurzer Auskühlzeit sind sie sofort genussreif...
...und so lecker sehen sie aus:
Gutes Gelingen und guten Appetit :)
Rezept ist modifiziert, ursprünglich stammt es von Slava
Heute ist Samstag und Samstag ist in unserer Familie seit jeher der Backtag. Und wie der Titel schon verrät, bin ich mittlerweile zu Hause angelangt, wo das Backen einfach doppelt so viel Spaß macht wie im Wohnheim. Man hat viel mehr Platz, einen sauberen Backofen mit sauberen Backblechen, der NICHT heißer ist, als auf dem Temperaturregler steht und es stehen mehr Gerätschaften zur Verfügung :)
Kurz, nichts stand heute dem Ausprobieren eines neuen Rezeptes im Wege. Ich habe mich für Puddinghörnchen mit einem Hefeteig, der nicht gehen muss, entschieden...
Vorab ein Bild, das hoffentlich sofort Lust macht, diese leckeren Hörnchen nachzubacken:
Pudding
400 mL Milch
4-5 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Hefeteig
250 mL lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
3-5 EL Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Eigelb
100 mL neutrales Öl
1 verschlagenes Ei zum Bestreichen
So geht's:
Das Puddingpulver mit dem Zucker und 3-4 EL der Milch anrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, die angerührte Mischung unter stetigem Rühren dazugeben und kurz aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und den Pudding auskühlen lassen.
In einem Schälchen die Hefe mit dem Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann das Öl und das Eigelb und anschließend die Hefemischung zugeben. Den Teig gut verkneten. Keine Angst, wenn er etwas fest und zäh erscheint, er wird später trotzdem sehr fluffig!
Den Backofen kann man schon mal auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Da der Teig nicht gehen muss (!), kann man sofort eine Rolle formen und sie in 6-8 Stücke schneiden.
Jedes Stück wird zuerst ca. 2-3 mm dünn zu einer Zunge ausgerollt:
Danach schneidet man etwas oberhalb der Mitte senkrechte, parallele Schlitze ein und gibt darunter einen "Strang" des ausgekühlten Puddings:
Anschließend nimmt man das untere Ende der Zunge, zieht es etwas nach vorne in Richtung der Schlitze und schlägt es ein, wenn der Pudding ungefähr die Hälfte der Schlitze bedeckt. Dann fasst man das obere Ende und schlägt es über die nun vorhandene Rolle. Das Ergebnis sieht in etwa so aus:
Die Hörnchen werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und mit dem verquirlten Ei bestrichen. Wer möchte, kann jetzt noch nach Belieben verzieren. Ich habe in unserer Dekokiste gekramt und meine Hörnchen mit Schoko- und Zuckerstreuseln, Karamellwürfeln, Krokant, Mandelsplittern und Hagelzucker verschönert :)
Dann heißt es nichts wie ab in den Ofen - auf der 3. Schiene von unten für 15-20 min.
Nach kurzer Auskühlzeit sind sie sofort genussreif...
...und so lecker sehen sie aus:
Gutes Gelingen und guten Appetit :)
Rezept ist modifiziert, ursprünglich stammt es von Slava
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