Hallo!
Ja, ich gebe es zu - ich habe schon Weihnachtsgebäck gegessen und gebacken. Allerdings erst seit Ende Oktober und nicht schon im September, obwohl es ab da ja schon die ersten Spekulatius zu kaufen gab ;) Und ich habe mich an's Grünwald'sche Lebkuchengesetz gehalten, das es ja verbietet, Lebkuchen vor dem 1. November in Verkehr zu bringen und zu verzehren ;) Daher habe ich die Elisenlebkuchen zusammen mit meiner Mama auch erst am 12.11. gebacken...
Und weil sie so lecker waren, habe ich sie gleich ein paar Tage später beim gemeinsamen Plätzchenbacken mit meinen Freunden wieder aus der Rezeptschublade gekramt! Da waren sie ja noch gar nicht so lange verstaut.
Ich wundere mich immer wieder, wie ein so einfaches Rezept so leckere Lebkuchen fabrizieren kann. Vielleicht machen es die vielen Eier, vielleicht die Tatsache, dass keinerlei Mehl und stattdessen Haselnüsse und Mandeln verwendet werden...aber such dir selber eine Begründung - oder genieße sie einfach so, ohne über irgendwas nachzudenken außer über den weihnachtlichen Geschmack dieser saftigen Lebkuchen!
Hier also das Rezept:
Für ca. 1 Blech brauchst du:
3 Eier
150 g Zucker
120 g gemahlene Haselnüsse
120 g gemahlene Mandeln
50 g Zitronat
50 g Orangeat
1/2 TL Zimt
1 Msp. Anis
1 Msp. Nelke
1 Msp. Muskat
Oblaten
Kuvertüre zum Bestreichen
Zunächst rühre die Eier mit dem Zucker gut cremig. gib dann Zitronat, Orangeat und die Gewürze hinzu. Wenn du bereits gewürfteltes Zitronat/Orangeat kaufst, solltest du es eventuell noch ein bisschen kleiner hacken. Ich finde es angenehmer, wenn die Stücke etwas kleiner sind.
Zuletzt hebe die Nüsse unter.
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Setze jeweils ca. 1 gehäuften EL Lebkuchenteig auf eine Oblate und backe die Lebkuchen 15 min. lang.
Während sie im Ofen sind, kannst du schon mal ein Wasserbad für die Kuvertüre vorbereiten und sie schmelzen, damit du die Lebkuchen sofort bepinseln kannst, wenn sie fertig gebacken sind!
Und jetzt, gutes Gelingen und frohes Naschen!
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Sonntag, 20. November 2016
Mittwoch, 17. August 2016
Dritter Anlauf, erster Post: Nussecken nach Jutta
Hallo!
Drei Mal habe ich nun schon Nussecken gebacken, jedes Mal mit einem anderen Rezept. Mal von Dr. Oetker, mal von Essen und Trinken... und nun zum allerersten Mal nach dem Rezept einer Freundin von meiner Mama. Von ihr stammt auch das Rezept für die Wirsing-Lachs-Lasagne.
Erst war ich ja ein bisschen skeptisch, weil da so einiges anders war als in den anderen Rezepten. Vor allem fehlte die Aprikosenmarmelade zwischen der Nussmasse und dem Boden! Die habe ich ganz frei und frech einfach ergänzt. Aber sonst muss ich rückblickend sagen, dass es bis jetzt die besten Nussecken waren, die ich gebacken habe! Vielleicht lag es auch daran, dass mir meine Mama beim Backen geholfen hat ;)
Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, Nussecken zu backen. Ich weiß nicht, wieso, aber irgendwie haben mich immer andere Rezepte angelacht. Ich habe sie eigentlich zum ersten Mal nur gebacken, weil mein Freund sie so mag und ich ihm eine Freude machen wollte...dann habe ich probiert und war auch gleich der Fangemeinschaft beigetreten ;)
Nun aber zum Rezept, viel Spaß beim Nachbacken!
Für den Boden brauchst du:
300 g Mehl
150 g Zucker
140 g Zucker
1 Ei
2 Messerspitzen Backpulver
für die Nussmasse:
zum Drunterstreichen etwas weniger als ein Glas Aprikosenmarmelade
200 g Zucker
300 g Butter
200 g Haselnüsse
200 g Mandeln
2 Pckg. Vanillezucker
8 EL = 1/8 L Wasser
Kuvertüre zum Eintauchen
So geht's:
Stelle aus den Bodenzutaten einen Mürbteig her. Belege ein Backblech mit Backpapier und welle den Teig darauf aus.
Erhitze die Butter und den Zucker unter Rühren, bis sich der Zucker möglichst aufgelöst hat. Gib dann Vanillezucker und Wasser hinzu, ganz zuletzt die Nüsse. Koche den Belag noch einmal auf.
Heize den Backofen auf ca. 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Streiche dann die Aprikosenmarmelade auf den Teig und verteile die Nussmasse darauf.
Backe die Nussecken auf der mittleren Schiene für ca. 30 min.; gib Acht, dass sie am Rand nicht zu braun werden!
Schneide sie noch heiß in Dreiecke, am besten mit einem Messer, das du immer wieder in lauwarmes Wasser tauchst. Dann tauche die Nussecken-Ecken je in Kuvertüre und lass sie auf einem Backpapier oder einem Gitter trocknen!
In einer luftdichten Box halten sich die Nussecken relativ lange.
Ich habe extra nach einer Aprikosenmarmelade gesucht, die mehr als 50 % Frucht enthielt. Die fruchtige Säure steht in einem tollen Kontrast zu der Schokolade und der Nussmasse, und diese kommt einfach besser zur Geltung, wenn die Marmelade nicht so unfassbar süß ist!
Und so sehen sie aus:
Liebe Grüße,
Miakatzi
Drei Mal habe ich nun schon Nussecken gebacken, jedes Mal mit einem anderen Rezept. Mal von Dr. Oetker, mal von Essen und Trinken... und nun zum allerersten Mal nach dem Rezept einer Freundin von meiner Mama. Von ihr stammt auch das Rezept für die Wirsing-Lachs-Lasagne.
Erst war ich ja ein bisschen skeptisch, weil da so einiges anders war als in den anderen Rezepten. Vor allem fehlte die Aprikosenmarmelade zwischen der Nussmasse und dem Boden! Die habe ich ganz frei und frech einfach ergänzt. Aber sonst muss ich rückblickend sagen, dass es bis jetzt die besten Nussecken waren, die ich gebacken habe! Vielleicht lag es auch daran, dass mir meine Mama beim Backen geholfen hat ;)
Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, Nussecken zu backen. Ich weiß nicht, wieso, aber irgendwie haben mich immer andere Rezepte angelacht. Ich habe sie eigentlich zum ersten Mal nur gebacken, weil mein Freund sie so mag und ich ihm eine Freude machen wollte...dann habe ich probiert und war auch gleich der Fangemeinschaft beigetreten ;)
Nun aber zum Rezept, viel Spaß beim Nachbacken!
Für den Boden brauchst du:
300 g Mehl
150 g Zucker
140 g Zucker
1 Ei
2 Messerspitzen Backpulver
für die Nussmasse:
zum Drunterstreichen etwas weniger als ein Glas Aprikosenmarmelade
200 g Zucker
300 g Butter
200 g Haselnüsse
200 g Mandeln
2 Pckg. Vanillezucker
8 EL = 1/8 L Wasser
Kuvertüre zum Eintauchen
So geht's:
Stelle aus den Bodenzutaten einen Mürbteig her. Belege ein Backblech mit Backpapier und welle den Teig darauf aus.
Erhitze die Butter und den Zucker unter Rühren, bis sich der Zucker möglichst aufgelöst hat. Gib dann Vanillezucker und Wasser hinzu, ganz zuletzt die Nüsse. Koche den Belag noch einmal auf.
Heize den Backofen auf ca. 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Streiche dann die Aprikosenmarmelade auf den Teig und verteile die Nussmasse darauf.
Backe die Nussecken auf der mittleren Schiene für ca. 30 min.; gib Acht, dass sie am Rand nicht zu braun werden!
Schneide sie noch heiß in Dreiecke, am besten mit einem Messer, das du immer wieder in lauwarmes Wasser tauchst. Dann tauche die Nussecken-Ecken je in Kuvertüre und lass sie auf einem Backpapier oder einem Gitter trocknen!
In einer luftdichten Box halten sich die Nussecken relativ lange.
Ich habe extra nach einer Aprikosenmarmelade gesucht, die mehr als 50 % Frucht enthielt. Die fruchtige Säure steht in einem tollen Kontrast zu der Schokolade und der Nussmasse, und diese kommt einfach besser zur Geltung, wenn die Marmelade nicht so unfassbar süß ist!
Und so sehen sie aus:
Liebe Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 12. Mai 2016
Muttertagsspecial: Feine Nusstorte
Hallo!
Um den Tag gebührend zu feiern, haben wir beschlossen, eine Torte zu backen, was wir eigentlich schon für Weihnachten geplant hatten...darauf haben wir aber verzichtet, um keine "crise de noël" auszulösen ;) So gab es die Nusstorte also jetzt erst.
Und sie hat alles, was eine richtige Torte braucht: Buttercreme, Sahne, Rum, Marmelade und Schokolade!
Sie war so lecker, dass wir an zwei Tagen zu dritt drei Viertel der Torte (28 cm groß!) geschafft haben...und das, obwohl es auch noch anderes Essen gab ;)
Damit du dir auch mal so richtig den Bauch vollschlagen kannst mit leckerer Torte...hier das Rezept:
Boden:
6 Eier
300 g Zucker
100 mL Wasser
100 mL Öl
150 g geriebene Nüsse
220 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Buttercreme:
150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
50 g geschmolzene Schokolade
4 EL Sahne
1 EL Rum
12 Löffelbisquits
250 g Sahne
4 EL Marmelade
Kaffee, Rum
Schokoladenglasur zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Verzieren
Und so geht's:
Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vor; fette und mehle die Springform.
Schlage die Eier mit dem Zucker schaumig. Gib dann das Wasser und das Öl dazu. Zuletzt vermengst du das Mehl mit Backpulver und Nüssen und hebst diese Mischung unter die Eiermasse.
Backe den Tortenboden ca. 60 min. lang.
Während er auskühlt, kannst du schon einmal die Buttercreme zubereiten. Dafür schlägst du einfach die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker schaumig. Schmelze die Schokolade im Wasserbad. Damit sie nicht zu heiß ist, wenn du sie unter die Butter rührst, lass sie nur so lange über dem heißen Dampf, bis etwa die Hälfte geschmolzen ist. Wenn du sie dann vom Herd nimmst und weiterrührst, wird sich die restliche Schokolade in dem schon flüssigen Anteil auflösen und am Ende alles nur noch lauwarm sein - Tipp aus der Pralinenherstellung ;)
Jetzt gib die Schokolade, die Sahne und den Rum zur Butter und verrühre alles gut.
Brühe eine Tasse Kaffee auf.
Den Boden schneidest du jetzt in 2 Teile, schlägst die Sahne auf und kannst dann auch schon mit dem Zusammensetzen der Torte beginnen, und zwar wie folgt:
1. Boden
2. Marmelade
3. Creme
4. Löffelbisquits, die du vorher von jeder Seite in eine Mischung aus Kaffee und Rum tauchst
5. die geschlagene Sahne
6. der Deckel der Torte
7. Schokoglasur mit Mandelsplittern ;)
Wenn du magst, kannst du sie jetzt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen...
Sie sieht am Ende so aus:
Gutes Gelingen und viel Freude beim Backen,
Miakatzi
Endlich hat er richtig angefangen, mein heißgeliebter Frühling! Alles blüht, das Grün ist frisch und voller Kraft, es ist warm genug, um endlich in kurzen Sachen herumzulaufen und ein Eis zu essen. Kurzum, man kann einfach gar nicht anders, als gute Laune zu haben!
Und weil der Muttertag ja praktischerweise immer auf einen Sonntag fällt, konnte ich ihn auch mit der Gewürdigten verbringen ;)
Und sie hat alles, was eine richtige Torte braucht: Buttercreme, Sahne, Rum, Marmelade und Schokolade!
Sie war so lecker, dass wir an zwei Tagen zu dritt drei Viertel der Torte (28 cm groß!) geschafft haben...und das, obwohl es auch noch anderes Essen gab ;)
Damit du dir auch mal so richtig den Bauch vollschlagen kannst mit leckerer Torte...hier das Rezept:
Boden:
6 Eier
300 g Zucker
100 mL Wasser
100 mL Öl
150 g geriebene Nüsse
220 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Buttercreme:
150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
50 g geschmolzene Schokolade
4 EL Sahne
1 EL Rum
12 Löffelbisquits
250 g Sahne
4 EL Marmelade
Kaffee, Rum
Schokoladenglasur zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Verzieren
Und so geht's:
Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vor; fette und mehle die Springform.
Schlage die Eier mit dem Zucker schaumig. Gib dann das Wasser und das Öl dazu. Zuletzt vermengst du das Mehl mit Backpulver und Nüssen und hebst diese Mischung unter die Eiermasse.
Backe den Tortenboden ca. 60 min. lang.
Während er auskühlt, kannst du schon einmal die Buttercreme zubereiten. Dafür schlägst du einfach die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker schaumig. Schmelze die Schokolade im Wasserbad. Damit sie nicht zu heiß ist, wenn du sie unter die Butter rührst, lass sie nur so lange über dem heißen Dampf, bis etwa die Hälfte geschmolzen ist. Wenn du sie dann vom Herd nimmst und weiterrührst, wird sich die restliche Schokolade in dem schon flüssigen Anteil auflösen und am Ende alles nur noch lauwarm sein - Tipp aus der Pralinenherstellung ;)
Jetzt gib die Schokolade, die Sahne und den Rum zur Butter und verrühre alles gut.
Brühe eine Tasse Kaffee auf.
Den Boden schneidest du jetzt in 2 Teile, schlägst die Sahne auf und kannst dann auch schon mit dem Zusammensetzen der Torte beginnen, und zwar wie folgt:
1. Boden
2. Marmelade
3. Creme
4. Löffelbisquits, die du vorher von jeder Seite in eine Mischung aus Kaffee und Rum tauchst
5. die geschlagene Sahne
6. der Deckel der Torte
7. Schokoglasur mit Mandelsplittern ;)
Wenn du magst, kannst du sie jetzt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen...
Sie sieht am Ende so aus:
Gutes Gelingen und viel Freude beim Backen,
Miakatzi
Freitag, 18. März 2016
Mandeln, Möhren, Marzipan: Wiedersehensfreude mit Karottenkuchen
Hallo :)
Frisch erholt mache ich mich mal wieder daran, meinen Blog zu aktualisieren!
Frisch erholt, weil ich gerade eine wunderschöne Woche im Allgäu verbracht habe...Urlaub mit dem Liebsten ist einfach toll!
Und um ihn im Süden willkommen zu heißen, habe ich zur Begrüßung einen Möhrenkuchen aus dem aktuellen Schrot-und Korn- Heft gebacken, der mich sowieso schon angelacht hatte...außerdem hatte ich ihm schon einen Kuchen mit Karotten versprochen, und so habe ich also wieder drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;)
Schlauerweise habe ich natürlich das Rezept wieder nicht ganz bis zum Ende gelesen - für mich ist das irgendwie immer dort, wo steht, dass man den Kuchen aus dem Ofen nehmen soll ;)
Da stand nämlich, dass das Rezept für eine 20er-Springform gedacht ist...und ich habe dummerweise eine 28-er Form verwendet - ups. Das hat aber im Endeffekt gar nichts ausgemacht, weil der Kuchen in der etwas flacheren Variante durchaus sehr edel aussah!
Ich habe, damit es ein richtiger Rübli-Kuchen wird, das Rezept auch noch um die obligatorischen Marzipan-Möhrchen ergänzt - einfach, weil sie dazugehören und es doch eigentlich am meisten Spaß macht, die Rübli zu formen ;)
Auf jeden Fall ist er sehr lecker und saftig und hat uns ein nettes gemeinsames Wiedersehens-Kaffeetrinken beschert ;)
Hier also das (modifizierte) Rezept:
für den Kuchen brauchst du:
300 g Karotten
3 EL Zitronensaft
100 g Zartbitterschokolade
200 g gemahlene Mandeln
10 g Kakao
30 g Vollkornmehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Packung Vanillezucker
60 g Rohrzucker
40 g neutrales Öl, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl oder Bratöl
für den Guss:
150 g Puderzucker
4-5 EL Puderzucker
einige Pistazien, fein zerhackt
für die Rübli
13 Pistazienkerne
ca. 150 g Marzipan
rote und gelbe Lebensmittelfarbe
Puderzucker zum Verkneten, ca. 100 g
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann rasple die Karotten fein - ich habe festgestellt, dass das auch sehr bequem mit einem Standmixer zu erledigen ist ;) Nur blöd, wenn man erst herausfindet, dass man diesen zum Reinigen komplett zerlegen kann, nachdem man mühsam die Möhrenschnitzelchen aus dem Schneidwerk gepopelt hat...
Mische dann die Karotten mit dem Zitronensaft und hacke die Schokolade in grobe Stückchen. Vermenge dann Mandeln, Schokolade, Kakao, Mehl, Salz und Backpulver.
Die Eier werden jetzt rund 10 min. mit 3 EL heißem Wasser aufgeschlagen - lass nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Nun hebe vorsichtig die Mehlmischung, die Karotten und das Öl unter.
Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor...
Fülle den Teig nun in die Form und backe den Möhrenkuchen für 55 - 60 min.
Während der Kuchen auskühlt, verknetest du das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe und dem Puderzucker. Dann teilst du es in 13 Teile - wobei ein Teil etwas größer wird, für die dicke Möhre in der Mitte auf dem Kuchen ;)
Aus diesen formst du nun zunächst Kugel, die du dann zwischen deinen Händen zu Kegeln rollst. Anschließend wird jede Möhre mit einer ganzen Pistazie als Möhrengrün verziert und ein paar mal quer eingeschnitten, dann sehen sie echter aus ;) Auf einer Frischhaltefolie kannst du sie bis zur Verwendung liegen lassen.
Dann rühre aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Guss an, den du gleichmäßig über den Kuchen laufen lässt. Jetzt kannst du die Rübli daraufsetzen - auf jedes spätere Kuchenstück eine und in die Mitte die große. Die gehackten Pistazien verteilst du nach Herzenslaune zwischen den Möhren... für den frühlingshaften, grünen Touch auf dem Kuchen ;)
Und so sah er bei mir aus:
Gutes Gelingen und einen guten Start in den Frühling,
liebe Grüße,
Miakatzi
Frisch erholt mache ich mich mal wieder daran, meinen Blog zu aktualisieren!
Frisch erholt, weil ich gerade eine wunderschöne Woche im Allgäu verbracht habe...Urlaub mit dem Liebsten ist einfach toll!
Und um ihn im Süden willkommen zu heißen, habe ich zur Begrüßung einen Möhrenkuchen aus dem aktuellen Schrot-und Korn- Heft gebacken, der mich sowieso schon angelacht hatte...außerdem hatte ich ihm schon einen Kuchen mit Karotten versprochen, und so habe ich also wieder drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;)
Schlauerweise habe ich natürlich das Rezept wieder nicht ganz bis zum Ende gelesen - für mich ist das irgendwie immer dort, wo steht, dass man den Kuchen aus dem Ofen nehmen soll ;)
Da stand nämlich, dass das Rezept für eine 20er-Springform gedacht ist...und ich habe dummerweise eine 28-er Form verwendet - ups. Das hat aber im Endeffekt gar nichts ausgemacht, weil der Kuchen in der etwas flacheren Variante durchaus sehr edel aussah!
Ich habe, damit es ein richtiger Rübli-Kuchen wird, das Rezept auch noch um die obligatorischen Marzipan-Möhrchen ergänzt - einfach, weil sie dazugehören und es doch eigentlich am meisten Spaß macht, die Rübli zu formen ;)
Auf jeden Fall ist er sehr lecker und saftig und hat uns ein nettes gemeinsames Wiedersehens-Kaffeetrinken beschert ;)
Hier also das (modifizierte) Rezept:
für den Kuchen brauchst du:
300 g Karotten
3 EL Zitronensaft
100 g Zartbitterschokolade
200 g gemahlene Mandeln
10 g Kakao
30 g Vollkornmehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Packung Vanillezucker
60 g Rohrzucker
40 g neutrales Öl, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl oder Bratöl
für den Guss:
150 g Puderzucker
4-5 EL Puderzucker
einige Pistazien, fein zerhackt
für die Rübli
13 Pistazienkerne
ca. 150 g Marzipan
rote und gelbe Lebensmittelfarbe
Puderzucker zum Verkneten, ca. 100 g
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann rasple die Karotten fein - ich habe festgestellt, dass das auch sehr bequem mit einem Standmixer zu erledigen ist ;) Nur blöd, wenn man erst herausfindet, dass man diesen zum Reinigen komplett zerlegen kann, nachdem man mühsam die Möhrenschnitzelchen aus dem Schneidwerk gepopelt hat...
Mische dann die Karotten mit dem Zitronensaft und hacke die Schokolade in grobe Stückchen. Vermenge dann Mandeln, Schokolade, Kakao, Mehl, Salz und Backpulver.
Die Eier werden jetzt rund 10 min. mit 3 EL heißem Wasser aufgeschlagen - lass nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Nun hebe vorsichtig die Mehlmischung, die Karotten und das Öl unter.
Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor...
Fülle den Teig nun in die Form und backe den Möhrenkuchen für 55 - 60 min.
Während der Kuchen auskühlt, verknetest du das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe und dem Puderzucker. Dann teilst du es in 13 Teile - wobei ein Teil etwas größer wird, für die dicke Möhre in der Mitte auf dem Kuchen ;)
Aus diesen formst du nun zunächst Kugel, die du dann zwischen deinen Händen zu Kegeln rollst. Anschließend wird jede Möhre mit einer ganzen Pistazie als Möhrengrün verziert und ein paar mal quer eingeschnitten, dann sehen sie echter aus ;) Auf einer Frischhaltefolie kannst du sie bis zur Verwendung liegen lassen.
Dann rühre aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Guss an, den du gleichmäßig über den Kuchen laufen lässt. Jetzt kannst du die Rübli daraufsetzen - auf jedes spätere Kuchenstück eine und in die Mitte die große. Die gehackten Pistazien verteilst du nach Herzenslaune zwischen den Möhren... für den frühlingshaften, grünen Touch auf dem Kuchen ;)
Und so sah er bei mir aus:
liebe Grüße,
Miakatzi
Dienstag, 28. Juli 2015
Herzhafter Brotgenuss: Zwiebelbaguette mit Walnüssen und Gartenkräutern
Hallo :)
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 9. Mai 2015
Zuckerfreier Mandel-Rhabarberkuchen
Hallo :)
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 4. Februar 2015
Auflauf zum Frühstück: Baked Oatmeal
Hallo :)
Ja, das hört sich wirklich kurios an...aber es schmeckt richtig gut! Und man startet energiegeladen und gut gelaunt in den Tag...also wirklich ein Grund, diesen Frühstücksauflauf auszuprobieren.
Das Tolle daran ist, dass man ihn eigentlich beliebig modifizieren kann. Es ist dem eigenen Geschmack überlassen, welche Nüsse oder Früchte, ja selbst, welches Getreide man verwenden möchte :)
Das Einzige, was mich eigentlich davon abhält, jeden Tag Baked Oatmeal zuzubereiten, ist die Tatsache, dass es für ca. 35 min. backen muss - so viel Zeit hat man nicht jeden Morgen ;) Aber an Wochenenden oder für Studenten in Semesterferien ist es ideal..
Ach ja, und noch ein Grund, warum es das bei mir nicht ständig geben wird: Ich habe die ganze Portion auf einmal gegessen, obwohl ich doch die Hälfte bis zum nächsten Tag aufheben wollte...;)
Und für alle hungrigen Frühstücker, die jetzt endlich etwas Leckeres im Magen haben wollen, das Rezept:
für 1 große Portion:
90 g Haferflocken
ca. 40 g gehackte Nüsse (ich habe Walnüsse genommen)
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
ca. 250 mL Milch
1 (2) Bananen
Beeren nach Belieben, je nachdem, wie fruchtig das Ganze sein soll ;)
(1 Ei)
Und so geht's:
Du benötigst eine kleine Auflaufform, evtl. eine rechteckige Kuchenform o. Ä.
Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Nun vermische alle "trockenen" Zutaten, wenn du möchtest, behalte einen Teil der Nüsse zurück, damit du diese später oben auf dem Auflauf verteilen kannst.
Falls du statt des Eis eine Banane verwendest (so habe ich es gemacht, da ich keine Eier mehr im Haus hatte...hat wunderbar funktioniert ;) ), zerdrücke sie sorgfältig in einer Schüssel und gib dann die Milch dazu. Nun verrühre beides.
Lege den Boden der Form mit Früchten aus, entweder mit einer Banane in Scheibchen oder mit Beeren oder mit beidem...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dann gib die Haferflockenmischung darauf und verteile die Bananen- oder Eiermilch gleichmäßig darüber. Zum Schluss streue die eventuell noch übrigen Nüsse und weitere Beeren auf den Auflauf...und schiebe alles für 30-40 min. in den Ofen :)
Das Oatmeal sollte leicht abkühlen, bevor man es serviert, dann schmeckt es besser und der Tag beginnt nicht schon mit Schmerzen, hervorgerufen durch eine verbrannte Zunge ;)
Und so lecker sieht es aus:
Einen Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, das hört sich wirklich kurios an...aber es schmeckt richtig gut! Und man startet energiegeladen und gut gelaunt in den Tag...also wirklich ein Grund, diesen Frühstücksauflauf auszuprobieren.
Das Tolle daran ist, dass man ihn eigentlich beliebig modifizieren kann. Es ist dem eigenen Geschmack überlassen, welche Nüsse oder Früchte, ja selbst, welches Getreide man verwenden möchte :)
Das Einzige, was mich eigentlich davon abhält, jeden Tag Baked Oatmeal zuzubereiten, ist die Tatsache, dass es für ca. 35 min. backen muss - so viel Zeit hat man nicht jeden Morgen ;) Aber an Wochenenden oder für Studenten in Semesterferien ist es ideal..
Ach ja, und noch ein Grund, warum es das bei mir nicht ständig geben wird: Ich habe die ganze Portion auf einmal gegessen, obwohl ich doch die Hälfte bis zum nächsten Tag aufheben wollte...;)
Und für alle hungrigen Frühstücker, die jetzt endlich etwas Leckeres im Magen haben wollen, das Rezept:
für 1 große Portion:
90 g Haferflocken
ca. 40 g gehackte Nüsse (ich habe Walnüsse genommen)
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
ca. 250 mL Milch
1 (2) Bananen
Beeren nach Belieben, je nachdem, wie fruchtig das Ganze sein soll ;)
(1 Ei)
Und so geht's:
Du benötigst eine kleine Auflaufform, evtl. eine rechteckige Kuchenform o. Ä.
Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Nun vermische alle "trockenen" Zutaten, wenn du möchtest, behalte einen Teil der Nüsse zurück, damit du diese später oben auf dem Auflauf verteilen kannst.
Falls du statt des Eis eine Banane verwendest (so habe ich es gemacht, da ich keine Eier mehr im Haus hatte...hat wunderbar funktioniert ;) ), zerdrücke sie sorgfältig in einer Schüssel und gib dann die Milch dazu. Nun verrühre beides.
Lege den Boden der Form mit Früchten aus, entweder mit einer Banane in Scheibchen oder mit Beeren oder mit beidem...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dann gib die Haferflockenmischung darauf und verteile die Bananen- oder Eiermilch gleichmäßig darüber. Zum Schluss streue die eventuell noch übrigen Nüsse und weitere Beeren auf den Auflauf...und schiebe alles für 30-40 min. in den Ofen :)
Das Oatmeal sollte leicht abkühlen, bevor man es serviert, dann schmeckt es besser und der Tag beginnt nicht schon mit Schmerzen, hervorgerufen durch eine verbrannte Zunge ;)
Und so lecker sieht es aus:
Einen Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Gesund gegen den Winter-Blues: Bananenbrot ohne Mehl und Zucker
Hallo :)
Mittlerweile hat ja die vorlesungsfreie Zeit begonnen...und damit auch wieder der Lernstress :) Und in solchen Phasen ist es ja besonders wichtig, sich gesund zu ernähren, gerade, wenn es draußen kalt und die Bäume kahl sind :)
Deswegen habe ich heute etwas gebacken, bei dem man reuefrei genießen kann und sich hinterher wunderbar energiegeladen fühlt...Bananenbrot ohne Mehl und Zucker! (Ja, das funktionert). Und abgesehen vom besseren Gewissen bekommt man irgendwie ein Urlaubsgefühl, die Kombination von Banane und Kokos lässt einen sofort an einen Strand in der Karibik denken ;)
Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und leicht abgewandelt.
Für eine Kastenform voller Bananenbrot, das nachher allerdings nur die Höhe von Brownies erreicht (also für eine ganze Kastenform besser die doppelte...oder dreifache Menge nehmen?) brauchst du:
2 reife Bananen
je 1/2 Tasse Kokosraspeln und gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
etwas Speisestärke
2 Eier
1/2 TL Zimt
ca 1 EL Honig (je nach Geschmack) + Honig zum Glasieren
1 Prise Salz
1 EL Öl
wer möchte, kann noch gehackte Nüsse zugeben...
Und so geht's:
Fette zunächst die Kastenform.
Dann heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Püriere alle Zutaten mit einem Pürierstab oder mixe sie mit dem Handmixer. Falls du gehackte Nüsse zugibst, püriere sie nicht mit, damit sie nicht zu klein werden :)
Jetzt gib den Teig in die Form und backe das Bananenbrot für ca. 25-30 min. Direkt, wenn das Brot aus dem Ofen kommt, gib etwas Honig darauf und verteile ihn gleichmäßig.
Und so sieht es aus:
Guten Appetit,
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittlerweile hat ja die vorlesungsfreie Zeit begonnen...und damit auch wieder der Lernstress :) Und in solchen Phasen ist es ja besonders wichtig, sich gesund zu ernähren, gerade, wenn es draußen kalt und die Bäume kahl sind :)
Deswegen habe ich heute etwas gebacken, bei dem man reuefrei genießen kann und sich hinterher wunderbar energiegeladen fühlt...Bananenbrot ohne Mehl und Zucker! (Ja, das funktionert). Und abgesehen vom besseren Gewissen bekommt man irgendwie ein Urlaubsgefühl, die Kombination von Banane und Kokos lässt einen sofort an einen Strand in der Karibik denken ;)
Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und leicht abgewandelt.
Für eine Kastenform voller Bananenbrot, das nachher allerdings nur die Höhe von Brownies erreicht (also für eine ganze Kastenform besser die doppelte...oder dreifache Menge nehmen?) brauchst du:
2 reife Bananen
je 1/2 Tasse Kokosraspeln und gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
etwas Speisestärke
2 Eier
1/2 TL Zimt
ca 1 EL Honig (je nach Geschmack) + Honig zum Glasieren
1 Prise Salz
1 EL Öl
wer möchte, kann noch gehackte Nüsse zugeben...
Und so geht's:
Fette zunächst die Kastenform.
Dann heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Püriere alle Zutaten mit einem Pürierstab oder mixe sie mit dem Handmixer. Falls du gehackte Nüsse zugibst, püriere sie nicht mit, damit sie nicht zu klein werden :)
Jetzt gib den Teig in die Form und backe das Bananenbrot für ca. 25-30 min. Direkt, wenn das Brot aus dem Ofen kommt, gib etwas Honig darauf und verteile ihn gleichmäßig.
Und so sieht es aus:
Guten Appetit,
Liebe Grüße,
Miakatzi
Dienstag, 27. Januar 2015
Für Bären und Eichhörnchen: Nuss-Honig-Törtchen
Hallo :)
Nein...was ist das? Gibt es das wirklich? Kann das sein? Oder träume ich nur?
Doch - es stimmt: Ich habe tatsächlich einen freien Nachmittag, ohne Lernen und ohne Verpflichtungen, und was gibt es da Schöneres, als sich entspannt vor seine diversen Rezeptbücher zu setzen, nach Herzenslust zu stöbern und sich mit Sorgfalt ein Rezept auszusuchen, das man in Angriff nehmen will. Und wenn man sich dann entschieden hat (ja, das dauert bei mir meist am längsten...fast länger als das Backen an sich ;), dann kann man alle Zutaten besorgen gehen und loslegen :)
Den Kampf um den ersten Platz haben heute die Nuss-Honig-Törtchen aus meinem "easy Törtchen"-Buch gewonnen, das mir eine liebe Freundin überlassen hat, nachdem wir ein paar Rezepte gemeinsam ausprobiert haben.
Eigentlich wollte ich etwas Schokoladiges backen, aber da ich den Rest der Törtchen morgen mit in die Vorlesung nehmen möchte, wäre ein Topping etwas unpraktisch gewesen, und praktisch alle schokoladigen Rezepte waren bombastische kleine Kunstwerke, natürlich mit einer dicken Schicht Creme obenauf, die nun mal für den Transport leider nicht in Frage kommt.
Mal sehen, wie sich die Nuss-Honig-Törtchen morgen in der Box bewähren ;)
Auf jeden Fall sind sie eine gelungene Kombination, weil sie mit einer fruchtigen Glasur aus Orangensaft und Honig getränkt sind, was einen tollen Kontrast zu den gehaltvollen, knackigen Walnüssen bildet.
Und so sehen sie aus:
Für (laut Rezept 12, bei mir relativ kleine und flache) 11 Törtchen (ich empfehle also, etwa neun daraus zu machen ;) braucht man:
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
90 g weiche Butter
90 g Zucker
1 EL flüssiger Honig
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
2 Eier
4 EL Walnüsse, fein zerhackt
Glasur:
1 1/2 EL Walnüsse, fein gehackt
1/4 TL Zimt
2 EL flüssiger Honig
Saft von 1 Orange
Zerhacke zunächst die Walnüsse. Für den Teig habe ich sie, da ich keine Küchenmaschine besitze, mit dem Pürierstab zerkleinert...das funktioniert wirklich gut! Für das Topping allerdings habe ich selbst Hand - oder besser gesagt, das Messer - angelegt, damit man noch merkt, dass man Walnüsse isst ;)
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskatnuss in einer Schüssel vermengen. In einer anderen Schüssel schlage die Butter und den Zucker schaumig. Dann rühre den Honig und die Orangenschale unter. Als letztes gib nach und nach die Eier dazu und mixe, bis sich eine luftige, homogene Masse ergibt.
Nun den Backofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Jetzt hebe die Mehlmischung mit einem Metalllöffel unter, damit die Masse nicht klebrig wird, und gib als letztes die Walnüsse dazu.
Fast schon fertig...verteile den Teig auf die Muffinformen und ab in den Ofen damit.
Nach 20 min. sind die Walnusstörtchen fertig.
Während sie abkühlen, kannst du die Walnüsse für das Topping hacken und sie mit dem Zimt vermengen. Dann erhitze in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe unter Rühren den Orangensaft mit dem Honig.
Wenn die Törtchen fast abgekühlt sind, stich sie oben mehrmals mit einer Gabel ein und verteile großzügig die Glasur darüber. Als Letztes streue die gehackten Walnüsse über die Törtchen...et voilà :) Sie sind bereit zum Servieren. Ich bin gespannt, was meine Freunde morgen dazu sagen werden :)
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Nein...was ist das? Gibt es das wirklich? Kann das sein? Oder träume ich nur?
Doch - es stimmt: Ich habe tatsächlich einen freien Nachmittag, ohne Lernen und ohne Verpflichtungen, und was gibt es da Schöneres, als sich entspannt vor seine diversen Rezeptbücher zu setzen, nach Herzenslust zu stöbern und sich mit Sorgfalt ein Rezept auszusuchen, das man in Angriff nehmen will. Und wenn man sich dann entschieden hat (ja, das dauert bei mir meist am längsten...fast länger als das Backen an sich ;), dann kann man alle Zutaten besorgen gehen und loslegen :)
Den Kampf um den ersten Platz haben heute die Nuss-Honig-Törtchen aus meinem "easy Törtchen"-Buch gewonnen, das mir eine liebe Freundin überlassen hat, nachdem wir ein paar Rezepte gemeinsam ausprobiert haben.
Eigentlich wollte ich etwas Schokoladiges backen, aber da ich den Rest der Törtchen morgen mit in die Vorlesung nehmen möchte, wäre ein Topping etwas unpraktisch gewesen, und praktisch alle schokoladigen Rezepte waren bombastische kleine Kunstwerke, natürlich mit einer dicken Schicht Creme obenauf, die nun mal für den Transport leider nicht in Frage kommt.
Mal sehen, wie sich die Nuss-Honig-Törtchen morgen in der Box bewähren ;)
Auf jeden Fall sind sie eine gelungene Kombination, weil sie mit einer fruchtigen Glasur aus Orangensaft und Honig getränkt sind, was einen tollen Kontrast zu den gehaltvollen, knackigen Walnüssen bildet.
Und so sehen sie aus:
Für (laut Rezept 12, bei mir relativ kleine und flache) 11 Törtchen (ich empfehle also, etwa neun daraus zu machen ;) braucht man:
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
90 g weiche Butter
90 g Zucker
1 EL flüssiger Honig
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
2 Eier
4 EL Walnüsse, fein zerhackt
Glasur:
1 1/2 EL Walnüsse, fein gehackt
1/4 TL Zimt
2 EL flüssiger Honig
Saft von 1 Orange
Zerhacke zunächst die Walnüsse. Für den Teig habe ich sie, da ich keine Küchenmaschine besitze, mit dem Pürierstab zerkleinert...das funktioniert wirklich gut! Für das Topping allerdings habe ich selbst Hand - oder besser gesagt, das Messer - angelegt, damit man noch merkt, dass man Walnüsse isst ;)
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskatnuss in einer Schüssel vermengen. In einer anderen Schüssel schlage die Butter und den Zucker schaumig. Dann rühre den Honig und die Orangenschale unter. Als letztes gib nach und nach die Eier dazu und mixe, bis sich eine luftige, homogene Masse ergibt.
Nun den Backofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Jetzt hebe die Mehlmischung mit einem Metalllöffel unter, damit die Masse nicht klebrig wird, und gib als letztes die Walnüsse dazu.
Fast schon fertig...verteile den Teig auf die Muffinformen und ab in den Ofen damit.
Nach 20 min. sind die Walnusstörtchen fertig.
Während sie abkühlen, kannst du die Walnüsse für das Topping hacken und sie mit dem Zimt vermengen. Dann erhitze in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe unter Rühren den Orangensaft mit dem Honig.
Wenn die Törtchen fast abgekühlt sind, stich sie oben mehrmals mit einer Gabel ein und verteile großzügig die Glasur darüber. Als Letztes streue die gehackten Walnüsse über die Törtchen...et voilà :) Sie sind bereit zum Servieren. Ich bin gespannt, was meine Freunde morgen dazu sagen werden :)
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Weihnachtsspecial: Plätzchenbäckerei
Hallo :)
Ja, ich weiß, ich bin schon ein bisschen spät dran, aber jetzt gibt es auch von mir etwas Weihnachtliches :)
Ich war die vergangenen Wochen immer wieder fleißig am Plätzchenbacken, und heute möchte ich euch die gesammelten Ergebnisse präsentieren. Es sind im Endeffekt fünf Sorten geworden, worauf ich angesichts des Unistresses doch einigermaßen stolz bin ;)
Falls also jemand noch nicht mit seiner Weihnachtsbäckerei abgeschlossen haben sollte, spontan nochmal in Backlaune kommt...oder sich schon Inspirationen für's nächste Jahr holen möchte, hier also meine Sammlung. Es sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein:
Außerdem habe ich für meine Mama ein Geburtstagspaket vorbereitet, in das noch zwei andere weihnachtlliche Leckereien gepasst haben:
Man kann also schon sehen, dass dies ein etwas längerer Post werden wird...aber wer keine Lust hat, alles zu lesen, kann ja einfach zu den Rezepten scrollen, die ihn/sie interessieren ;)
Als erstes sind die Weihnachts-Cantuccini dran. Das Rezept habe ich, wie die nachfolgenden beiden auch, auf www.alnatura.de gefunden. Ich wollte schon lange einmal Cantuccini selber machen, und diese hier haben sich wirklich lecker angehört! Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt und werde deshalb meine Version posten...
Für ein Blech Cantuccini braucht man:
250g Mehl
1 TL Backpulver
160g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50g Marzipanrohmasse, gewürfelt
1 EL Amaretto (ich habe Bittermandelaroma genommen :)
25g Butter
2 Eier
90g Mandeln
50g Pistazienkerne (ich habe die kleingewürfelten verwendet, weil es keine ganzen gab...doof. Schmeckt aber trotzdem..)
50g Cranberries
Und so geht's:
Bereite zunächst aus allen Zutaten bis auf Mandeln, Pistazien und Cranberries einen glatten Teig zu. Dann knete diese gut unter (!) und stelle den Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde lang kalt. In dieser Jahreszeit ist es sehr praktisch, dass man auch aus dem Balkon einen super Kühlschrank machen kann...dort ist es sogar meist noch kälter und man hat mehr Platz :)
Jetzt belege ein Blech mit Backpapier und forme vier Rollen aus dem Teig, die ca. 25 cm lang sind. Und jetzt ein Tipp von meiner Mama, damit es nachher mit dem Schneiden klappt (was es bei mir nämlich erst mal nicht getan hat, weshalb ich sehr frustriert war...): Die Rollen nochmals für eine halbe Stunde kühl stellen.
Währenddessen heize den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vor. Dann backe die Rollen ca. 15 min (das ist die Angabe aus dem Rezept...aber ich muss sagen, dass sie bei mir fast doppelt so lange drin waren, bevor ich sie schneiden konnte! Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...).
Dann das Blech aus dem Ofen holen und die Rollen in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das geht am besten mit einem scharfen, glatten Messer und in einem Ruck! Nicht großartig sägen, sonst fällt alles auseinander...
Wenn alles geklappt hat, die Cantuccini noch mal für 10 min in den Ofen schieben. Keine Sorge, wenn sie herauskommen, sind sie noch sehr weich. Bitte nicht mehr weiterbacken, denn sie werden sehr schnell hart... und manchmal fast härter, als man es gerne hätte ;)
Es gibt zwar einige Hindernisse zu umschiffen, aber man wird dafür mit wirklich sehr leckeren, knusprigen Cantuccini belohnt, die durch die Cranberries eine fruchtige Note bekommen...mmh :)
So. Weiter geht es mit den Butterrosen mit Weihnachtsglasur.
Das Grundrezept stammt ebenfalls von alnatura.de, allerdings habe ich es sehr stark abgewandelt. Im Prinzip kann man jeden beliebigen Teig für ganz normale Ausstecher nehmen. ;)
Hier also zum Beispiel:
für ein Blech Rosen:
200 g Mehl
100 g Zucker
50 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten und ihn, mal wieder, in Folie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
Dann alles zum Ausrollen vorbereiten und den Teig zu einer Platte von ca. 0,4-0,5 cm Dicke auswellen.
Den Rosenausstecher habe ich im Hildesheimer Dom im Shop gekauft. Dort gibt es einen tausendjährigen Rosenstock...ein Besuch lohnt sich im Übrigen. Theoretisch kann man natürlich jeden beliebigen Ausstecher nehmen, aber da die Kekse für meine Mama waren und wir eine Woche zuvor gemeinsam den Dom besichtigt hatten, habe ich natürlich die Rosen gemacht ;)
Heize also den Backofen auf 200°C vor und stich die Plätzchen aus. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie anschließend für 8-10 min.
Das Besondere an ihnen ist meine Weihnachts-Glasur. Dafür braucht man:
2 EL Milch
ca. 4-5 EL Puderzucker
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 EL Kakao
zur Deko: bunte Zuckerperlen
Sobald die Kekse abgekühlt sind, mit der zuvor angerührten Glasur bestreichen und mit Zuckerperlen verzieren...fertig!
Von dem nächsten Rezept war meine Mama sehr angetan...und ich muss sagen, ich fand sie auch sehr lecker. Außerdem sind sie wirklich einfach zuzubereiten! Wo ist da der Haken? Also ich habe nur einen sehr kleinen gefunden...den Teig in Form zu bringen, braucht eine Weile und ist teilweise ein bisschen schwierig..aber keine unüberwindbare Hürde.
Hier also das Rezept für die Hauchdünnen Lebkuchenblätter.
Für ungefähr 2-3 Bleche braucht man:
50 g Butter
100 g Puderzucker
100 g Mehl
1 EL Lebkuchengewürz
2 Eiweiß
100 g gehobelte Mandeln (ich hatte nur gehobelte Haselnüsse da, das funktioniert natürlich auch)
Und so geht's:
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und danach in eine Schüssel geben. Dann mit Puderzucker, Mehl, Lebkuchengewürz und Eiweiß zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Soweit der einfache Teil. Nun belege ein Blech mit Backpapier.
Mit einem Teelöffel gib Kleckse auf das Blech, Achtung, es muss ausreichend Abstand zwischen den Klecksen sein, da sie gleich verstrichen werden!
Mit dem Löffelrücken verstreiche die Kleckse zu Kreisen. Hier war bei mir das Problem, dass der meiste Teig mehr am Löffel kleben wollte als am Backpapier...aber wenn man unnachgiebig bleibt, klappt es eigentlich dann ganz gut :)
Heize den Ofen auf 180 °C vor.
Jetzt bestreue die Kreise mit gehobelten Mandeln und dann ab in den Ofen mit den Leckerlis...und zwar für nur 6-8 Minuten.
Die Lebkuchenblätter abkühlen lassen...dann lösen sie sich auch gut vom Backpapier. In eine Aufbewahrungsdose schichten...und nicht gleich alles aufessen ;)
Die Vanillekekse mit individuellen Motiven finde ich besonders toll...kein Wunder, das Rezept stammt von Nina mit ihrem kleinen Foodblog...als Fremdblog auf Bookatable :) Und weil ich an dem Rezept absolut nichts auszusetzen habe und alles genauso gemacht habe und es außerdem auch nicht besser formulieren kann...war ich jetzt mal faul und habe das Rezept nur verlinkt :)
Ich musste mir allerdings beim Erstellen der Schablonen ein bisschen was einfallen lassen, da ich weder ein Skalpell noch dickeres Papier hier habe (naja, ein Skalpell schon, aber das verlässt den Präpariersaal lieber nicht...meine Lebensmittel sollten damit lieber nicht in Berührung kommen ;).
Deswegen habe ich meine bunten Abreißzettel von meinem Notizblock genommen und mit einer Schere ausgeschnitten. Das Ausschneiden war unglaublich mühsam...aber immerhin konnte ich mir das Ausdrucken sparen und habe die Motive einfach schnell auf die Zettel aufgezeichnet...und die Größe der Zettel war perfekt für die Kekse ;)
Außerdem hatte ich auch keinen runden Ausstecher. Aber ein Trinkglas hat denselben Zweck erfüllt.
Ich habe die Kekse noch nicht probiert, da sie allesamt als Weihnachtsgeschenke für meine Freunde enden, daher auch die teilweise ungewöhnlichen Motive (in der Reihenfolge, falls man es nicht erkennen sollte ;) : Ein Yoshi aus Super-Mario, ein Weihnachtsmann, ein Tannenbaum und ein Pferd. Außerdem habe ich extra für eine meiner Freundinnen noch Füchse gebacken...die haben es aber nicht auf's Bild geschafft. ). Ich finde diese Kekse als Geschenk echt ideal, weil sie so persönlich sind! Das Motiv lässt sich ja auf jede Person super zuschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes.
Außerdem sind sie etwas aufwändiger und durch die Füllung auch keine "gewöhnlichen" Kekse :)
Also viel Spaß beim Nachbacken!
Die Nougatkipferl habe ich erst heute gebacken... weil ich so gerne Kipferl forme und aber keine normalen Vanillekipferl machen wollte ;)
Das Rezept habe ich von www.weihnachtsplätzchen.de ...
Für etwas mehr als ein Blech braucht man:
100 g Butter, so weich wie möglich! (bei mir waren es im Endeffekt aber eher 120, da mir der Teig sonst zu bröckelig gewesen wäre)
200 g Nuss-Nougat
1 Pckg. Vanillezucker
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei
Und so geht's:
Zerkleinere den Nougat, eventuell schmelze ihn und verknete ihn mit der Butter, bis eine homogene Masse entseht. Ich habe anscheinend zu große Stücke gemacht, denn ich habe dafür ewig gebraucht...deswegen würde ich es mal mit geschmolzenem (natürlich nicht zu heißem!) Nougat versuchen, das führt wahrscheinlich schneller zum Erfolg :)
Dann das Ei und den Vanillezucker einkneten.
Vermische Mehl und Backpulver und siebe das Gemisch auf die Nougatmasse. Jetzt kommt der schönste Teil, wie ich finde: Verknete alles zu einem homogenen Teig :)
Dann, wie immer, in Folie wickeln und eine Stunde lang kalt stellen.
Dann heize den Backofen auf 180°C vor. Den Teig wieder rein- oder rausholen (je nachdem, ob er draußen oder im Kühlschrank war...) und schöne Kipferl daraus formen...meine Methode für schöne Kipferl: zuerst eine kleine Teigkugel formen. Diese dann in der Hand rollen, so dass die zwei Enden etwas dünner sind. dann mit zwei Fingern von oben kommen und durch Drücken an den richtigen Stellen einen Halbmond formen. Anschließen so umgreifen, dass im Prinzip ein vierkantiger Halbmond entsteht...Nun das Kipferl auf das Backblech legen und nachformen, so dass es schön rund und gleichmäßig wird :)
Die Kipferl kommen jetzt für ca. 12- 15 min in den Ofen.
Nachdem sie ausgekühlt sind, kann man sie noch mit geschmolzener Kuvertüre verzieren. Ich habe nur ein Ende mit Kuvertüre bepinselt, was doch eigentlich ganz schön aussieht, oder nicht?
So. Das war's erstmal soweit mit den Keksen...Wer jetzt noch Lust hat, bekommt von mir noch die Rezepte für die Mini-Punsch-Kuchen und die Bratapfelmarmelade geliefert ;)
Die Küchlein stammen abgewandelt aus einem kleinen Rezeptheftchen, das ich bei Alnatura bekommen habe...ursprünglich sollen Minigugelhupfe daraus werden...aber da ich meine ja verschicken wollte, habe ich sie (für mich übrigens eine Premiere!) in kleinen Einmachgläsern gebacken, was sehr gut funktioniert hat!
Für 30 Minigugelhupfe bzw. ca. 8-10 kleine Kuchen im Glas braucht man:
250 mL Fruchtpunsch
175 g weiche Butter
100 g Rohrohrzucker
3 Eier
175 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g dunkle Schokolade, z.B. 70%
75 g Cranberries
200 g Puderzucker
Und so geht's:
Koche den Fruchpunsch auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens ein.
Dann Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben. Vermische Mehl und Backpulver und gib beides zu der Eiermischung, sowie auch 75 mL Punsch, Schokolade und die Cranberries.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Fette die Gugelhupfformen bzw. die Gläser und fülle den Teig ein. Solltest du, wie ich, in den Gläsern backen, achte darauf, dass du nicht mehr Teig als ungefähr die Hälfte hineingibst...ansonsten kannst du später keinen Deckel auf das Glas machen, da die Kuchen sehr aufgehen!
Jetzt wird für ca. 15-20 min. gebacken...
Hier trennen sich die Wege für Gugelhupfe und Kuchen:
Die kleinen Gugelhupfe werden nach dem Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt und mit einer Glasur aus dem restlichen Fruchtpunsch und Puderzucker verziert.
Die Gläser noch heiß sorgfältig verschließen, dabei darauf achten, dass die Gummis ganz sauber und trocken sind und richtig auf dem Rand des Glases sitzen, sonst verschließt dieses nicht dicht und der Kuchen hält sich nicht!
Ich habe auf die Kuchen keine Glasur gegeben, da eben der Deckel drauf muss, solange alles noch heiß ist...wer wagemutig ist, kann es ja ausprobieren, ich garantiere allerdings für nichts ;)
Auf jeden Fall schmecken sie sehr saftig und weihnachtlich :) Viel Erfolg und gutes Gelingen...
Zu guter Letzt jetzt noch das wirklich einfache Rezept für die Bratapfelmarmelade:
Das Rezept habe ich in abgewandelter Form von www.essen-und-trinken.de übernommen :)
Für ca. 4 Gläser braucht man:
350 g gewürfelte und entkernte Äpfel
100 g Mandelblättchen
50 g Rosinen
1 Pckg. Vanillezucker
1-2 TL Lebkuchengewürz
3 EL Butter
175 g Gelierzucker (2:1)
So geht's:
Die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten, Achtung, sie sollten nicht zu dunkel werden! Deshalb aufmerksam dabei sein und gelegentlich wenden...
Die Butter in einem Topf zerlassen und die Äpfel einige Minuten darin andünsten.
Dann gib alle restlichen Zutaten dazu und lass alles einige Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen...eventuell muss man etwas Wasser hinzufügen.
Anschließend sofort alles in sterile Gläser füllen, diese Verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen...
Das war nun endgültig das allerletzte Rezept für heute...ich fürchte, ich bekomme gleich eine Sehnenscheidenentzündung..so viel habe ich ich hier noch nie am Stück geschrieben ;) Ich hoffe, es war die Mühe wert und der oder die eine oder andere findet hier einige Inspirationen für die eigene Adventsbäckerei :)
Ganz liebe Grüße und allzeit gutes Gelingen,
eine erschöpfte, aber glückliche
Miakatzi
Ja, ich weiß, ich bin schon ein bisschen spät dran, aber jetzt gibt es auch von mir etwas Weihnachtliches :)
Ich war die vergangenen Wochen immer wieder fleißig am Plätzchenbacken, und heute möchte ich euch die gesammelten Ergebnisse präsentieren. Es sind im Endeffekt fünf Sorten geworden, worauf ich angesichts des Unistresses doch einigermaßen stolz bin ;)
Falls also jemand noch nicht mit seiner Weihnachtsbäckerei abgeschlossen haben sollte, spontan nochmal in Backlaune kommt...oder sich schon Inspirationen für's nächste Jahr holen möchte, hier also meine Sammlung. Es sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein:
| Weihnachts-Cantuccini |
| in der Mitte: Butterrosen mit Weihnachtsglasur |
| Hauchdünne Lebkuchenblätter |
| dieses und folgende: Vanillekekse mit individuellem Muster |
| Nougatkipferl |
Außerdem habe ich für meine Mama ein Geburtstagspaket vorbereitet, in das noch zwei andere weihnachtlliche Leckereien gepasst haben:
| Mini-Punsch-Kuchen |
| Bratapfelmarmelade |
Man kann also schon sehen, dass dies ein etwas längerer Post werden wird...aber wer keine Lust hat, alles zu lesen, kann ja einfach zu den Rezepten scrollen, die ihn/sie interessieren ;)
Als erstes sind die Weihnachts-Cantuccini dran. Das Rezept habe ich, wie die nachfolgenden beiden auch, auf www.alnatura.de gefunden. Ich wollte schon lange einmal Cantuccini selber machen, und diese hier haben sich wirklich lecker angehört! Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt und werde deshalb meine Version posten...
Für ein Blech Cantuccini braucht man:
250g Mehl
1 TL Backpulver
160g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50g Marzipanrohmasse, gewürfelt
1 EL Amaretto (ich habe Bittermandelaroma genommen :)
25g Butter
2 Eier
90g Mandeln
50g Pistazienkerne (ich habe die kleingewürfelten verwendet, weil es keine ganzen gab...doof. Schmeckt aber trotzdem..)
50g Cranberries
Und so geht's:
Bereite zunächst aus allen Zutaten bis auf Mandeln, Pistazien und Cranberries einen glatten Teig zu. Dann knete diese gut unter (!) und stelle den Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde lang kalt. In dieser Jahreszeit ist es sehr praktisch, dass man auch aus dem Balkon einen super Kühlschrank machen kann...dort ist es sogar meist noch kälter und man hat mehr Platz :)
Jetzt belege ein Blech mit Backpapier und forme vier Rollen aus dem Teig, die ca. 25 cm lang sind. Und jetzt ein Tipp von meiner Mama, damit es nachher mit dem Schneiden klappt (was es bei mir nämlich erst mal nicht getan hat, weshalb ich sehr frustriert war...): Die Rollen nochmals für eine halbe Stunde kühl stellen.
Währenddessen heize den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vor. Dann backe die Rollen ca. 15 min (das ist die Angabe aus dem Rezept...aber ich muss sagen, dass sie bei mir fast doppelt so lange drin waren, bevor ich sie schneiden konnte! Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...).
Dann das Blech aus dem Ofen holen und die Rollen in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das geht am besten mit einem scharfen, glatten Messer und in einem Ruck! Nicht großartig sägen, sonst fällt alles auseinander...
Wenn alles geklappt hat, die Cantuccini noch mal für 10 min in den Ofen schieben. Keine Sorge, wenn sie herauskommen, sind sie noch sehr weich. Bitte nicht mehr weiterbacken, denn sie werden sehr schnell hart... und manchmal fast härter, als man es gerne hätte ;)
Es gibt zwar einige Hindernisse zu umschiffen, aber man wird dafür mit wirklich sehr leckeren, knusprigen Cantuccini belohnt, die durch die Cranberries eine fruchtige Note bekommen...mmh :)
So. Weiter geht es mit den Butterrosen mit Weihnachtsglasur.
Das Grundrezept stammt ebenfalls von alnatura.de, allerdings habe ich es sehr stark abgewandelt. Im Prinzip kann man jeden beliebigen Teig für ganz normale Ausstecher nehmen. ;)
Hier also zum Beispiel:
für ein Blech Rosen:
200 g Mehl
100 g Zucker
50 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten und ihn, mal wieder, in Folie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
Dann alles zum Ausrollen vorbereiten und den Teig zu einer Platte von ca. 0,4-0,5 cm Dicke auswellen.
Den Rosenausstecher habe ich im Hildesheimer Dom im Shop gekauft. Dort gibt es einen tausendjährigen Rosenstock...ein Besuch lohnt sich im Übrigen. Theoretisch kann man natürlich jeden beliebigen Ausstecher nehmen, aber da die Kekse für meine Mama waren und wir eine Woche zuvor gemeinsam den Dom besichtigt hatten, habe ich natürlich die Rosen gemacht ;)
Heize also den Backofen auf 200°C vor und stich die Plätzchen aus. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie anschließend für 8-10 min.
Das Besondere an ihnen ist meine Weihnachts-Glasur. Dafür braucht man:
2 EL Milch
ca. 4-5 EL Puderzucker
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 EL Kakao
zur Deko: bunte Zuckerperlen
Sobald die Kekse abgekühlt sind, mit der zuvor angerührten Glasur bestreichen und mit Zuckerperlen verzieren...fertig!
Von dem nächsten Rezept war meine Mama sehr angetan...und ich muss sagen, ich fand sie auch sehr lecker. Außerdem sind sie wirklich einfach zuzubereiten! Wo ist da der Haken? Also ich habe nur einen sehr kleinen gefunden...den Teig in Form zu bringen, braucht eine Weile und ist teilweise ein bisschen schwierig..aber keine unüberwindbare Hürde.
Hier also das Rezept für die Hauchdünnen Lebkuchenblätter.
Für ungefähr 2-3 Bleche braucht man:
50 g Butter
100 g Puderzucker
100 g Mehl
1 EL Lebkuchengewürz
2 Eiweiß
100 g gehobelte Mandeln (ich hatte nur gehobelte Haselnüsse da, das funktioniert natürlich auch)
Und so geht's:
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und danach in eine Schüssel geben. Dann mit Puderzucker, Mehl, Lebkuchengewürz und Eiweiß zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Soweit der einfache Teil. Nun belege ein Blech mit Backpapier.
Mit einem Teelöffel gib Kleckse auf das Blech, Achtung, es muss ausreichend Abstand zwischen den Klecksen sein, da sie gleich verstrichen werden!
Mit dem Löffelrücken verstreiche die Kleckse zu Kreisen. Hier war bei mir das Problem, dass der meiste Teig mehr am Löffel kleben wollte als am Backpapier...aber wenn man unnachgiebig bleibt, klappt es eigentlich dann ganz gut :)
Heize den Ofen auf 180 °C vor.
Jetzt bestreue die Kreise mit gehobelten Mandeln und dann ab in den Ofen mit den Leckerlis...und zwar für nur 6-8 Minuten.
Die Lebkuchenblätter abkühlen lassen...dann lösen sie sich auch gut vom Backpapier. In eine Aufbewahrungsdose schichten...und nicht gleich alles aufessen ;)
Die Vanillekekse mit individuellen Motiven finde ich besonders toll...kein Wunder, das Rezept stammt von Nina mit ihrem kleinen Foodblog...als Fremdblog auf Bookatable :) Und weil ich an dem Rezept absolut nichts auszusetzen habe und alles genauso gemacht habe und es außerdem auch nicht besser formulieren kann...war ich jetzt mal faul und habe das Rezept nur verlinkt :)
Ich musste mir allerdings beim Erstellen der Schablonen ein bisschen was einfallen lassen, da ich weder ein Skalpell noch dickeres Papier hier habe (naja, ein Skalpell schon, aber das verlässt den Präpariersaal lieber nicht...meine Lebensmittel sollten damit lieber nicht in Berührung kommen ;).
Deswegen habe ich meine bunten Abreißzettel von meinem Notizblock genommen und mit einer Schere ausgeschnitten. Das Ausschneiden war unglaublich mühsam...aber immerhin konnte ich mir das Ausdrucken sparen und habe die Motive einfach schnell auf die Zettel aufgezeichnet...und die Größe der Zettel war perfekt für die Kekse ;)
Außerdem hatte ich auch keinen runden Ausstecher. Aber ein Trinkglas hat denselben Zweck erfüllt.
Ich habe die Kekse noch nicht probiert, da sie allesamt als Weihnachtsgeschenke für meine Freunde enden, daher auch die teilweise ungewöhnlichen Motive (in der Reihenfolge, falls man es nicht erkennen sollte ;) : Ein Yoshi aus Super-Mario, ein Weihnachtsmann, ein Tannenbaum und ein Pferd. Außerdem habe ich extra für eine meiner Freundinnen noch Füchse gebacken...die haben es aber nicht auf's Bild geschafft. ). Ich finde diese Kekse als Geschenk echt ideal, weil sie so persönlich sind! Das Motiv lässt sich ja auf jede Person super zuschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes.
Außerdem sind sie etwas aufwändiger und durch die Füllung auch keine "gewöhnlichen" Kekse :)
Also viel Spaß beim Nachbacken!
Die Nougatkipferl habe ich erst heute gebacken... weil ich so gerne Kipferl forme und aber keine normalen Vanillekipferl machen wollte ;)
Das Rezept habe ich von www.weihnachtsplätzchen.de ...
Für etwas mehr als ein Blech braucht man:
100 g Butter, so weich wie möglich! (bei mir waren es im Endeffekt aber eher 120, da mir der Teig sonst zu bröckelig gewesen wäre)
200 g Nuss-Nougat
1 Pckg. Vanillezucker
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei
Und so geht's:
Zerkleinere den Nougat, eventuell schmelze ihn und verknete ihn mit der Butter, bis eine homogene Masse entseht. Ich habe anscheinend zu große Stücke gemacht, denn ich habe dafür ewig gebraucht...deswegen würde ich es mal mit geschmolzenem (natürlich nicht zu heißem!) Nougat versuchen, das führt wahrscheinlich schneller zum Erfolg :)
Dann das Ei und den Vanillezucker einkneten.
Vermische Mehl und Backpulver und siebe das Gemisch auf die Nougatmasse. Jetzt kommt der schönste Teil, wie ich finde: Verknete alles zu einem homogenen Teig :)
Dann, wie immer, in Folie wickeln und eine Stunde lang kalt stellen.
Dann heize den Backofen auf 180°C vor. Den Teig wieder rein- oder rausholen (je nachdem, ob er draußen oder im Kühlschrank war...) und schöne Kipferl daraus formen...meine Methode für schöne Kipferl: zuerst eine kleine Teigkugel formen. Diese dann in der Hand rollen, so dass die zwei Enden etwas dünner sind. dann mit zwei Fingern von oben kommen und durch Drücken an den richtigen Stellen einen Halbmond formen. Anschließen so umgreifen, dass im Prinzip ein vierkantiger Halbmond entsteht...Nun das Kipferl auf das Backblech legen und nachformen, so dass es schön rund und gleichmäßig wird :)
Die Kipferl kommen jetzt für ca. 12- 15 min in den Ofen.
Nachdem sie ausgekühlt sind, kann man sie noch mit geschmolzener Kuvertüre verzieren. Ich habe nur ein Ende mit Kuvertüre bepinselt, was doch eigentlich ganz schön aussieht, oder nicht?
So. Das war's erstmal soweit mit den Keksen...Wer jetzt noch Lust hat, bekommt von mir noch die Rezepte für die Mini-Punsch-Kuchen und die Bratapfelmarmelade geliefert ;)
Die Küchlein stammen abgewandelt aus einem kleinen Rezeptheftchen, das ich bei Alnatura bekommen habe...ursprünglich sollen Minigugelhupfe daraus werden...aber da ich meine ja verschicken wollte, habe ich sie (für mich übrigens eine Premiere!) in kleinen Einmachgläsern gebacken, was sehr gut funktioniert hat!
Für 30 Minigugelhupfe bzw. ca. 8-10 kleine Kuchen im Glas braucht man:
250 mL Fruchtpunsch
175 g weiche Butter
100 g Rohrohrzucker
3 Eier
175 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g dunkle Schokolade, z.B. 70%
75 g Cranberries
200 g Puderzucker
Und so geht's:
Koche den Fruchpunsch auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens ein.
Dann Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben. Vermische Mehl und Backpulver und gib beides zu der Eiermischung, sowie auch 75 mL Punsch, Schokolade und die Cranberries.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Fette die Gugelhupfformen bzw. die Gläser und fülle den Teig ein. Solltest du, wie ich, in den Gläsern backen, achte darauf, dass du nicht mehr Teig als ungefähr die Hälfte hineingibst...ansonsten kannst du später keinen Deckel auf das Glas machen, da die Kuchen sehr aufgehen!
Jetzt wird für ca. 15-20 min. gebacken...
Hier trennen sich die Wege für Gugelhupfe und Kuchen:
Die kleinen Gugelhupfe werden nach dem Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt und mit einer Glasur aus dem restlichen Fruchtpunsch und Puderzucker verziert.
Die Gläser noch heiß sorgfältig verschließen, dabei darauf achten, dass die Gummis ganz sauber und trocken sind und richtig auf dem Rand des Glases sitzen, sonst verschließt dieses nicht dicht und der Kuchen hält sich nicht!
Ich habe auf die Kuchen keine Glasur gegeben, da eben der Deckel drauf muss, solange alles noch heiß ist...wer wagemutig ist, kann es ja ausprobieren, ich garantiere allerdings für nichts ;)
Auf jeden Fall schmecken sie sehr saftig und weihnachtlich :) Viel Erfolg und gutes Gelingen...
Zu guter Letzt jetzt noch das wirklich einfache Rezept für die Bratapfelmarmelade:
Das Rezept habe ich in abgewandelter Form von www.essen-und-trinken.de übernommen :)
Für ca. 4 Gläser braucht man:
350 g gewürfelte und entkernte Äpfel
100 g Mandelblättchen
50 g Rosinen
1 Pckg. Vanillezucker
1-2 TL Lebkuchengewürz
3 EL Butter
175 g Gelierzucker (2:1)
So geht's:
Die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten, Achtung, sie sollten nicht zu dunkel werden! Deshalb aufmerksam dabei sein und gelegentlich wenden...
Die Butter in einem Topf zerlassen und die Äpfel einige Minuten darin andünsten.
Dann gib alle restlichen Zutaten dazu und lass alles einige Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen...eventuell muss man etwas Wasser hinzufügen.
Das war nun endgültig das allerletzte Rezept für heute...ich fürchte, ich bekomme gleich eine Sehnenscheidenentzündung..so viel habe ich ich hier noch nie am Stück geschrieben ;) Ich hoffe, es war die Mühe wert und der oder die eine oder andere findet hier einige Inspirationen für die eigene Adventsbäckerei :)
Ganz liebe Grüße und allzeit gutes Gelingen,
eine erschöpfte, aber glückliche
Miakatzi
Sonntag, 8. Juni 2014
Cookies mit dunkler Schokolade, Kokoschips und Nüssen
Einen schönen Pfingstsonntag!!
Gestern habe ich zur Lernentspannung mal wieder etwas Anderes als Kuchen oder Cupcakes gebacken...Cookies :)
Das Rezept stammt ursprünglich von Chefkoch, da ich aber keine weiße Schokolade da hatte und mir die angegebene Schokoladenmenge auch zu viel war, habe ich es mal wieder abgewandelt.
Heraus kamen Schoko-Haselnuss-Kokos-Cookies :)
Man braucht für 2 Bleche:
110 g Butter
105 g Zucker
1 Ei
1 Pckg. Vanillezucker
185 g Mehl
1/2 TL Backpulver
ca. 80 g dunkle Schokolade, in Stücke gehackt
ca. 30 g gehackte Haselnüsse
noch einmal ca. 25 g Kokoschips
Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren, Ei und Vanillezucker gut unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Schokolade und Nüsse unterheben.
2-3 Bleche mit Backpapier auslegen, den Teig mit einem Löffel mit gutem Abstand portionieren, so dass pro Blech ca. 12 Cookies zu liegen kommen. Die Teigbatzen sollten in etwa die Größe eines Tischtennisballes haben.
Dann 10-12 min. backen, bis die Cookies goldgelb sind. Nicht wundern, wenn sie nach dem Herausholen noch sehr weich sind, das gibt sich mit dem Abkühlen!
Viel Spaß und anschließenden Genuss :)
Gestern habe ich zur Lernentspannung mal wieder etwas Anderes als Kuchen oder Cupcakes gebacken...Cookies :)
Das Rezept stammt ursprünglich von Chefkoch, da ich aber keine weiße Schokolade da hatte und mir die angegebene Schokoladenmenge auch zu viel war, habe ich es mal wieder abgewandelt.
Heraus kamen Schoko-Haselnuss-Kokos-Cookies :)
Man braucht für 2 Bleche:
110 g Butter
105 g Zucker
1 Ei
1 Pckg. Vanillezucker
185 g Mehl
1/2 TL Backpulver
ca. 80 g dunkle Schokolade, in Stücke gehackt
ca. 30 g gehackte Haselnüsse
noch einmal ca. 25 g Kokoschips
Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren, Ei und Vanillezucker gut unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Schokolade und Nüsse unterheben.
2-3 Bleche mit Backpapier auslegen, den Teig mit einem Löffel mit gutem Abstand portionieren, so dass pro Blech ca. 12 Cookies zu liegen kommen. Die Teigbatzen sollten in etwa die Größe eines Tischtennisballes haben.
Dann 10-12 min. backen, bis die Cookies goldgelb sind. Nicht wundern, wenn sie nach dem Herausholen noch sehr weich sind, das gibt sich mit dem Abkühlen!
Viel Spaß und anschließenden Genuss :)
Sonntag, 25. Mai 2014
Sonntagsbäckerei: Nusszopf
Guten Abend!!
Nach längerer Pause kommt heute wieder ein Rezept. Nicht, dass ich die ganze Zeit bis jetzt nichts gebacken hätte...in der Bildergalerie könnt ihr einige meiner neuen Werke bestaunen :) Das Rezept für die österliche Buttercremetorte folgt bald. Die ist nämlich so aufwändig, dass es länger dauert, das Rezept hier einzustellen...
Der Grund für meine mangelnde Aktivität ist, dass mich das Studium wiederhat und ich kaum Zeit finde, mich vor den Computer zu setzen und neue Posts zu verfassen. Aber heute komme ich nun endlich wieder dazu.
Schon seit langem reizt es mich, wieder etwas mit Hefeteig zu backen, besonders, nachdem mir neulich ein Pizzateig auf unerklärliche Weise misslungen ist...er wurde eher zu einer Art Keks. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich habe beschlossen, mich erneut der Herausforderung zu stellen ;)
Das Ergebnis ist ein (gelungener) Nusszopf!
Der Teig ist wirklich eine Wucht, er ist sehr weich und fluffig.
Das Rezept stammt von meiner Mama und ist eigentlich für Nusshörnchen gedacht...ich habe einen Nusszopf daraus gemacht.
Man braucht dafür:
Teig:
20 g frische Hefe
ca. 1/8 L lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
100 g gemahlene Haselnüsse
ca. 1 EL Butter
Zimt
3 EL Kondensmilch
50 g brauner Zucker
Zuckerguss:
Puderzucker
Zitronensaft
Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren, 15 Minuten gehen lassen.
Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, die Hefe, das Ei, das Salz und die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Dann das restliche Mehl zugeben. Den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr klebt, aber weich und geschmeidig ist. Evtl. muss noch etwas Mehl zugegeben werden.
Der Teig wird nun für eine Dreiviertelstunde zugedeckt an einen warmen Ort gestellt, damit er gehen kann.
Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Dann die Haselnüsse zugeben und etwas anrösten. Jetzt gibt man Zimt, Zucker und Kondensmilch zu.
Den Hefeteig, der inzwischen ungefähr die doppelte Größe im Vergleich zum Anfang haben sollte, vorsichtig noch einmal durchkneten. Dann mit einem Messer in drei Teile teilen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Fläche länglich rechteckig ausrollen, eventuell in der Hand etwas ziehen. Dann ein Drittel der Nussfüllung darauf streichen. Beide Längsseiten einmal einschlagen, dann ein zweites Mal einschlagen, ungefähr wie beim Backen von Schweinsöhrchen. Die beiden so entstandenen Rollen oben zwischen den Fingern zusammendrücken, so dass eine senkrecht entstehende Naht entsteht.
Die Prozedur mit den beiden restlichen Teigteilen wiederholen.
Dann legt man sich die drei Stränge nebeneinander zurecht und verflicht sie zu einem Zopf. Die Endstücke können etwas miteinander verklebt und untergeschlagen werden.
Nun legt man den Zopf in eine gefettete Kastenform und schneidet ihn oben mehrfach ein. Anschließend deckt man ihn noch einmal für ca. 15 min zu.
In der Zwischenzeit kann man den Ofen auf ca. 185 °C vorheizen.
Den Zopf für ca. 25 min backen, bis er an der Oberseite leicht gebräunt ist.
Für den Zuckerguss ca. 2-3 TL Zitronensaft mit so viel Puderzucker verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entsteht.
Den Zopf vorsichtig aus der Form heben (sollte einfach gehen) und auf ein Gitter stellen. Dann den Zopf noch warm mit dem Zuckerguss bepinseln (nicht zu sparsam sein :) ).
Am besten gönnt man sich noch lauwarm ein Stück!!
Hier noch ein weiteres Bild vom unangeschnittenen Zopf:
Guten Appetit!!
Nach längerer Pause kommt heute wieder ein Rezept. Nicht, dass ich die ganze Zeit bis jetzt nichts gebacken hätte...in der Bildergalerie könnt ihr einige meiner neuen Werke bestaunen :) Das Rezept für die österliche Buttercremetorte folgt bald. Die ist nämlich so aufwändig, dass es länger dauert, das Rezept hier einzustellen...
Der Grund für meine mangelnde Aktivität ist, dass mich das Studium wiederhat und ich kaum Zeit finde, mich vor den Computer zu setzen und neue Posts zu verfassen. Aber heute komme ich nun endlich wieder dazu.
Schon seit langem reizt es mich, wieder etwas mit Hefeteig zu backen, besonders, nachdem mir neulich ein Pizzateig auf unerklärliche Weise misslungen ist...er wurde eher zu einer Art Keks. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich habe beschlossen, mich erneut der Herausforderung zu stellen ;)
Das Ergebnis ist ein (gelungener) Nusszopf!
Der Teig ist wirklich eine Wucht, er ist sehr weich und fluffig.
Das Rezept stammt von meiner Mama und ist eigentlich für Nusshörnchen gedacht...ich habe einen Nusszopf daraus gemacht.
Man braucht dafür:
Teig:
20 g frische Hefe
ca. 1/8 L lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
100 g gemahlene Haselnüsse
ca. 1 EL Butter
Zimt
3 EL Kondensmilch
50 g brauner Zucker
Zuckerguss:
Puderzucker
Zitronensaft
Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren, 15 Minuten gehen lassen.
Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, die Hefe, das Ei, das Salz und die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Dann das restliche Mehl zugeben. Den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr klebt, aber weich und geschmeidig ist. Evtl. muss noch etwas Mehl zugegeben werden.
Der Teig wird nun für eine Dreiviertelstunde zugedeckt an einen warmen Ort gestellt, damit er gehen kann.
Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Dann die Haselnüsse zugeben und etwas anrösten. Jetzt gibt man Zimt, Zucker und Kondensmilch zu.
Den Hefeteig, der inzwischen ungefähr die doppelte Größe im Vergleich zum Anfang haben sollte, vorsichtig noch einmal durchkneten. Dann mit einem Messer in drei Teile teilen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Fläche länglich rechteckig ausrollen, eventuell in der Hand etwas ziehen. Dann ein Drittel der Nussfüllung darauf streichen. Beide Längsseiten einmal einschlagen, dann ein zweites Mal einschlagen, ungefähr wie beim Backen von Schweinsöhrchen. Die beiden so entstandenen Rollen oben zwischen den Fingern zusammendrücken, so dass eine senkrecht entstehende Naht entsteht.
Die Prozedur mit den beiden restlichen Teigteilen wiederholen.
Dann legt man sich die drei Stränge nebeneinander zurecht und verflicht sie zu einem Zopf. Die Endstücke können etwas miteinander verklebt und untergeschlagen werden.
Nun legt man den Zopf in eine gefettete Kastenform und schneidet ihn oben mehrfach ein. Anschließend deckt man ihn noch einmal für ca. 15 min zu.
In der Zwischenzeit kann man den Ofen auf ca. 185 °C vorheizen.
Den Zopf für ca. 25 min backen, bis er an der Oberseite leicht gebräunt ist.
Für den Zuckerguss ca. 2-3 TL Zitronensaft mit so viel Puderzucker verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entsteht.
Den Zopf vorsichtig aus der Form heben (sollte einfach gehen) und auf ein Gitter stellen. Dann den Zopf noch warm mit dem Zuckerguss bepinseln (nicht zu sparsam sein :) ).
Am besten gönnt man sich noch lauwarm ein Stück!!
Hier noch ein weiteres Bild vom unangeschnittenen Zopf:
Guten Appetit!!
Mittwoch, 5. März 2014
Brownies mit Frischkäse und Erdnüssen
Hallo :)
Endlich folgt mein zweites Rezept, nachdem ich den Prüfungsstress für dieses Semester ein für alle Mal hinter mir gelassen habe...hurra!
Das Rezept, das ich heute posten möchte, habe ich letzte Woche mit einer Freundin ausprobiert, die auch so ein Schokoladen-Fan ist wie ich...und wir sind voll auf unsere Kosten gekommen! Brownies sind einfach etwas unglaublich leckeres, und diese edle Variante (wieder ein Rezept, das ich auf Barafras Kochlöffel gefunden habe!! ) versüßt einem selbst unangenehme, physiklerngefüllte Tage. Also, auf ans Werk!!
Wir waren ziemlich optimistisch, was die Brownies-Aufnahmekapazität unserer Mägen angeht, also haben wir gleich ein ganzes Blech gebacken!! Das Originalrezept war für eine Brownies-Backform (24 x 24) gedacht, wir haben für ein ganzes Blech die dreifache Menge an Zutaten genommen.
Für ein Blech wunderbarer Brownies brauchst du:
Teig:
375 g Nüsse (wir haben Erdnüsse genommen, es geht aber auch jede erdenkliche andere Nusssorte!)
300 g Butter
150 g Kakao
6 Eier
450 g Zucker
420 g Mehl
3 TL Backpulver
Füllung:
600 g Frischkäse, Magerstufe
1 Pckg. Bourbon-Vanillezucker
150 g Zucker
Glasur:
120 g Butter
ca. 3 EL Milch
210 g Puderzucker
60 g Kakao
(50-60 halbe Erdnüsse)
Das Blech mit Backpapier auslegen (alternativ die Brownies-Form fetten und mehlen).
Von den Erdnüssen die 50-60 für die Deko beiseitelegen, den Rest kleinhacken.
Den Frischkäse mit Zucker und Vanillezucker verrühren.
Die Butter in einem mittleren Topf zerlaufen lassen, den Kakao unterrühren und etwas abkühlen lassen (Naschkatzen aufgepasst: Die Masse sieht unglaublich lecker aus, schmeckt aber...unbeschreiblich. Und das meine ich jetzt nicht im positiven Sinne ;) Lieber warten, bis der Zucker drin ist :) ). Die Eier mit dem Zucker verquirlen und anschließend mit der Butter-Kakao-Masse verrühren.
Mehl, Backpulver und die Erdnüsse in einer Schüssel mischen und unter die Masse im Topf heben.
Den Herd auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Hälfte des Teiges in das Blech füllen und verstreichen. Dann die Frischkäsemasse darauf geben und ebenfalls gleichmäßig verstreichen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, den Frischkäse nicht bis ganz zum Rand zu streichen, lieber ca. 2 cm. Platz lassen (mindestens), da nun die andere Hälfte des zähen Brownie-Teiges daraufgegeben und ebenfalls verstrichen wird. Dabei wird, aufgrund der Zähigkeit des Teiges, der Frischkäse an den Rand gedrückt, und wenn man ihn vorher bis ganz an den Rand verteilt hat, quillt er an den Seiten heraus, während in der Mitte des Kuchens fast nichts mehr davon zu sehen ist...
Wie auch immer, auf jeden Fall kommt der Kuchen jetzt für ca. 35 min. in den Ofen. Wenn er herausgeholt wird, danach in der Form auskühlen lassen.
Für den Guss die Butter in einem Topf schmelzen und die übrigen Zutaten, bis auf die Erdnüsse, dazugeben, sodass eine dickflüssige (!) Masse entsteht.
Jetzt den Kuchen auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und die halben Erdnusskerne als Verzierung drauflegen.
Dem Genuss steht nichts mehr im Wege. Aber Obacht!! Man kann, aufgrund der "Mächtigkeit" des Ganzen (man darf gar nicht darüber nachdenken, wie viele Kalorien man da zu sich nimmt, sonst kann man es nicht mehr genießen ;) ) nicht mehr als zwei größere Stücke nacheinander verzehren. Wir waren danach wirklich sehr satt. Aber falls nicht genügend Esser im Haus sind, die das wunderbare Backwerk innerhalb von 3-4 Tagen aufzehren (wegen der Füllung), gibt es da ja eine tolle Einrichtung, die sich Gefriertruhe nennt... ich finde, eiskalte Browniestücke haben sogar auch was ;) Aber das ist Geschmackssache, und so gesund ist es sicher auch nicht. Wer also Bedenken hat, dass alles rechtzeitig wegkommt, kann ja auch einfach eine Brownies-Form benutzen und die Zutatenmenge durch 3 teilen.
Guten Appetit!!
Endlich folgt mein zweites Rezept, nachdem ich den Prüfungsstress für dieses Semester ein für alle Mal hinter mir gelassen habe...hurra!
Das Rezept, das ich heute posten möchte, habe ich letzte Woche mit einer Freundin ausprobiert, die auch so ein Schokoladen-Fan ist wie ich...und wir sind voll auf unsere Kosten gekommen! Brownies sind einfach etwas unglaublich leckeres, und diese edle Variante (wieder ein Rezept, das ich auf Barafras Kochlöffel gefunden habe!! ) versüßt einem selbst unangenehme, physiklerngefüllte Tage. Also, auf ans Werk!!
Wir waren ziemlich optimistisch, was die Brownies-Aufnahmekapazität unserer Mägen angeht, also haben wir gleich ein ganzes Blech gebacken!! Das Originalrezept war für eine Brownies-Backform (24 x 24) gedacht, wir haben für ein ganzes Blech die dreifache Menge an Zutaten genommen.
Für ein Blech wunderbarer Brownies brauchst du:
Teig:
375 g Nüsse (wir haben Erdnüsse genommen, es geht aber auch jede erdenkliche andere Nusssorte!)
300 g Butter
150 g Kakao
6 Eier
450 g Zucker
420 g Mehl
3 TL Backpulver
Füllung:
600 g Frischkäse, Magerstufe
1 Pckg. Bourbon-Vanillezucker
150 g Zucker
Glasur:
120 g Butter
ca. 3 EL Milch
210 g Puderzucker
60 g Kakao
(50-60 halbe Erdnüsse)
Das Blech mit Backpapier auslegen (alternativ die Brownies-Form fetten und mehlen).
Von den Erdnüssen die 50-60 für die Deko beiseitelegen, den Rest kleinhacken.
Den Frischkäse mit Zucker und Vanillezucker verrühren.
Die Butter in einem mittleren Topf zerlaufen lassen, den Kakao unterrühren und etwas abkühlen lassen (Naschkatzen aufgepasst: Die Masse sieht unglaublich lecker aus, schmeckt aber...unbeschreiblich. Und das meine ich jetzt nicht im positiven Sinne ;) Lieber warten, bis der Zucker drin ist :) ). Die Eier mit dem Zucker verquirlen und anschließend mit der Butter-Kakao-Masse verrühren.
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| ...die so unglaublich lecker aussehende Butter-Kakao-Masse... |
Mehl, Backpulver und die Erdnüsse in einer Schüssel mischen und unter die Masse im Topf heben.
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| ...der tolle Teig, der so zäh ist, dass...ja, tatsächlich, der Löffel steckenbleibt! :) |
Den Herd auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Hälfte des Teiges in das Blech füllen und verstreichen. Dann die Frischkäsemasse darauf geben und ebenfalls gleichmäßig verstreichen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, den Frischkäse nicht bis ganz zum Rand zu streichen, lieber ca. 2 cm. Platz lassen (mindestens), da nun die andere Hälfte des zähen Brownie-Teiges daraufgegeben und ebenfalls verstrichen wird. Dabei wird, aufgrund der Zähigkeit des Teiges, der Frischkäse an den Rand gedrückt, und wenn man ihn vorher bis ganz an den Rand verteilt hat, quillt er an den Seiten heraus, während in der Mitte des Kuchens fast nichts mehr davon zu sehen ist...
Wie auch immer, auf jeden Fall kommt der Kuchen jetzt für ca. 35 min. in den Ofen. Wenn er herausgeholt wird, danach in der Form auskühlen lassen.
Für den Guss die Butter in einem Topf schmelzen und die übrigen Zutaten, bis auf die Erdnüsse, dazugeben, sodass eine dickflüssige (!) Masse entsteht.
Jetzt den Kuchen auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und die halben Erdnusskerne als Verzierung drauflegen.
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| ...wo wohl das fehlende Stück ist?... |
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| ...Ah ja, da ist es ja abgeblieben!!! |
Dem Genuss steht nichts mehr im Wege. Aber Obacht!! Man kann, aufgrund der "Mächtigkeit" des Ganzen (man darf gar nicht darüber nachdenken, wie viele Kalorien man da zu sich nimmt, sonst kann man es nicht mehr genießen ;) ) nicht mehr als zwei größere Stücke nacheinander verzehren. Wir waren danach wirklich sehr satt. Aber falls nicht genügend Esser im Haus sind, die das wunderbare Backwerk innerhalb von 3-4 Tagen aufzehren (wegen der Füllung), gibt es da ja eine tolle Einrichtung, die sich Gefriertruhe nennt... ich finde, eiskalte Browniestücke haben sogar auch was ;) Aber das ist Geschmackssache, und so gesund ist es sicher auch nicht. Wer also Bedenken hat, dass alles rechtzeitig wegkommt, kann ja auch einfach eine Brownies-Form benutzen und die Zutatenmenge durch 3 teilen.
Guten Appetit!!
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