Tierisch gute Rezepte...

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..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Sonntag, 14. Juni 2015

Streuselfieber, Teil 1: Apfel-Streusel-Muffins

Hallo!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin zurzeit total im Backfieber. Innerhalb einer Woche habe ich jetzt drei Mal Kuchen und Muffins gebacken, obwohl ich die Zeit lieber für etwas Anderes verwenden sollte...aber es muss einfach sein.

Der erste Teil meiner Backaktionen bestand aus Apfel-Streusel-Muffins. Witzigerweise habe ich noch nie welche gemacht, obwohl sie ja total einfach sind und soo lecker...Ich weiß, es ist nicht die perfekte Jahreszeit dafür, aber da ich ja öfter mal auf dem Wochenmarkt einkaufe und da zufällig gute Beziehungen zum Obststand habe ( ;)), die mir den Tipp gegeben haben, Schalenfehleräpfel zu kaufen, kann man sich das auf jeden Fall leisten :)

Das Rezept ist supereinfach und stammt von Essen & Trinken. Die Konsistenz der Muffins ist wirklich göttlich, sie sind so, wie man sich die perfekten Muffins vorstellt :)

Für 12 Stück brauchst du:

3 mittelgroße Äpfel
 50 g Butter
 85 g Rohrzucker
  1    Ei
175 g Mehl
  2 TL Backpulver
0,5 TL Natron

Streusel:

 50 g Mehl
 50 g Rohrzucker
  2 EL Butter
0,25 TL Zimt
(100 mL Schlagsahne, habe ich weggelassen)
(1 EL Puderzucker)

Und so geht's:

Schäle und entkerne die Äpfel und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie mit etwas Wasser in einen Topf und erhitze sie, bis sie weich sind.

Währenddessen heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.

Stelle aus Mehl, Zucker, Butter und Zimt die Streusel her und dann erst einmal beiseite :)

Dann bereite aus den übrigen Zutaten einen Rührteig zu. Das dürfte erst einmal schwierig werden, weil er zuerst sehr fest wird; ich habe mich auch erst sehr gewundert. Aber ganz langsam, denn am Ende wird das Apfelkompott zugegeben (mit der Restflüssigkeit!) und voilà, der Teig erhält die perfekte Konsistenz!

Jetzt musst du ihn nur noch bis je zur Hälfte in die Muffinformen füllen und die Streusel darüber verteilen. Dann kommen die Muffins für ca. 20 min. in den Ofen.

Optional kann man sie dann mit der mit dem Puderzucker steif geschlagenen Sahne servieren :)

Das sind sie:


Gutes Gelingen, und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Miakatzi




Mittwoch, 17. Dezember 2014

Weihnachtsspecial: Plätzchenbäckerei

Hallo :)

Ja, ich weiß, ich bin schon ein bisschen spät dran, aber jetzt gibt es auch von mir etwas Weihnachtliches  :)

Ich war die vergangenen Wochen immer wieder fleißig am Plätzchenbacken, und heute möchte ich euch die gesammelten Ergebnisse präsentieren. Es sind im Endeffekt fünf Sorten geworden, worauf ich angesichts des Unistresses doch einigermaßen stolz bin ;)

Falls also jemand noch nicht mit seiner Weihnachtsbäckerei abgeschlossen haben sollte, spontan nochmal in Backlaune kommt...oder sich schon Inspirationen für's nächste Jahr holen möchte, hier also meine Sammlung. Es sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein:

Weihnachts-Cantuccini


in der Mitte: Butterrosen mit Weihnachtsglasur

Hauchdünne Lebkuchenblätter

dieses und folgende: Vanillekekse mit individuellem Muster




Nougatkipferl


Außerdem habe ich für meine Mama ein Geburtstagspaket vorbereitet, in das noch zwei andere weihnachtlliche Leckereien gepasst haben:

Mini-Punsch-Kuchen

Bratapfelmarmelade

Man kann also schon sehen, dass dies ein etwas längerer Post werden wird...aber wer keine Lust hat, alles zu lesen, kann ja einfach zu den Rezepten scrollen, die ihn/sie interessieren ;)

Als erstes sind die Weihnachts-Cantuccini dran. Das Rezept habe ich, wie die nachfolgenden beiden auch, auf www.alnatura.de gefunden. Ich wollte schon lange einmal Cantuccini selber machen, und diese hier haben sich wirklich lecker angehört! Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt und werde deshalb meine Version posten...

Für ein Blech Cantuccini braucht man:


250g Mehl
1 TL Backpulver
160g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50g Marzipanrohmasse, gewürfelt
1 EL Amaretto (ich habe Bittermandelaroma genommen :)
25g Butter
2 Eier
90g Mandeln
50g Pistazienkerne (ich habe die kleingewürfelten verwendet, weil es keine ganzen gab...doof.                                              Schmeckt aber trotzdem..)
50g Cranberries


Und so geht's:



Bereite zunächst aus allen Zutaten bis auf Mandeln, Pistazien und Cranberries einen glatten Teig zu. Dann knete diese gut unter (!) und stelle den Teig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde lang kalt. In dieser Jahreszeit ist es sehr praktisch, dass man auch aus dem Balkon einen super Kühlschrank machen kann...dort ist es sogar meist noch kälter und man hat mehr Platz :)

Jetzt belege ein Blech mit Backpapier und forme vier Rollen aus dem Teig, die ca. 25 cm lang sind. Und jetzt ein Tipp von meiner Mama, damit es nachher mit dem Schneiden klappt (was es bei mir nämlich erst mal nicht getan hat, weshalb ich sehr frustriert war...): Die Rollen nochmals für eine halbe Stunde kühl stellen.





Währenddessen heize den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vor. Dann backe die Rollen ca. 15 min (das ist die Angabe aus dem Rezept...aber ich muss sagen, dass sie bei mir fast doppelt so lange drin waren, bevor ich sie schneiden konnte! Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...).

Dann das Blech aus dem Ofen holen und die Rollen in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das geht am besten mit einem scharfen, glatten Messer und in einem Ruck! Nicht großartig sägen, sonst fällt alles auseinander...




Wenn alles geklappt hat, die Cantuccini noch mal für 10 min in den Ofen schieben. Keine Sorge, wenn sie herauskommen, sind sie noch sehr weich. Bitte nicht mehr weiterbacken, denn sie werden sehr schnell hart... und manchmal fast härter, als man es gerne hätte ;)

Es gibt zwar einige Hindernisse zu umschiffen, aber man wird dafür mit wirklich sehr leckeren, knusprigen Cantuccini belohnt, die durch die Cranberries eine fruchtige Note bekommen...mmh :)



So. Weiter geht es mit den Butterrosen mit Weihnachtsglasur. 


Das Grundrezept stammt ebenfalls von alnatura.de, allerdings habe ich es sehr stark abgewandelt. Im Prinzip kann man jeden beliebigen Teig für ganz normale Ausstecher nehmen. ;)
Hier also zum Beispiel:
für ein Blech Rosen:


200 g Mehl
100 g Zucker
50   g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1        Ei


Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten und ihn, mal wieder, in Folie wickeln und eine Stunde kaltstellen.

Dann alles zum Ausrollen vorbereiten und den Teig zu einer Platte von ca. 0,4-0,5 cm Dicke auswellen.

Den Rosenausstecher habe ich im Hildesheimer Dom im Shop gekauft. Dort gibt es einen tausendjährigen Rosenstock...ein Besuch lohnt sich im Übrigen. Theoretisch kann man natürlich jeden beliebigen Ausstecher nehmen, aber da die Kekse für meine Mama waren und wir eine Woche zuvor gemeinsam den Dom besichtigt hatten, habe ich natürlich die Rosen gemacht ;)


Heize also den Backofen auf 200°C vor und stich die Plätzchen aus. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backe sie anschließend für 8-10 min.


Das Besondere an ihnen ist meine Weihnachts-Glasur. Dafür braucht man:





2 EL Milch

ca. 4-5 EL Puderzucker
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
1 EL  Kakao
zur Deko: bunte Zuckerperlen

Sobald die Kekse abgekühlt sind, mit der zuvor angerührten Glasur bestreichen und mit Zuckerperlen verzieren...fertig!



Von dem nächsten Rezept war meine Mama sehr angetan...und ich muss sagen, ich fand sie auch sehr lecker. Außerdem sind sie wirklich einfach zuzubereiten! Wo ist da der Haken? Also ich habe nur einen sehr kleinen gefunden...den Teig in Form zu bringen, braucht eine Weile und ist teilweise ein bisschen schwierig..aber keine unüberwindbare Hürde.



Hier also das Rezept für die Hauchdünnen Lebkuchenblätter.



Für ungefähr 2-3 Bleche braucht man:


50   g Butter
100 g Puderzucker
100 g Mehl
1     EL Lebkuchengewürz
2     Eiweiß
100 g gehobelte Mandeln (ich hatte nur gehobelte Haselnüsse da, das funktioniert natürlich auch)


Und so geht's:
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und danach in eine Schüssel geben. Dann mit Puderzucker, Mehl, Lebkuchengewürz und Eiweiß zu einem zähflüssigen Teig verrühren.

Soweit der einfache Teil. Nun belege ein Blech mit Backpapier.
Mit einem Teelöffel gib Kleckse auf das Blech, Achtung, es muss ausreichend Abstand zwischen den Klecksen sein, da sie gleich verstrichen werden!

Mit dem Löffelrücken verstreiche die Kleckse zu Kreisen. Hier war bei mir das Problem, dass der meiste Teig mehr am Löffel kleben wollte als am Backpapier...aber wenn man unnachgiebig bleibt, klappt es eigentlich dann ganz gut :)

Heize den Ofen auf 180 °C vor.

Jetzt bestreue die Kreise mit gehobelten Mandeln und dann ab in den Ofen mit den Leckerlis...und zwar für nur 6-8 Minuten. 


Die Lebkuchenblätter abkühlen lassen...dann lösen sie sich auch gut vom Backpapier. In eine Aufbewahrungsdose schichten...und nicht gleich alles aufessen ;)



Die Vanillekekse mit individuellen Motiven finde ich besonders toll...kein Wunder, das Rezept stammt von Nina mit ihrem kleinen Foodblog...als Fremdblog auf Bookatable :) Und weil ich an dem Rezept absolut nichts auszusetzen habe und alles genauso gemacht habe und es außerdem auch nicht besser formulieren kann...war ich jetzt mal faul und habe das Rezept nur verlinkt :)

Ich musste mir allerdings beim Erstellen der Schablonen ein bisschen was einfallen lassen, da ich weder ein Skalpell noch dickeres Papier hier habe (naja, ein Skalpell schon, aber das verlässt den Präpariersaal lieber nicht...meine Lebensmittel sollten damit lieber nicht in Berührung kommen ;).
Deswegen habe ich meine bunten Abreißzettel von meinem Notizblock genommen und mit einer Schere ausgeschnitten. Das Ausschneiden war unglaublich mühsam...aber immerhin konnte ich mir das Ausdrucken sparen und habe die Motive einfach schnell auf die Zettel aufgezeichnet...und die Größe der Zettel war perfekt für die Kekse ;)

Außerdem hatte ich auch keinen runden Ausstecher. Aber ein Trinkglas hat denselben Zweck erfüllt.
Ich habe die Kekse noch nicht probiert, da sie allesamt als Weihnachtsgeschenke für meine Freunde enden, daher auch die teilweise ungewöhnlichen Motive (in der Reihenfolge, falls man es nicht erkennen sollte ;) : Ein Yoshi aus Super-Mario, ein Weihnachtsmann, ein Tannenbaum und ein Pferd. Außerdem habe ich extra für eine meiner Freundinnen noch Füchse gebacken...die haben es aber nicht auf's Bild geschafft. ). Ich finde diese Kekse als Geschenk echt ideal, weil sie so persönlich sind! Das Motiv lässt sich ja auf jede Person super zuschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes.
Außerdem sind sie etwas aufwändiger und durch die Füllung auch keine "gewöhnlichen" Kekse :)
Also viel Spaß beim Nachbacken!



Die Nougatkipferl habe ich erst heute gebacken... weil ich so gerne Kipferl forme und aber keine normalen Vanillekipferl machen wollte ;)


Das Rezept habe ich von www.weihnachtsplätzchen.de ...

Für etwas mehr als ein Blech braucht man: 



100 g Butter, so weich wie möglich! (bei mir waren es im Endeffekt aber eher 120, da mir der Teig sonst zu bröckelig gewesen wäre)

200 g Nuss-Nougat
1 Pckg. Vanillezucker
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1        Ei


Und so geht's:

Zerkleinere den Nougat, eventuell schmelze ihn und verknete ihn mit der Butter, bis eine homogene Masse entseht. Ich habe anscheinend zu große Stücke gemacht, denn ich habe dafür ewig gebraucht...deswegen würde ich es mal mit geschmolzenem (natürlich nicht zu heißem!) Nougat versuchen, das führt wahrscheinlich schneller zum Erfolg :)


Dann das Ei und den Vanillezucker einkneten.


Vermische Mehl und Backpulver und siebe das Gemisch auf die Nougatmasse. Jetzt kommt der schönste Teil, wie ich finde: Verknete alles zu einem homogenen Teig :)



Dann, wie immer, in Folie wickeln und eine Stunde lang kalt stellen.


Dann heize den Backofen auf 180°C vor. Den Teig wieder rein- oder rausholen (je nachdem, ob er draußen oder im Kühlschrank war...) und schöne Kipferl daraus formen...meine Methode für schöne Kipferl: zuerst eine kleine Teigkugel formen. Diese dann in der Hand rollen, so dass die zwei Enden etwas dünner sind. dann mit zwei Fingern von oben kommen und durch Drücken an den richtigen Stellen einen Halbmond formen. Anschließen so umgreifen, dass im Prinzip ein vierkantiger Halbmond entsteht...Nun das Kipferl auf das Backblech legen und nachformen, so dass es schön rund und gleichmäßig wird :)



Die Kipferl kommen jetzt für ca. 12- 15 min in den Ofen. 

Nachdem sie ausgekühlt sind, kann man sie noch mit geschmolzener Kuvertüre verzieren. Ich habe nur ein Ende mit Kuvertüre bepinselt, was doch eigentlich ganz schön aussieht, oder nicht?



So. Das war's erstmal soweit mit den Keksen...Wer jetzt noch Lust hat, bekommt von mir noch die Rezepte für die Mini-Punsch-Kuchen und die Bratapfelmarmelade geliefert ;)



Die Küchlein stammen abgewandelt aus einem kleinen Rezeptheftchen, das ich bei Alnatura bekommen habe...ursprünglich sollen Minigugelhupfe daraus werden...aber da ich meine ja verschicken wollte, habe ich sie (für mich übrigens eine Premiere!) in kleinen Einmachgläsern gebacken, was sehr gut funktioniert hat! 


Für 30 Minigugelhupfe bzw. ca. 8-10 kleine Kuchen im Glas braucht man:



250 mL Fruchtpunsch

175 g     weiche Butter
100 g     Rohrohrzucker
3            Eier
175 g     Mehl
2 TL      Backpulver
50  g      dunkle Schokolade, z.B. 70%
75  g      Cranberries
200 g     Puderzucker


Und so geht's:

Koche den Fruchpunsch auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens ein. 

Dann Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben. Vermische Mehl und Backpulver und gib beides zu der Eiermischung, sowie auch 75 mL Punsch, Schokolade und die Cranberries. 

Den Backofen auf 180°C vorheizen.


Fette die Gugelhupfformen bzw. die Gläser und fülle den Teig ein. Solltest du, wie ich, in den Gläsern backen, achte darauf, dass du nicht mehr Teig als ungefähr die Hälfte hineingibst...ansonsten kannst du später keinen Deckel auf das Glas machen, da die Kuchen sehr aufgehen!


Jetzt wird für ca. 15-20 min. gebacken...


Hier trennen sich die Wege für Gugelhupfe und Kuchen:


Die kleinen Gugelhupfe werden nach dem Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt  und mit einer Glasur aus dem restlichen Fruchtpunsch und Puderzucker verziert.


Die Gläser noch heiß sorgfältig verschließen, dabei darauf achten, dass die Gummis ganz sauber und trocken sind und richtig auf dem Rand des Glases sitzen, sonst verschließt dieses nicht dicht und der Kuchen hält sich nicht!

Ich habe auf die Kuchen keine Glasur gegeben, da eben der Deckel drauf muss, solange alles noch heiß ist...wer wagemutig ist, kann es ja ausprobieren, ich garantiere allerdings für nichts ;)

Auf jeden Fall schmecken sie sehr saftig und weihnachtlich :) Viel Erfolg und gutes Gelingen...





Zu guter Letzt jetzt noch das wirklich einfache Rezept für die Bratapfelmarmelade


Das Rezept habe ich in abgewandelter Form von www.essen-und-trinken.de übernommen :)



Für ca. 4 Gläser braucht man:

350 g gewürfelte und entkernte Äpfel


100 g Mandelblättchen
 50 g Rosinen
1 Pckg. Vanillezucker
1-2 TL Lebkuchengewürz
3    EL Butter
175 g Gelierzucker (2:1)


So geht's:

Die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten, Achtung, sie sollten nicht zu dunkel werden! Deshalb aufmerksam dabei sein und gelegentlich wenden...

Die Butter in einem Topf zerlassen und die Äpfel einige Minuten darin andünsten.

Dann gib alle restlichen Zutaten dazu und lass alles einige Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen...eventuell muss man etwas Wasser hinzufügen.

Anschließend sofort alles in sterile Gläser füllen, diese Verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen...



Das war nun endgültig das allerletzte Rezept für heute...ich fürchte, ich bekomme gleich eine Sehnenscheidenentzündung..so viel habe ich ich hier noch nie am Stück geschrieben ;) Ich hoffe, es war die Mühe wert und der oder die eine oder andere findet hier einige Inspirationen für die eigene Adventsbäckerei :)


Ganz liebe Grüße und allzeit gutes Gelingen, 

eine erschöpfte, aber glückliche


Miakatzi








Samstag, 18. Oktober 2014

HERBSTAKTION, Teil 2: Obst trifft Gemüse: Staudensellerie-Apfel-Kokos-Salat mit pikantem Himbeer-Honig-Dressing

Hallo :)

Endlich ist Wochenende! Kaum zu glauben, dass schon wieder eine ganze Woche vorbei ist und das Unileben wieder angefangen hat. Ein Glück, dass mein Stundenplan relativ Küchenmädchen-freundlich ist, ich habe meistens Zeit, mir mittags selbst etwas zu kochen. Heute allerdings war ja Samstag und da hat man, trotz anstehender Klausuren und dadurch bedingter Lernerei, ja etwas mehr Zeit für kulinarische Experimente.

Also habe ich heute erst etwas gebacken, kleine Kaffee-Gugelhupfs ohne Fett, die mir allerdings etwas zu sehr nach Puderzucker und zu wenig nach Kaffee schmecken...deshalb werde ich sie nicht posten :)

Heute Abend gab es zwar auch etwas kalorienarmes, aber es war für meinen Geschmack interessanter für den Gaumen ;)

Ich war mal wieder kreativ und habe selbst ein Rezept kreiert, um endlich den Staudensellerie loszuwerden, der schon seit Anfang der Woche mein ganzes Kühlschrankfach blockiert. Allerdings hatte ich auf Sellerie pur keine Lust. Da kam mir, passend zu meiner Herbstaktion der Gedanke, dass ich schon einmal irgendwo einen Sellerie-Apfel-Salat gegessen habe und der eigentlich ganz lecker geschmeckt hat.

Äpfel hatte ich, dank der Ernteaktion bei meiner Oma, genügend vorrätig, noch dazu sehr aromatische (ich empfehle jedem die Sorte Elstar, derzeit mein Lieblingsapfel). Und da ich mir zur Zeit morgens mein Müsli mit Obst und Quark zubereite, waren auch gefrorene Himbeeren im Haus... also habe ich mich gleich ans Werk gemacht :)

Für 2 Portionen brauchst du:

4 große Stangen Staudensellerie
1 mittelgroßer Apfel
ca. 10 Himbeeren
ca. 20 g Kokosflocken
ca. 2 EL Weißwein- oder Himbeeressig
2 TL Honig
Pfeffer, Muskat

Und so geht's:

Wasche den Sellerie und schneide die unteren bzw. oberen angetrockneten Enden ab. Dann schneide den Sellerie schräg in ca. 1 cm breite Stücke.
Den Apfel vierteln und das Kernhaus entfernen. Dann die Viertel längs in schmalere Schnitze schneiden, dabei nicht ganz oben anfangen, sodass die Schnitze noch an einem Punkt zusammenhängenbleiben - so kann man jetzt quer zu diesen Schnitzen schneiden und muss nicht jeden einzeln zerkleinern :) Dadurch erhält man kleine Dreiecke.
Sellerie- und Apfelstücke in eine Schüssel geben und bis auf einen kleinen Rest für die Dekoration die Kokosfloken daruntermischen.

Jetzt folgt das Dressing. Dafür zerdrückt man 6-7 der Himbeeren mit einer Gabel so lange, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Jetzt gibt man den Essig und den Honig dazu und verrührt die Mischung gut. Zum Schluss noch frische Muskatnuss darüberreiben und mit Pfeffer würzen. Nocheinmal umrühren.

Zum Anrichten einfach je die Hälfte des Salates auf einen Teller geben und das Dressing mit einem Löffel hübsch darauf verteilen. Man kann auch schöne Verzierungen am Tellerrand damit kreiren ;)

Als Sahnehäubchen obenauf streut man noch die restlichen Kokosflocken und garniert das Ganze mit den übrigen Himbeeren. Fertig ist der leichte, herrlich fruchtige und überhaupt nicht zu sehr nach Sellerie schmeckende Überraschungssalat :) Und schön aussehen tut er auch:


Guten Appetit (das Gute Gelingen kann man sich an dieser Stelle sparen, es ist wirklich zu simpel ;)

Liebe Grüße,

Miakatzi

Dienstag, 19. August 2014

Papa's Liebster: Versunkener Apfelkuchen

Hallo!

Passend zum Nachmittag möchte ich heute ein Rezept posten, das es in unserer Familie schon ewig gibt und das fest im Kuchenrepertoire verankert ist...es handelt sich um Omas "versunkenen" Apfelkuchen. Versunken deshalb, weil die Äpfel im Teig ihre eigenen "Höhlen" bekommen, wenn man den Kuchen backt.

Das Rezept ist eigentlich ebenso simpel wie genial. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist er einer unserer Lieblingskuchen, für meinen Papa sogar DER Apfelkuchen auf der ganzen Welt :)




Hier also das eigentlich streng gehütete Rezept ;)

Für eine Springform (ca. 26 cm) braucht man:

200 g weiche Butter
200 g Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eier
125 g Speisestärke
125 g Mehl
1/2 - 1 TL Backpulver
4-5 Äpfel (am besten eignen sich "weichkochende" Sorten wie Boskop, Gravensteiner etc...)

So geht's:

Die Äpfel schälen und vierteln, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.




Zuerst die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale gut schaumig rühren. Wir verwenden immer unsere alte Küchenmaschine, um diesen Kuchen zuzubereiten, einfach, weil so viel gerührt werden muss und es so bequemer ist...das Rühren ist eigentlich das Geheimnis an diesem Kuchen! :)



Dann die Eier einzeln zugeben, jedes kurz unterrühren.



Das Mehl, die Stärke und das Backpulver mischen und löffelweise unter den Teig rühren, am Ende noch 2-3 Minuten bei höchster Stufe rühren.



Den Backofen auf ca 175-180°C vorheizen.

Jetzt die geviertelten Äpfel mehrmals längs einschneiden, so gehen sie später schön auseinander. Dann legt man sie radiär/sternförmig/blumenförmig??? auf den Kuchen.

...so schneidet man die Äpfel ein...


Dieser kommt jetzt für ca. 40 min. in den Ofen. Nach einer Stäbchenprobe kann man ihn herausnehmen und mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen.






Kurz vor dem Servieren kann man ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben, dann sieht er noch schöner aus :)



Gutes Gelingen (das Heikle an diesem Kuchen ist, dass er dazu neigt, "speckig" zu werden, wobei ich die Ursache dafür noch nicht herausgefunden habe...evtl. sind manchmal die Eier oder die Butter noch zu kalt...oder er ist einfach launisch, wer weiß?)...

Liebe Grüße,

Miakatzi