Hallo zusammen!
Ab heute gibt es hier vielleicht öfter was zu lesen...denn ich habe ab jetzt eine Co-Bloggerin! Meine Mama wird jetzt auch mitmischen und ein bisschen frischen Wind in den Blog bringen.
Heute gibt es einen gemeinsamen Post: ich bin mal wieder im Süden und da darf das gemeinsame Backen natürlich nicht fehlen. Und heute war es....Apfelstrudel mit selbstgemachtem Strudelteig, nach einem Rezept von MrsFlury!
Es gab eine winzig kleine Abwandlung...an der ich schuld war 0:) ich mag nämlich absolut keine Rosinen. Da haben wir als Ersatz einfach Cranberries genommen - was auch super funktioniert und ich muss dann nicht aufwändig jede einzelne Rosine aus dem leckeren Strudel pulen!
Die ersten Frühäpfel waren am Donnerstag auf dem Markt zu ergattern. Laut Mama noch zu sauer...ich fand sie genau richtig. Geschmackssache...;)
Hier das tolle Rezept:
Für einen ca. 35-40 cm langen Strudel brauchst du:
Teig:
150 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Apfelessig
2 EL Öl
75 mL lauwarmes Wasser
Füllung:
800 g Äpfel
40 g Rosinen (aka Cranberries)
1 EL Rum
1/2 Zitrone (Saft)
1 TL Zimt
1 EL Vanillezucker
1/4 TL Muskatnuss
40 g Zucker
4 EL geriebene Haselnüsse
40 g Margarine/Butter
Puderzucker zum Servieren
Und so geht's:
Am besten am Abend vorher, die Rosinen/Cranberries in dem Rum einweichen.
Dann, wenn es losgeht, das Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen. Das Wasser, den Essig und das Öl dazugeben und alles zu einem Teig verkneten (geht auch mit den Knethaken der Rührmaschine). Danach knete den Teig von Hand auf der bemehlten Arbeitsfläche, bis er geschmeidig ist. Wickle ihn in Folie und lege ihn für 30 min. in den Kühlschrank.
Währenddessen werden die Äpfel geschält und grob geraspelt. Gib den Zitronensaft, die Haselnüsse, Zimt, Zucker, Muskatnuss, Vanillezucker und die durchgezogenen Cranberries dazu und mische alles gut.
Lass die Margarine in einem Topf schmelzen und dann abkühlen.
Jetzt kannst du schon den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
Nun darf der Strudelteig aus dem Kühlschrank. Er wird nochmal durchgeknetet und dann auf einem bemehlten, sauberen Küchentuch rechteckig ausgerollt. So dünn wie möglich, wenn es geht, so weit, dass man das Muster des Geschirrtuchs dadurch erkennen kann ;). Jetzt kommt die Hälfte der Margarine auf den Teig und wird gleichmäßig verstrichen. Die Füllung folgt sogleich, darf aber nur 2/3 des Teiges, von der Breitseite ausgehend, bedecken - und es sollte rundherum ein Rand von 3 cm übrigbleiben.
Jetzt kannst du die kurzen Seiten einschlagen und dann den Strudel mithilfe des Geschirrtuchs vorsichtig aufrollen. Und dann - mit einem Schubs auf das Backblech verfrachten. Hier bekommt er dann die zweite Hälfte der geschmolzenen Margarine als Überzug verpasst.
Nun kann der Strudel für 40 min. (evtl. etwas länger? Bei uns war er noch nicht so satt goldbraun, wie man sich das vorstellt, aber trotzdem durchgebacken) in den Ofen.
So sieht er dann kurz vor dem Verzehr aus:
Am besten schmeckt er noch lauwarm mit Puderzucker bestäubt, mit einem Klacks Sahne/einer Kugel Vanilleeis/einem bisschen Vanillesauce....
Gutes Gelingen und frohes Genießen,
liebe Grüße,
Miakatzi und Co.
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Samstag, 5. August 2017
Samstag, 28. Januar 2017
Ganz in Weiß: Trüffelkuchen
Hallo!
Seit seehr langer Zeit habe ich unsere Küche mal wieder ins Chaos gestürzt und einen Kuchen gebacken. Und zwar war mir mal wieder nach einer richtigen Bombe, es ist ja schließlich Winter und durch die ganze Kälte verbrennt man ja eh viel mehr Kalorien...so zumindest die Theorie ;)
Man wird nicht glauben, welche Mengen an weißer Schokolade in diesem kleinen, 20cm- Kuchen verschwunden sind...rate doch mal ;)
Es sind tatsächlich ganze 400 g, und dann versteht man auch, warum der Kuchen nur in einer 20cm-Form gebacken wird :) Ein großes Stück davon würde man vermutlich einfach gar nicht schaffen.
So kann man einfach zwei Stücke nacheinander essen und muss dann gar kein schlechtes Gewissen haben - man hat ja nur zwei kleine Stücke gegessen!
Und damit auch du dir diesen reuefreien Genuss einverleiben kannst, hier das Rezept:
Boden:
2 Eier
50 g Zucker
150 g Mehl
50 g geschmolzene weiße Schokolade
Trüffelmasse:
300 g Crème double
350 g weiße Schokolade
250 g Quark
Und so geht's:
Fette zunächst die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Dann rühre die Eier zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten (im Originalrezept stehen 10, was ich glaube ich doch nicht ganz geschafft habe - meine Mix-Geduld hält sich in Grenzen) weiß und cremig.
Rühre dann mit einem Esslöffel das Mehl darunter, danach verfahre ebenso mit der geschmolzenen Schokolade.
Backe den Boden ca. 25 min. auf der mittleren Schiene, eventuell ist er auch schon etwas früher fertig.
Lass ihn anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen, in der kalten Jahreszeit geht das auch super draußen auf dem Fensterbrett ;)
Währenddessen lass die Crème double in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Gib die Schokolade dazu und lass sie unter Rühren schmelzen.
Die Creme sollte beim Abkühlen regelmäßig durchgerührt werden.
In der Wartezeit, bis beides kühl ist, kannst du ja schon einmal den Abwasch erledigen ;)
Als Letztes wird jetzt noch der Quark unter die Schokoladenmasse gerührt.
Setze die Springform wieder zusammen und lege den Kuchenboden wieder hinein.
Dann verteile die Trüffelmasse auf dem Boden und rüttle sie glatt. Der fertige Kuchen muss jetzt für einige Stunden in den Kühlschrank, über Nacht wird er perfekt zum Frühstück am nächsten Morgen ;) Draußen würde ich ihn über Nacht nicht stehen lassen. Wer weiß, ob da nicht einige hungrige Tierchen zuschlagen? Verdenken könnte man es ihnen nicht...
Vor dem Servieren kannst du ihn noch mit Kakao bestäuben, dann sieht er noch hübscher aus.
So sieht der Trüffelkuchen aus:
Gutes Gelingen!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Seit seehr langer Zeit habe ich unsere Küche mal wieder ins Chaos gestürzt und einen Kuchen gebacken. Und zwar war mir mal wieder nach einer richtigen Bombe, es ist ja schließlich Winter und durch die ganze Kälte verbrennt man ja eh viel mehr Kalorien...so zumindest die Theorie ;)
Man wird nicht glauben, welche Mengen an weißer Schokolade in diesem kleinen, 20cm- Kuchen verschwunden sind...rate doch mal ;)
Es sind tatsächlich ganze 400 g, und dann versteht man auch, warum der Kuchen nur in einer 20cm-Form gebacken wird :) Ein großes Stück davon würde man vermutlich einfach gar nicht schaffen.
So kann man einfach zwei Stücke nacheinander essen und muss dann gar kein schlechtes Gewissen haben - man hat ja nur zwei kleine Stücke gegessen!
Und damit auch du dir diesen reuefreien Genuss einverleiben kannst, hier das Rezept:
Boden:
2 Eier
50 g Zucker
150 g Mehl
50 g geschmolzene weiße Schokolade
Trüffelmasse:
300 g Crème double
350 g weiße Schokolade
250 g Quark
Und so geht's:
Fette zunächst die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Dann rühre die Eier zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten (im Originalrezept stehen 10, was ich glaube ich doch nicht ganz geschafft habe - meine Mix-Geduld hält sich in Grenzen) weiß und cremig.
Rühre dann mit einem Esslöffel das Mehl darunter, danach verfahre ebenso mit der geschmolzenen Schokolade.
Backe den Boden ca. 25 min. auf der mittleren Schiene, eventuell ist er auch schon etwas früher fertig.
Lass ihn anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen, in der kalten Jahreszeit geht das auch super draußen auf dem Fensterbrett ;)
Währenddessen lass die Crème double in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Gib die Schokolade dazu und lass sie unter Rühren schmelzen.
Die Creme sollte beim Abkühlen regelmäßig durchgerührt werden.
In der Wartezeit, bis beides kühl ist, kannst du ja schon einmal den Abwasch erledigen ;)
Als Letztes wird jetzt noch der Quark unter die Schokoladenmasse gerührt.
Setze die Springform wieder zusammen und lege den Kuchenboden wieder hinein.
Dann verteile die Trüffelmasse auf dem Boden und rüttle sie glatt. Der fertige Kuchen muss jetzt für einige Stunden in den Kühlschrank, über Nacht wird er perfekt zum Frühstück am nächsten Morgen ;) Draußen würde ich ihn über Nacht nicht stehen lassen. Wer weiß, ob da nicht einige hungrige Tierchen zuschlagen? Verdenken könnte man es ihnen nicht...
Vor dem Servieren kannst du ihn noch mit Kakao bestäuben, dann sieht er noch hübscher aus.
So sieht der Trüffelkuchen aus:
Gutes Gelingen!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 10. August 2016
Schneewittchens Traum: Kirsch-Sahne-Kuchen mit Schokotropfen
Hallo!
Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)
Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)
Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)
Hier also das Rezept:
Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!
Teig:
2 Eier
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
2-3 TL Backpulver
Füllung:
2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
2 Päckchen roten Tortenguss
3-4 EL Zucker
Creme:
300 mL kalte Sahne
2 Pckg. Vanillezucker
2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
4 EL Puderzucker
Und so geht's:
Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.
Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.
Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.
Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:
Gutes Gelingen!
Viele Grüße,
Miakatzi
Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)
Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)
Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)
Hier also das Rezept:
Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!
Teig:
2 Eier
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
2-3 TL Backpulver
Füllung:
2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
2 Päckchen roten Tortenguss
3-4 EL Zucker
Creme:
300 mL kalte Sahne
2 Pckg. Vanillezucker
2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
4 EL Puderzucker
Und so geht's:
Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.
Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.
Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.
Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:
Gutes Gelingen!
Viele Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 12. Mai 2016
Muttertagsspecial: Feine Nusstorte
Hallo!
Um den Tag gebührend zu feiern, haben wir beschlossen, eine Torte zu backen, was wir eigentlich schon für Weihnachten geplant hatten...darauf haben wir aber verzichtet, um keine "crise de noël" auszulösen ;) So gab es die Nusstorte also jetzt erst.
Und sie hat alles, was eine richtige Torte braucht: Buttercreme, Sahne, Rum, Marmelade und Schokolade!
Sie war so lecker, dass wir an zwei Tagen zu dritt drei Viertel der Torte (28 cm groß!) geschafft haben...und das, obwohl es auch noch anderes Essen gab ;)
Damit du dir auch mal so richtig den Bauch vollschlagen kannst mit leckerer Torte...hier das Rezept:
Boden:
6 Eier
300 g Zucker
100 mL Wasser
100 mL Öl
150 g geriebene Nüsse
220 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Buttercreme:
150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
50 g geschmolzene Schokolade
4 EL Sahne
1 EL Rum
12 Löffelbisquits
250 g Sahne
4 EL Marmelade
Kaffee, Rum
Schokoladenglasur zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Verzieren
Und so geht's:
Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vor; fette und mehle die Springform.
Schlage die Eier mit dem Zucker schaumig. Gib dann das Wasser und das Öl dazu. Zuletzt vermengst du das Mehl mit Backpulver und Nüssen und hebst diese Mischung unter die Eiermasse.
Backe den Tortenboden ca. 60 min. lang.
Während er auskühlt, kannst du schon einmal die Buttercreme zubereiten. Dafür schlägst du einfach die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker schaumig. Schmelze die Schokolade im Wasserbad. Damit sie nicht zu heiß ist, wenn du sie unter die Butter rührst, lass sie nur so lange über dem heißen Dampf, bis etwa die Hälfte geschmolzen ist. Wenn du sie dann vom Herd nimmst und weiterrührst, wird sich die restliche Schokolade in dem schon flüssigen Anteil auflösen und am Ende alles nur noch lauwarm sein - Tipp aus der Pralinenherstellung ;)
Jetzt gib die Schokolade, die Sahne und den Rum zur Butter und verrühre alles gut.
Brühe eine Tasse Kaffee auf.
Den Boden schneidest du jetzt in 2 Teile, schlägst die Sahne auf und kannst dann auch schon mit dem Zusammensetzen der Torte beginnen, und zwar wie folgt:
1. Boden
2. Marmelade
3. Creme
4. Löffelbisquits, die du vorher von jeder Seite in eine Mischung aus Kaffee und Rum tauchst
5. die geschlagene Sahne
6. der Deckel der Torte
7. Schokoglasur mit Mandelsplittern ;)
Wenn du magst, kannst du sie jetzt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen...
Sie sieht am Ende so aus:
Gutes Gelingen und viel Freude beim Backen,
Miakatzi
Endlich hat er richtig angefangen, mein heißgeliebter Frühling! Alles blüht, das Grün ist frisch und voller Kraft, es ist warm genug, um endlich in kurzen Sachen herumzulaufen und ein Eis zu essen. Kurzum, man kann einfach gar nicht anders, als gute Laune zu haben!
Und weil der Muttertag ja praktischerweise immer auf einen Sonntag fällt, konnte ich ihn auch mit der Gewürdigten verbringen ;)
Und sie hat alles, was eine richtige Torte braucht: Buttercreme, Sahne, Rum, Marmelade und Schokolade!
Sie war so lecker, dass wir an zwei Tagen zu dritt drei Viertel der Torte (28 cm groß!) geschafft haben...und das, obwohl es auch noch anderes Essen gab ;)
Damit du dir auch mal so richtig den Bauch vollschlagen kannst mit leckerer Torte...hier das Rezept:
Boden:
6 Eier
300 g Zucker
100 mL Wasser
100 mL Öl
150 g geriebene Nüsse
220 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Buttercreme:
150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
50 g geschmolzene Schokolade
4 EL Sahne
1 EL Rum
12 Löffelbisquits
250 g Sahne
4 EL Marmelade
Kaffee, Rum
Schokoladenglasur zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Verzieren
Und so geht's:
Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vor; fette und mehle die Springform.
Schlage die Eier mit dem Zucker schaumig. Gib dann das Wasser und das Öl dazu. Zuletzt vermengst du das Mehl mit Backpulver und Nüssen und hebst diese Mischung unter die Eiermasse.
Backe den Tortenboden ca. 60 min. lang.
Während er auskühlt, kannst du schon einmal die Buttercreme zubereiten. Dafür schlägst du einfach die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker schaumig. Schmelze die Schokolade im Wasserbad. Damit sie nicht zu heiß ist, wenn du sie unter die Butter rührst, lass sie nur so lange über dem heißen Dampf, bis etwa die Hälfte geschmolzen ist. Wenn du sie dann vom Herd nimmst und weiterrührst, wird sich die restliche Schokolade in dem schon flüssigen Anteil auflösen und am Ende alles nur noch lauwarm sein - Tipp aus der Pralinenherstellung ;)
Jetzt gib die Schokolade, die Sahne und den Rum zur Butter und verrühre alles gut.
Brühe eine Tasse Kaffee auf.
Den Boden schneidest du jetzt in 2 Teile, schlägst die Sahne auf und kannst dann auch schon mit dem Zusammensetzen der Torte beginnen, und zwar wie folgt:
1. Boden
2. Marmelade
3. Creme
4. Löffelbisquits, die du vorher von jeder Seite in eine Mischung aus Kaffee und Rum tauchst
5. die geschlagene Sahne
6. der Deckel der Torte
7. Schokoglasur mit Mandelsplittern ;)
Wenn du magst, kannst du sie jetzt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen...
Sie sieht am Ende so aus:
Gutes Gelingen und viel Freude beim Backen,
Miakatzi
Freitag, 18. März 2016
Mandeln, Möhren, Marzipan: Wiedersehensfreude mit Karottenkuchen
Hallo :)
Frisch erholt mache ich mich mal wieder daran, meinen Blog zu aktualisieren!
Frisch erholt, weil ich gerade eine wunderschöne Woche im Allgäu verbracht habe...Urlaub mit dem Liebsten ist einfach toll!
Und um ihn im Süden willkommen zu heißen, habe ich zur Begrüßung einen Möhrenkuchen aus dem aktuellen Schrot-und Korn- Heft gebacken, der mich sowieso schon angelacht hatte...außerdem hatte ich ihm schon einen Kuchen mit Karotten versprochen, und so habe ich also wieder drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;)
Schlauerweise habe ich natürlich das Rezept wieder nicht ganz bis zum Ende gelesen - für mich ist das irgendwie immer dort, wo steht, dass man den Kuchen aus dem Ofen nehmen soll ;)
Da stand nämlich, dass das Rezept für eine 20er-Springform gedacht ist...und ich habe dummerweise eine 28-er Form verwendet - ups. Das hat aber im Endeffekt gar nichts ausgemacht, weil der Kuchen in der etwas flacheren Variante durchaus sehr edel aussah!
Ich habe, damit es ein richtiger Rübli-Kuchen wird, das Rezept auch noch um die obligatorischen Marzipan-Möhrchen ergänzt - einfach, weil sie dazugehören und es doch eigentlich am meisten Spaß macht, die Rübli zu formen ;)
Auf jeden Fall ist er sehr lecker und saftig und hat uns ein nettes gemeinsames Wiedersehens-Kaffeetrinken beschert ;)
Hier also das (modifizierte) Rezept:
für den Kuchen brauchst du:
300 g Karotten
3 EL Zitronensaft
100 g Zartbitterschokolade
200 g gemahlene Mandeln
10 g Kakao
30 g Vollkornmehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Packung Vanillezucker
60 g Rohrzucker
40 g neutrales Öl, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl oder Bratöl
für den Guss:
150 g Puderzucker
4-5 EL Puderzucker
einige Pistazien, fein zerhackt
für die Rübli
13 Pistazienkerne
ca. 150 g Marzipan
rote und gelbe Lebensmittelfarbe
Puderzucker zum Verkneten, ca. 100 g
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann rasple die Karotten fein - ich habe festgestellt, dass das auch sehr bequem mit einem Standmixer zu erledigen ist ;) Nur blöd, wenn man erst herausfindet, dass man diesen zum Reinigen komplett zerlegen kann, nachdem man mühsam die Möhrenschnitzelchen aus dem Schneidwerk gepopelt hat...
Mische dann die Karotten mit dem Zitronensaft und hacke die Schokolade in grobe Stückchen. Vermenge dann Mandeln, Schokolade, Kakao, Mehl, Salz und Backpulver.
Die Eier werden jetzt rund 10 min. mit 3 EL heißem Wasser aufgeschlagen - lass nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Nun hebe vorsichtig die Mehlmischung, die Karotten und das Öl unter.
Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor...
Fülle den Teig nun in die Form und backe den Möhrenkuchen für 55 - 60 min.
Während der Kuchen auskühlt, verknetest du das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe und dem Puderzucker. Dann teilst du es in 13 Teile - wobei ein Teil etwas größer wird, für die dicke Möhre in der Mitte auf dem Kuchen ;)
Aus diesen formst du nun zunächst Kugel, die du dann zwischen deinen Händen zu Kegeln rollst. Anschließend wird jede Möhre mit einer ganzen Pistazie als Möhrengrün verziert und ein paar mal quer eingeschnitten, dann sehen sie echter aus ;) Auf einer Frischhaltefolie kannst du sie bis zur Verwendung liegen lassen.
Dann rühre aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Guss an, den du gleichmäßig über den Kuchen laufen lässt. Jetzt kannst du die Rübli daraufsetzen - auf jedes spätere Kuchenstück eine und in die Mitte die große. Die gehackten Pistazien verteilst du nach Herzenslaune zwischen den Möhren... für den frühlingshaften, grünen Touch auf dem Kuchen ;)
Und so sah er bei mir aus:
Gutes Gelingen und einen guten Start in den Frühling,
liebe Grüße,
Miakatzi
Frisch erholt mache ich mich mal wieder daran, meinen Blog zu aktualisieren!
Frisch erholt, weil ich gerade eine wunderschöne Woche im Allgäu verbracht habe...Urlaub mit dem Liebsten ist einfach toll!
Und um ihn im Süden willkommen zu heißen, habe ich zur Begrüßung einen Möhrenkuchen aus dem aktuellen Schrot-und Korn- Heft gebacken, der mich sowieso schon angelacht hatte...außerdem hatte ich ihm schon einen Kuchen mit Karotten versprochen, und so habe ich also wieder drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;)
Schlauerweise habe ich natürlich das Rezept wieder nicht ganz bis zum Ende gelesen - für mich ist das irgendwie immer dort, wo steht, dass man den Kuchen aus dem Ofen nehmen soll ;)
Da stand nämlich, dass das Rezept für eine 20er-Springform gedacht ist...und ich habe dummerweise eine 28-er Form verwendet - ups. Das hat aber im Endeffekt gar nichts ausgemacht, weil der Kuchen in der etwas flacheren Variante durchaus sehr edel aussah!
Ich habe, damit es ein richtiger Rübli-Kuchen wird, das Rezept auch noch um die obligatorischen Marzipan-Möhrchen ergänzt - einfach, weil sie dazugehören und es doch eigentlich am meisten Spaß macht, die Rübli zu formen ;)
Auf jeden Fall ist er sehr lecker und saftig und hat uns ein nettes gemeinsames Wiedersehens-Kaffeetrinken beschert ;)
Hier also das (modifizierte) Rezept:
für den Kuchen brauchst du:
300 g Karotten
3 EL Zitronensaft
100 g Zartbitterschokolade
200 g gemahlene Mandeln
10 g Kakao
30 g Vollkornmehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Packung Vanillezucker
60 g Rohrzucker
40 g neutrales Öl, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl oder Bratöl
für den Guss:
150 g Puderzucker
4-5 EL Puderzucker
einige Pistazien, fein zerhackt
für die Rübli
13 Pistazienkerne
ca. 150 g Marzipan
rote und gelbe Lebensmittelfarbe
Puderzucker zum Verkneten, ca. 100 g
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann rasple die Karotten fein - ich habe festgestellt, dass das auch sehr bequem mit einem Standmixer zu erledigen ist ;) Nur blöd, wenn man erst herausfindet, dass man diesen zum Reinigen komplett zerlegen kann, nachdem man mühsam die Möhrenschnitzelchen aus dem Schneidwerk gepopelt hat...
Mische dann die Karotten mit dem Zitronensaft und hacke die Schokolade in grobe Stückchen. Vermenge dann Mandeln, Schokolade, Kakao, Mehl, Salz und Backpulver.
Die Eier werden jetzt rund 10 min. mit 3 EL heißem Wasser aufgeschlagen - lass nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln. Nun hebe vorsichtig die Mehlmischung, die Karotten und das Öl unter.
Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor...
Fülle den Teig nun in die Form und backe den Möhrenkuchen für 55 - 60 min.
Während der Kuchen auskühlt, verknetest du das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe und dem Puderzucker. Dann teilst du es in 13 Teile - wobei ein Teil etwas größer wird, für die dicke Möhre in der Mitte auf dem Kuchen ;)
Aus diesen formst du nun zunächst Kugel, die du dann zwischen deinen Händen zu Kegeln rollst. Anschließend wird jede Möhre mit einer ganzen Pistazie als Möhrengrün verziert und ein paar mal quer eingeschnitten, dann sehen sie echter aus ;) Auf einer Frischhaltefolie kannst du sie bis zur Verwendung liegen lassen.
Dann rühre aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Guss an, den du gleichmäßig über den Kuchen laufen lässt. Jetzt kannst du die Rübli daraufsetzen - auf jedes spätere Kuchenstück eine und in die Mitte die große. Die gehackten Pistazien verteilst du nach Herzenslaune zwischen den Möhren... für den frühlingshaften, grünen Touch auf dem Kuchen ;)
Und so sah er bei mir aus:
liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 22. Februar 2016
Black'n'White: Marmorierter Trüffelhupf - Beitrag zum Blogevent von Ina Is(s)t
Hallo zusammen!
Nein, wir sind nicht zurück in den 50ern, wo alles noch Schwarz-Weiß war, wie wir alle wissen...
Und es ist - Gott sei Dank - auch niemand gestorben ;)
Der Grund dafür, dass in meinem heutigen Beitrag alle Bilder ohne Farbe sind, ist das Blogevent von Ina Is(s)t:

Eine gute Idee, wie ich finde! Das Foto rückt in den Hintergrund, damit die "inneren Werte" der Rezepte zählen ;)
Es ist ja nicht gesagt, dass die Bilder deswegen nicht schön sein dürfen...und deswegen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welches Backwerk auch in Schwarz-Weiß interessant aussehen wird und lecker schmeckt...und bin auf Marmorkuchen gekommen! Dabei kam mir sehr gelegen, dass ich schon lange einmal ein Rezept für einen veredelten Marmorkuchen ausprobieren wollte: Den Trüffelhupf! Unterschied zum normalen Marmorkuchen: hauptsächlich, dass sich im dunklen Teil des Marmorkuchens nicht etwa nur Kakaopulver, sondern edle, geschmolzene Zartbitterschokolade befindet!
Das Ergebnis ist ein sehr saftiger und doch fluffiger Kuchen, bei dem alle Schokoladenfreaks - also auch ich - voll auf ihre Kosten kommen. Und er sieht auch noch hübsch aus!
Für eine Guglhupfform mit Durchmesser 20 cm brauchst du (bei mir war es allerdings etwas zu viel Teig, also vielleicht eine etwas größere Form benutzen ;) ):
175 g weiche Butter
150 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
250 mL Milch
50 mL neutrales Öl, z.B. Bratöl
225 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1-2 EL Strohrum
100 g Zartbitterkuvertüre
25 g Kakaopulver
Für den Guss:
50 g Zartbitterkuvertüre
50 g weiße Kuvertüre
Und so geht's:
Fette und mehle zunächst die Backform.
Dann rühre die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön schaumig, bevor du die Eier nach und nach einzeln dazugibst und immer weiterrührst. Jetzt mische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib alles zum Teig. Als Letztes folgen Milch, Öl und Strohrum. Du solltest einen schön fluffigen, homogenen Teig erhalten haben ;)
Diesen teilst du jetzt in zwei Teile. Schmilz die Kuvertüre und hebe sie unter den einen Teil. Zu dieser Teighälfte gibst du jetzt noch den Kakao.
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze (160 °C Umluft) vor.
Dann dürfen sich beide Teile gemeinsam die Kuchenform teilen, der dunkle Teil kommt als Erster hinein, dann kann sich der helle bequem obendrauf verteilen ;) Mit einer Gabel darfst du jetzt deiner Kreativität freien Lauf lassen und die Marmorierung vornehmen.
Jetzt kommt der Kuchen für ca. eine Dreiviertelstunde in den Ofen, den er nach einer erfolgreichen Stäbchenprobe wieder verlässt.
Stürze ihn auf ein Kuchengitter, was bei ausreichender Fettung ohne Probleme klappen sollte :)
Während er auskühlt, kannst du für die Schokoladenglasur die beiden Kuvertüresorten in je einem Topf schmelzen. Dann verziere den Trüffelhupf, indem du die geschmolzene Schokolade schön darüberlaufen lässt und anschließend mit einer Gabel die beiden Sorten, ähnlich wie die Teige, marmorierst...
Ob du ihn jetzt noch trocknen lässt und den Anblick eine Weile genießt, oder dir gleich ein Stück gönnst, bleibt dir überlassen ;)
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen...und viel Genuss ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Nein, wir sind nicht zurück in den 50ern, wo alles noch Schwarz-Weiß war, wie wir alle wissen...
Und es ist - Gott sei Dank - auch niemand gestorben ;)
Der Grund dafür, dass in meinem heutigen Beitrag alle Bilder ohne Farbe sind, ist das Blogevent von Ina Is(s)t:

Eine gute Idee, wie ich finde! Das Foto rückt in den Hintergrund, damit die "inneren Werte" der Rezepte zählen ;)
Es ist ja nicht gesagt, dass die Bilder deswegen nicht schön sein dürfen...und deswegen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welches Backwerk auch in Schwarz-Weiß interessant aussehen wird und lecker schmeckt...und bin auf Marmorkuchen gekommen! Dabei kam mir sehr gelegen, dass ich schon lange einmal ein Rezept für einen veredelten Marmorkuchen ausprobieren wollte: Den Trüffelhupf! Unterschied zum normalen Marmorkuchen: hauptsächlich, dass sich im dunklen Teil des Marmorkuchens nicht etwa nur Kakaopulver, sondern edle, geschmolzene Zartbitterschokolade befindet!
Das Ergebnis ist ein sehr saftiger und doch fluffiger Kuchen, bei dem alle Schokoladenfreaks - also auch ich - voll auf ihre Kosten kommen. Und er sieht auch noch hübsch aus!
Für eine Guglhupfform mit Durchmesser 20 cm brauchst du (bei mir war es allerdings etwas zu viel Teig, also vielleicht eine etwas größere Form benutzen ;) ):
175 g weiche Butter
150 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
250 mL Milch
50 mL neutrales Öl, z.B. Bratöl
225 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1-2 EL Strohrum
100 g Zartbitterkuvertüre
25 g Kakaopulver
Für den Guss:
50 g Zartbitterkuvertüre
50 g weiße Kuvertüre
Und so geht's:
Fette und mehle zunächst die Backform.
Dann rühre die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön schaumig, bevor du die Eier nach und nach einzeln dazugibst und immer weiterrührst. Jetzt mische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib alles zum Teig. Als Letztes folgen Milch, Öl und Strohrum. Du solltest einen schön fluffigen, homogenen Teig erhalten haben ;)
Diesen teilst du jetzt in zwei Teile. Schmilz die Kuvertüre und hebe sie unter den einen Teil. Zu dieser Teighälfte gibst du jetzt noch den Kakao.
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze (160 °C Umluft) vor.
Dann dürfen sich beide Teile gemeinsam die Kuchenform teilen, der dunkle Teil kommt als Erster hinein, dann kann sich der helle bequem obendrauf verteilen ;) Mit einer Gabel darfst du jetzt deiner Kreativität freien Lauf lassen und die Marmorierung vornehmen.
Jetzt kommt der Kuchen für ca. eine Dreiviertelstunde in den Ofen, den er nach einer erfolgreichen Stäbchenprobe wieder verlässt.
Stürze ihn auf ein Kuchengitter, was bei ausreichender Fettung ohne Probleme klappen sollte :)
Während er auskühlt, kannst du für die Schokoladenglasur die beiden Kuvertüresorten in je einem Topf schmelzen. Dann verziere den Trüffelhupf, indem du die geschmolzene Schokolade schön darüberlaufen lässt und anschließend mit einer Gabel die beiden Sorten, ähnlich wie die Teige, marmorierst...
Ob du ihn jetzt noch trocknen lässt und den Anblick eine Weile genießt, oder dir gleich ein Stück gönnst, bleibt dir überlassen ;)
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen...und viel Genuss ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 18. Januar 2016
Wie vom Bäcker: Mohnstriezel mit Streuseln und Zuckerguss
Hallo!
Vorgestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine einen Mohnstriezel gebacken, und das ist auch erst das zweite Rezept mit Mohn, das ich ausprobiert habe! Eigentlich verrückt, weil ich Mohn sehr gerne mag...die kleinen, blauschwarzen Körnchen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sondern schmecken ja auch lecker ;)
Und jetzt wollte ich mal einen Mohnstriezel backen, so richtig, wie man ihn aus der Konditorei kennt, mit allem Drum und Dran: Streusel und Zuckerguss!
Also habe ich mich auf Rezeptrecherche begeben...und wurde erst einmal enttäuscht. Die meisten Rezepte waren entweder ohne Streusel oder ohne Zuckerguss! Bis ich dann bei kaffeeundcupcakes.de auf einen Volltreffer gestoßen bin ;)
Da im Rezept stand, dass es einen sehr großen Mohnstriezel ergeben würde, war ich erst einmal vorsichtig und habe von allen Zutaten die halbe Menge genommen, und die Größe war eigentlich perfekt, er war von den Dimensionen ungefähr wie ein Hefezopf und dementsprechend nach zwei Tagen fast aufgegessen.
Wer schnell etwas backen möchte, weil er zu Kaffee und Kuchen eingeladen ist und kurzfristig noch etwas mitbringen möchte, sollte lieber keinen Mohnstriezel backen...er ist relativ zeitaufwändig, wenn auch nicht kompliziert in der Zubereitung. Durch den Hefeteig hat er nur eine relativ lange Geh-Zeit und man muss mit dem Zuckerguss theoretisch warten, bis er ausgekühlt ist...es funktioniert aber genauso gut auch mit dem noch warmen Striezel ;)
Da ich auswärts gebacken habe, abbt es erst einmal kein Bild, da ich meine Kamera nicht auch noch in meine sowieso schon vollen zwei Taschen zwängen wollte/konnte...Deswegen habe ich gestern nun nocheinmal einen gebacken ;)...es waren von vielen Zutaten noch genau die halben Packungen da, und die sollte man natürlich nicht so lange offen herumstehen lassen. Natürlich liegt es überhaupt kein bisschen daran, dass der Mohnstriezel so lecker ist und ich so schnell wie möglich wieder welchen essen wollte ;)
So sieht er, zum zweiten Mal gebacken, aus:
Hier nun also das Rezept: (für einen "halben" Striezel)
Teig
250 g Mehl
1/2 Pckg Trockenhefe
ca. 40 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Ei
100 mL lauwarme Milch
1/4 TL Salz
Füllung
250 mL Milch
1/2 Pckg. Vanille-Puddingpulver
ca. 40 g Zucker
100 g gemahlener Mohn
Streusel
50 g Butter
50 g Zucker
75 g Mehl
Zuckerguss
1-2 EL Wasser
75 g Puderzucker
Und so geht's:
Verknete für den Hefeteig alle entsprechenden Zutaten in der angegebenen Reihenfolge miteinander zu einem lockeren Teig. Ist der Teig zu klebrig, füge einfach noch etwas Mehl hinzu.
Decke ihn dann mit einem sauberen Geschirrtuch ab und stelle ihn für 1 1/2 h an einen warmen Ort, damit er ordentlich aufgehen kann.
Für die Füllung verrühre die Milch in einem Topf mit dem Puddingpulver und dem Zucker, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Gib dann den Mohn hinzu und lass alles unter Rühren einmal aufkochen, dann lass den Mohnpudding so lange weiter köcheln, bis er dick wird und nimm den Topf vom Herd. Vorsicht, der Mohn neigt dazu, sehr schnell anzubrennen, also fleißig rühren ;)
Die Streusel sind denkbar einfach: Verknete einfach Mehl, Zucker und Butter und stelle sie beiseite ;)
Nun kommt der Teig wieder ins Spiel: Belege ein Backblech mit Backpapier und heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Dann drücke den Teig auf dem leicht gemehlten Backpapier flach und ziehe ihn in eine Rechteckform; du kannst ihn natürlich auch ausrollen. Er sollte ausreichend groß sein, etwas größer als eine DIN A3-Seite.
Dann streiche die etwas abgekühlte Mohnmasse gleichmäßig darauf, lass aber an einer der kurzen Seiten einen ca. 4 cm breiten Rand stehen.
Anschließend beginne von der anderen kurzen Seite, den Striezel vorsichtig aufzurollen und schlage die offenen Enden unter.
Jetzt bestreichst du den Striezel mit Wasser und gibst die Streusel darauf. Drücke sie leicht an, damit sie auch gut halten. Und ab in den Ofen, für ca. 45 min....
Nach dem Herausholen lass ihn kurz abkühlen, währenddessen kannst du den Zuckerguss anrühren.
Diesen verteilst du dann in Zickzackschlenkern über dem Mohnstriezel...lebe deine Kreativität aus ;)
Kleiner Nachtrag: Meiner Meinung nach hätte die Mohnfüllung noch einen Ticken mehr Zucker vertragen, aber das ist ja eine subjektive Empfindung und es bleibt jedem selbst vorbehalten, wie süß er oder sie es möchte...den nächsten werde ich etwas mehr süßen und dann vergleichen :)
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Vorgestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine einen Mohnstriezel gebacken, und das ist auch erst das zweite Rezept mit Mohn, das ich ausprobiert habe! Eigentlich verrückt, weil ich Mohn sehr gerne mag...die kleinen, blauschwarzen Körnchen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sondern schmecken ja auch lecker ;)
Und jetzt wollte ich mal einen Mohnstriezel backen, so richtig, wie man ihn aus der Konditorei kennt, mit allem Drum und Dran: Streusel und Zuckerguss!
Also habe ich mich auf Rezeptrecherche begeben...und wurde erst einmal enttäuscht. Die meisten Rezepte waren entweder ohne Streusel oder ohne Zuckerguss! Bis ich dann bei kaffeeundcupcakes.de auf einen Volltreffer gestoßen bin ;)
Da im Rezept stand, dass es einen sehr großen Mohnstriezel ergeben würde, war ich erst einmal vorsichtig und habe von allen Zutaten die halbe Menge genommen, und die Größe war eigentlich perfekt, er war von den Dimensionen ungefähr wie ein Hefezopf und dementsprechend nach zwei Tagen fast aufgegessen.
Wer schnell etwas backen möchte, weil er zu Kaffee und Kuchen eingeladen ist und kurzfristig noch etwas mitbringen möchte, sollte lieber keinen Mohnstriezel backen...er ist relativ zeitaufwändig, wenn auch nicht kompliziert in der Zubereitung. Durch den Hefeteig hat er nur eine relativ lange Geh-Zeit und man muss mit dem Zuckerguss theoretisch warten, bis er ausgekühlt ist...es funktioniert aber genauso gut auch mit dem noch warmen Striezel ;)
Da ich auswärts gebacken habe, abbt es erst einmal kein Bild, da ich meine Kamera nicht auch noch in meine sowieso schon vollen zwei Taschen zwängen wollte/konnte...Deswegen habe ich gestern nun nocheinmal einen gebacken ;)...es waren von vielen Zutaten noch genau die halben Packungen da, und die sollte man natürlich nicht so lange offen herumstehen lassen. Natürlich liegt es überhaupt kein bisschen daran, dass der Mohnstriezel so lecker ist und ich so schnell wie möglich wieder welchen essen wollte ;)
So sieht er, zum zweiten Mal gebacken, aus:
Hier nun also das Rezept: (für einen "halben" Striezel)
Teig
250 g Mehl
1/2 Pckg Trockenhefe
ca. 40 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Ei
100 mL lauwarme Milch
1/4 TL Salz
Füllung
250 mL Milch
1/2 Pckg. Vanille-Puddingpulver
ca. 40 g Zucker
100 g gemahlener Mohn
Streusel
50 g Butter
50 g Zucker
75 g Mehl
Zuckerguss
1-2 EL Wasser
75 g Puderzucker
Und so geht's:
Verknete für den Hefeteig alle entsprechenden Zutaten in der angegebenen Reihenfolge miteinander zu einem lockeren Teig. Ist der Teig zu klebrig, füge einfach noch etwas Mehl hinzu.
Decke ihn dann mit einem sauberen Geschirrtuch ab und stelle ihn für 1 1/2 h an einen warmen Ort, damit er ordentlich aufgehen kann.
Für die Füllung verrühre die Milch in einem Topf mit dem Puddingpulver und dem Zucker, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Gib dann den Mohn hinzu und lass alles unter Rühren einmal aufkochen, dann lass den Mohnpudding so lange weiter köcheln, bis er dick wird und nimm den Topf vom Herd. Vorsicht, der Mohn neigt dazu, sehr schnell anzubrennen, also fleißig rühren ;)
Die Streusel sind denkbar einfach: Verknete einfach Mehl, Zucker und Butter und stelle sie beiseite ;)
Nun kommt der Teig wieder ins Spiel: Belege ein Backblech mit Backpapier und heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Dann drücke den Teig auf dem leicht gemehlten Backpapier flach und ziehe ihn in eine Rechteckform; du kannst ihn natürlich auch ausrollen. Er sollte ausreichend groß sein, etwas größer als eine DIN A3-Seite.
Dann streiche die etwas abgekühlte Mohnmasse gleichmäßig darauf, lass aber an einer der kurzen Seiten einen ca. 4 cm breiten Rand stehen.
Anschließend beginne von der anderen kurzen Seite, den Striezel vorsichtig aufzurollen und schlage die offenen Enden unter.
Jetzt bestreichst du den Striezel mit Wasser und gibst die Streusel darauf. Drücke sie leicht an, damit sie auch gut halten. Und ab in den Ofen, für ca. 45 min....
Nach dem Herausholen lass ihn kurz abkühlen, währenddessen kannst du den Zuckerguss anrühren.
Diesen verteilst du dann in Zickzackschlenkern über dem Mohnstriezel...lebe deine Kreativität aus ;)
Kleiner Nachtrag: Meiner Meinung nach hätte die Mohnfüllung noch einen Ticken mehr Zucker vertragen, aber das ist ja eine subjektive Empfindung und es bleibt jedem selbst vorbehalten, wie süß er oder sie es möchte...den nächsten werde ich etwas mehr süßen und dann vergleichen :)
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 18. November 2015
Der Spaziergang-Cake: Nutella-Sahnelikör-Kuchen
Hallo!
Huu, es wird ungemütlich: Die ersten richtigen Herbststürme fegen über's Land, mit Regen im Gepäck, sodass es morgens sehr schwer fällt, sich aus dem Bett zu bewegen. Und wer das nicht unbedingt muss, wird sich sicher noch einmal umdrehen und dem Wetter draußen die kalte Schulter zeigen...
Leider gehöre ich zu dem unglücklichen Teil der Bevölkerung, die ganz normal ihrem Tagwerk nachgehen müssen. Wenigstens gibt es Lichtblicke an solchen Tagen...heute zum Beispiel habe ich die zwei Hunde einer Freundin zu Besuch. Mit tierischer Begleitung motiviert man sich dann doch leichter, noch einmal vor die Tür zu gehen...aber wenn man wieder vom Spazierengehen zurückkommt, braucht man ja dringend etwas, was einen dafür belohnt :)
Und diesen Zweck erfüllt der heutige Kuchen auf jeden Fall.
Ich wollte schon lange einen Eierlikör-Kuchen backen, aber die Standard-Rezepte waren mir immer zu langweilig. Heute habe ich schließlich eine Variante mit Nutella entdeckt, die sehr lecker klang...
Beim Einkaufen der Zutaten habe ich dann neben dem Eierlikör eine Flasche Sahnelikör stehen sehen, zum gleichen Preis....da konnte ich nicht widerstehen und habe das Rezept kurzerhand umfunktioniert ;)
Der Kuchen ist schnell zubereitet, braucht aber eine Stunde im Ofen: perfekt, um in der Backzeit noch einmal eine größere Runde mit den Hunden zu drehen! Und wenn man wieder zurückkommt, duftet bereits die ganze Wohnung verführerisch, und beim Blick in den Ofen bleibt einem der Mund offenstehen: Der Kuchen geht ziemlich auf ;)
Hier also das Rezept, natürlich auch für alle Spaziergänger ohne Hund...;)
Für eine Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
250 g Mehl
200 g Zucker
200 g Nutella
200 mL neutrales Pflanzenöl
200 mL Sahnelikör
250 g Magerquark
1 Pckg. Backpulver
5 Eier
Und so geht's:
Fette die Springform und streue sie mit Semmelbröseln aus; heize nun den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Verrühre die Eier mit dem Zucker so lange, bis eine luftige, cremig-weißliche Masse entsteht. Gib nun nacheinander alle anderen Zutaten dazu und mixe alles gründlich.
Jetzt muss nur noch der Teig in die Form gefüllt werden und der Kuchen für 1 h in den Ofen ;)
Es kann sein, dass er oben schnell dunkel wird; in diesem Fall decke ihn einfach mit etwas Alufolie ab oder mache es wie ich: Ich habe in den letzten 10 min. auf Umluft gestellt und ein noch kaltes Backblech in die Schiene über dem Kuchen geschoben, dann wird er nicht zu braun.
Und so sieht er aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Huu, es wird ungemütlich: Die ersten richtigen Herbststürme fegen über's Land, mit Regen im Gepäck, sodass es morgens sehr schwer fällt, sich aus dem Bett zu bewegen. Und wer das nicht unbedingt muss, wird sich sicher noch einmal umdrehen und dem Wetter draußen die kalte Schulter zeigen...
Leider gehöre ich zu dem unglücklichen Teil der Bevölkerung, die ganz normal ihrem Tagwerk nachgehen müssen. Wenigstens gibt es Lichtblicke an solchen Tagen...heute zum Beispiel habe ich die zwei Hunde einer Freundin zu Besuch. Mit tierischer Begleitung motiviert man sich dann doch leichter, noch einmal vor die Tür zu gehen...aber wenn man wieder vom Spazierengehen zurückkommt, braucht man ja dringend etwas, was einen dafür belohnt :)
Und diesen Zweck erfüllt der heutige Kuchen auf jeden Fall.
Ich wollte schon lange einen Eierlikör-Kuchen backen, aber die Standard-Rezepte waren mir immer zu langweilig. Heute habe ich schließlich eine Variante mit Nutella entdeckt, die sehr lecker klang...
Beim Einkaufen der Zutaten habe ich dann neben dem Eierlikör eine Flasche Sahnelikör stehen sehen, zum gleichen Preis....da konnte ich nicht widerstehen und habe das Rezept kurzerhand umfunktioniert ;)
Der Kuchen ist schnell zubereitet, braucht aber eine Stunde im Ofen: perfekt, um in der Backzeit noch einmal eine größere Runde mit den Hunden zu drehen! Und wenn man wieder zurückkommt, duftet bereits die ganze Wohnung verführerisch, und beim Blick in den Ofen bleibt einem der Mund offenstehen: Der Kuchen geht ziemlich auf ;)
Hier also das Rezept, natürlich auch für alle Spaziergänger ohne Hund...;)
Für eine Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
250 g Mehl
200 g Zucker
200 g Nutella
200 mL neutrales Pflanzenöl
200 mL Sahnelikör
250 g Magerquark
1 Pckg. Backpulver
5 Eier
Und so geht's:
Fette die Springform und streue sie mit Semmelbröseln aus; heize nun den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Verrühre die Eier mit dem Zucker so lange, bis eine luftige, cremig-weißliche Masse entsteht. Gib nun nacheinander alle anderen Zutaten dazu und mixe alles gründlich.
Jetzt muss nur noch der Teig in die Form gefüllt werden und der Kuchen für 1 h in den Ofen ;)
Es kann sein, dass er oben schnell dunkel wird; in diesem Fall decke ihn einfach mit etwas Alufolie ab oder mache es wie ich: Ich habe in den letzten 10 min. auf Umluft gestellt und ein noch kaltes Backblech in die Schiene über dem Kuchen geschoben, dann wird er nicht zu braun.
Und so sieht er aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Kindheitserinnerung: Birnenkuchen mit Vollwert-Boden und Quark-Sauerrahmguss
Hallo!
Ja, jetzt ist es unbestreitbar: Der Herbst hat Einzug gehalten! Alle Blätter werden langsam braun, gelb oder rot und fallen schon. Es ist kalt, hier in Hannover gab es den ersten Frost, in anderen Gegenden liegt schon der erste Schnee...ich finde es unglaublich. Jetzt beginnt wieder die Zeit der dicken Winterkleidung, der kalten Hände und Füße...und der warmen Teetassen und der gemütlichen Nachmittage auf dem Sofa, sofern man die Zeit dafür findet ;)
Den Kuchen, dessen Rezept ich heute verbloggen möchte, habe ich schon vor eineinhalb Wochen gebacken, als es noch um einiges wärmer war und die Herbstblumen noch in voller Pracht standen. Aber noch ist ja Birnensaison, deswegen hat der Kuchen ja noch seine Berechtigung.
Das Rezept ist wieder einmal von meiner Oma und schon recht alt. Für mich ist damit auf immer die Erinnerung an die Besuche bei ihr verbunden. Am Wochenende, wenn wir sie besuchen gefahren sind, war meist schon der Kaffeetisch mit dem Blümchenservice gedeckt, und der besagte Kuchen, in verschiedenen Varianten, wartete im Backofen darauf, noch einmal aufgewärmt zu werden...
Ich mag ihn deshalb so sehr, weil das ganze "Drumherum", sprich Boden und Guss, nicht so süß sind und deswegen das Obst wunderbar in den Vordergrund rücken. In diesem Fall, wie auch im Originalrezept, sind das Birnen. Ich hatte noch das Glück, sogar Birnen aus Omas Garten zu bekommen. Wohl zum letzten Mal, da das Häuschen nun verkauft wird. Also habe ich, sozusagen Oma zu Ehren, ihren Kuchen mit Birnen aus ihrem Garten gebacken :)
Für 1 Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Butter
70-80 g Ursüße
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei
1 gestr. TL Backpulver
Belag:
5-6 größere Birnen (geschält und geviertelt)
200 g saure Sahne
250 g Quark
2 Eier
50 g Zucker oder Honig
2 gestr. EL Speisestärke
Zitronensaft nach Geschmack
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn anschließend in Klarsichtfolie und lege ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Während er dort zu einer festen Kugel wird, kannst du ja schon einmal die Birnen vorbereiten - sprich, schälen, das Kernhaus entfernen und sie vierteln. Pass aber auf, geschälte Birnen sind ziemlich glitschig, ich bin zwei Mal mit dem Messer abgerutscht ;)
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Hole nun den Teig aus dem Kühlschrank und welle ihn so aus, dass ein ca. 3-4 cm hoher Rand stehen bleibt, wenn du ihn in die Form legst.
Lege dann die Birnenviertel auf den Boden.
Trenne für den Guss zunächst die Eier und schlage die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif.
Mische dann die übrigen Zutaten und ziehe den Eischnee vorsichtig darunter.
Jetzt kannst du den Guss auf den Kuchen geben und diesen anschließend für ca. 40-45 min. in den heißen Ofen schieben. Er ist fertig, wenn er oben schön goldbraun ist...
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, jetzt ist es unbestreitbar: Der Herbst hat Einzug gehalten! Alle Blätter werden langsam braun, gelb oder rot und fallen schon. Es ist kalt, hier in Hannover gab es den ersten Frost, in anderen Gegenden liegt schon der erste Schnee...ich finde es unglaublich. Jetzt beginnt wieder die Zeit der dicken Winterkleidung, der kalten Hände und Füße...und der warmen Teetassen und der gemütlichen Nachmittage auf dem Sofa, sofern man die Zeit dafür findet ;)
Den Kuchen, dessen Rezept ich heute verbloggen möchte, habe ich schon vor eineinhalb Wochen gebacken, als es noch um einiges wärmer war und die Herbstblumen noch in voller Pracht standen. Aber noch ist ja Birnensaison, deswegen hat der Kuchen ja noch seine Berechtigung.
Das Rezept ist wieder einmal von meiner Oma und schon recht alt. Für mich ist damit auf immer die Erinnerung an die Besuche bei ihr verbunden. Am Wochenende, wenn wir sie besuchen gefahren sind, war meist schon der Kaffeetisch mit dem Blümchenservice gedeckt, und der besagte Kuchen, in verschiedenen Varianten, wartete im Backofen darauf, noch einmal aufgewärmt zu werden...
Ich mag ihn deshalb so sehr, weil das ganze "Drumherum", sprich Boden und Guss, nicht so süß sind und deswegen das Obst wunderbar in den Vordergrund rücken. In diesem Fall, wie auch im Originalrezept, sind das Birnen. Ich hatte noch das Glück, sogar Birnen aus Omas Garten zu bekommen. Wohl zum letzten Mal, da das Häuschen nun verkauft wird. Also habe ich, sozusagen Oma zu Ehren, ihren Kuchen mit Birnen aus ihrem Garten gebacken :)
Für 1 Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Butter
70-80 g Ursüße
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei
1 gestr. TL Backpulver
Belag:
5-6 größere Birnen (geschält und geviertelt)
200 g saure Sahne
250 g Quark
2 Eier
50 g Zucker oder Honig
2 gestr. EL Speisestärke
Zitronensaft nach Geschmack
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn anschließend in Klarsichtfolie und lege ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Während er dort zu einer festen Kugel wird, kannst du ja schon einmal die Birnen vorbereiten - sprich, schälen, das Kernhaus entfernen und sie vierteln. Pass aber auf, geschälte Birnen sind ziemlich glitschig, ich bin zwei Mal mit dem Messer abgerutscht ;)
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Hole nun den Teig aus dem Kühlschrank und welle ihn so aus, dass ein ca. 3-4 cm hoher Rand stehen bleibt, wenn du ihn in die Form legst.
Lege dann die Birnenviertel auf den Boden.
Trenne für den Guss zunächst die Eier und schlage die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif.
Mische dann die übrigen Zutaten und ziehe den Eischnee vorsichtig darunter.
Jetzt kannst du den Guss auf den Kuchen geben und diesen anschließend für ca. 40-45 min. in den heißen Ofen schieben. Er ist fertig, wenn er oben schön goldbraun ist...
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Freitag, 14. August 2015
Rückseitenrezept: Norddeutscher Schoko-Streusel-Kuchen
Hallo!
Nachdem ich jetzt einige Wochen "brav" war und ohne sie ausgekommen bin, habe ich mir vor ein paar Tagen doch wieder einmal Schokolade gekauft ;) Aber immerhin habe ich sie nicht (ganz) gefuttert, sondern zumindest 50 g davon in einen Kuchen verwandelt...das Rezept habe ich auf der Rückseite der "Nordzucker"-Packung für braunen Zucker gefunden, die schon seit Monaten in meinem Küchenschrank steht :)
Es handelt sich um einen (angeblich?) original norddeutschen Schoko-Streuselkuchen :) Natürlich wird brauner Zucker verwendet, wie sollte es anders sein...
Ich habe die halbe Menge der aufgeführten Zutaten verwendet und statt einer Kastenform eine kleine Springform mit Durchmesser 20 cm. Es hat alles perfekt gepasst ;)
Und hier ist das Rezept: (für eine normal große Kastenform)
Teig:
150 g Butter
150 g brauner Zucker
5 Eier
100 g Paniermehl
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokostreusel (ich habe stattdessen im Food Processor kleingehäckselte Schokolade verwendet)
2 EL Mehl
2 EL Kakao
2 gestrichene TL Backpulver
Streusel:
85 g Butter
100 g Mehl
85 g brauner Zucker
1 Prise Salz
Verrühre alle Teigzutaten nacheinander mit dem Handmixer. Heize den Ofen auf 190°C (Umluft 175 °C) vor und gib den Teig in die gefettete Form. Backe den Kuchen ca. 30 min.
Währenddessen bereite die Streusel zu und verteile sie anschließend gleichmäßig auf dem halb fertigen Kuchen. Danach kommt er noch einmal für 20-30 min. in den Ofen...
Lauwarm schmeckt er am allerbesten, wenn noch flüssige Schokoladenstellen da sind ;)
Und so sah er aus:
Gutes Gelingen!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Nachdem ich jetzt einige Wochen "brav" war und ohne sie ausgekommen bin, habe ich mir vor ein paar Tagen doch wieder einmal Schokolade gekauft ;) Aber immerhin habe ich sie nicht (ganz) gefuttert, sondern zumindest 50 g davon in einen Kuchen verwandelt...das Rezept habe ich auf der Rückseite der "Nordzucker"-Packung für braunen Zucker gefunden, die schon seit Monaten in meinem Küchenschrank steht :)
Es handelt sich um einen (angeblich?) original norddeutschen Schoko-Streuselkuchen :) Natürlich wird brauner Zucker verwendet, wie sollte es anders sein...
Ich habe die halbe Menge der aufgeführten Zutaten verwendet und statt einer Kastenform eine kleine Springform mit Durchmesser 20 cm. Es hat alles perfekt gepasst ;)
Und hier ist das Rezept: (für eine normal große Kastenform)
Teig:
150 g Butter
150 g brauner Zucker
5 Eier
100 g Paniermehl
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokostreusel (ich habe stattdessen im Food Processor kleingehäckselte Schokolade verwendet)
2 EL Mehl
2 EL Kakao
2 gestrichene TL Backpulver
Streusel:
85 g Butter
100 g Mehl
85 g brauner Zucker
1 Prise Salz
Verrühre alle Teigzutaten nacheinander mit dem Handmixer. Heize den Ofen auf 190°C (Umluft 175 °C) vor und gib den Teig in die gefettete Form. Backe den Kuchen ca. 30 min.
Währenddessen bereite die Streusel zu und verteile sie anschließend gleichmäßig auf dem halb fertigen Kuchen. Danach kommt er noch einmal für 20-30 min. in den Ofen...
Lauwarm schmeckt er am allerbesten, wenn noch flüssige Schokoladenstellen da sind ;)
Und so sah er aus:
Gutes Gelingen!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 13. August 2015
Zum Zupfen, aber keine Harfe: Cinnamon-Pull-Apart Bread
Hallo!
Nach der Prüfung ist vor der Prüfung...aber zur Entspannung gönne ich mir heute Abend noch einen Post ;)
Und zwar gab es letzte Woche bei mir mal wieder was mit Hefeteig!
Ein Pull-Apart-Bread stand bei mir schon lange auf der To-Bake-Liste, jetzt musste ich mich bloß noch entscheiden, ob süß oder salzig. Es wurde die ganz klassische Variante mit Butter, Zucker und Zimt...perfekt geeignet, um sich die Lernerei ein bisschen zu versüßen, weil man dann und wann einfach zwischendurch ein Stückchen abzupfen und sich in den Mund schieben kann, ohne vom Buch aufschauen zu müssen ;)
Das Rezept stammt abgewandelt von der "Küchenchaotin" und für 1 kleine Kastenform benötigst du:
Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Milch (lauwarm)
1 TL Zucker
1 TL Mehl
350 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 mL Milch
2 Eier
Füllung:
50 g Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt
Und so geht's:
Löse zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auf und verrühre sie mit Zucker und Mehl. Lass diese Mischung ca. 1/4 h gehen, bis du mit dem eigentlichen Teig beginnst.
Dafür erwärmst du die restliche Milch und gibst sie mit der Hefemischung zu den Teigzutaten. Knete den Teig gut durch, er sollte nicht mehr an den Fingern kleben und geschmeidig sein.
Lass ihn nun an einem warmen Ort, am besten abgedeckt mit einem feuchten Tuch, ca. eine Dreiviertelstunde gehen.
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf und mische den Zucker mit dem Zimt.
Knete nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und rolle ihn dann rechteckig aus, so dass er noch ungefähr einen halben cm dick ist.
Streiche nun üppig die flüssige Butter auf den Teig. Falls schon so viel darauf ist, dass sie herunterzulaufen droht, höre lieber auf und gib den Rest Butter ganz am Ende über das Pull-Apart Bread, bevor du es in den Ofen schiebst...genau so wie eventuell übrig gebliebene Zimt-Zucker-Mischung; dies ergibt eine leckere Kruste ;)
Schneide nun den bestrichenen und gezimt-zuckerten Teig in 6 Streifen, welche du wieder in Quadrate teilst; diese schichtest du dann senkrecht in Stäpelchen hintereinander in die gefettete Kastenform. Lass das Pull-Apart Bread nun noch einmal so lange gehen, bis es die Form komplett ausfüllt.
Währenddessen kannst du den Ofen schon einmal auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann backe das Zupfbrot ca. 35 min. lang, bis sich eine gut goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten genießt du es noch am selben Tag, frischer Hefeteig schmeckt am besten ;)
Und so sieht der Genuss aus:
Frohes Zupfen und Guten Appetit
wünscht Miakatzi
Nach der Prüfung ist vor der Prüfung...aber zur Entspannung gönne ich mir heute Abend noch einen Post ;)
Und zwar gab es letzte Woche bei mir mal wieder was mit Hefeteig!
Ein Pull-Apart-Bread stand bei mir schon lange auf der To-Bake-Liste, jetzt musste ich mich bloß noch entscheiden, ob süß oder salzig. Es wurde die ganz klassische Variante mit Butter, Zucker und Zimt...perfekt geeignet, um sich die Lernerei ein bisschen zu versüßen, weil man dann und wann einfach zwischendurch ein Stückchen abzupfen und sich in den Mund schieben kann, ohne vom Buch aufschauen zu müssen ;)
Das Rezept stammt abgewandelt von der "Küchenchaotin" und für 1 kleine Kastenform benötigst du:
Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Milch (lauwarm)
1 TL Zucker
1 TL Mehl
350 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 mL Milch
2 Eier
Füllung:
50 g Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt
Und so geht's:
Löse zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auf und verrühre sie mit Zucker und Mehl. Lass diese Mischung ca. 1/4 h gehen, bis du mit dem eigentlichen Teig beginnst.
Dafür erwärmst du die restliche Milch und gibst sie mit der Hefemischung zu den Teigzutaten. Knete den Teig gut durch, er sollte nicht mehr an den Fingern kleben und geschmeidig sein.
Lass ihn nun an einem warmen Ort, am besten abgedeckt mit einem feuchten Tuch, ca. eine Dreiviertelstunde gehen.
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf und mische den Zucker mit dem Zimt.
Knete nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und rolle ihn dann rechteckig aus, so dass er noch ungefähr einen halben cm dick ist.
Streiche nun üppig die flüssige Butter auf den Teig. Falls schon so viel darauf ist, dass sie herunterzulaufen droht, höre lieber auf und gib den Rest Butter ganz am Ende über das Pull-Apart Bread, bevor du es in den Ofen schiebst...genau so wie eventuell übrig gebliebene Zimt-Zucker-Mischung; dies ergibt eine leckere Kruste ;)
Schneide nun den bestrichenen und gezimt-zuckerten Teig in 6 Streifen, welche du wieder in Quadrate teilst; diese schichtest du dann senkrecht in Stäpelchen hintereinander in die gefettete Kastenform. Lass das Pull-Apart Bread nun noch einmal so lange gehen, bis es die Form komplett ausfüllt.
Währenddessen kannst du den Ofen schon einmal auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann backe das Zupfbrot ca. 35 min. lang, bis sich eine gut goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten genießt du es noch am selben Tag, frischer Hefeteig schmeckt am besten ;)
Und so sieht der Genuss aus:
Frohes Zupfen und Guten Appetit
wünscht Miakatzi
Sonntag, 9. August 2015
Macht müde Hirne munter: (fast) vegane Donauwelle
Hallo!
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 25. Juli 2015
Gedankenlos genießen: gesunder Schokoladenkuchen mit Kirschen
Hallo und Guten Abend zum Zweiten :)
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 21. Juni 2015
Streuselfieber, Teil 2: Erdbeer-Streusel-Quark-Kuchen
Hallo!
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 14. Juni 2015
Schlicht und edel: Tarte au Chocolat
Hallo, zum zweiten Mal heute...!
Es gibt ja nämlich nochmal ein Rezept zu verbloggen, und wieder ist es eines, das ich schon immer mal ausprobieren wollte, irgendwie aber aus nicht zu erfindenden Gründen nicht dazu gekommen bin...kennt das jemand? Es gibt Rezepte, bei denen man sich immer sagt "Das muss ich unbedingt mal machen". Sie sind weder besonders schwierig noch braucht man spezielle Zutaten...aber irgendwie macht man es trotzdem nie.
Diese Phase mit der Tarte au Chocolat habe ich jetzt glücklicherweise überwunden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte es mir auf jeden Fall mächtiger vorgestellt und bin positiv überrascht, dass das nicht der Fall war...was natürlich auch am ausgewählten Rezept liegen könnte, da gibt es sicher einige, die tiefer in das Butterfass greifen :)
Das Rezept stammt von Chefkoch und hat sich gut angehört, also habe ich ihm eine Chance gegeben, die es voll und ganz genutzt hat :)
Und so geht's.
Für 1 Tarteform (ich habe einfach meine normale Springform genommen und den Rand der Tarte mit Daumen und Zeigefinger wellig eingedrückt...Not macht erfinderisch), Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
150 g Mehl
100 g weiche Butter
50 g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Füllung:
100 g dunkle Schokolade
150 mL Milch
150 g Sahne (ich habe ca. 100 g Sauerrahm und dafür noch etwas mehr Milch genommen)
65 g Zucker
1 EL Kakopulver
1 Stück Vanilleschote (ich habe Vanillezucker genommen)
(Cognac)
3 Eier
Und so geht's:
Bereite aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu und lass ihn ca. 1 h im Kühlen stehen. Ich muss gestehen, ich war ungeduldig und habe ihn sofort in die Form gedrückt. Die Tarte ist trotzdem was geworden, aber es ist wohl wirklich was dran an dem Ruhen lassen.
Heize dann den Ofen auf 180 °C vor.
Rolle den Teig auf einen bemehlten Arbeitsfläche aus und lege ihn in die gefettete Form, bilde dabei einen Rand. Gib nun einen Streifen Backpapier auf den Teig und fülle den Boden mit den Hülsenfrüchten. Backe den Boden nun für ca. 15 min. vor.
Hier habe ich mir mal wieder eine Brandwunde zugezogen...ich habe nämlich keine Hülsenfrüchte da und kam auf die glorreiche Idee, sie doch mit Besteck zu ersetzen, das das Backpapier ja auch beschwert. Soweit, so gut, funktioniert hat es. Leider war ich dann nicht mehr ganz so schlau, als ich den Boden aus dem Ofen geholt habe. Denn ich habe die Gesetze der Physik missachtet und vergessen, dass Metall sehr gut Wärme aufnimmt und speichert..und so habe ich mir bei dem Versuch, den Kuchenboden mit einer Gabel, die sich vor fünf Minuten im hunderte Grad heißen Ofen befand, einzustechen, ordentlich Daumen und Zeigefinger verbrannt. Tja, Dummheit muss wohl bestraft werden. Glücklicherweise habe ich mich an die guten Ratschläge meiner Mama erinnert und die verbrannten Finger sofort unter's kalte Wasser gehalten, und zwar so lange, bis ich sie nicht mehr gespürt habe ;) Das hat gewirkt, ich habe schon jetzt keine sichtbaren Spuren mehr...nur als Tipp für alle, die sich auch öfter mal beim Backen verbrennen ;)
So, zurück zum eigentlichen Thema: Die Füllung.
Hacke die Schokolade klein (oder verwende alternativ Schokotropfen, das spart einen Haufen Arbeit ;).
Dann erhitze in einem Topf alle Zutaten bis auf Schokolade und Eier und verrühre gut. Gib dann die Schokolade zu und lass sie schmelzen.
Verquirle die Eier in einer Schüssel und gib die Schokoladenmasse unter Rühren zu.
Fülle dann alles in die Tarteform und backe den Kuchen ca. 20-25 min.
Beim Rausholen nicht die Finger verbrennen ;)
Und das ist sie:
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Es gibt ja nämlich nochmal ein Rezept zu verbloggen, und wieder ist es eines, das ich schon immer mal ausprobieren wollte, irgendwie aber aus nicht zu erfindenden Gründen nicht dazu gekommen bin...kennt das jemand? Es gibt Rezepte, bei denen man sich immer sagt "Das muss ich unbedingt mal machen". Sie sind weder besonders schwierig noch braucht man spezielle Zutaten...aber irgendwie macht man es trotzdem nie.
Diese Phase mit der Tarte au Chocolat habe ich jetzt glücklicherweise überwunden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte es mir auf jeden Fall mächtiger vorgestellt und bin positiv überrascht, dass das nicht der Fall war...was natürlich auch am ausgewählten Rezept liegen könnte, da gibt es sicher einige, die tiefer in das Butterfass greifen :)
Das Rezept stammt von Chefkoch und hat sich gut angehört, also habe ich ihm eine Chance gegeben, die es voll und ganz genutzt hat :)
Und so geht's.
Für 1 Tarteform (ich habe einfach meine normale Springform genommen und den Rand der Tarte mit Daumen und Zeigefinger wellig eingedrückt...Not macht erfinderisch), Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
150 g Mehl
100 g weiche Butter
50 g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Füllung:
100 g dunkle Schokolade
150 mL Milch
150 g Sahne (ich habe ca. 100 g Sauerrahm und dafür noch etwas mehr Milch genommen)
65 g Zucker
1 EL Kakopulver
1 Stück Vanilleschote (ich habe Vanillezucker genommen)
(Cognac)
3 Eier
Und so geht's:
Bereite aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu und lass ihn ca. 1 h im Kühlen stehen. Ich muss gestehen, ich war ungeduldig und habe ihn sofort in die Form gedrückt. Die Tarte ist trotzdem was geworden, aber es ist wohl wirklich was dran an dem Ruhen lassen.
Heize dann den Ofen auf 180 °C vor.
Rolle den Teig auf einen bemehlten Arbeitsfläche aus und lege ihn in die gefettete Form, bilde dabei einen Rand. Gib nun einen Streifen Backpapier auf den Teig und fülle den Boden mit den Hülsenfrüchten. Backe den Boden nun für ca. 15 min. vor.
Hier habe ich mir mal wieder eine Brandwunde zugezogen...ich habe nämlich keine Hülsenfrüchte da und kam auf die glorreiche Idee, sie doch mit Besteck zu ersetzen, das das Backpapier ja auch beschwert. Soweit, so gut, funktioniert hat es. Leider war ich dann nicht mehr ganz so schlau, als ich den Boden aus dem Ofen geholt habe. Denn ich habe die Gesetze der Physik missachtet und vergessen, dass Metall sehr gut Wärme aufnimmt und speichert..und so habe ich mir bei dem Versuch, den Kuchenboden mit einer Gabel, die sich vor fünf Minuten im hunderte Grad heißen Ofen befand, einzustechen, ordentlich Daumen und Zeigefinger verbrannt. Tja, Dummheit muss wohl bestraft werden. Glücklicherweise habe ich mich an die guten Ratschläge meiner Mama erinnert und die verbrannten Finger sofort unter's kalte Wasser gehalten, und zwar so lange, bis ich sie nicht mehr gespürt habe ;) Das hat gewirkt, ich habe schon jetzt keine sichtbaren Spuren mehr...nur als Tipp für alle, die sich auch öfter mal beim Backen verbrennen ;)
So, zurück zum eigentlichen Thema: Die Füllung.
Hacke die Schokolade klein (oder verwende alternativ Schokotropfen, das spart einen Haufen Arbeit ;).
Dann erhitze in einem Topf alle Zutaten bis auf Schokolade und Eier und verrühre gut. Gib dann die Schokolade zu und lass sie schmelzen.
Verquirle die Eier in einer Schüssel und gib die Schokoladenmasse unter Rühren zu.
Fülle dann alles in die Tarteform und backe den Kuchen ca. 20-25 min.
Beim Rausholen nicht die Finger verbrennen ;)
Und das ist sie:
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 31. Mai 2015
Salziges, süß verkleidet: Brezel-Schoko-Tarte
Hallo!
Was macht man mit von einer Party übrig gebliebenen Salzbrezeln, wenn noch viel zu viel andere Nasch-Reste da sind, um ausgerechnet die Brezeln zu essen? Ein Problem, vor dem meine Namensschwester ( ;-) ) vor ein paar Tagen stand. Und da hab ich einfach kurzerhand beschlossen, ihr welche abzunehmen und was daraus zu machen.
Und tatsächlich habe ich bei Lecker.de ein Rezept für eine süße (!) Brezel-Tarte gefunden, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Eigentlich bin ich eher eine Verfechterin der puristischen salzig-zu-salzig-und-süß-zu-süß-Regel...besonders was Brezeln angeht. Nutella auf eine Laugenbrezel zu streichen, ist für mich ein Sakrileg. Aber ich muss sagen, dass dieses Rezept mich ein bisschen bekehrt hat. Und da ich der anderen F. im Rahmen unseres Party-Reste-Verwertungs-Fressgelages auch etwas davon mitgebracht hat, und sie unbedingt das Rezept haben wollte (Bitteschön :* ), dachte ich, dass es wohl blogreif ist :)
Ich habe es etwas modifiziert, da mir das Original dann doch viel zu mächtig war. Und es ist auf jeden Fall gelungen und schmeckt super lecker! Wer sich "die volle Dröhnung" geben möchte, kann ja gerne das Original-Rezept verwenden...aber meine Version schmeckt auch, versprochen ;)
Die Tarte ist übrigens hauptsächlich im Kühlschrank zuzubereiten, man braucht keinen Backofen!
Das brauchst du...
...für 1 rechteckige Form, ca. 20 x 28 cm (ich habe eine Auflaufform verwendet):
Boden:
75 g Salzbrezeln
100 g Cornflakes
175 g Zartbitterschokolade
Füllung:
200 g Frischkäse (ich habe welchen mit 3% Fett verwendet)
200 g magerer Joghurt
150 g Erdnussbutter
100 g Zucker (ich habe 50 g Zucker und 75 g Sucolin verwendet)
3 Blatt weiße Gelatine
Glasur:
28 Salzbrezeln
100 g (circa!) Zartbitterschokolade
Und so geht's:
Lege die Form mit Frischhaltefolie aus.
Gib dann die Salzbrezeln mit den Cornflakes in einen Standmixer oder Food Processer und zerkleinere sie.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Gib dann die Brezel-Cornflakes-Mischung dazu und vermische alles.
Fülle die Mischung in die Form und drücke alles zu einem Boden mit einem Rand zurecht. Dies funktioniert sehr gut mit einem Esslöffel ;)
Stelle den Boden nun für ca. 1 h kalt.
Gegen Ende der Kühlzeit kannst du nun mit der Füllung anfangen.
Weiche dafür zunächst die Gelatine in kaltem Wasser ein und löse sie danach in 3 EL warmem Wasser auf.
Verrühre mit dem Mixer Joghurt, Frischkäse, Zucker und Erdnussbutter.
Dann gib einen Esslöffel der Creme zu der aufgelösten Gelatine und anschließend die Gelatine zu der Creme und verrühre alles gut.
Dann fülle die Creme in die Form und streiche sie glatt.
Jetzt darf die Form wieder für ungefähr 2 h in den Kühlschrank.
Währenddessen kannst du die Brezeln für die Deko vorbereiten.
Dafür schmelze die Schokolade und tauche die Brezeln ein. Lass sie anschließend auf Backpapier trocknen. Die restliche Schokolade kannst du in der Schüssel lassen, du brauchst sie für die Glasur, die du vorsichtig auf die Tarte streichst, wenn die Füllung fest geworden ist. Solange die Schokolade noch flüssig ist, lege die Brezeln auf die Tarte.
Anschließend kommt sie zum letzten Mal in den Kühlschrank...solange, bis sie angeschnitten wird ;)
Und so sieht sie aus:
Gutes Gelingen und frohes Schlecken wünscht
Miakatzi
Was macht man mit von einer Party übrig gebliebenen Salzbrezeln, wenn noch viel zu viel andere Nasch-Reste da sind, um ausgerechnet die Brezeln zu essen? Ein Problem, vor dem meine Namensschwester ( ;-) ) vor ein paar Tagen stand. Und da hab ich einfach kurzerhand beschlossen, ihr welche abzunehmen und was daraus zu machen.
Und tatsächlich habe ich bei Lecker.de ein Rezept für eine süße (!) Brezel-Tarte gefunden, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Eigentlich bin ich eher eine Verfechterin der puristischen salzig-zu-salzig-und-süß-zu-süß-Regel...besonders was Brezeln angeht. Nutella auf eine Laugenbrezel zu streichen, ist für mich ein Sakrileg. Aber ich muss sagen, dass dieses Rezept mich ein bisschen bekehrt hat. Und da ich der anderen F. im Rahmen unseres Party-Reste-Verwertungs-Fressgelages auch etwas davon mitgebracht hat, und sie unbedingt das Rezept haben wollte (Bitteschön :* ), dachte ich, dass es wohl blogreif ist :)
Ich habe es etwas modifiziert, da mir das Original dann doch viel zu mächtig war. Und es ist auf jeden Fall gelungen und schmeckt super lecker! Wer sich "die volle Dröhnung" geben möchte, kann ja gerne das Original-Rezept verwenden...aber meine Version schmeckt auch, versprochen ;)
Die Tarte ist übrigens hauptsächlich im Kühlschrank zuzubereiten, man braucht keinen Backofen!
Das brauchst du...
...für 1 rechteckige Form, ca. 20 x 28 cm (ich habe eine Auflaufform verwendet):
Boden:
75 g Salzbrezeln
100 g Cornflakes
175 g Zartbitterschokolade
Füllung:
200 g Frischkäse (ich habe welchen mit 3% Fett verwendet)
200 g magerer Joghurt
150 g Erdnussbutter
100 g Zucker (ich habe 50 g Zucker und 75 g Sucolin verwendet)
3 Blatt weiße Gelatine
Glasur:
28 Salzbrezeln
100 g (circa!) Zartbitterschokolade
Und so geht's:
Lege die Form mit Frischhaltefolie aus.
Gib dann die Salzbrezeln mit den Cornflakes in einen Standmixer oder Food Processer und zerkleinere sie.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Gib dann die Brezel-Cornflakes-Mischung dazu und vermische alles.
Fülle die Mischung in die Form und drücke alles zu einem Boden mit einem Rand zurecht. Dies funktioniert sehr gut mit einem Esslöffel ;)
Stelle den Boden nun für ca. 1 h kalt.
Gegen Ende der Kühlzeit kannst du nun mit der Füllung anfangen.
Weiche dafür zunächst die Gelatine in kaltem Wasser ein und löse sie danach in 3 EL warmem Wasser auf.
Verrühre mit dem Mixer Joghurt, Frischkäse, Zucker und Erdnussbutter.
Dann gib einen Esslöffel der Creme zu der aufgelösten Gelatine und anschließend die Gelatine zu der Creme und verrühre alles gut.
Dann fülle die Creme in die Form und streiche sie glatt.
Jetzt darf die Form wieder für ungefähr 2 h in den Kühlschrank.
Währenddessen kannst du die Brezeln für die Deko vorbereiten.
Dafür schmelze die Schokolade und tauche die Brezeln ein. Lass sie anschließend auf Backpapier trocknen. Die restliche Schokolade kannst du in der Schüssel lassen, du brauchst sie für die Glasur, die du vorsichtig auf die Tarte streichst, wenn die Füllung fest geworden ist. Solange die Schokolade noch flüssig ist, lege die Brezeln auf die Tarte.
Anschließend kommt sie zum letzten Mal in den Kühlschrank...solange, bis sie angeschnitten wird ;)
Und so sieht sie aus:
Gutes Gelingen und frohes Schlecken wünscht
Miakatzi
Samstag, 9. Mai 2015
Zuckerfreier Mandel-Rhabarberkuchen
Hallo :)
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 30. März 2015
Köstlicher Klassiker: Russischer Zupfkuchen
Hallo :)
So, weiter geht es mit der Abarbeitung der ausstehenden Rezepte...Nummer zwei ist...tadaaa...
der Russische Zupfkuchen aus meinem tollen GU - Käsekuchen - Buch.
Den hatte ich mir schon beim ersten Durchblättern ausgeguckt und zum Ausprobieren abgestempelt. Irgendwie hat es jetzt aber doch fast ein ganzes Jahr gedauert, bis es soweit war... jetzt im Nachhinein völlig unverständlich, nachdem ich das erste Stück probiert habe. Das Rezept ist wirklich gut. Nichts für Kaloriensparer, aber dennoch (oder wahrscheinlich eher gerade deswegen) einfach köstlich. Es ist alles drin, was mein Herz höher schlagen lässt: Käsemasse, Streusel, Kakao...;) Der Kuchen ist zurecht ein Klassiker.
Es sind noch zwei Stück in der Tiefkühltruhe, die werde ich mir genehmigen, wenn es mir mal nicht so gut geht. Dieser Kuchen ist eindeutig "Soul Food" ;)
Hier also das Rezept:
für 1 Springform, Durchmesser 26 cm brauchst du:
Mürbeteig:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
35 g Kakaopulver
200 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Ei
200 g kalte Butter
Butter für die Form
Mehl zum Verarbeiten
Für die Quarkmasse:
150 g Butter
3 Eier
500 g Magerquark
175 g Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für eine halbe Stunde kühl.
Für die Quarkmasse die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit Quark, der zerlassenen Butter, 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren.
Schlage die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif (Tipp: Damit der Eischnee auch mit Zucker schön steif wird, erst das Eiweiß ohne Zucker so lange schlagen, bis es weiß wird. Dann den Zucker langsam dazurieseln lassen und immer weiter schlagen.). Anschließend hebe es behutsam unter die Quarkmasse. Am besten gibst du zunächst etwas Eiweiß unter die Masse und verrührst diese kleine Portion gründlich. Dadurch wird die Quarkmasse schon etwas luftiger und der restliche Eischnee zerfällt weniger beim Unterheben.
Fette die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Jetzt rolle ca. 2/3 des Teiges auf einer mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und gib ihn als Boden in die Form. Bilde dabei einen ca. 5 cm hohen Rand. Das geht eigentlich am einfachsten, wenn du den Boden schon rund und einfach je 5 cm größer als den Radius der Form auswellst. Dann brauchst du den Kreis nur noch in die Form zu legen und den Rand ein wenig festzudrücken.
Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen.
Jetzt zupfe den übrigen Teig mit den Fingern klein und verteile die Stückchen schön gleichmäßig auf der Quarkmasse.
Backe den Kuchen bei 160° C Umluft auf der untersten Schiene ca. 50-55 min. Nimm ihn dann heraus und lass ihn auf einem Kuchengitter auskühlen.
So sah er bei mir aus; ich hatte keine 26er Form, deswegen ist er wohl ein bisschen eingefallen ;)
Aber ich finde, er sieht trotzdem noch sehr lecker aus...und schmecken tut er erst :)
Gutes Gelingen, viele Grüße,
Miakatzi
So, weiter geht es mit der Abarbeitung der ausstehenden Rezepte...Nummer zwei ist...tadaaa...
der Russische Zupfkuchen aus meinem tollen GU - Käsekuchen - Buch.
Den hatte ich mir schon beim ersten Durchblättern ausgeguckt und zum Ausprobieren abgestempelt. Irgendwie hat es jetzt aber doch fast ein ganzes Jahr gedauert, bis es soweit war... jetzt im Nachhinein völlig unverständlich, nachdem ich das erste Stück probiert habe. Das Rezept ist wirklich gut. Nichts für Kaloriensparer, aber dennoch (oder wahrscheinlich eher gerade deswegen) einfach köstlich. Es ist alles drin, was mein Herz höher schlagen lässt: Käsemasse, Streusel, Kakao...;) Der Kuchen ist zurecht ein Klassiker.
Es sind noch zwei Stück in der Tiefkühltruhe, die werde ich mir genehmigen, wenn es mir mal nicht so gut geht. Dieser Kuchen ist eindeutig "Soul Food" ;)
Hier also das Rezept:
für 1 Springform, Durchmesser 26 cm brauchst du:
Mürbeteig:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
35 g Kakaopulver
200 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Ei
200 g kalte Butter
Butter für die Form
Mehl zum Verarbeiten
Für die Quarkmasse:
150 g Butter
3 Eier
500 g Magerquark
175 g Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für eine halbe Stunde kühl.
Für die Quarkmasse die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit Quark, der zerlassenen Butter, 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren.
Schlage die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif (Tipp: Damit der Eischnee auch mit Zucker schön steif wird, erst das Eiweiß ohne Zucker so lange schlagen, bis es weiß wird. Dann den Zucker langsam dazurieseln lassen und immer weiter schlagen.). Anschließend hebe es behutsam unter die Quarkmasse. Am besten gibst du zunächst etwas Eiweiß unter die Masse und verrührst diese kleine Portion gründlich. Dadurch wird die Quarkmasse schon etwas luftiger und der restliche Eischnee zerfällt weniger beim Unterheben.
Fette die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Jetzt rolle ca. 2/3 des Teiges auf einer mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und gib ihn als Boden in die Form. Bilde dabei einen ca. 5 cm hohen Rand. Das geht eigentlich am einfachsten, wenn du den Boden schon rund und einfach je 5 cm größer als den Radius der Form auswellst. Dann brauchst du den Kreis nur noch in die Form zu legen und den Rand ein wenig festzudrücken.
Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen.
Jetzt zupfe den übrigen Teig mit den Fingern klein und verteile die Stückchen schön gleichmäßig auf der Quarkmasse.
Backe den Kuchen bei 160° C Umluft auf der untersten Schiene ca. 50-55 min. Nimm ihn dann heraus und lass ihn auf einem Kuchengitter auskühlen.
So sah er bei mir aus; ich hatte keine 26er Form, deswegen ist er wohl ein bisschen eingefallen ;)
Aber ich finde, er sieht trotzdem noch sehr lecker aus...und schmecken tut er erst :)
Gutes Gelingen, viele Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 19. Februar 2015
Glück aus dem Backofen: Dulce-de-Leche-Cheesecake
Hallo!
Kennst du das Gefühl, wenn eine große Last von einem auf den anderen Tag plötzlich von dir abfällt und sich irgendwie alles zum Guten wendet? Genau dieses Gefühl hatte ich seit Montagnachmittag :) Denn ich habe die wichtige Prüfung bestanden und als "Belohnung" dafür habe ich Besuch von einer lieben Freundin bekommen und wir haben zwei perfekte Tage zusammen verbracht...und natürlich auch zusammen gebacken! Und weil ich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder eine unbeschwerte, erfüllte Zeit ohne Stress genießen konnte, weil wir uns auch schon lange nicht mehr gesehen hatten und weil wir lauter schöne Dinge erlebt haben, hat mir der Kuchen noch viel besser geschmeckt ;)
Deswegen dachte ich, er passt zu Ninas aktuellem Blogevent:
Ich finde, dieser Cheesecake ist ein Kuchen, den man nur zu zweit backen kann...zuerst einmal würde man sonst doppelt so lange brauchen, bis er fertig ist, da das Dulce de Leche ständig Aufmerksamkeit fordert und man deshalb nicht schon die Quarkmasse gleichzeitig vorbereiten kann...und zweitens schmeckt er einfach noch einmal viel besser, wenn man nebeneinander auf dem Sofa sitzt, einen Film guckt und sich gegenseitig versichern kann, wie umwerfend doch der Kuchen schmeckt...und drittens, weil man sich sonst nicht ohne schlechtes Gewissen ein drittes Stück genehmigen kann, einfach weil man den Augenblick genießt :)
Probier es aus! Triff dich mit jemandem, der dir wichtig ist, und backe diesen Kuchen....er macht glücklich ;)
Und hier das Rezept:
Dulce de Leche:
30 g Butter
200 mL Kondensmilch
ca. 150 g Zucker
ca. 150 mL Milch
1/2 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
Keksboden:
150 g Butterkekse
80 g Butter
Käsecreme:
400 g Quark
200 g Frischkäse
1 EL Speisestärke
3 Eier
150 g Zucker
Und so geht's:
Ich würde empfehlen, zuerst mit dem Dulce de Leche anzufangen, da es relativ lange braucht, bis es fertig ist...
Hierfür lass in einer Pfanne die Butter zerlaufen und gib dann den Zucker hinzu. Lass beides zusammen kurz schmelzen.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und die Hitze auf mittlere bis untere Stufe zurückdrehen. Von nun an sollte ständig jemand in der Nähe sein, um nach dem Rechten zu sehen und alle paar Minuten umzurühren, damit nichts anhängt :)
So nach etwa 10 Minuten kann sich die zweite Person dann schon mit dem Boden für den Cheesecake beschäftigen ;) Dafür die Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Wellholz möglichst fein zerkrümeln und dann zur Butter geben. Beides vermischen und dann den Boden einer Springform damit bedecken und den "Keksteig" schön andrücken :)
Für die Käsemasse kannst du einfach alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer verrühren.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen...
Inzwischen dürfte die "Confiture de Lait" eine cremige Konsistenz bekommen haben. Je nach Pfanne und Herd dauert das ca. 30- 40 min. Wie beim Marmeladekochen kann man eine Gelierprobe machen....wenn es etwa Karamellfarbe hat und die Festigkeit von Nuss-Nougat-Creme, kann es vom Herd genommen und in ein Schälchen abgefüllt werden :)
Gib die Käsemasse nun auf den Keksboden und backe den Cheesecake für ca. 45 min. Lass ihn nach Ende der Backzeit noch für ein paar Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen, dann hole ihn heraus und löse ihn vorsichtig vom Rand.
Je nachdem, wer von euch noch nicht so viel gemacht hat, darf jetzt mit einem Messer oder einer Palette das Topping auf dem Kuchen verteilen ;) Sollte das Dulce de Leche inzwischen doch etwas fester geworden sein, stellt es einfach für ein paar Minuten bei ca. 50°C in den Ofen, dann wird es streichfähiger.
Eigentlich ist er jetzt fertig, der Seelenschmaus...aber für ein perfektes Geschmackserlebnis muss er noch ein paar Stunden im Kühlen "reifen"...die Wartezeit lohnt sich auf jeden Fall. Und dann schnappt euch ein Messer, schneidet ihn an und genießt gemeinsam die Früchte eurer Zusammenarbeit ;)
Gutes Gelingen und viel Spaß beim gemeinsamen Backen...
Liebe Grüße,
Miakatzi
Kennst du das Gefühl, wenn eine große Last von einem auf den anderen Tag plötzlich von dir abfällt und sich irgendwie alles zum Guten wendet? Genau dieses Gefühl hatte ich seit Montagnachmittag :) Denn ich habe die wichtige Prüfung bestanden und als "Belohnung" dafür habe ich Besuch von einer lieben Freundin bekommen und wir haben zwei perfekte Tage zusammen verbracht...und natürlich auch zusammen gebacken! Und weil ich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder eine unbeschwerte, erfüllte Zeit ohne Stress genießen konnte, weil wir uns auch schon lange nicht mehr gesehen hatten und weil wir lauter schöne Dinge erlebt haben, hat mir der Kuchen noch viel besser geschmeckt ;)
Deswegen dachte ich, er passt zu Ninas aktuellem Blogevent:
Ich finde, dieser Cheesecake ist ein Kuchen, den man nur zu zweit backen kann...zuerst einmal würde man sonst doppelt so lange brauchen, bis er fertig ist, da das Dulce de Leche ständig Aufmerksamkeit fordert und man deshalb nicht schon die Quarkmasse gleichzeitig vorbereiten kann...und zweitens schmeckt er einfach noch einmal viel besser, wenn man nebeneinander auf dem Sofa sitzt, einen Film guckt und sich gegenseitig versichern kann, wie umwerfend doch der Kuchen schmeckt...und drittens, weil man sich sonst nicht ohne schlechtes Gewissen ein drittes Stück genehmigen kann, einfach weil man den Augenblick genießt :)
Probier es aus! Triff dich mit jemandem, der dir wichtig ist, und backe diesen Kuchen....er macht glücklich ;)
Und hier das Rezept:
Dulce de Leche:
30 g Butter
200 mL Kondensmilch
ca. 150 g Zucker
ca. 150 mL Milch
1/2 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
Keksboden:
150 g Butterkekse
80 g Butter
Käsecreme:
400 g Quark
200 g Frischkäse
1 EL Speisestärke
3 Eier
150 g Zucker
Und so geht's:
Ich würde empfehlen, zuerst mit dem Dulce de Leche anzufangen, da es relativ lange braucht, bis es fertig ist...
Hierfür lass in einer Pfanne die Butter zerlaufen und gib dann den Zucker hinzu. Lass beides zusammen kurz schmelzen.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben und die Hitze auf mittlere bis untere Stufe zurückdrehen. Von nun an sollte ständig jemand in der Nähe sein, um nach dem Rechten zu sehen und alle paar Minuten umzurühren, damit nichts anhängt :)
So nach etwa 10 Minuten kann sich die zweite Person dann schon mit dem Boden für den Cheesecake beschäftigen ;) Dafür die Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Wellholz möglichst fein zerkrümeln und dann zur Butter geben. Beides vermischen und dann den Boden einer Springform damit bedecken und den "Keksteig" schön andrücken :)
Für die Käsemasse kannst du einfach alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer verrühren.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen...
Inzwischen dürfte die "Confiture de Lait" eine cremige Konsistenz bekommen haben. Je nach Pfanne und Herd dauert das ca. 30- 40 min. Wie beim Marmeladekochen kann man eine Gelierprobe machen....wenn es etwa Karamellfarbe hat und die Festigkeit von Nuss-Nougat-Creme, kann es vom Herd genommen und in ein Schälchen abgefüllt werden :)
Gib die Käsemasse nun auf den Keksboden und backe den Cheesecake für ca. 45 min. Lass ihn nach Ende der Backzeit noch für ein paar Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen, dann hole ihn heraus und löse ihn vorsichtig vom Rand.
Je nachdem, wer von euch noch nicht so viel gemacht hat, darf jetzt mit einem Messer oder einer Palette das Topping auf dem Kuchen verteilen ;) Sollte das Dulce de Leche inzwischen doch etwas fester geworden sein, stellt es einfach für ein paar Minuten bei ca. 50°C in den Ofen, dann wird es streichfähiger.
Eigentlich ist er jetzt fertig, der Seelenschmaus...aber für ein perfektes Geschmackserlebnis muss er noch ein paar Stunden im Kühlen "reifen"...die Wartezeit lohnt sich auf jeden Fall. Und dann schnappt euch ein Messer, schneidet ihn an und genießt gemeinsam die Früchte eurer Zusammenarbeit ;)
Gutes Gelingen und viel Spaß beim gemeinsamen Backen...
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 4. Februar 2015
Gesund gegen den Winter-Blues: Bananenbrot ohne Mehl und Zucker
Hallo :)
Mittlerweile hat ja die vorlesungsfreie Zeit begonnen...und damit auch wieder der Lernstress :) Und in solchen Phasen ist es ja besonders wichtig, sich gesund zu ernähren, gerade, wenn es draußen kalt und die Bäume kahl sind :)
Deswegen habe ich heute etwas gebacken, bei dem man reuefrei genießen kann und sich hinterher wunderbar energiegeladen fühlt...Bananenbrot ohne Mehl und Zucker! (Ja, das funktionert). Und abgesehen vom besseren Gewissen bekommt man irgendwie ein Urlaubsgefühl, die Kombination von Banane und Kokos lässt einen sofort an einen Strand in der Karibik denken ;)
Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und leicht abgewandelt.
Für eine Kastenform voller Bananenbrot, das nachher allerdings nur die Höhe von Brownies erreicht (also für eine ganze Kastenform besser die doppelte...oder dreifache Menge nehmen?) brauchst du:
2 reife Bananen
je 1/2 Tasse Kokosraspeln und gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
etwas Speisestärke
2 Eier
1/2 TL Zimt
ca 1 EL Honig (je nach Geschmack) + Honig zum Glasieren
1 Prise Salz
1 EL Öl
wer möchte, kann noch gehackte Nüsse zugeben...
Und so geht's:
Fette zunächst die Kastenform.
Dann heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Püriere alle Zutaten mit einem Pürierstab oder mixe sie mit dem Handmixer. Falls du gehackte Nüsse zugibst, püriere sie nicht mit, damit sie nicht zu klein werden :)
Jetzt gib den Teig in die Form und backe das Bananenbrot für ca. 25-30 min. Direkt, wenn das Brot aus dem Ofen kommt, gib etwas Honig darauf und verteile ihn gleichmäßig.
Und so sieht es aus:
Guten Appetit,
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittlerweile hat ja die vorlesungsfreie Zeit begonnen...und damit auch wieder der Lernstress :) Und in solchen Phasen ist es ja besonders wichtig, sich gesund zu ernähren, gerade, wenn es draußen kalt und die Bäume kahl sind :)
Deswegen habe ich heute etwas gebacken, bei dem man reuefrei genießen kann und sich hinterher wunderbar energiegeladen fühlt...Bananenbrot ohne Mehl und Zucker! (Ja, das funktionert). Und abgesehen vom besseren Gewissen bekommt man irgendwie ein Urlaubsgefühl, die Kombination von Banane und Kokos lässt einen sofort an einen Strand in der Karibik denken ;)
Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und leicht abgewandelt.
Für eine Kastenform voller Bananenbrot, das nachher allerdings nur die Höhe von Brownies erreicht (also für eine ganze Kastenform besser die doppelte...oder dreifache Menge nehmen?) brauchst du:
2 reife Bananen
je 1/2 Tasse Kokosraspeln und gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
etwas Speisestärke
2 Eier
1/2 TL Zimt
ca 1 EL Honig (je nach Geschmack) + Honig zum Glasieren
1 Prise Salz
1 EL Öl
wer möchte, kann noch gehackte Nüsse zugeben...
Und so geht's:
Fette zunächst die Kastenform.
Dann heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Püriere alle Zutaten mit einem Pürierstab oder mixe sie mit dem Handmixer. Falls du gehackte Nüsse zugibst, püriere sie nicht mit, damit sie nicht zu klein werden :)
Jetzt gib den Teig in die Form und backe das Bananenbrot für ca. 25-30 min. Direkt, wenn das Brot aus dem Ofen kommt, gib etwas Honig darauf und verteile ihn gleichmäßig.
Und so sieht es aus:
Guten Appetit,
Liebe Grüße,
Miakatzi
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