Hallo zusammen!
Ab heute gibt es hier vielleicht öfter was zu lesen...denn ich habe ab jetzt eine Co-Bloggerin! Meine Mama wird jetzt auch mitmischen und ein bisschen frischen Wind in den Blog bringen.
Heute gibt es einen gemeinsamen Post: ich bin mal wieder im Süden und da darf das gemeinsame Backen natürlich nicht fehlen. Und heute war es....Apfelstrudel mit selbstgemachtem Strudelteig, nach einem Rezept von MrsFlury!
Es gab eine winzig kleine Abwandlung...an der ich schuld war 0:) ich mag nämlich absolut keine Rosinen. Da haben wir als Ersatz einfach Cranberries genommen - was auch super funktioniert und ich muss dann nicht aufwändig jede einzelne Rosine aus dem leckeren Strudel pulen!
Die ersten Frühäpfel waren am Donnerstag auf dem Markt zu ergattern. Laut Mama noch zu sauer...ich fand sie genau richtig. Geschmackssache...;)
Hier das tolle Rezept:
Für einen ca. 35-40 cm langen Strudel brauchst du:
Teig:
150 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Apfelessig
2 EL Öl
75 mL lauwarmes Wasser
Füllung:
800 g Äpfel
40 g Rosinen (aka Cranberries)
1 EL Rum
1/2 Zitrone (Saft)
1 TL Zimt
1 EL Vanillezucker
1/4 TL Muskatnuss
40 g Zucker
4 EL geriebene Haselnüsse
40 g Margarine/Butter
Puderzucker zum Servieren
Und so geht's:
Am besten am Abend vorher, die Rosinen/Cranberries in dem Rum einweichen.
Dann, wenn es losgeht, das Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen. Das Wasser, den Essig und das Öl dazugeben und alles zu einem Teig verkneten (geht auch mit den Knethaken der Rührmaschine). Danach knete den Teig von Hand auf der bemehlten Arbeitsfläche, bis er geschmeidig ist. Wickle ihn in Folie und lege ihn für 30 min. in den Kühlschrank.
Währenddessen werden die Äpfel geschält und grob geraspelt. Gib den Zitronensaft, die Haselnüsse, Zimt, Zucker, Muskatnuss, Vanillezucker und die durchgezogenen Cranberries dazu und mische alles gut.
Lass die Margarine in einem Topf schmelzen und dann abkühlen.
Jetzt kannst du schon den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
Nun darf der Strudelteig aus dem Kühlschrank. Er wird nochmal durchgeknetet und dann auf einem bemehlten, sauberen Küchentuch rechteckig ausgerollt. So dünn wie möglich, wenn es geht, so weit, dass man das Muster des Geschirrtuchs dadurch erkennen kann ;). Jetzt kommt die Hälfte der Margarine auf den Teig und wird gleichmäßig verstrichen. Die Füllung folgt sogleich, darf aber nur 2/3 des Teiges, von der Breitseite ausgehend, bedecken - und es sollte rundherum ein Rand von 3 cm übrigbleiben.
Jetzt kannst du die kurzen Seiten einschlagen und dann den Strudel mithilfe des Geschirrtuchs vorsichtig aufrollen. Und dann - mit einem Schubs auf das Backblech verfrachten. Hier bekommt er dann die zweite Hälfte der geschmolzenen Margarine als Überzug verpasst.
Nun kann der Strudel für 40 min. (evtl. etwas länger? Bei uns war er noch nicht so satt goldbraun, wie man sich das vorstellt, aber trotzdem durchgebacken) in den Ofen.
So sieht er dann kurz vor dem Verzehr aus:
Am besten schmeckt er noch lauwarm mit Puderzucker bestäubt, mit einem Klacks Sahne/einer Kugel Vanilleeis/einem bisschen Vanillesauce....
Gutes Gelingen und frohes Genießen,
liebe Grüße,
Miakatzi und Co.
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Samstag, 5. August 2017
Mittwoch, 26. April 2017
Hübsch und feierlich: Mohn-Marzipan-Torte mit Sauerkirschen
Hallo!
Bei uns ist es mittlerweile zur Tradition geworden, an Ostern eine Torte zu backen. Man nimmt ja noch nicht genug Kalorien in Form reiner Schokolade zu sich ;)
Dieses Jahr haben wir uns für ein Rezept aus einem Hofcafé-Backbuch entschieden. Letztes Jahr Creme-Torte, dieses Jahr ist Sahne dran...
Die Torte ist sehr gut gelungen und war nach zwei Tagen schon fast aufgegessen...spricht also für sich.
Wir haben den Biskuit am Tag vor der Fertigstellung und dem Anschneiden der Torte gebacken.
Für den Boden (Durchmesser 28 cm) brauchst du:
5 Eier
3 EL Wasser
1 Tasse Zucker (wir haben eine Kaffeetasse mit 200 ml genommen)
1 Tasse gemahlenen Mohn
1 Tasse Mehl
1 EL Backpulver
Trenne zunächst die Eier. Schlage das Eiweiß mit dem Wasser steif und hebe danach den Zucker und das Eigelb unter. Heize den Backofen auf 175 °C vor und fette die Springform. Nun gib Mehl, Mohn und Backpulver zu der Eiermasse und hebe auch diese Zutaten vorsichtig unter. Jetzt wird der Biskuit für ca. 30 min (Stäbchenprobe nicht vergessen ;) ) gebacken. Danach muss er vollständig auskühlen.
Wenn es dann soweit ist, kann es mit der Füllung weitergehen. Dafür brauchst du:
1 Glas Schattenmorellen
2 Päckchen roten Tortenguss
1 kg Schlagsahne
Sahnesteif
etwas Zucker
Marzipandecke
Gieße die Schattenmorellen ab und lass sie in einem Sieb gut abtropfen, wobei du den Saft auffängst.
Schneide den Biskuit zweimal durch.
Auf den ersten Boden gibst du nun die abgetropften Kirschen. Aus deren Saft kochst du mit dem Tortenguss nach Anleitung einen Guss, den du dann auf den Kirschen verteilst.
Jetzt kümmerst du dich um die Sahne. Schlage sie mit dem Zucker und dem Sahnesteif sehr fest und verteile etwas auf den Kirschen und auf dem zweiten Boden, den du über den ersten legst, anschließend verfährst du gleich mit dem dritten und letzten. Auch außen sollte etwas Sahne verteilt werden. Lege anschließend die Marzipandecke vorsichtig und passend auf die Torte. Wenn du nun noch Sahne übrig hast, kannst du die Torte nach Belieben damit verzieren!
So sah sie aus:
P.S.: die Torte kann auch außerhalb von Ostern gebacken werden ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Bei uns ist es mittlerweile zur Tradition geworden, an Ostern eine Torte zu backen. Man nimmt ja noch nicht genug Kalorien in Form reiner Schokolade zu sich ;)
Dieses Jahr haben wir uns für ein Rezept aus einem Hofcafé-Backbuch entschieden. Letztes Jahr Creme-Torte, dieses Jahr ist Sahne dran...
Die Torte ist sehr gut gelungen und war nach zwei Tagen schon fast aufgegessen...spricht also für sich.
Wir haben den Biskuit am Tag vor der Fertigstellung und dem Anschneiden der Torte gebacken.
Für den Boden (Durchmesser 28 cm) brauchst du:
5 Eier
3 EL Wasser
1 Tasse Zucker (wir haben eine Kaffeetasse mit 200 ml genommen)
1 Tasse gemahlenen Mohn
1 Tasse Mehl
1 EL Backpulver
Trenne zunächst die Eier. Schlage das Eiweiß mit dem Wasser steif und hebe danach den Zucker und das Eigelb unter. Heize den Backofen auf 175 °C vor und fette die Springform. Nun gib Mehl, Mohn und Backpulver zu der Eiermasse und hebe auch diese Zutaten vorsichtig unter. Jetzt wird der Biskuit für ca. 30 min (Stäbchenprobe nicht vergessen ;) ) gebacken. Danach muss er vollständig auskühlen.
Wenn es dann soweit ist, kann es mit der Füllung weitergehen. Dafür brauchst du:
1 Glas Schattenmorellen
2 Päckchen roten Tortenguss
1 kg Schlagsahne
Sahnesteif
etwas Zucker
Marzipandecke
Gieße die Schattenmorellen ab und lass sie in einem Sieb gut abtropfen, wobei du den Saft auffängst.
Schneide den Biskuit zweimal durch.
Auf den ersten Boden gibst du nun die abgetropften Kirschen. Aus deren Saft kochst du mit dem Tortenguss nach Anleitung einen Guss, den du dann auf den Kirschen verteilst.
Jetzt kümmerst du dich um die Sahne. Schlage sie mit dem Zucker und dem Sahnesteif sehr fest und verteile etwas auf den Kirschen und auf dem zweiten Boden, den du über den ersten legst, anschließend verfährst du gleich mit dem dritten und letzten. Auch außen sollte etwas Sahne verteilt werden. Lege anschließend die Marzipandecke vorsichtig und passend auf die Torte. Wenn du nun noch Sahne übrig hast, kannst du die Torte nach Belieben damit verzieren!
So sah sie aus:
P.S.: die Torte kann auch außerhalb von Ostern gebacken werden ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 10. August 2016
Schneewittchens Traum: Kirsch-Sahne-Kuchen mit Schokotropfen
Hallo!
Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)
Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)
Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)
Hier also das Rezept:
Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!
Teig:
2 Eier
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
2-3 TL Backpulver
Füllung:
2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
2 Päckchen roten Tortenguss
3-4 EL Zucker
Creme:
300 mL kalte Sahne
2 Pckg. Vanillezucker
2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
4 EL Puderzucker
Und so geht's:
Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.
Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.
Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.
Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:
Gutes Gelingen!
Viele Grüße,
Miakatzi
Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)
Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)
Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)
Hier also das Rezept:
Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!
Teig:
2 Eier
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
2-3 TL Backpulver
Füllung:
2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
2 Päckchen roten Tortenguss
3-4 EL Zucker
Creme:
300 mL kalte Sahne
2 Pckg. Vanillezucker
2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
4 EL Puderzucker
Und so geht's:
Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.
Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.
Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.
Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:
Gutes Gelingen!
Viele Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 20. Januar 2016
Winter in Orange: Kürbis-Süßkartoffel-Orangensuppe mit Kokosmilch und Kichererbsen
Hallo!
Gestern hatte ich endlich einmal wieder Zeit, in meiner kleinen Küche selbst etwas zu kochen!
Und weil ich noch "Reste" von einem Kochexperiment übrig hatte - ein Gemüsecurry - , dachte ich mir, dass man die ja ganz gut verwerten könnte...
Diese Reste bestanden aus einem halben Hokkaidokürbis, einer halben Zwiebel, einer halben Süßkartoffel, einer halben Dose Kokosmilch und einigen übriggebliebenen Kichererbsen ;)
Damit hatte ich schon die Grundsubstanz für meine Suppe zusammen!
Sie geht recht schnell - innerhalb von einer Dreiviertelstunde hatte ich mein Essen auf dem Tisch. Und sie wärmt herrlich von innen, was bei diesen frostigen Temperaturen sehr willkommen ist...
Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass beinahe alle Zutaten die Farbe Orange haben...und dann gab es bei mir als Nachtisch auch noch eine baumgereifte Mango - drei Mal darfst du raten, welche Farbe sie hatte!
Hier jetzt aber das Rezept für die Suppe, bevor du noch erfrierst: ;)
Für 2 Portionen:
1/2 Zwiebel
1/2 Hokkaidokürbis
1/2 große Süßkartoffel
Olivenöl
1 Orange
ca. 2 cm Ingwer
1/2 Dose cremige Kokosmilch
1/2 Dose Kichererbsen
ca. 400 mL Wasser
Gemüsebrühe-Pulver
Currypulver
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Zimt
Und so geht's:
Schneide die Zwiebel in kleine Würfel, hacke den Ingwer klein, höhle den Kürbis aus und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel, schäle die Süßkartoffel und schneide sie in ähnlich große Würfel.
Erhitze dann in einem Topf etwas Olivenöl und brate Ingwer, Zwiebel, Kürbis und Süßkartoffel zusammen an. Vorsicht, rühre dabei stetig um, da Kürbis und Süßkartoffel schnell anbrennen!
Dann lösche alles mit zunächst der Hälfte des Wassers ab und gib das Gemüsebrühenpulver dazu. Lass alles weiterköcheln.
Währenddessen schäle die Orange und schneide sie in Stücke. Diese gibst du nun mit in den Topf. Sollte das Wasser schon fast weg sein, gib nun das weitere Wasser zu.
Wenn alles fast weich gekocht ist, gib die Kokosmilch hinzu.
Nimm nun den Topf vom Herd und püriere die Suppe. Zum Schluss kommen noch die Gewürze und die Kichererbsen (letztere abgetropft) hinzu. Rühre alles noch einmal gut durch...und serviere die Suppe sofort!
Und so sieht sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Gestern hatte ich endlich einmal wieder Zeit, in meiner kleinen Küche selbst etwas zu kochen!
Und weil ich noch "Reste" von einem Kochexperiment übrig hatte - ein Gemüsecurry - , dachte ich mir, dass man die ja ganz gut verwerten könnte...
Diese Reste bestanden aus einem halben Hokkaidokürbis, einer halben Zwiebel, einer halben Süßkartoffel, einer halben Dose Kokosmilch und einigen übriggebliebenen Kichererbsen ;)
Damit hatte ich schon die Grundsubstanz für meine Suppe zusammen!
Sie geht recht schnell - innerhalb von einer Dreiviertelstunde hatte ich mein Essen auf dem Tisch. Und sie wärmt herrlich von innen, was bei diesen frostigen Temperaturen sehr willkommen ist...
Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass beinahe alle Zutaten die Farbe Orange haben...und dann gab es bei mir als Nachtisch auch noch eine baumgereifte Mango - drei Mal darfst du raten, welche Farbe sie hatte!
Hier jetzt aber das Rezept für die Suppe, bevor du noch erfrierst: ;)
Für 2 Portionen:
1/2 Zwiebel
1/2 Hokkaidokürbis
1/2 große Süßkartoffel
Olivenöl
1 Orange
ca. 2 cm Ingwer
1/2 Dose cremige Kokosmilch
1/2 Dose Kichererbsen
ca. 400 mL Wasser
Gemüsebrühe-Pulver
Currypulver
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Zimt
Und so geht's:
Schneide die Zwiebel in kleine Würfel, hacke den Ingwer klein, höhle den Kürbis aus und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel, schäle die Süßkartoffel und schneide sie in ähnlich große Würfel.
Erhitze dann in einem Topf etwas Olivenöl und brate Ingwer, Zwiebel, Kürbis und Süßkartoffel zusammen an. Vorsicht, rühre dabei stetig um, da Kürbis und Süßkartoffel schnell anbrennen!
Dann lösche alles mit zunächst der Hälfte des Wassers ab und gib das Gemüsebrühenpulver dazu. Lass alles weiterköcheln.
Währenddessen schäle die Orange und schneide sie in Stücke. Diese gibst du nun mit in den Topf. Sollte das Wasser schon fast weg sein, gib nun das weitere Wasser zu.
Wenn alles fast weich gekocht ist, gib die Kokosmilch hinzu.
Nimm nun den Topf vom Herd und püriere die Suppe. Zum Schluss kommen noch die Gewürze und die Kichererbsen (letztere abgetropft) hinzu. Rühre alles noch einmal gut durch...und serviere die Suppe sofort!
Und so sieht sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Kindheitserinnerung: Birnenkuchen mit Vollwert-Boden und Quark-Sauerrahmguss
Hallo!
Ja, jetzt ist es unbestreitbar: Der Herbst hat Einzug gehalten! Alle Blätter werden langsam braun, gelb oder rot und fallen schon. Es ist kalt, hier in Hannover gab es den ersten Frost, in anderen Gegenden liegt schon der erste Schnee...ich finde es unglaublich. Jetzt beginnt wieder die Zeit der dicken Winterkleidung, der kalten Hände und Füße...und der warmen Teetassen und der gemütlichen Nachmittage auf dem Sofa, sofern man die Zeit dafür findet ;)
Den Kuchen, dessen Rezept ich heute verbloggen möchte, habe ich schon vor eineinhalb Wochen gebacken, als es noch um einiges wärmer war und die Herbstblumen noch in voller Pracht standen. Aber noch ist ja Birnensaison, deswegen hat der Kuchen ja noch seine Berechtigung.
Das Rezept ist wieder einmal von meiner Oma und schon recht alt. Für mich ist damit auf immer die Erinnerung an die Besuche bei ihr verbunden. Am Wochenende, wenn wir sie besuchen gefahren sind, war meist schon der Kaffeetisch mit dem Blümchenservice gedeckt, und der besagte Kuchen, in verschiedenen Varianten, wartete im Backofen darauf, noch einmal aufgewärmt zu werden...
Ich mag ihn deshalb so sehr, weil das ganze "Drumherum", sprich Boden und Guss, nicht so süß sind und deswegen das Obst wunderbar in den Vordergrund rücken. In diesem Fall, wie auch im Originalrezept, sind das Birnen. Ich hatte noch das Glück, sogar Birnen aus Omas Garten zu bekommen. Wohl zum letzten Mal, da das Häuschen nun verkauft wird. Also habe ich, sozusagen Oma zu Ehren, ihren Kuchen mit Birnen aus ihrem Garten gebacken :)
Für 1 Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Butter
70-80 g Ursüße
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei
1 gestr. TL Backpulver
Belag:
5-6 größere Birnen (geschält und geviertelt)
200 g saure Sahne
250 g Quark
2 Eier
50 g Zucker oder Honig
2 gestr. EL Speisestärke
Zitronensaft nach Geschmack
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn anschließend in Klarsichtfolie und lege ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Während er dort zu einer festen Kugel wird, kannst du ja schon einmal die Birnen vorbereiten - sprich, schälen, das Kernhaus entfernen und sie vierteln. Pass aber auf, geschälte Birnen sind ziemlich glitschig, ich bin zwei Mal mit dem Messer abgerutscht ;)
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Hole nun den Teig aus dem Kühlschrank und welle ihn so aus, dass ein ca. 3-4 cm hoher Rand stehen bleibt, wenn du ihn in die Form legst.
Lege dann die Birnenviertel auf den Boden.
Trenne für den Guss zunächst die Eier und schlage die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif.
Mische dann die übrigen Zutaten und ziehe den Eischnee vorsichtig darunter.
Jetzt kannst du den Guss auf den Kuchen geben und diesen anschließend für ca. 40-45 min. in den heißen Ofen schieben. Er ist fertig, wenn er oben schön goldbraun ist...
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, jetzt ist es unbestreitbar: Der Herbst hat Einzug gehalten! Alle Blätter werden langsam braun, gelb oder rot und fallen schon. Es ist kalt, hier in Hannover gab es den ersten Frost, in anderen Gegenden liegt schon der erste Schnee...ich finde es unglaublich. Jetzt beginnt wieder die Zeit der dicken Winterkleidung, der kalten Hände und Füße...und der warmen Teetassen und der gemütlichen Nachmittage auf dem Sofa, sofern man die Zeit dafür findet ;)
Den Kuchen, dessen Rezept ich heute verbloggen möchte, habe ich schon vor eineinhalb Wochen gebacken, als es noch um einiges wärmer war und die Herbstblumen noch in voller Pracht standen. Aber noch ist ja Birnensaison, deswegen hat der Kuchen ja noch seine Berechtigung.
Das Rezept ist wieder einmal von meiner Oma und schon recht alt. Für mich ist damit auf immer die Erinnerung an die Besuche bei ihr verbunden. Am Wochenende, wenn wir sie besuchen gefahren sind, war meist schon der Kaffeetisch mit dem Blümchenservice gedeckt, und der besagte Kuchen, in verschiedenen Varianten, wartete im Backofen darauf, noch einmal aufgewärmt zu werden...
Ich mag ihn deshalb so sehr, weil das ganze "Drumherum", sprich Boden und Guss, nicht so süß sind und deswegen das Obst wunderbar in den Vordergrund rücken. In diesem Fall, wie auch im Originalrezept, sind das Birnen. Ich hatte noch das Glück, sogar Birnen aus Omas Garten zu bekommen. Wohl zum letzten Mal, da das Häuschen nun verkauft wird. Also habe ich, sozusagen Oma zu Ehren, ihren Kuchen mit Birnen aus ihrem Garten gebacken :)
Für 1 Springform, Durchmesser 28 cm, brauchst du:
Boden:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Butter
70-80 g Ursüße
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei
1 gestr. TL Backpulver
Belag:
5-6 größere Birnen (geschält und geviertelt)
200 g saure Sahne
250 g Quark
2 Eier
50 g Zucker oder Honig
2 gestr. EL Speisestärke
Zitronensaft nach Geschmack
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn anschließend in Klarsichtfolie und lege ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Während er dort zu einer festen Kugel wird, kannst du ja schon einmal die Birnen vorbereiten - sprich, schälen, das Kernhaus entfernen und sie vierteln. Pass aber auf, geschälte Birnen sind ziemlich glitschig, ich bin zwei Mal mit dem Messer abgerutscht ;)
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Hole nun den Teig aus dem Kühlschrank und welle ihn so aus, dass ein ca. 3-4 cm hoher Rand stehen bleibt, wenn du ihn in die Form legst.
Lege dann die Birnenviertel auf den Boden.
Trenne für den Guss zunächst die Eier und schlage die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif.
Mische dann die übrigen Zutaten und ziehe den Eischnee vorsichtig darunter.
Jetzt kannst du den Guss auf den Kuchen geben und diesen anschließend für ca. 40-45 min. in den heißen Ofen schieben. Er ist fertig, wenn er oben schön goldbraun ist...
Und so sieht er aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 9. August 2015
Macht müde Hirne munter: (fast) vegane Donauwelle
Hallo!
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 25. Juli 2015
Gedankenlos genießen: gesunder Schokoladenkuchen mit Kirschen
Hallo und Guten Abend zum Zweiten :)
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Sommerliche Schichten: Zweierlei Chia-Bananenpudding mit Erdbeerpüre
Hallo :)
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Samstag, 11. Juli 2015
Sommerfrühstück: vegane Buchweizen-Bananen-Pancakes mit Blaubeeren und Pfirsichspalten
Hallo!
Ist es nicht eine herrliche Zeit des Überflusses an frischem Obst und Gemüse? Dafür liebe ich den Sommer! Ich kann mich jeden Samstag auf dem Markt kaum entscheiden, was ich kaufen soll. So gerne würde ich von jeder einzelnen Sorte etwas mitnehmen...aber wenn man mit dem Fahrrad und zwei Baumwollbeuteln unterwegs ist, limitiert das die Transportkapazitäten doch ein wenig.
Also habe ich mich heute eingeschränkt und nur....Sauerkirschen, Äpfel, Heidelbeeren, Pfirsiche und Erdbeeren gekauft ;)
Und da ich mir den Hunger extra aufgehoben hatte, ging es danach ans Frühstück. Ich hatte irgendwie Lust, mir etwas Besonderes zu gönnen, und Pancakes erschienen mir da angebracht. Da ich zur Zeit probehalber auf Milchprodukte verzichte, habe ich ein veganes, sehr einfaches Rezept von Chefkoch ausprobiert. Und was soll ich sagen - nach 5 Pancakes war ich überglücklich, rappelsatt und überzeugt :)
Für 1 Portion brauchst du:
1 Banane
1 Tasse Buchweizen-Vollkornmehl
1 Tasse Getreide-oder Mandelmilch (ich habe einen Teelöffel Mandelmus und eine Tasse Wasser genommen)
evtl. Süßungsmittel - bei mir waren es einige Tropfen flüssige Steviasüße
1/2 TL Zimptpulver
Blaubeeren und Pfirsichspalten zum Dekorieren
Ich habe mir für meinen letzten Pancake noch einen Schokoaufstrich hergestellt, und zwar aus zwei getrockneten Datteln, die ich mit etwas Wasser fein zerdrückt habe, 2 TL Kakaopulver und Mandelmus. Mmmh....
Und so geht's:
Rühre zunächst den Pfannkuchenteig an und lass ihn etwas quellen, während du die Beeren wäschst und die Pfirsichspalten schneidest.
Gib dann etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitze es.
Pro Pancake habe ich ca. eine dreiviertel Suppenkelle in die Pfanne gegeben und nicht verlaufen lassen.
Nun kannst du die noch feuchte Oberfläche nach Belieben mit Pfirsichen und Beeren garnieren. Wenn sich der Pancake vom Boden löst und unten schön goldbraun ist, wende ihn. Die Unterseite mit dem Obst wird etwas länger brauchen, bis der Teig auch hier fest ist!
Selbstverständlich kannst du die Pancakes auch ohne Obst backen und dieses dann dazu essen oder dir auch einen Schokoaufstrich darauf streichen, wie es dir beliebt ;)
Und so sehen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ist es nicht eine herrliche Zeit des Überflusses an frischem Obst und Gemüse? Dafür liebe ich den Sommer! Ich kann mich jeden Samstag auf dem Markt kaum entscheiden, was ich kaufen soll. So gerne würde ich von jeder einzelnen Sorte etwas mitnehmen...aber wenn man mit dem Fahrrad und zwei Baumwollbeuteln unterwegs ist, limitiert das die Transportkapazitäten doch ein wenig.
Also habe ich mich heute eingeschränkt und nur....Sauerkirschen, Äpfel, Heidelbeeren, Pfirsiche und Erdbeeren gekauft ;)
Und da ich mir den Hunger extra aufgehoben hatte, ging es danach ans Frühstück. Ich hatte irgendwie Lust, mir etwas Besonderes zu gönnen, und Pancakes erschienen mir da angebracht. Da ich zur Zeit probehalber auf Milchprodukte verzichte, habe ich ein veganes, sehr einfaches Rezept von Chefkoch ausprobiert. Und was soll ich sagen - nach 5 Pancakes war ich überglücklich, rappelsatt und überzeugt :)
Für 1 Portion brauchst du:
1 Banane
1 Tasse Buchweizen-Vollkornmehl
1 Tasse Getreide-oder Mandelmilch (ich habe einen Teelöffel Mandelmus und eine Tasse Wasser genommen)
evtl. Süßungsmittel - bei mir waren es einige Tropfen flüssige Steviasüße
1/2 TL Zimptpulver
Blaubeeren und Pfirsichspalten zum Dekorieren
Ich habe mir für meinen letzten Pancake noch einen Schokoaufstrich hergestellt, und zwar aus zwei getrockneten Datteln, die ich mit etwas Wasser fein zerdrückt habe, 2 TL Kakaopulver und Mandelmus. Mmmh....
Und so geht's:
Rühre zunächst den Pfannkuchenteig an und lass ihn etwas quellen, während du die Beeren wäschst und die Pfirsichspalten schneidest.
Gib dann etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitze es.
Pro Pancake habe ich ca. eine dreiviertel Suppenkelle in die Pfanne gegeben und nicht verlaufen lassen.
Nun kannst du die noch feuchte Oberfläche nach Belieben mit Pfirsichen und Beeren garnieren. Wenn sich der Pancake vom Boden löst und unten schön goldbraun ist, wende ihn. Die Unterseite mit dem Obst wird etwas länger brauchen, bis der Teig auch hier fest ist!
Selbstverständlich kannst du die Pancakes auch ohne Obst backen und dieses dann dazu essen oder dir auch einen Schokoaufstrich darauf streichen, wie es dir beliebt ;)
Und so sehen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 21. Juni 2015
Streuselfieber, Teil 2: Erdbeer-Streusel-Quark-Kuchen
Hallo!
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 4. Februar 2015
Auflauf zum Frühstück: Baked Oatmeal
Hallo :)
Ja, das hört sich wirklich kurios an...aber es schmeckt richtig gut! Und man startet energiegeladen und gut gelaunt in den Tag...also wirklich ein Grund, diesen Frühstücksauflauf auszuprobieren.
Das Tolle daran ist, dass man ihn eigentlich beliebig modifizieren kann. Es ist dem eigenen Geschmack überlassen, welche Nüsse oder Früchte, ja selbst, welches Getreide man verwenden möchte :)
Das Einzige, was mich eigentlich davon abhält, jeden Tag Baked Oatmeal zuzubereiten, ist die Tatsache, dass es für ca. 35 min. backen muss - so viel Zeit hat man nicht jeden Morgen ;) Aber an Wochenenden oder für Studenten in Semesterferien ist es ideal..
Ach ja, und noch ein Grund, warum es das bei mir nicht ständig geben wird: Ich habe die ganze Portion auf einmal gegessen, obwohl ich doch die Hälfte bis zum nächsten Tag aufheben wollte...;)
Und für alle hungrigen Frühstücker, die jetzt endlich etwas Leckeres im Magen haben wollen, das Rezept:
für 1 große Portion:
90 g Haferflocken
ca. 40 g gehackte Nüsse (ich habe Walnüsse genommen)
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
ca. 250 mL Milch
1 (2) Bananen
Beeren nach Belieben, je nachdem, wie fruchtig das Ganze sein soll ;)
(1 Ei)
Und so geht's:
Du benötigst eine kleine Auflaufform, evtl. eine rechteckige Kuchenform o. Ä.
Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Nun vermische alle "trockenen" Zutaten, wenn du möchtest, behalte einen Teil der Nüsse zurück, damit du diese später oben auf dem Auflauf verteilen kannst.
Falls du statt des Eis eine Banane verwendest (so habe ich es gemacht, da ich keine Eier mehr im Haus hatte...hat wunderbar funktioniert ;) ), zerdrücke sie sorgfältig in einer Schüssel und gib dann die Milch dazu. Nun verrühre beides.
Lege den Boden der Form mit Früchten aus, entweder mit einer Banane in Scheibchen oder mit Beeren oder mit beidem...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dann gib die Haferflockenmischung darauf und verteile die Bananen- oder Eiermilch gleichmäßig darüber. Zum Schluss streue die eventuell noch übrigen Nüsse und weitere Beeren auf den Auflauf...und schiebe alles für 30-40 min. in den Ofen :)
Das Oatmeal sollte leicht abkühlen, bevor man es serviert, dann schmeckt es besser und der Tag beginnt nicht schon mit Schmerzen, hervorgerufen durch eine verbrannte Zunge ;)
Und so lecker sieht es aus:
Einen Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, das hört sich wirklich kurios an...aber es schmeckt richtig gut! Und man startet energiegeladen und gut gelaunt in den Tag...also wirklich ein Grund, diesen Frühstücksauflauf auszuprobieren.
Das Tolle daran ist, dass man ihn eigentlich beliebig modifizieren kann. Es ist dem eigenen Geschmack überlassen, welche Nüsse oder Früchte, ja selbst, welches Getreide man verwenden möchte :)
Das Einzige, was mich eigentlich davon abhält, jeden Tag Baked Oatmeal zuzubereiten, ist die Tatsache, dass es für ca. 35 min. backen muss - so viel Zeit hat man nicht jeden Morgen ;) Aber an Wochenenden oder für Studenten in Semesterferien ist es ideal..
Ach ja, und noch ein Grund, warum es das bei mir nicht ständig geben wird: Ich habe die ganze Portion auf einmal gegessen, obwohl ich doch die Hälfte bis zum nächsten Tag aufheben wollte...;)
Und für alle hungrigen Frühstücker, die jetzt endlich etwas Leckeres im Magen haben wollen, das Rezept:
für 1 große Portion:
90 g Haferflocken
ca. 40 g gehackte Nüsse (ich habe Walnüsse genommen)
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
ca. 250 mL Milch
1 (2) Bananen
Beeren nach Belieben, je nachdem, wie fruchtig das Ganze sein soll ;)
(1 Ei)
Und so geht's:
Du benötigst eine kleine Auflaufform, evtl. eine rechteckige Kuchenform o. Ä.
Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
Nun vermische alle "trockenen" Zutaten, wenn du möchtest, behalte einen Teil der Nüsse zurück, damit du diese später oben auf dem Auflauf verteilen kannst.
Falls du statt des Eis eine Banane verwendest (so habe ich es gemacht, da ich keine Eier mehr im Haus hatte...hat wunderbar funktioniert ;) ), zerdrücke sie sorgfältig in einer Schüssel und gib dann die Milch dazu. Nun verrühre beides.
Lege den Boden der Form mit Früchten aus, entweder mit einer Banane in Scheibchen oder mit Beeren oder mit beidem...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dann gib die Haferflockenmischung darauf und verteile die Bananen- oder Eiermilch gleichmäßig darüber. Zum Schluss streue die eventuell noch übrigen Nüsse und weitere Beeren auf den Auflauf...und schiebe alles für 30-40 min. in den Ofen :)
Das Oatmeal sollte leicht abkühlen, bevor man es serviert, dann schmeckt es besser und der Tag beginnt nicht schon mit Schmerzen, hervorgerufen durch eine verbrannte Zunge ;)
Und so lecker sieht es aus:
Einen Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Dienstag, 27. Januar 2015
Für Bären und Eichhörnchen: Nuss-Honig-Törtchen
Hallo :)
Nein...was ist das? Gibt es das wirklich? Kann das sein? Oder träume ich nur?
Doch - es stimmt: Ich habe tatsächlich einen freien Nachmittag, ohne Lernen und ohne Verpflichtungen, und was gibt es da Schöneres, als sich entspannt vor seine diversen Rezeptbücher zu setzen, nach Herzenslust zu stöbern und sich mit Sorgfalt ein Rezept auszusuchen, das man in Angriff nehmen will. Und wenn man sich dann entschieden hat (ja, das dauert bei mir meist am längsten...fast länger als das Backen an sich ;), dann kann man alle Zutaten besorgen gehen und loslegen :)
Den Kampf um den ersten Platz haben heute die Nuss-Honig-Törtchen aus meinem "easy Törtchen"-Buch gewonnen, das mir eine liebe Freundin überlassen hat, nachdem wir ein paar Rezepte gemeinsam ausprobiert haben.
Eigentlich wollte ich etwas Schokoladiges backen, aber da ich den Rest der Törtchen morgen mit in die Vorlesung nehmen möchte, wäre ein Topping etwas unpraktisch gewesen, und praktisch alle schokoladigen Rezepte waren bombastische kleine Kunstwerke, natürlich mit einer dicken Schicht Creme obenauf, die nun mal für den Transport leider nicht in Frage kommt.
Mal sehen, wie sich die Nuss-Honig-Törtchen morgen in der Box bewähren ;)
Auf jeden Fall sind sie eine gelungene Kombination, weil sie mit einer fruchtigen Glasur aus Orangensaft und Honig getränkt sind, was einen tollen Kontrast zu den gehaltvollen, knackigen Walnüssen bildet.
Und so sehen sie aus:
Für (laut Rezept 12, bei mir relativ kleine und flache) 11 Törtchen (ich empfehle also, etwa neun daraus zu machen ;) braucht man:
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
90 g weiche Butter
90 g Zucker
1 EL flüssiger Honig
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
2 Eier
4 EL Walnüsse, fein zerhackt
Glasur:
1 1/2 EL Walnüsse, fein gehackt
1/4 TL Zimt
2 EL flüssiger Honig
Saft von 1 Orange
Zerhacke zunächst die Walnüsse. Für den Teig habe ich sie, da ich keine Küchenmaschine besitze, mit dem Pürierstab zerkleinert...das funktioniert wirklich gut! Für das Topping allerdings habe ich selbst Hand - oder besser gesagt, das Messer - angelegt, damit man noch merkt, dass man Walnüsse isst ;)
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskatnuss in einer Schüssel vermengen. In einer anderen Schüssel schlage die Butter und den Zucker schaumig. Dann rühre den Honig und die Orangenschale unter. Als letztes gib nach und nach die Eier dazu und mixe, bis sich eine luftige, homogene Masse ergibt.
Nun den Backofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Jetzt hebe die Mehlmischung mit einem Metalllöffel unter, damit die Masse nicht klebrig wird, und gib als letztes die Walnüsse dazu.
Fast schon fertig...verteile den Teig auf die Muffinformen und ab in den Ofen damit.
Nach 20 min. sind die Walnusstörtchen fertig.
Während sie abkühlen, kannst du die Walnüsse für das Topping hacken und sie mit dem Zimt vermengen. Dann erhitze in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe unter Rühren den Orangensaft mit dem Honig.
Wenn die Törtchen fast abgekühlt sind, stich sie oben mehrmals mit einer Gabel ein und verteile großzügig die Glasur darüber. Als Letztes streue die gehackten Walnüsse über die Törtchen...et voilà :) Sie sind bereit zum Servieren. Ich bin gespannt, was meine Freunde morgen dazu sagen werden :)
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Nein...was ist das? Gibt es das wirklich? Kann das sein? Oder träume ich nur?
Doch - es stimmt: Ich habe tatsächlich einen freien Nachmittag, ohne Lernen und ohne Verpflichtungen, und was gibt es da Schöneres, als sich entspannt vor seine diversen Rezeptbücher zu setzen, nach Herzenslust zu stöbern und sich mit Sorgfalt ein Rezept auszusuchen, das man in Angriff nehmen will. Und wenn man sich dann entschieden hat (ja, das dauert bei mir meist am längsten...fast länger als das Backen an sich ;), dann kann man alle Zutaten besorgen gehen und loslegen :)
Den Kampf um den ersten Platz haben heute die Nuss-Honig-Törtchen aus meinem "easy Törtchen"-Buch gewonnen, das mir eine liebe Freundin überlassen hat, nachdem wir ein paar Rezepte gemeinsam ausprobiert haben.
Eigentlich wollte ich etwas Schokoladiges backen, aber da ich den Rest der Törtchen morgen mit in die Vorlesung nehmen möchte, wäre ein Topping etwas unpraktisch gewesen, und praktisch alle schokoladigen Rezepte waren bombastische kleine Kunstwerke, natürlich mit einer dicken Schicht Creme obenauf, die nun mal für den Transport leider nicht in Frage kommt.
Mal sehen, wie sich die Nuss-Honig-Törtchen morgen in der Box bewähren ;)
Auf jeden Fall sind sie eine gelungene Kombination, weil sie mit einer fruchtigen Glasur aus Orangensaft und Honig getränkt sind, was einen tollen Kontrast zu den gehaltvollen, knackigen Walnüssen bildet.
Und so sehen sie aus:
Für (laut Rezept 12, bei mir relativ kleine und flache) 11 Törtchen (ich empfehle also, etwa neun daraus zu machen ;) braucht man:
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
90 g weiche Butter
90 g Zucker
1 EL flüssiger Honig
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
2 Eier
4 EL Walnüsse, fein zerhackt
Glasur:
1 1/2 EL Walnüsse, fein gehackt
1/4 TL Zimt
2 EL flüssiger Honig
Saft von 1 Orange
Zerhacke zunächst die Walnüsse. Für den Teig habe ich sie, da ich keine Küchenmaschine besitze, mit dem Pürierstab zerkleinert...das funktioniert wirklich gut! Für das Topping allerdings habe ich selbst Hand - oder besser gesagt, das Messer - angelegt, damit man noch merkt, dass man Walnüsse isst ;)
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Muskatnuss in einer Schüssel vermengen. In einer anderen Schüssel schlage die Butter und den Zucker schaumig. Dann rühre den Honig und die Orangenschale unter. Als letztes gib nach und nach die Eier dazu und mixe, bis sich eine luftige, homogene Masse ergibt.
Nun den Backofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Jetzt hebe die Mehlmischung mit einem Metalllöffel unter, damit die Masse nicht klebrig wird, und gib als letztes die Walnüsse dazu.
Fast schon fertig...verteile den Teig auf die Muffinformen und ab in den Ofen damit.
Nach 20 min. sind die Walnusstörtchen fertig.
Während sie abkühlen, kannst du die Walnüsse für das Topping hacken und sie mit dem Zimt vermengen. Dann erhitze in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe unter Rühren den Orangensaft mit dem Honig.
Wenn die Törtchen fast abgekühlt sind, stich sie oben mehrmals mit einer Gabel ein und verteile großzügig die Glasur darüber. Als Letztes streue die gehackten Walnüsse über die Törtchen...et voilà :) Sie sind bereit zum Servieren. Ich bin gespannt, was meine Freunde morgen dazu sagen werden :)
Liebe Grüße und gutes Gelingen,
Miakatzi
Sonntag, 23. November 2014
November-Seelenschmaus: Cherry-Almond-Coffeecake
Hallo!
Um das Küchenmädchen war ja jetzt drei Wochen Stille...jaja, die Anatomie fordert eben ihren Tribut! Das heißt aber nicht, dass ich in der Zwischenzeit nicht kulinarisch aktiv war. Aber wo es doch schon so viele Hefezopf-Rezepte im Netz gibt, habe ich mir gedacht, verschone ich euch davon ;)
Gestern allerdings habe ich mich wieder an ein neues Rezept herangewagt. Allerdings erst am Nachmittag, als ich durchgefroren von einer Wildvogel-Exkursion ans wunderschöne Steinhuder Meer zurückgekommen bin. So interessant es auch war, ich habe die ganze Zeit von einer heißen Schokolade und einem großen Stück ofenwarmem, gehaltvollem Kuchen geträumt, während ich durch Zehengymnastik irgendwie meine steifgefrorenen Füße am Leben erhalten habe...
Deswegen ging es sofort nach der Heimkehr los. Einkaufen, ab in die Küche und ran an den Herd!
Zu den Temperaturen und meiner Stimmung passte einfach das Rezept für diesen Coffee-Cake. Es stammt, ebenso wie mein als letztes Rezept, die Rolls zu Halloween, aus dem Buch "Let's Bake" von Cynthia Barcomi. Und wie auch dieses ist das Ergebnis perfekt geworden.
Leider gab es ein paar Pannen beim Backvorgang, die aber nichts mit dem Rezept, sondern eher mit meiner Schusseligkeit zu tun hatten...beim Versuch, die Marzipanstückchen von der Schüsselwand in Richtung Schüsselmitte zu befördern, bin ich mit der Gabel zwischen die beiden Stiele der Mixerfortsätze gekommen...was weder dem Mixer noch der Gabel guttat. Ersterer macht jetzt komische klappernde Geräusche, letztere hat verbogene Zinken...und zu guter Letzt fiel mir dann noch einer der beiden Schneebesen, voll beladen mit Teig, in die Spalte zwischen Herd und Kühlschrank, woraus ich ihn mit einer langen Stange befreien musste...
Insgesamt also keine guten Vorzeichen für einen gelungenen Kuchen. Aber wie durch ein Wunder hat der ganze Rest problemlos funktioniert und ich wurde wirklich entschädigt...seht selbst:
Um das Küchenmädchen war ja jetzt drei Wochen Stille...jaja, die Anatomie fordert eben ihren Tribut! Das heißt aber nicht, dass ich in der Zwischenzeit nicht kulinarisch aktiv war. Aber wo es doch schon so viele Hefezopf-Rezepte im Netz gibt, habe ich mir gedacht, verschone ich euch davon ;)
Gestern allerdings habe ich mich wieder an ein neues Rezept herangewagt. Allerdings erst am Nachmittag, als ich durchgefroren von einer Wildvogel-Exkursion ans wunderschöne Steinhuder Meer zurückgekommen bin. So interessant es auch war, ich habe die ganze Zeit von einer heißen Schokolade und einem großen Stück ofenwarmem, gehaltvollem Kuchen geträumt, während ich durch Zehengymnastik irgendwie meine steifgefrorenen Füße am Leben erhalten habe...
Deswegen ging es sofort nach der Heimkehr los. Einkaufen, ab in die Küche und ran an den Herd!
Zu den Temperaturen und meiner Stimmung passte einfach das Rezept für diesen Coffee-Cake. Es stammt, ebenso wie mein als letztes Rezept, die Rolls zu Halloween, aus dem Buch "Let's Bake" von Cynthia Barcomi. Und wie auch dieses ist das Ergebnis perfekt geworden.
Leider gab es ein paar Pannen beim Backvorgang, die aber nichts mit dem Rezept, sondern eher mit meiner Schusseligkeit zu tun hatten...beim Versuch, die Marzipanstückchen von der Schüsselwand in Richtung Schüsselmitte zu befördern, bin ich mit der Gabel zwischen die beiden Stiele der Mixerfortsätze gekommen...was weder dem Mixer noch der Gabel guttat. Ersterer macht jetzt komische klappernde Geräusche, letztere hat verbogene Zinken...und zu guter Letzt fiel mir dann noch einer der beiden Schneebesen, voll beladen mit Teig, in die Spalte zwischen Herd und Kühlschrank, woraus ich ihn mit einer langen Stange befreien musste...
Insgesamt also keine guten Vorzeichen für einen gelungenen Kuchen. Aber wie durch ein Wunder hat der ganze Rest problemlos funktioniert und ich wurde wirklich entschädigt...seht selbst:
Damit ihr auch in den Genuss dieses Seelenwärmers kommen könnt, hier nun also das Rezept:
Für eine rechteckige Form (z.B. Brownies-Form, Durchmesser ca. 24 auf 32 cm):
Teig:
325 g Mehl
1 1/4 TL Backpulver
1 1/4 TL Natron
1/2 TL Salz
175 g Zucker
150 g Butter, Zimmertemperatur
100 g Marzipan, zerkrümelt
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt (ich habe an dieser Stelle wieder Vanillezucker verwendet)
200 g saure Sahne
100 mL Milch
Kirschfüllung:
420 g entsteinte Kirschen
ca. 4 EL Kirschsaft (beim Abtropfen auffangen)
100 g Zucker
2 EL und 1 TL Speisestärke
1 Prise Salz
75 g Mandelblättchen (+25 g Mandelblättchen zum Bestreuen)
Und so geht's:
Fette die Backform.
Dann mische in einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Natron, Backpulver und Salz.
Jetzt Butter und Zucker weiß und schaumig rühren, dann Marzipan, Eier und Vanille dazugeben und einrühren. Zunächst die eine Hälfte der Mehlmischungen unterrühren, die saure Sahne in die Schüssel geben und dann die restliche Mehl-Backpulver-Mischung in den Teig rühren.
Nun wird die Kirschfüllung zubereitet. Dafür gibt man alle Zutaten in einen Topf und bringt die Füllung unter ständigem Rühren zum Kochen. Eine Minute kochen lassen, bis die Masse etwas dicklich wird; dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Jetzt kann die erste Hälfte des Teiges in die Form gefüllt werden! Schön glattstreichen, dann die Kirschfüllung auf den Teig geben - Achtung! Nach Möglichkeit den Rand des Teiges freilassen, denn wenn die zweite Teigschicht darauf gegeben wird, werden die Kirschen automatisch weiter an den Rand gedrückt.
Den Rest des Teiges auf die Kirschen geben. Man kann schon hierbei darauf achten, den Teig ein wenig zu verteilen, so hat man es im Anschluss leichter und muss nicht mehr so viel "Verstreich-Arbeit" leisten...;)
Das Verstreichen erledigt man am besten mit einer Palette oder einem Löffelrücken, wer mit Küchenwerkzeug, so wie ich, nicht so gut ausgerüstet ist. Die Kirschen sollten komplett bedeckt sein.
Als letzten Schritt zur Vollendung des Meisterwerkes den Kuchen mit den restlichen Mandelblättchen bestreuen und auf der mittleren Schiene in den Ofen stellen.
Nun kann man sich zunächst für 30 min. zurücklehnen...dann aber sollte man noch einmal nachschauen, ob der Kuchen nicht schon zu braun ist. Wenn das der Fall sein sollte, einfach mit Backpapier abdecken und anschließend noch einmal 20 min. backen.
Nach insgesamt 50 min. kann der Kuchen dann aus dem Ofen geholt werden und sollte in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen...danach steht dem Genuss (im Übrigen vor allem lauwarm...mmh!) nichts mehr im Wege ;)
Liebe Grüße, guten Appetit und ein seelenwärmendes Erlebnis wünscht euch
Miakatzi
Samstag, 18. Oktober 2014
HERBSTAKTION, Teil 2: Obst trifft Gemüse: Staudensellerie-Apfel-Kokos-Salat mit pikantem Himbeer-Honig-Dressing
Hallo :)
Endlich ist Wochenende! Kaum zu glauben, dass schon wieder eine ganze Woche vorbei ist und das Unileben wieder angefangen hat. Ein Glück, dass mein Stundenplan relativ Küchenmädchen-freundlich ist, ich habe meistens Zeit, mir mittags selbst etwas zu kochen. Heute allerdings war ja Samstag und da hat man, trotz anstehender Klausuren und dadurch bedingter Lernerei, ja etwas mehr Zeit für kulinarische Experimente.
Also habe ich heute erst etwas gebacken, kleine Kaffee-Gugelhupfs ohne Fett, die mir allerdings etwas zu sehr nach Puderzucker und zu wenig nach Kaffee schmecken...deshalb werde ich sie nicht posten :)
Heute Abend gab es zwar auch etwas kalorienarmes, aber es war für meinen Geschmack interessanter für den Gaumen ;)
Ich war mal wieder kreativ und habe selbst ein Rezept kreiert, um endlich den Staudensellerie loszuwerden, der schon seit Anfang der Woche mein ganzes Kühlschrankfach blockiert. Allerdings hatte ich auf Sellerie pur keine Lust. Da kam mir, passend zu meiner Herbstaktion der Gedanke, dass ich schon einmal irgendwo einen Sellerie-Apfel-Salat gegessen habe und der eigentlich ganz lecker geschmeckt hat.
Äpfel hatte ich, dank der Ernteaktion bei meiner Oma, genügend vorrätig, noch dazu sehr aromatische (ich empfehle jedem die Sorte Elstar, derzeit mein Lieblingsapfel). Und da ich mir zur Zeit morgens mein Müsli mit Obst und Quark zubereite, waren auch gefrorene Himbeeren im Haus... also habe ich mich gleich ans Werk gemacht :)
Für 2 Portionen brauchst du:
4 große Stangen Staudensellerie
1 mittelgroßer Apfel
ca. 10 Himbeeren
ca. 20 g Kokosflocken
ca. 2 EL Weißwein- oder Himbeeressig
2 TL Honig
Pfeffer, Muskat
Und so geht's:
Wasche den Sellerie und schneide die unteren bzw. oberen angetrockneten Enden ab. Dann schneide den Sellerie schräg in ca. 1 cm breite Stücke.
Den Apfel vierteln und das Kernhaus entfernen. Dann die Viertel längs in schmalere Schnitze schneiden, dabei nicht ganz oben anfangen, sodass die Schnitze noch an einem Punkt zusammenhängenbleiben - so kann man jetzt quer zu diesen Schnitzen schneiden und muss nicht jeden einzeln zerkleinern :) Dadurch erhält man kleine Dreiecke.
Sellerie- und Apfelstücke in eine Schüssel geben und bis auf einen kleinen Rest für die Dekoration die Kokosfloken daruntermischen.
Jetzt folgt das Dressing. Dafür zerdrückt man 6-7 der Himbeeren mit einer Gabel so lange, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Jetzt gibt man den Essig und den Honig dazu und verrührt die Mischung gut. Zum Schluss noch frische Muskatnuss darüberreiben und mit Pfeffer würzen. Nocheinmal umrühren.
Zum Anrichten einfach je die Hälfte des Salates auf einen Teller geben und das Dressing mit einem Löffel hübsch darauf verteilen. Man kann auch schöne Verzierungen am Tellerrand damit kreiren ;)
Als Sahnehäubchen obenauf streut man noch die restlichen Kokosflocken und garniert das Ganze mit den übrigen Himbeeren. Fertig ist der leichte, herrlich fruchtige und überhaupt nicht zu sehr nach Sellerie schmeckende Überraschungssalat :) Und schön aussehen tut er auch:
Guten Appetit (das Gute Gelingen kann man sich an dieser Stelle sparen, es ist wirklich zu simpel ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Endlich ist Wochenende! Kaum zu glauben, dass schon wieder eine ganze Woche vorbei ist und das Unileben wieder angefangen hat. Ein Glück, dass mein Stundenplan relativ Küchenmädchen-freundlich ist, ich habe meistens Zeit, mir mittags selbst etwas zu kochen. Heute allerdings war ja Samstag und da hat man, trotz anstehender Klausuren und dadurch bedingter Lernerei, ja etwas mehr Zeit für kulinarische Experimente.
Also habe ich heute erst etwas gebacken, kleine Kaffee-Gugelhupfs ohne Fett, die mir allerdings etwas zu sehr nach Puderzucker und zu wenig nach Kaffee schmecken...deshalb werde ich sie nicht posten :)
Heute Abend gab es zwar auch etwas kalorienarmes, aber es war für meinen Geschmack interessanter für den Gaumen ;)
Ich war mal wieder kreativ und habe selbst ein Rezept kreiert, um endlich den Staudensellerie loszuwerden, der schon seit Anfang der Woche mein ganzes Kühlschrankfach blockiert. Allerdings hatte ich auf Sellerie pur keine Lust. Da kam mir, passend zu meiner Herbstaktion der Gedanke, dass ich schon einmal irgendwo einen Sellerie-Apfel-Salat gegessen habe und der eigentlich ganz lecker geschmeckt hat.
Äpfel hatte ich, dank der Ernteaktion bei meiner Oma, genügend vorrätig, noch dazu sehr aromatische (ich empfehle jedem die Sorte Elstar, derzeit mein Lieblingsapfel). Und da ich mir zur Zeit morgens mein Müsli mit Obst und Quark zubereite, waren auch gefrorene Himbeeren im Haus... also habe ich mich gleich ans Werk gemacht :)
Für 2 Portionen brauchst du:
4 große Stangen Staudensellerie
1 mittelgroßer Apfel
ca. 10 Himbeeren
ca. 20 g Kokosflocken
ca. 2 EL Weißwein- oder Himbeeressig
2 TL Honig
Pfeffer, Muskat
Und so geht's:
Wasche den Sellerie und schneide die unteren bzw. oberen angetrockneten Enden ab. Dann schneide den Sellerie schräg in ca. 1 cm breite Stücke.
Den Apfel vierteln und das Kernhaus entfernen. Dann die Viertel längs in schmalere Schnitze schneiden, dabei nicht ganz oben anfangen, sodass die Schnitze noch an einem Punkt zusammenhängenbleiben - so kann man jetzt quer zu diesen Schnitzen schneiden und muss nicht jeden einzeln zerkleinern :) Dadurch erhält man kleine Dreiecke.
Sellerie- und Apfelstücke in eine Schüssel geben und bis auf einen kleinen Rest für die Dekoration die Kokosfloken daruntermischen.
Jetzt folgt das Dressing. Dafür zerdrückt man 6-7 der Himbeeren mit einer Gabel so lange, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Jetzt gibt man den Essig und den Honig dazu und verrührt die Mischung gut. Zum Schluss noch frische Muskatnuss darüberreiben und mit Pfeffer würzen. Nocheinmal umrühren.
Zum Anrichten einfach je die Hälfte des Salates auf einen Teller geben und das Dressing mit einem Löffel hübsch darauf verteilen. Man kann auch schöne Verzierungen am Tellerrand damit kreiren ;)
Als Sahnehäubchen obenauf streut man noch die restlichen Kokosflocken und garniert das Ganze mit den übrigen Himbeeren. Fertig ist der leichte, herrlich fruchtige und überhaupt nicht zu sehr nach Sellerie schmeckende Überraschungssalat :) Und schön aussehen tut er auch:
Guten Appetit (das Gute Gelingen kann man sich an dieser Stelle sparen, es ist wirklich zu simpel ;)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 29. September 2014
Fremdgebacken: Zu Besuch bei Oma oder Zwetschgenkuchen mit Rührteig
Guten Abend :)
Jetzt kann ich mir endlich von der Bloggerinnen-Seele schreiben, was ich schon sage und schreibe 3 Tage (!!!) mit mir herumtrage...wieder ein Rezept, wer hätte das gedacht ;)
Die Hintergrundgeschichte ist dieses Mal ein Besuch bei meiner Oma. Sie hat sich jetzt doch endlich ihren grauen Star operieren lassen...und muss nun fünf Mal täglich Augentropfen verabreicht bekommen. Da habe ich mich kurzfristig entschlossen, sie doch für ein paar Tage zu besuchen und ihr dabei behilflich zu sein. Ich habe wirklich ein paar schöne Tage verbracht, meine Tante war auch da und ich hatte viel Spaß. Man genießt die Zeit mit geliebten Menschen eben besonders, wenn man sie sonst nicht so oft sieht...
Jedenfalls hat meine Oma auch einen relativ großen Obstgarten mit Birnen, Äpfeln und eben auch einem Zwetschgenbaum. Normalerweise bin ich nicht die allergrößte Zwetschgenliebhaberin, aber diese waren so schön groß und saftig, dass ich richtig Lust bekommen habe, etwas daraus zu machen. Und weil mein Drang zu backen schon wieder richtig groß wurde...was liegt näher, als ein Kuchen? :)
Dieses Mal wollte ich aber mal keinen 08-15 Zwetschgenkuchen backen...typisch mit Hefe- oder Mürbteig und Streuseln...und so weiter und so fort. Ich hatte Lust auf einen Rührteig, weil es einfach meine Lieblingsteigsorte ist. Und wieder einmal bin ich auf Barafras wunderbarem Blog gelandet und fündig geworden. Dieser Zwetschgenkuchen ähnelt ein wenig dem versunkenen Apfelkuchen, auch vom Geschmack her. Optisch macht er auch echt was her!
Man braucht für eine Springform, Durchmesser 28 cm:
500 g Zwetschgen
150 g weiche Butter
150 g Zucker
250 g Mehl
5 Eier (Zimmertemperatur)
3 TL Backpulver
1 TL Zimt (habe ich weggelassen)
(1 Packung Vanillezucker, steht nicht im Originalrezept)
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann die Butter mit dem Zucker (und evtl. dem Vanillezucker) weiß und cremig schlagen, dann die Eier einzeln gründlich unterrühren.
Das Mehl in einer Schüssel mit dem Salz, dem Zimt und dem Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Eiermasse rühren.
Jetzt kannst du schon den Teig in die Springform geben und glatt streichen.
Heize den Backofen auf 175 °C Umluft vor. Dann wasche die Zwetschgen und viertle sie. Die Viertel dann senkrecht jeweils kreisförmig in den Kuchen stecken, bis keine mehr darauf passen ;) Dabei immer einen Abstand von ca. 1-1,5 cm lassen. Dann ergibt sich das schöne, zebraartige Muster (siehe unten). Die Zwetschgen müssen nicht so tief im Teig stecken, dass man sie nicht mehr sieht...;) ich habe sie nur ungefähr bis zur Hälfte hineingedrückt, der Teig geht nachher dank der Eier und des Backpulvers gut auf und sie versinken schön.
Jetzt den Kuchen für ca. 40-45 min. in den Ofen schieben und nach einer Stäbchenprobe herausnehmen.
Nach dem Erkalten kann man ihn noch schön mit Puderzucker bestreuen...et voilà :)
Gutes Gelingen und Guten Appetit! In meiner Familie fand er sehr großen Anklang :)
Ich habe die Tage wirklich genossen...jetzt, wo der Herbst anfängt, gibt es dort wirklich sehr schöne Abendstimmungen zu beobachten. Ich habe einige schöne Bilder gemacht, als ich mit meiner Tante spazieren war...ich möchte euch einfach ein bisschen daran teilhaben lassen. Hier also zwei Bilder :)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Jetzt kann ich mir endlich von der Bloggerinnen-Seele schreiben, was ich schon sage und schreibe 3 Tage (!!!) mit mir herumtrage...wieder ein Rezept, wer hätte das gedacht ;)
Die Hintergrundgeschichte ist dieses Mal ein Besuch bei meiner Oma. Sie hat sich jetzt doch endlich ihren grauen Star operieren lassen...und muss nun fünf Mal täglich Augentropfen verabreicht bekommen. Da habe ich mich kurzfristig entschlossen, sie doch für ein paar Tage zu besuchen und ihr dabei behilflich zu sein. Ich habe wirklich ein paar schöne Tage verbracht, meine Tante war auch da und ich hatte viel Spaß. Man genießt die Zeit mit geliebten Menschen eben besonders, wenn man sie sonst nicht so oft sieht...
Jedenfalls hat meine Oma auch einen relativ großen Obstgarten mit Birnen, Äpfeln und eben auch einem Zwetschgenbaum. Normalerweise bin ich nicht die allergrößte Zwetschgenliebhaberin, aber diese waren so schön groß und saftig, dass ich richtig Lust bekommen habe, etwas daraus zu machen. Und weil mein Drang zu backen schon wieder richtig groß wurde...was liegt näher, als ein Kuchen? :)
Dieses Mal wollte ich aber mal keinen 08-15 Zwetschgenkuchen backen...typisch mit Hefe- oder Mürbteig und Streuseln...und so weiter und so fort. Ich hatte Lust auf einen Rührteig, weil es einfach meine Lieblingsteigsorte ist. Und wieder einmal bin ich auf Barafras wunderbarem Blog gelandet und fündig geworden. Dieser Zwetschgenkuchen ähnelt ein wenig dem versunkenen Apfelkuchen, auch vom Geschmack her. Optisch macht er auch echt was her!
Man braucht für eine Springform, Durchmesser 28 cm:
500 g Zwetschgen
150 g weiche Butter
150 g Zucker
250 g Mehl
5 Eier (Zimmertemperatur)
3 TL Backpulver
1 TL Zimt (habe ich weggelassen)
(1 Packung Vanillezucker, steht nicht im Originalrezept)
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben
Und so geht's:
Fette und mehle die Springform.
Dann die Butter mit dem Zucker (und evtl. dem Vanillezucker) weiß und cremig schlagen, dann die Eier einzeln gründlich unterrühren.
Das Mehl in einer Schüssel mit dem Salz, dem Zimt und dem Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Eiermasse rühren.
Jetzt kannst du schon den Teig in die Springform geben und glatt streichen.
Heize den Backofen auf 175 °C Umluft vor. Dann wasche die Zwetschgen und viertle sie. Die Viertel dann senkrecht jeweils kreisförmig in den Kuchen stecken, bis keine mehr darauf passen ;) Dabei immer einen Abstand von ca. 1-1,5 cm lassen. Dann ergibt sich das schöne, zebraartige Muster (siehe unten). Die Zwetschgen müssen nicht so tief im Teig stecken, dass man sie nicht mehr sieht...;) ich habe sie nur ungefähr bis zur Hälfte hineingedrückt, der Teig geht nachher dank der Eier und des Backpulvers gut auf und sie versinken schön.
Jetzt den Kuchen für ca. 40-45 min. in den Ofen schieben und nach einer Stäbchenprobe herausnehmen.
Nach dem Erkalten kann man ihn noch schön mit Puderzucker bestreuen...et voilà :)
Gutes Gelingen und Guten Appetit! In meiner Familie fand er sehr großen Anklang :)
Ich habe die Tage wirklich genossen...jetzt, wo der Herbst anfängt, gibt es dort wirklich sehr schöne Abendstimmungen zu beobachten. Ich habe einige schöne Bilder gemacht, als ich mit meiner Tante spazieren war...ich möchte euch einfach ein bisschen daran teilhaben lassen. Hier also zwei Bilder :)
Liebe Grüße,
Miakatzi
Dienstag, 9. September 2014
HERBSTAKTION: Äpfel oder Birnen, das ist hier die Frage...No.1: original steirischer Birnenstrudel
Guten Morgen!
Es sieht ja so aus, als sei der Herbst schon ausgebrochen...jedenfalls hält die Obstschwemme an :) In unserem Garten konkurrieren Äpfel und Birnen gleichermaßen um meine Aufmerksamkeit. Deswegen muss man abwechselnd etwas mit beiden Früchten backen, damit sie nicht beleidigt sind...;)
Das ist der Grund für meine Herbstaktion: Äpfel oder Birnen, das ist hier die Frage!!
So halbwegs muss man den Äpfeln ja schon einen Punkt zusprechen...der versunkene Apfelkuchen war ja schon mit Gravensteiner-Äpfeln versehen.
Aber offiziell geht es jetzt los...
...und zwar mit einem Birnenrezept!
Vor Jahren haben wir einen Urlaub in der Steiermark verbracht. Ich war damals ca. 7 Jahre alt und habe den Bauernhof geliebt. Vor allem mit der Bäuerin habe ich mich super verstanden, ich war oft bei ihr in der Küche und habe zugesehen, wie sie selbst gebuttert oder auch gebacken hat. Einmal machte sie auch einen Birnenstrudel...und den fand meine Familie so genial, dass meine Mama das Rezept unbedingt erfahren musste!
Deswegen sind wir jetzt im Besitz des Wissens über die Zubereitung eines original steirischen Birnenstrudels...und das möchte ich nun mit euch teilen :)
Man braucht:
4-5 reife Birnen
Zimt, Zucker, Rum (-Rosinen), Semmelbrösel zum Bestreuen
für den Teig:
250 g Quark
250 g Butter
250 g Mehl
Salz
Und so geht's:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, eventuell noch etwas Mehl hinzufügen.
Den Backofen auf ca. 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen, die Birnen schälen, vierteln und die Viertel quer in Scheiben schneiden.
Den Teig mit etwas Mehl ungefähr rechteckig und ca. 0,3-0,4 cm dünn ausrollen.
Dann mit Zucker, Zimt, Rum (-Rosinen) und Semmelbröseln bestreuen und die Birnenstücke daraufgeben. Man sollte allerdings darauf achten, dass ca. 2 cm vom Rand aus frei bleiben, schließlich soll der Strudel ja gerollt werden!
Dies geschieht nun, indem man den Teig von der langen Seite des Rechteckes aus zur gegenüberliegenden hin mehrmals vorsichtig umschlägt; am besten hat man immer "die Hand am Teig", damit keine Birnen herausfallen und der Teig nicht reißt. Schließlich schlägt man an den Seiten die offenen Ränder nach unten um. Jetzt den fertigen Strudel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen...
...und für ca. 50-55 min backen.
Vor dem Servieren bestreut man den Strudel dann dick mit Puderzucker, wie sich das gehört :)
Guten Appetit!
Hier übrigens noch ein Bild von unserem voll behangenen Birnbaum...ist das nicht ein toller Anblick?
Es sieht ja so aus, als sei der Herbst schon ausgebrochen...jedenfalls hält die Obstschwemme an :) In unserem Garten konkurrieren Äpfel und Birnen gleichermaßen um meine Aufmerksamkeit. Deswegen muss man abwechselnd etwas mit beiden Früchten backen, damit sie nicht beleidigt sind...;)
Das ist der Grund für meine Herbstaktion: Äpfel oder Birnen, das ist hier die Frage!!
So halbwegs muss man den Äpfeln ja schon einen Punkt zusprechen...der versunkene Apfelkuchen war ja schon mit Gravensteiner-Äpfeln versehen.
Aber offiziell geht es jetzt los...
...und zwar mit einem Birnenrezept!
Vor Jahren haben wir einen Urlaub in der Steiermark verbracht. Ich war damals ca. 7 Jahre alt und habe den Bauernhof geliebt. Vor allem mit der Bäuerin habe ich mich super verstanden, ich war oft bei ihr in der Küche und habe zugesehen, wie sie selbst gebuttert oder auch gebacken hat. Einmal machte sie auch einen Birnenstrudel...und den fand meine Familie so genial, dass meine Mama das Rezept unbedingt erfahren musste!
Deswegen sind wir jetzt im Besitz des Wissens über die Zubereitung eines original steirischen Birnenstrudels...und das möchte ich nun mit euch teilen :)
Man braucht:
4-5 reife Birnen
Zimt, Zucker, Rum (-Rosinen), Semmelbrösel zum Bestreuen
für den Teig:
250 g Quark
250 g Butter
250 g Mehl
Salz
Und so geht's:
Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, eventuell noch etwas Mehl hinzufügen.
Den Backofen auf ca. 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen, die Birnen schälen, vierteln und die Viertel quer in Scheiben schneiden.
Den Teig mit etwas Mehl ungefähr rechteckig und ca. 0,3-0,4 cm dünn ausrollen.
Dann mit Zucker, Zimt, Rum (-Rosinen) und Semmelbröseln bestreuen und die Birnenstücke daraufgeben. Man sollte allerdings darauf achten, dass ca. 2 cm vom Rand aus frei bleiben, schließlich soll der Strudel ja gerollt werden!
Dies geschieht nun, indem man den Teig von der langen Seite des Rechteckes aus zur gegenüberliegenden hin mehrmals vorsichtig umschlägt; am besten hat man immer "die Hand am Teig", damit keine Birnen herausfallen und der Teig nicht reißt. Schließlich schlägt man an den Seiten die offenen Ränder nach unten um. Jetzt den fertigen Strudel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen...
...und für ca. 50-55 min backen.
Vor dem Servieren bestreut man den Strudel dann dick mit Puderzucker, wie sich das gehört :)
Guten Appetit!
Hier übrigens noch ein Bild von unserem voll behangenen Birnbaum...ist das nicht ein toller Anblick?
Dienstag, 19. August 2014
Papa's Liebster: Versunkener Apfelkuchen
Hallo!
Passend zum Nachmittag möchte ich heute ein Rezept posten, das es in unserer Familie schon ewig gibt und das fest im Kuchenrepertoire verankert ist...es handelt sich um Omas "versunkenen" Apfelkuchen. Versunken deshalb, weil die Äpfel im Teig ihre eigenen "Höhlen" bekommen, wenn man den Kuchen backt.
Das Rezept ist eigentlich ebenso simpel wie genial. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist er einer unserer Lieblingskuchen, für meinen Papa sogar DER Apfelkuchen auf der ganzen Welt :)
Hier also das eigentlich streng gehütete Rezept ;)
Für eine Springform (ca. 26 cm) braucht man:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eier
125 g Speisestärke
125 g Mehl
1/2 - 1 TL Backpulver
4-5 Äpfel (am besten eignen sich "weichkochende" Sorten wie Boskop, Gravensteiner etc...)
So geht's:
Die Äpfel schälen und vierteln, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Zuerst die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale gut schaumig rühren. Wir verwenden immer unsere alte Küchenmaschine, um diesen Kuchen zuzubereiten, einfach, weil so viel gerührt werden muss und es so bequemer ist...das Rühren ist eigentlich das Geheimnis an diesem Kuchen! :)
Dann die Eier einzeln zugeben, jedes kurz unterrühren.
Das Mehl, die Stärke und das Backpulver mischen und löffelweise unter den Teig rühren, am Ende noch 2-3 Minuten bei höchster Stufe rühren.
Den Backofen auf ca 175-180°C vorheizen.
Jetzt die geviertelten Äpfel mehrmals längs einschneiden, so gehen sie später schön auseinander. Dann legt man sie radiär/sternförmig/blumenförmig??? auf den Kuchen.
Dieser kommt jetzt für ca. 40 min. in den Ofen. Nach einer Stäbchenprobe kann man ihn herausnehmen und mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen.
Kurz vor dem Servieren kann man ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben, dann sieht er noch schöner aus :)
Gutes Gelingen (das Heikle an diesem Kuchen ist, dass er dazu neigt, "speckig" zu werden, wobei ich die Ursache dafür noch nicht herausgefunden habe...evtl. sind manchmal die Eier oder die Butter noch zu kalt...oder er ist einfach launisch, wer weiß?)...
Liebe Grüße,
Miakatzi
Passend zum Nachmittag möchte ich heute ein Rezept posten, das es in unserer Familie schon ewig gibt und das fest im Kuchenrepertoire verankert ist...es handelt sich um Omas "versunkenen" Apfelkuchen. Versunken deshalb, weil die Äpfel im Teig ihre eigenen "Höhlen" bekommen, wenn man den Kuchen backt.
Das Rezept ist eigentlich ebenso simpel wie genial. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist er einer unserer Lieblingskuchen, für meinen Papa sogar DER Apfelkuchen auf der ganzen Welt :)
Hier also das eigentlich streng gehütete Rezept ;)
Für eine Springform (ca. 26 cm) braucht man:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eier
125 g Speisestärke
125 g Mehl
1/2 - 1 TL Backpulver
4-5 Äpfel (am besten eignen sich "weichkochende" Sorten wie Boskop, Gravensteiner etc...)
So geht's:
Die Äpfel schälen und vierteln, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Zuerst die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale gut schaumig rühren. Wir verwenden immer unsere alte Küchenmaschine, um diesen Kuchen zuzubereiten, einfach, weil so viel gerührt werden muss und es so bequemer ist...das Rühren ist eigentlich das Geheimnis an diesem Kuchen! :)
Dann die Eier einzeln zugeben, jedes kurz unterrühren.
Das Mehl, die Stärke und das Backpulver mischen und löffelweise unter den Teig rühren, am Ende noch 2-3 Minuten bei höchster Stufe rühren.
Den Backofen auf ca 175-180°C vorheizen.
Jetzt die geviertelten Äpfel mehrmals längs einschneiden, so gehen sie später schön auseinander. Dann legt man sie radiär/sternförmig/blumenförmig??? auf den Kuchen.
| ...so schneidet man die Äpfel ein... |
Dieser kommt jetzt für ca. 40 min. in den Ofen. Nach einer Stäbchenprobe kann man ihn herausnehmen und mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen.
Kurz vor dem Servieren kann man ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben, dann sieht er noch schöner aus :)
Gutes Gelingen (das Heikle an diesem Kuchen ist, dass er dazu neigt, "speckig" zu werden, wobei ich die Ursache dafür noch nicht herausgefunden habe...evtl. sind manchmal die Eier oder die Butter noch zu kalt...oder er ist einfach launisch, wer weiß?)...
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 18. August 2014
Süßes Gold im Überfluss: Wie man der Mirabellenflut Herr wird...Mirabellenkuchen mit Marzipan, Quark und Streuseln
Einen schönen guten Morgen :)
Vor ein paar Tagen waren wir ziemlich im Stress...im Ernte-und Verwerte-Stress! Unsere zwei Mirabellenbäume tragen dieses Jahr eine riesige Menge an Früchten, und die wollen ja alle verwertet sein, denn zum Herunterfallenlassen sind sie eindeutig zu schade :)
Da wir zu meiner Oma gefahren sind, wollte ich natürlich zum Kaffee einen guten Kuchen backen. Wir haben schon einen tollen im Repertoire, einen Mirabellen-Schmand-Kuchen vom Blech, aber man muss ja ab und an auch etwas Neues ausprobieren...also habe ich mich mal wieder im Internet auf die Suche gemacht. Und bin bei Lecker.de fündig geworden: Ein Kuchen, der meiner Meinung nach alles vereint, was sein muss. Streusel, Käsemasse und Früchte...herrlich! Außerdem noch Marzipan, das ist auch immer gut ;)
So, hier also erst einmal das Rezept:
für eine Springform (28 cm) braucht man:
400 g Mirabellen oder 1 Glas (720 ml) Mirabellen
200 g Marzipan-Rohmasse
Fett und Mehl für die Form
300 g Mehl
150 + 100 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Eigelb + 3 Eier
150 g kalte + 75 g weiche Butter
2 EL (30 g) Grieß
Abrieb einer Zitrone (im Originalrezept wurde Citro-Back verwendet)
500 g Magerquark
(Puderzucker zum Bestäuben, habe ich weggelassen, die Streusel sind auch so schön)
Und so geht's:
Frische Mirabellen waschen, entstielen und entsteinen (Mirabellen aus dem Glas entsteinen, falls nötig).
Aus der Marzipan-Rohmasse formst du 25-30 kleine Kugeln, das geht am besten, wenn man das Marzipan vorher in die entsprechende Anzahl an Würfelchen schneidet und diese dann zu Kugeln rollst.
Die Springform fetten und mehlen...
Für den Streuselteig 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1/2 TL Zimt und das Eigelb in eine Rührschüssel geben, die kalte Butter in Stückchen dazufügen und alles miteinander verkneten. Man kann zuerst mit den Knethaken kneten, dann geht es etwas schneller. Nicht wundern, der Teig ist sehr krümelig und wird nicht wie ein typischer Mürbeteig!
Den Ofen auf 200°C(Umluft 175 °C ) vorheizen.
2/3 des Streuselteiges gibt man in die Form und drückt ihn als Boden an. Jetzt wird dieser Boden im Ofen 10 min. vorgebacken.
Währenddessen kannst du die Käsemasse vorbereiten. Dafür trennt man die drei Eier. Das Eigelb mit der weichen Butter und 100 g Zucker mit dem Mixer cremig rühren. Grieß, die Zitronenschale und den Quark unterrühren.
Dann schlägst du das Eiweiß steif und hebst es vorsichtig unter die Quarkmasse.
Wenn die 10 min. um sind, nimmt man die Form aus dem Ofen und verteilt die Marzipankugeln auf dem Boden. Dann streicht man die Hälfte der Käsemasse darauf. Jetzt die Mirabellen auf der ersten Schicht Quarkmasse verteilen und die andere Hälfte der Creme darüberstreichen.
Ganz zum Schluss kommen noch die restlichen Streusel obendrauf...und der Kuchen für ca. 40 min. in den Ofen, bei gleicher Temperatur.
Wenn der Kuchen dann fertig ist, lässt man ihn in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen. Wer mag, kann ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben...
Einen Tag später schmeckt er noch besser!
So sieht er aus:
Auf dem unteren Bild kann man auch schön die Marzipankugeln sehen :)
Guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Vor ein paar Tagen waren wir ziemlich im Stress...im Ernte-und Verwerte-Stress! Unsere zwei Mirabellenbäume tragen dieses Jahr eine riesige Menge an Früchten, und die wollen ja alle verwertet sein, denn zum Herunterfallenlassen sind sie eindeutig zu schade :)
Da wir zu meiner Oma gefahren sind, wollte ich natürlich zum Kaffee einen guten Kuchen backen. Wir haben schon einen tollen im Repertoire, einen Mirabellen-Schmand-Kuchen vom Blech, aber man muss ja ab und an auch etwas Neues ausprobieren...also habe ich mich mal wieder im Internet auf die Suche gemacht. Und bin bei Lecker.de fündig geworden: Ein Kuchen, der meiner Meinung nach alles vereint, was sein muss. Streusel, Käsemasse und Früchte...herrlich! Außerdem noch Marzipan, das ist auch immer gut ;)
So, hier also erst einmal das Rezept:
für eine Springform (28 cm) braucht man:
400 g Mirabellen oder 1 Glas (720 ml) Mirabellen
200 g Marzipan-Rohmasse
Fett und Mehl für die Form
300 g Mehl
150 + 100 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Eigelb + 3 Eier
150 g kalte + 75 g weiche Butter
2 EL (30 g) Grieß
Abrieb einer Zitrone (im Originalrezept wurde Citro-Back verwendet)
500 g Magerquark
(Puderzucker zum Bestäuben, habe ich weggelassen, die Streusel sind auch so schön)
Und so geht's:
Frische Mirabellen waschen, entstielen und entsteinen (Mirabellen aus dem Glas entsteinen, falls nötig).
Aus der Marzipan-Rohmasse formst du 25-30 kleine Kugeln, das geht am besten, wenn man das Marzipan vorher in die entsprechende Anzahl an Würfelchen schneidet und diese dann zu Kugeln rollst.
Die Springform fetten und mehlen...
Für den Streuselteig 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1/2 TL Zimt und das Eigelb in eine Rührschüssel geben, die kalte Butter in Stückchen dazufügen und alles miteinander verkneten. Man kann zuerst mit den Knethaken kneten, dann geht es etwas schneller. Nicht wundern, der Teig ist sehr krümelig und wird nicht wie ein typischer Mürbeteig!
Den Ofen auf 200°C(Umluft 175 °C ) vorheizen.
2/3 des Streuselteiges gibt man in die Form und drückt ihn als Boden an. Jetzt wird dieser Boden im Ofen 10 min. vorgebacken.
Währenddessen kannst du die Käsemasse vorbereiten. Dafür trennt man die drei Eier. Das Eigelb mit der weichen Butter und 100 g Zucker mit dem Mixer cremig rühren. Grieß, die Zitronenschale und den Quark unterrühren.
Dann schlägst du das Eiweiß steif und hebst es vorsichtig unter die Quarkmasse.
Wenn die 10 min. um sind, nimmt man die Form aus dem Ofen und verteilt die Marzipankugeln auf dem Boden. Dann streicht man die Hälfte der Käsemasse darauf. Jetzt die Mirabellen auf der ersten Schicht Quarkmasse verteilen und die andere Hälfte der Creme darüberstreichen.
Ganz zum Schluss kommen noch die restlichen Streusel obendrauf...und der Kuchen für ca. 40 min. in den Ofen, bei gleicher Temperatur.
Wenn der Kuchen dann fertig ist, lässt man ihn in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen. Wer mag, kann ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben...
Einen Tag später schmeckt er noch besser!
So sieht er aus:
Auf dem unteren Bild kann man auch schön die Marzipankugeln sehen :)
Guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Mittwoch, 30. Juli 2014
Kleine Schokoladenkuchen mit Aprikosen-Zimt-Muskat-Kompott
Moin!!
Lang, lang ist's her, dass auf diesem Blog ein Post verfasst wurde... einerseits hatte ich keine Zeit, andererseits auch ehrlich gesagt keine Lust in den letzten Wochen. Manchmal muss man auch einfach nur faul sein und die Seele baumeln lassen...
Dass ich jetzt etwas schreibe, liegt an zwei wunderbaren Freundinnen, die mir jetzt neuen Antrieb gegeben haben, mich hier ein bisschen reinzuhängen...Danke, ihr zwei!! Ich freue mich schon auf's nächste Backen und Filmegucken...
Das Rezept, das jetzt folgt, stammt teilweise von Chefkoch. Ich wollte ja schon ewig mal was mit flüssigem Schokoladenkern machen...und als ich zufällig dieses Rezept gesehen habe, war ich total überrascht, dass es so einfach geht!!
Natürlich haben die Schokoküchlein sich dann bei mir gedacht, dass der Kern lieber doch nicht flüssig sein sollte...naja. Es lag wohl doch an mir, bzw. an der Schokolade, die ich verwendet habe (Kuvertüre).
Nichtsdestotrotz waren die Küchlein der Hammer! Das Aprikosenkompott war eine spontane Erfindung, da ich der Meinung war, dass drei kleine Schokoladenkuchen ohne etwas Fruchtiges zur "Ablenkung" als Frühstück schon ein wenig heftig sind....;)
Also, hier bitteschön, das Rezept:
Man braucht für ca. 4 Küchlein:
100 g Schokolade
30 g Butter
30 g Zucker
1 Ei
30 g Mehl
für das Kompott:
3-4 reife Aprikosen
evtl. brauner Zucker
Zimt, Muskat
Zuerst die Schokolade grob zerkleinern und in einer Metallschüssel über dem Dampfbad schmelzen. Dann die Butter einrühren...Wenn alles zu einer homogenen Masse geworden ist, kann man die restlichen Zutaten einfach dazugeben und alles mit dem Mixer verrühren.
Den Backofen kann man jetzt schon einmal auf 170 °C (Umluft 150-160 °C) vorheizen.
Den Teig in Muffinformen geben und jeweils ein Stück Schokolade darin "versenken" (es sollte wohl nicht zu groß sein, denn bei mir hat man später ein rechteckiges Loch im Muffin gesehen 0:) )
Jetzt kann man sie in den Ofen schieben und ca. 15 min. später, je nach Ofen, wieder herausholen...
Während dieser Zeit kann man schon locker das Kompott vorbereiten, weil das nämlich echt schnell geht.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln und mit ca. 3-4 EL Wasser (und dem Zucker) in einem kleinen Topf kurz zum Köcheln bringen. Dann dreht man die Hitze herunter und gibt, je nach Gusto, Zimt und Muskat dazu...
Wenn die Muffins dann fertig sind, genießt man sie am besten noch lauwarm mit dem Kompott zusammen.
Lasst es euch schmecken!!
Gutes Gelingen,
Miakatzi
Lang, lang ist's her, dass auf diesem Blog ein Post verfasst wurde... einerseits hatte ich keine Zeit, andererseits auch ehrlich gesagt keine Lust in den letzten Wochen. Manchmal muss man auch einfach nur faul sein und die Seele baumeln lassen...
Dass ich jetzt etwas schreibe, liegt an zwei wunderbaren Freundinnen, die mir jetzt neuen Antrieb gegeben haben, mich hier ein bisschen reinzuhängen...Danke, ihr zwei!! Ich freue mich schon auf's nächste Backen und Filmegucken...
Das Rezept, das jetzt folgt, stammt teilweise von Chefkoch. Ich wollte ja schon ewig mal was mit flüssigem Schokoladenkern machen...und als ich zufällig dieses Rezept gesehen habe, war ich total überrascht, dass es so einfach geht!!
Natürlich haben die Schokoküchlein sich dann bei mir gedacht, dass der Kern lieber doch nicht flüssig sein sollte...naja. Es lag wohl doch an mir, bzw. an der Schokolade, die ich verwendet habe (Kuvertüre).
Nichtsdestotrotz waren die Küchlein der Hammer! Das Aprikosenkompott war eine spontane Erfindung, da ich der Meinung war, dass drei kleine Schokoladenkuchen ohne etwas Fruchtiges zur "Ablenkung" als Frühstück schon ein wenig heftig sind....;)
Also, hier bitteschön, das Rezept:
Man braucht für ca. 4 Küchlein:
100 g Schokolade
30 g Butter
30 g Zucker
1 Ei
30 g Mehl
für das Kompott:
3-4 reife Aprikosen
evtl. brauner Zucker
Zimt, Muskat
Zuerst die Schokolade grob zerkleinern und in einer Metallschüssel über dem Dampfbad schmelzen. Dann die Butter einrühren...Wenn alles zu einer homogenen Masse geworden ist, kann man die restlichen Zutaten einfach dazugeben und alles mit dem Mixer verrühren.
Den Backofen kann man jetzt schon einmal auf 170 °C (Umluft 150-160 °C) vorheizen.
Den Teig in Muffinformen geben und jeweils ein Stück Schokolade darin "versenken" (es sollte wohl nicht zu groß sein, denn bei mir hat man später ein rechteckiges Loch im Muffin gesehen 0:) )
Jetzt kann man sie in den Ofen schieben und ca. 15 min. später, je nach Ofen, wieder herausholen...
Während dieser Zeit kann man schon locker das Kompott vorbereiten, weil das nämlich echt schnell geht.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln und mit ca. 3-4 EL Wasser (und dem Zucker) in einem kleinen Topf kurz zum Köcheln bringen. Dann dreht man die Hitze herunter und gibt, je nach Gusto, Zimt und Muskat dazu...
Wenn die Muffins dann fertig sind, genießt man sie am besten noch lauwarm mit dem Kompott zusammen.
Lasst es euch schmecken!!
Gutes Gelingen,
Miakatzi
Sonntag, 1. Juni 2014
Eigenkreation: Joghurt-Cupcakes mit Pfirsichen und Zimtstreuseln
Einen schönen Abend :)
Ich war mal wieder zu Hause...und wie zu erwarten, hat mich die Backlust gepackt. Tja, und da ich grade kein Rezeptbuch zur Hand hatte, habe ich mich heute Morgen einfach kreativ betätigt und mir ein Rezept ausgedacht.
Heraus kamen Cupcakes mit einem lockeren Joghurt-Teig, mit einer fruchtigen Pfirsich-Note und für die, die es gerne ganz süß haben, mit Zimt-Streuseln...
Ich bin totale Streusel-Liebhaberin, deswegen werde ich dieses Rezept auf jeden Fall noch einmal herauskramen :))
Man braucht für 9 Cupcakes:
Teig:
ca. 100g Joghurt
50 g zerlassene Butter
150 g Mehl
130 g Zucker
etwas Ahornsirup
2 TL Backpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
Belag:
Tortenpfirsiche, pro Cupcake 1 Schnitz
Streusel:
ca. 50-70 g Mehl
ca. 50 g Zucker
Zimtpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
ca. 30 g Butter
Für die Streusel alle Zutaten verkneten. und in den Kühlschrank stellen
Für den Teig alle Zutaten bis auf das Eiweiß in eine Schüssel geben und verrühren. Der Teig ist sehr zäh, aber keine Angst, das gibt sich!
Das Eiweiß separat mit der Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben.
Den Teig auf 9 Papierförmchen verteilen. Die Pfirsichscheiben jeweils noch einmal halbieren und auf die Cupcakes legen (je 2 halbe Scheiben pro Cupcake).
Dann die Streusel auf den Cupcakes verteilen und ab in den Ofen damit.
nach ca. 20-25 min. herausholen...
Mmmh, die sind echt lecker!!
Guten Appetit :)
Ich war mal wieder zu Hause...und wie zu erwarten, hat mich die Backlust gepackt. Tja, und da ich grade kein Rezeptbuch zur Hand hatte, habe ich mich heute Morgen einfach kreativ betätigt und mir ein Rezept ausgedacht.
Heraus kamen Cupcakes mit einem lockeren Joghurt-Teig, mit einer fruchtigen Pfirsich-Note und für die, die es gerne ganz süß haben, mit Zimt-Streuseln...
Ich bin totale Streusel-Liebhaberin, deswegen werde ich dieses Rezept auf jeden Fall noch einmal herauskramen :))
Man braucht für 9 Cupcakes:
Teig:
ca. 100g Joghurt
50 g zerlassene Butter
150 g Mehl
130 g Zucker
etwas Ahornsirup
2 TL Backpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
Belag:
Tortenpfirsiche, pro Cupcake 1 Schnitz
Streusel:
ca. 50-70 g Mehl
ca. 50 g Zucker
Zimtpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
ca. 30 g Butter
Für die Streusel alle Zutaten verkneten. und in den Kühlschrank stellen
Den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Eiweiß separat mit der Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben.
Den Teig auf 9 Papierförmchen verteilen. Die Pfirsichscheiben jeweils noch einmal halbieren und auf die Cupcakes legen (je 2 halbe Scheiben pro Cupcake).
Dann die Streusel auf den Cupcakes verteilen und ab in den Ofen damit.
nach ca. 20-25 min. herausholen...
Mmmh, die sind echt lecker!!
Guten Appetit :)
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