Hallo!
Vorgestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine einen Mohnstriezel gebacken, und das ist auch erst das zweite Rezept mit Mohn, das ich ausprobiert habe! Eigentlich verrückt, weil ich Mohn sehr gerne mag...die kleinen, blauschwarzen Körnchen sehen nicht nur sehr hübsch aus, sondern schmecken ja auch lecker ;)
Und jetzt wollte ich mal einen Mohnstriezel backen, so richtig, wie man ihn aus der Konditorei kennt, mit allem Drum und Dran: Streusel und Zuckerguss!
Also habe ich mich auf Rezeptrecherche begeben...und wurde erst einmal enttäuscht. Die meisten Rezepte waren entweder ohne Streusel oder ohne Zuckerguss! Bis ich dann bei kaffeeundcupcakes.de auf einen Volltreffer gestoßen bin ;)
Da im Rezept stand, dass es einen sehr großen Mohnstriezel ergeben würde, war ich erst einmal vorsichtig und habe von allen Zutaten die halbe Menge genommen, und die Größe war eigentlich perfekt, er war von den Dimensionen ungefähr wie ein Hefezopf und dementsprechend nach zwei Tagen fast aufgegessen.
Wer schnell etwas backen möchte, weil er zu Kaffee und Kuchen eingeladen ist und kurzfristig noch etwas mitbringen möchte, sollte lieber keinen Mohnstriezel backen...er ist relativ zeitaufwändig, wenn auch nicht kompliziert in der Zubereitung. Durch den Hefeteig hat er nur eine relativ lange Geh-Zeit und man muss mit dem Zuckerguss theoretisch warten, bis er ausgekühlt ist...es funktioniert aber genauso gut auch mit dem noch warmen Striezel ;)
Da ich auswärts gebacken habe, abbt es erst einmal kein Bild, da ich meine Kamera nicht auch noch in meine sowieso schon vollen zwei Taschen zwängen wollte/konnte...Deswegen habe ich gestern nun nocheinmal einen gebacken ;)...es waren von vielen Zutaten noch genau die halben Packungen da, und die sollte man natürlich nicht so lange offen herumstehen lassen. Natürlich liegt es überhaupt kein bisschen daran, dass der Mohnstriezel so lecker ist und ich so schnell wie möglich wieder welchen essen wollte ;)
So sieht er, zum zweiten Mal gebacken, aus:
Hier nun also das Rezept: (für einen "halben" Striezel)
Teig
250 g Mehl
1/2 Pckg Trockenhefe
ca. 40 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Ei
100 mL lauwarme Milch
1/4 TL Salz
Füllung
250 mL Milch
1/2 Pckg. Vanille-Puddingpulver
ca. 40 g Zucker
100 g gemahlener Mohn
Streusel
50 g Butter
50 g Zucker
75 g Mehl
Zuckerguss
1-2 EL Wasser
75 g Puderzucker
Und so geht's:
Verknete für den Hefeteig alle entsprechenden Zutaten in der angegebenen Reihenfolge miteinander zu einem lockeren Teig. Ist der Teig zu klebrig, füge einfach noch etwas Mehl hinzu.
Decke ihn dann mit einem sauberen Geschirrtuch ab und stelle ihn für 1 1/2 h an einen warmen Ort, damit er ordentlich aufgehen kann.
Für die Füllung verrühre die Milch in einem Topf mit dem Puddingpulver und dem Zucker, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Gib dann den Mohn hinzu und lass alles unter Rühren einmal aufkochen, dann lass den Mohnpudding so lange weiter köcheln, bis er dick wird und nimm den Topf vom Herd. Vorsicht, der Mohn neigt dazu, sehr schnell anzubrennen, also fleißig rühren ;)
Die Streusel sind denkbar einfach: Verknete einfach Mehl, Zucker und Butter und stelle sie beiseite ;)
Nun kommt der Teig wieder ins Spiel: Belege ein Backblech mit Backpapier und heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Dann drücke den Teig auf dem leicht gemehlten Backpapier flach und ziehe ihn in eine Rechteckform; du kannst ihn natürlich auch ausrollen. Er sollte ausreichend groß sein, etwas größer als eine DIN A3-Seite.
Dann streiche die etwas abgekühlte Mohnmasse gleichmäßig darauf, lass aber an einer der kurzen Seiten einen ca. 4 cm breiten Rand stehen.
Anschließend beginne von der anderen kurzen Seite, den Striezel vorsichtig aufzurollen und schlage die offenen Enden unter.
Jetzt bestreichst du den Striezel mit Wasser und gibst die Streusel darauf. Drücke sie leicht an, damit sie auch gut halten. Und ab in den Ofen, für ca. 45 min....
Nach dem Herausholen lass ihn kurz abkühlen, währenddessen kannst du den Zuckerguss anrühren.
Diesen verteilst du dann in Zickzackschlenkern über dem Mohnstriezel...lebe deine Kreativität aus ;)
Kleiner Nachtrag: Meiner Meinung nach hätte die Mohnfüllung noch einen Ticken mehr Zucker vertragen, aber das ist ja eine subjektive Empfindung und es bleibt jedem selbst vorbehalten, wie süß er oder sie es möchte...den nächsten werde ich etwas mehr süßen und dann vergleichen :)
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Montag, 18. Januar 2016
Sonntag, 9. August 2015
Macht müde Hirne munter: (fast) vegane Donauwelle
Hallo!
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 25. Juli 2015
Sommerliche Schichten: Zweierlei Chia-Bananenpudding mit Erdbeerpüre
Hallo :)
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 21. Juni 2015
Streuselfieber, Teil 2: Erdbeer-Streusel-Quark-Kuchen
Hallo!
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Nachdem ich es ja letzte Woche schon angekündigt habe, folgt jetzt das zweite Rezept aus meiner "I-Love-Streusel"-Phase...zwar mit einer Woche Verspätung, aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie ;)
Ursprünglich handelt es sich bei dem Kuchen ja um einen Rhabarberkuchen, der auf dem Blech gebacken wird. Aber Spontaneität gehört bei mir ja immer mit zu den Backzutaten, und deswegen habe ich mich kurzerhand umentschieden und einen Erdbeerkuchen in der Springform daraus gemacht, weil ich dieses Jahr noch nichts mit Erdbeeren gebacken hatte...welche Schande!
Zu meiner Schande muss ich auch noch dazu gestehen, dass ich den ganzen Kuchen alleine aufgegessen habe. Es gab einfach in letzter Zeit so viel Kuchen im Freundeskreis, und ein Käsekuchen, noch dazu mit Erdbeeren, eignet sich zum Mitnehmen in die Uni einfach nicht so optimal...das nächste Mal wird es dann wohl wieder ein Rührkuchen oder Muffins ;)
Das Rezept stammt von brigitte.de . Ich habe für meine 28er Springform einfach die Hälfte aller Zutaten genommen, und von den Erdbeeren so viele, wie noch übrig waren, als ich die leider verschimmelten aus der Schale aussortiert hatte...Gemeinheit, besonders, weil ich sie erst einen Tag vorher gekauft hatte.
So geht's:
Teig:
125 g Butter
Schale einer Bio-Zitrone
175 g Mehl
75 g Haferflocken
100 g Zucker
1 Prise Salz
Belag:
Erdbeeren - bei mir sollten es so ca. 350-400 g gewesen sein
Vanillezucker
100 g Zucker
375 g Quark
2 Eier
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Lass für den Teig die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
Reibe die Zitronenschale ab und mische sie mit Mehl, Haferflocken, Zucker und Salz. Gib nun die flüssige Butter hinzu und verarbeite alles zu einem krümeligen Teig.
Fette die Form und gib ca. 2/3 des Teiges hinein. Drücke ihn so an, dass ein Boden mit Rand entsteht.
Jetzt backe den Boden ca. 12 min. vor...
Währenddessen kannst du die Erdbeeren putzen, halbieren und mit Vanillezucker und evtl. etwas Zitronensaft mischen und bis zur weiteren Verwendung durchziehen lassen.
Wenn der Boden vorgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Verrühre den Quark mit den Eiern, dem Zucker und dem Puddingpulver und verteile die Masse auf dem Boden. Lege jetzt die Erdbeeren darauf und bedecke alles mit den übrigen Streuseln...
Backe den Kuchen danach bei gleicher Hitze für ca. 40 min. fertig.
Ich fand ihn köstlich!
Und so sieht er (angepickt ;) aus:
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit,
liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 9. Mai 2015
Zuckerfreier Mandel-Rhabarberkuchen
Hallo :)
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Da heute Samstag ist, hatte ich demensprechend viel Zeit und konnte wieder einmal nach Herzenslust einkaufen gehen...und da hinterder der Kühlschrank immer rappelvoll ist, müssen die erworbenen Lebensmittel ja auch verwertet werden, oder?
Ich habe mir heute aus dem Reformhaus Sucolin besorgt, weil ich neugierig war, ob man tatsächlich damit backen kann. Sucolin besteht aus Erythrit, einem Zuckeraustauschstoff, der auch in Obst und Gemüse vorkommt, aber im Körper unabhängig von Insulin verstoffwechselt und durch die Niere ausgeschieden wird, daher also wenig bis gar keine Kalorien hat...dafür ist die Süßkraft um ca. 25 % geringer als die von Haushaltszucker.
Weil ich Lust auf Rhabarberkuchen hatte und schon lange einmal Rhabarberpudding als Kuchenbelag ausprobieren wollte, habe ich mein Hirnkästchen angestrengt und mir ein Rezept ausgedacht ;) Herausgekommen ist ein lecker-leichter Frühlingskuchen, der sogar auch noch ohne Fett im Teig auskommt!!
Das brauchst du für 1 Springform, Durchmesser 20 cm:
Boden:
2 Eier
ca. 100 g Sucolin
75 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl
1 TL Backpulver
Zitronenabrieb
ca. 50 mL Milch
Rhabarberpudding:
ca. 5 Stangen Rhabarber
0,5 L Wasser
ein Stück Zitrone
ca. 100 g Sucolin, je nach Geschmack
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1-2 EL Speisestärke
Und so geht's:
Fette zunächst die Form, heize dann den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Trenne dann die beiden Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee, rühre dann die Eigelbe mit dem Sucolin und dem Zitronenabrieb zu einer cremig weißen Masse.
Hierüber siebst du nun Mandeln, Mehl und Backpulver und gibst so viel Milch dazu, bis eine geschmeidige, in der Konsistenz einem Brownieteig ähnliche Masse entsteht.
Hebe nun den Eischnee vorsichtig, aber sorgfältig unter und fülle den Teig dann in die Springform...ab in den Ofen damit!
Der Kuchen wird ca. 40-45 min brauchen, bis er fertig ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
In der Zwischenzeit kannst du den Rhabarberpudding zubereiten:
Schäle den Rhabarber, schneide ihn in 1-2 cm große Stücke und koche ihn zusammen mit der Zitrone so lange, bis er zerfällt.
Dann nimm von dem Sud 6 EL ab und verrühre sie mit dem Sucolin, dem Puddingpulver und der zusätzlichen Stärke. Gib die Mischung, wie beim normalen Pudding, zurück in den Topf und lass alles noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Nimm ihn dann vom Herd.
Wenn der Kuchen fertig ist, gib den Rhabarberpudding auf den Kuchen...ich habe zwar Pudding übrig behalten, für meinen Geschmack hätte ich aber noch mehr auf dem Kuchen haben können...also schön dick auftragen ;)
Besonders schön und lecker wird der Kuchen, wenn du ihn nach dem vollständigen Abkühlen kalt stellst (oder sogar für 1 h ins Gefrierfach), weil der Pudding dann richtig schön fest wird...und so ist der Kuchen auch total erfrischend ;)
Ach ja, so sieht er übrigens aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Montag, 30. März 2015
Köstlicher Klassiker: Russischer Zupfkuchen
Hallo :)
So, weiter geht es mit der Abarbeitung der ausstehenden Rezepte...Nummer zwei ist...tadaaa...
der Russische Zupfkuchen aus meinem tollen GU - Käsekuchen - Buch.
Den hatte ich mir schon beim ersten Durchblättern ausgeguckt und zum Ausprobieren abgestempelt. Irgendwie hat es jetzt aber doch fast ein ganzes Jahr gedauert, bis es soweit war... jetzt im Nachhinein völlig unverständlich, nachdem ich das erste Stück probiert habe. Das Rezept ist wirklich gut. Nichts für Kaloriensparer, aber dennoch (oder wahrscheinlich eher gerade deswegen) einfach köstlich. Es ist alles drin, was mein Herz höher schlagen lässt: Käsemasse, Streusel, Kakao...;) Der Kuchen ist zurecht ein Klassiker.
Es sind noch zwei Stück in der Tiefkühltruhe, die werde ich mir genehmigen, wenn es mir mal nicht so gut geht. Dieser Kuchen ist eindeutig "Soul Food" ;)
Hier also das Rezept:
für 1 Springform, Durchmesser 26 cm brauchst du:
Mürbeteig:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
35 g Kakaopulver
200 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Ei
200 g kalte Butter
Butter für die Form
Mehl zum Verarbeiten
Für die Quarkmasse:
150 g Butter
3 Eier
500 g Magerquark
175 g Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für eine halbe Stunde kühl.
Für die Quarkmasse die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit Quark, der zerlassenen Butter, 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren.
Schlage die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif (Tipp: Damit der Eischnee auch mit Zucker schön steif wird, erst das Eiweiß ohne Zucker so lange schlagen, bis es weiß wird. Dann den Zucker langsam dazurieseln lassen und immer weiter schlagen.). Anschließend hebe es behutsam unter die Quarkmasse. Am besten gibst du zunächst etwas Eiweiß unter die Masse und verrührst diese kleine Portion gründlich. Dadurch wird die Quarkmasse schon etwas luftiger und der restliche Eischnee zerfällt weniger beim Unterheben.
Fette die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Jetzt rolle ca. 2/3 des Teiges auf einer mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und gib ihn als Boden in die Form. Bilde dabei einen ca. 5 cm hohen Rand. Das geht eigentlich am einfachsten, wenn du den Boden schon rund und einfach je 5 cm größer als den Radius der Form auswellst. Dann brauchst du den Kreis nur noch in die Form zu legen und den Rand ein wenig festzudrücken.
Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen.
Jetzt zupfe den übrigen Teig mit den Fingern klein und verteile die Stückchen schön gleichmäßig auf der Quarkmasse.
Backe den Kuchen bei 160° C Umluft auf der untersten Schiene ca. 50-55 min. Nimm ihn dann heraus und lass ihn auf einem Kuchengitter auskühlen.
So sah er bei mir aus; ich hatte keine 26er Form, deswegen ist er wohl ein bisschen eingefallen ;)
Aber ich finde, er sieht trotzdem noch sehr lecker aus...und schmecken tut er erst :)
Gutes Gelingen, viele Grüße,
Miakatzi
So, weiter geht es mit der Abarbeitung der ausstehenden Rezepte...Nummer zwei ist...tadaaa...
der Russische Zupfkuchen aus meinem tollen GU - Käsekuchen - Buch.
Den hatte ich mir schon beim ersten Durchblättern ausgeguckt und zum Ausprobieren abgestempelt. Irgendwie hat es jetzt aber doch fast ein ganzes Jahr gedauert, bis es soweit war... jetzt im Nachhinein völlig unverständlich, nachdem ich das erste Stück probiert habe. Das Rezept ist wirklich gut. Nichts für Kaloriensparer, aber dennoch (oder wahrscheinlich eher gerade deswegen) einfach köstlich. Es ist alles drin, was mein Herz höher schlagen lässt: Käsemasse, Streusel, Kakao...;) Der Kuchen ist zurecht ein Klassiker.
Es sind noch zwei Stück in der Tiefkühltruhe, die werde ich mir genehmigen, wenn es mir mal nicht so gut geht. Dieser Kuchen ist eindeutig "Soul Food" ;)
Hier also das Rezept:
für 1 Springform, Durchmesser 26 cm brauchst du:
Mürbeteig:
375 g Mehl
2 TL Backpulver
35 g Kakaopulver
200 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
1 Ei
200 g kalte Butter
Butter für die Form
Mehl zum Verarbeiten
Für die Quarkmasse:
150 g Butter
3 Eier
500 g Magerquark
175 g Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
Und so geht's:
Bereite zunächst aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu. Wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für eine halbe Stunde kühl.
Für die Quarkmasse die Butter in einem Topf zerlassen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit Quark, der zerlassenen Butter, 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren.
Schlage die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif (Tipp: Damit der Eischnee auch mit Zucker schön steif wird, erst das Eiweiß ohne Zucker so lange schlagen, bis es weiß wird. Dann den Zucker langsam dazurieseln lassen und immer weiter schlagen.). Anschließend hebe es behutsam unter die Quarkmasse. Am besten gibst du zunächst etwas Eiweiß unter die Masse und verrührst diese kleine Portion gründlich. Dadurch wird die Quarkmasse schon etwas luftiger und der restliche Eischnee zerfällt weniger beim Unterheben.
Fette die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Jetzt rolle ca. 2/3 des Teiges auf einer mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus und gib ihn als Boden in die Form. Bilde dabei einen ca. 5 cm hohen Rand. Das geht eigentlich am einfachsten, wenn du den Boden schon rund und einfach je 5 cm größer als den Radius der Form auswellst. Dann brauchst du den Kreis nur noch in die Form zu legen und den Rand ein wenig festzudrücken.
Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen.
Jetzt zupfe den übrigen Teig mit den Fingern klein und verteile die Stückchen schön gleichmäßig auf der Quarkmasse.
Backe den Kuchen bei 160° C Umluft auf der untersten Schiene ca. 50-55 min. Nimm ihn dann heraus und lass ihn auf einem Kuchengitter auskühlen.
So sah er bei mir aus; ich hatte keine 26er Form, deswegen ist er wohl ein bisschen eingefallen ;)
Aber ich finde, er sieht trotzdem noch sehr lecker aus...und schmecken tut er erst :)
Gutes Gelingen, viele Grüße,
Miakatzi
Sonntag, 14. September 2014
Kleine Sünden: Schokoladige Whoopie Pies mit Vanillebuttercreme
Hallo!
Vor einer Woche habe ich einen Moment der Freude erlebt, als ich herausgefunden habe, dass ich als Studentin die Bücherei in meiner Heimatstadt weiterhin kostenlos nutzen darf...ich habe seit meinem Abi vor einem Jahr keine Bücher mehr dort ausgeliehen, weil mein Ausweis dann abgelaufen war und ich nicht von dieser Regelung wusste...Man kann sich vorstellen, dass ich deswegen positiv überrascht war und gleich schnurstracks hingetigert bin, um mich mit Lesematerial einzudecken.
Natürlich komme ich auch an den Koch-und Backbüchern nicht vorbei...und dabei habe ich ein Buch über Whoopie Pies entdeckt. Da ich noch nie etwas über die gehört hatte, habe ich es mitgenommen.
Und es hat sich auch gleich eine Gelegenheit zum Ausprobieren ergeben...eine Freundin von mir hat ihre Abschiedsparty gefeiert und ich wollte sowieso etwas dafür backen.
Whoopie Pies sind die amerikanischen Gegenstücke zu Macarons. Häufig bestehen sie aus zwei Rührteigplätzchen. Diese werden dann mit einer beliebigen Füllung zusammengeklebt.
Als Chocoholic habe ich mich natürlich für dunkle Whoopie Pies entschieden, die als Krönung mit Vanillecreme gefüllt werden.
Dafür habe ich gebraucht:
Für (laut Rezept 15; bei mir, da ich mehr Leuten die Chance zum Probieren geben wollte, 24) Stück:
Teig:
250 g Mehl Type 405
1 TL Backpulver
1 Ei
150 mL Buttermilch
40 g Kakao
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
Füllung:
120 g weiche Butter
80 g Puderzucker
1 Eigelb
1 TL Speisestärke (war bei mir aber mehr)
1 Pckg. Vanillezucker
120 mL Milch
Verzierung:
125 g Zartbitterkuvertüre
Deko nach Belieben :)
So geht's:
Den Backofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Zuerst für den Teig das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver vermischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren, dann das Ei hinzugeben und anschließend jeweils im Wechsel die Buttermilch und die Mehlmischung unterrühren.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit einem Esslöffel je 10 (bei mir waren es 16) runde Kleckse setzen. Wenn man sie mit dem Finger noch etwas rund- und glattstreicht, werden sie nahezu perfekt geformt aus dem Ofen kommen :)
Dann schiebt man das erste Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen. Nach 10-15 min (bei kleineren Whoopies etwas kürzer) wieder herausholen und das nächste Blech in den Ofen schieben. Die Whoopies dürfen nicht gemeinsam in den Ofen, da sie sonst ungleichmäßig werden!!
Wenn alle drei Bleche gebacken sind, lass die Whoopies auf einem Gitter auskühlen.
Dann schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und überziehe die Oberseite der Hälfte der Whoopies damit. Ich habe es so gemacht, dass ich schon im Voraus ein bisschen sortiert habe: Welche passen zueinander und welche sind schöner und welche sind nicht so schön? Die nicht so schönen habe ich dann als untere Hälfte verwendet.
Solange die Kuvertüre noch nicht getrocknet ist, kann man nach belieben mit Streuseln, Perlen etc. verzieren.
Während die Whoopies trocknen (geht am besten an einem kühlen, gut belüfteten Ort), kann man schon einmal die Buttercreme vorbereiten. Dafür verrührt man die Stärke mit 4 EL der Milch und kocht danach die restliche Milch mit dem Vanillezucker auf. Dann rührt man die Stärke ein, bis eine dickliche Creme entsteht (eigentlich genau wie beim Puddingkochen...). Schließlich nimmt man die Creme vom Herd und rührt das Eigelb ein.
Diese Creme muss vollständig abkühlen.
Dann kann man die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und löffelweise die Vanillecreme daruntermengen.
Wenn jetzt die Whoopies vollständig getrocknet sind, spritzt man mit einer Sterntülle kreisförmige Kleckse auf die flache Seite der als untere Hälfte angedachten Whoopies auf und setzt sie unter leichter Drehung erst mit der Oberseite zusammen und dann auf eine Platte oder in eine Aufbewahrungsbox...oder direkt in den Mund ;)
Viel Spaß beim Nachbacken wünscht
Miakatzi
Das Rezept stammt aus dem Buch "Trendküche.Whoopie Pies" vom compact via Verlag.
Vor einer Woche habe ich einen Moment der Freude erlebt, als ich herausgefunden habe, dass ich als Studentin die Bücherei in meiner Heimatstadt weiterhin kostenlos nutzen darf...ich habe seit meinem Abi vor einem Jahr keine Bücher mehr dort ausgeliehen, weil mein Ausweis dann abgelaufen war und ich nicht von dieser Regelung wusste...Man kann sich vorstellen, dass ich deswegen positiv überrascht war und gleich schnurstracks hingetigert bin, um mich mit Lesematerial einzudecken.
Natürlich komme ich auch an den Koch-und Backbüchern nicht vorbei...und dabei habe ich ein Buch über Whoopie Pies entdeckt. Da ich noch nie etwas über die gehört hatte, habe ich es mitgenommen.
Und es hat sich auch gleich eine Gelegenheit zum Ausprobieren ergeben...eine Freundin von mir hat ihre Abschiedsparty gefeiert und ich wollte sowieso etwas dafür backen.
Whoopie Pies sind die amerikanischen Gegenstücke zu Macarons. Häufig bestehen sie aus zwei Rührteigplätzchen. Diese werden dann mit einer beliebigen Füllung zusammengeklebt.
Als Chocoholic habe ich mich natürlich für dunkle Whoopie Pies entschieden, die als Krönung mit Vanillecreme gefüllt werden.
Dafür habe ich gebraucht:
Für (laut Rezept 15; bei mir, da ich mehr Leuten die Chance zum Probieren geben wollte, 24) Stück:
Teig:
250 g Mehl Type 405
1 TL Backpulver
1 Ei
150 mL Buttermilch
40 g Kakao
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
Füllung:
120 g weiche Butter
80 g Puderzucker
1 Eigelb
1 TL Speisestärke (war bei mir aber mehr)
1 Pckg. Vanillezucker
120 mL Milch
Verzierung:
125 g Zartbitterkuvertüre
Deko nach Belieben :)
So geht's:
Den Backofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Zuerst für den Teig das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver vermischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren, dann das Ei hinzugeben und anschließend jeweils im Wechsel die Buttermilch und die Mehlmischung unterrühren.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit einem Esslöffel je 10 (bei mir waren es 16) runde Kleckse setzen. Wenn man sie mit dem Finger noch etwas rund- und glattstreicht, werden sie nahezu perfekt geformt aus dem Ofen kommen :)
Dann schiebt man das erste Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen. Nach 10-15 min (bei kleineren Whoopies etwas kürzer) wieder herausholen und das nächste Blech in den Ofen schieben. Die Whoopies dürfen nicht gemeinsam in den Ofen, da sie sonst ungleichmäßig werden!!
Wenn alle drei Bleche gebacken sind, lass die Whoopies auf einem Gitter auskühlen.
Dann schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und überziehe die Oberseite der Hälfte der Whoopies damit. Ich habe es so gemacht, dass ich schon im Voraus ein bisschen sortiert habe: Welche passen zueinander und welche sind schöner und welche sind nicht so schön? Die nicht so schönen habe ich dann als untere Hälfte verwendet.
Solange die Kuvertüre noch nicht getrocknet ist, kann man nach belieben mit Streuseln, Perlen etc. verzieren.
Während die Whoopies trocknen (geht am besten an einem kühlen, gut belüfteten Ort), kann man schon einmal die Buttercreme vorbereiten. Dafür verrührt man die Stärke mit 4 EL der Milch und kocht danach die restliche Milch mit dem Vanillezucker auf. Dann rührt man die Stärke ein, bis eine dickliche Creme entsteht (eigentlich genau wie beim Puddingkochen...). Schließlich nimmt man die Creme vom Herd und rührt das Eigelb ein.
Diese Creme muss vollständig abkühlen.
Dann kann man die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und löffelweise die Vanillecreme daruntermengen.
Wenn jetzt die Whoopies vollständig getrocknet sind, spritzt man mit einer Sterntülle kreisförmige Kleckse auf die flache Seite der als untere Hälfte angedachten Whoopies auf und setzt sie unter leichter Drehung erst mit der Oberseite zusammen und dann auf eine Platte oder in eine Aufbewahrungsbox...oder direkt in den Mund ;)
Viel Spaß beim Nachbacken wünscht
Miakatzi
Das Rezept stammt aus dem Buch "Trendküche.Whoopie Pies" vom compact via Verlag.
Samstag, 8. März 2014
Puddinghörnchen mit Hefeteig ohne Gehen - Zuhause bäckt sich's doch am schönsten...
Hallo :)
Heute ist Samstag und Samstag ist in unserer Familie seit jeher der Backtag. Und wie der Titel schon verrät, bin ich mittlerweile zu Hause angelangt, wo das Backen einfach doppelt so viel Spaß macht wie im Wohnheim. Man hat viel mehr Platz, einen sauberen Backofen mit sauberen Backblechen, der NICHT heißer ist, als auf dem Temperaturregler steht und es stehen mehr Gerätschaften zur Verfügung :)
Kurz, nichts stand heute dem Ausprobieren eines neuen Rezeptes im Wege. Ich habe mich für Puddinghörnchen mit einem Hefeteig, der nicht gehen muss, entschieden...
Vorab ein Bild, das hoffentlich sofort Lust macht, diese leckeren Hörnchen nachzubacken:
Das braucht man für 8 Hörnchen:
Pudding
400 mL Milch
4-5 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Hefeteig
250 mL lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
3-5 EL Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Eigelb
100 mL neutrales Öl
1 verschlagenes Ei zum Bestreichen
So geht's:
Das Puddingpulver mit dem Zucker und 3-4 EL der Milch anrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, die angerührte Mischung unter stetigem Rühren dazugeben und kurz aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und den Pudding auskühlen lassen.
In einem Schälchen die Hefe mit dem Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann das Öl und das Eigelb und anschließend die Hefemischung zugeben. Den Teig gut verkneten. Keine Angst, wenn er etwas fest und zäh erscheint, er wird später trotzdem sehr fluffig!
Den Backofen kann man schon mal auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Da der Teig nicht gehen muss (!), kann man sofort eine Rolle formen und sie in 6-8 Stücke schneiden.
Jedes Stück wird zuerst ca. 2-3 mm dünn zu einer Zunge ausgerollt:
Danach schneidet man etwas oberhalb der Mitte senkrechte, parallele Schlitze ein und gibt darunter einen "Strang" des ausgekühlten Puddings:
Anschließend nimmt man das untere Ende der Zunge, zieht es etwas nach vorne in Richtung der Schlitze und schlägt es ein, wenn der Pudding ungefähr die Hälfte der Schlitze bedeckt. Dann fasst man das obere Ende und schlägt es über die nun vorhandene Rolle. Das Ergebnis sieht in etwa so aus:
Die Hörnchen werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und mit dem verquirlten Ei bestrichen. Wer möchte, kann jetzt noch nach Belieben verzieren. Ich habe in unserer Dekokiste gekramt und meine Hörnchen mit Schoko- und Zuckerstreuseln, Karamellwürfeln, Krokant, Mandelsplittern und Hagelzucker verschönert :)
Dann heißt es nichts wie ab in den Ofen - auf der 3. Schiene von unten für 15-20 min.
Nach kurzer Auskühlzeit sind sie sofort genussreif...
...und so lecker sehen sie aus:
Gutes Gelingen und guten Appetit :)
Rezept ist modifiziert, ursprünglich stammt es von Slava
Heute ist Samstag und Samstag ist in unserer Familie seit jeher der Backtag. Und wie der Titel schon verrät, bin ich mittlerweile zu Hause angelangt, wo das Backen einfach doppelt so viel Spaß macht wie im Wohnheim. Man hat viel mehr Platz, einen sauberen Backofen mit sauberen Backblechen, der NICHT heißer ist, als auf dem Temperaturregler steht und es stehen mehr Gerätschaften zur Verfügung :)
Kurz, nichts stand heute dem Ausprobieren eines neuen Rezeptes im Wege. Ich habe mich für Puddinghörnchen mit einem Hefeteig, der nicht gehen muss, entschieden...
Vorab ein Bild, das hoffentlich sofort Lust macht, diese leckeren Hörnchen nachzubacken:
Pudding
400 mL Milch
4-5 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Hefeteig
250 mL lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
3-5 EL Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Eigelb
100 mL neutrales Öl
1 verschlagenes Ei zum Bestreichen
So geht's:
Das Puddingpulver mit dem Zucker und 3-4 EL der Milch anrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, die angerührte Mischung unter stetigem Rühren dazugeben und kurz aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und den Pudding auskühlen lassen.
In einem Schälchen die Hefe mit dem Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, dann das Öl und das Eigelb und anschließend die Hefemischung zugeben. Den Teig gut verkneten. Keine Angst, wenn er etwas fest und zäh erscheint, er wird später trotzdem sehr fluffig!
Den Backofen kann man schon mal auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Da der Teig nicht gehen muss (!), kann man sofort eine Rolle formen und sie in 6-8 Stücke schneiden.
Jedes Stück wird zuerst ca. 2-3 mm dünn zu einer Zunge ausgerollt:
Danach schneidet man etwas oberhalb der Mitte senkrechte, parallele Schlitze ein und gibt darunter einen "Strang" des ausgekühlten Puddings:
Anschließend nimmt man das untere Ende der Zunge, zieht es etwas nach vorne in Richtung der Schlitze und schlägt es ein, wenn der Pudding ungefähr die Hälfte der Schlitze bedeckt. Dann fasst man das obere Ende und schlägt es über die nun vorhandene Rolle. Das Ergebnis sieht in etwa so aus:
Die Hörnchen werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und mit dem verquirlten Ei bestrichen. Wer möchte, kann jetzt noch nach Belieben verzieren. Ich habe in unserer Dekokiste gekramt und meine Hörnchen mit Schoko- und Zuckerstreuseln, Karamellwürfeln, Krokant, Mandelsplittern und Hagelzucker verschönert :)
Dann heißt es nichts wie ab in den Ofen - auf der 3. Schiene von unten für 15-20 min.
Nach kurzer Auskühlzeit sind sie sofort genussreif...
...und so lecker sehen sie aus:
Gutes Gelingen und guten Appetit :)
Rezept ist modifiziert, ursprünglich stammt es von Slava
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