Tierisch gute Rezepte...

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..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Mittwoch, 27. Juni 2018

Karotten-Kokos-Suppe mit knackigem Sesam

Hallo!

Ich mache mein Versprechen wahr und schicke schon das nächste Rezept auf die Reise ins Internet...
Heute schon wieder etwas Herzhaftes, und zwar unser Abendessen vom letzten Sonntag. Tadaa, eine leckere Suppe! Es war ja schon ziemlich kühl die letzten Tage, das rechtfertigt meiner Ansicht nach das Verspeisen einer Suppe auch im Sommer.

Da ich seit eineinhalb Wochen versuche, mich etwas gesünder zu ernähren (ich verzichte völlig auf Zucker, mit Ausnahme von etwas Obst, und koche mir jeden Tag selbst etwas, anstatt faul auf das fettige und meist nicht gesunde Mensaessen zurückzugreifen), bin ich nun Tag für Tag auf der Suche nach neuen Rezepten. Fündig werde ich meistens auf der Rezepteseite vom Laiseacker, die Rezepte dort sind meistens nicht so kompliziert und benötigen relativ wenige Zutaten, was praktisch ist, wenn man für eine Person kocht; trotzdem sind sie raffiniert und schmecken toll! Hier bin ich also auch auf die Karotten-Kokos-Suppe gestoßen. Das Topping mit dem gerösteten Sesam entspringt meiner ureigenen Fantasie, denn etwas muss ich ja auch noch an kreativem Input zu diesem Post beitragen, außer des Textes und der Bilder ;)

Die Suppe geht wirklich sehr schnell zum Zubereiten und schmeckt sehr, sehr gut, was eventuell auch an dem relativ hohen Fettgehalt liegen könnte (Sahne + Kokosmilch...) Ich habe allerdings ca. die Hälfte bis ein Drittel der Sahnemenge durch Milch ersetzt, um den Kaloriengehalt ein wenig zu senken.

Hier also das Rezept:

Für 2 Personen benötigst du:

300 g Möhren
  1 rote Zwiebel
 25 g Ingwer
1/2 EL Currypulver
  1 EL Rapsöl (ich habe Sesamöl verwendet)
150 mL Gemüsebrühe
100 mL Sahne
100 mL Kokosmilch
  2 EL Sesamsaat

Und so geht's:

Wasche die Möhren und schneide sie in Scheiben, schäle und würfle die Zwiebel. Schäle auch den Inger und schneide ihn in kleine Würfel.

Erhitze in einem Topf das Öl, schwitze Möhren, Zwiebel und Ingwer darin an und gib das Currypulver dazu. Jetzt lösche alles mit der Gemüsebrühe und der Sahne ab, lass alles einmal aufkochen. Schalte dann herunter und lass die Suppe ca. 20 min. köcheln.
Anschließend püriere sie und koche sie nocheinmal auf. Währenddessen erhitze in einem separaten Topf die Kokosmilch und in einer kleinen Pfanne röste ohne Fett, unter oftmaligem Wenden, die Sesamsaat goldbraun an. Würze die Suppe mit Salz und Pfeffer und schlage mit einem Milchaufschäumer (oder nach Franzi-Methode mit einem Schneebesen) die Kokosmilch schaumig auf.

Ja, und danach heißt es dann: anrichten und essen!

So sah das bei mir aus:




Guten Appetit!

Liebe Grüße,

Miakatzi

Samstag, 5. August 2017

Saturday Bake Fever: Homemade Apfelstrudel

Hallo zusammen!

Ab heute gibt es hier vielleicht öfter was zu lesen...denn ich habe ab jetzt eine Co-Bloggerin! Meine Mama wird jetzt auch mitmischen und ein bisschen frischen Wind in den Blog bringen.
Heute gibt es einen gemeinsamen Post: ich bin mal wieder im Süden und da darf das gemeinsame Backen natürlich nicht fehlen. Und heute war es....Apfelstrudel mit selbstgemachtem Strudelteig, nach einem Rezept von MrsFlury!

Es gab eine winzig kleine Abwandlung...an der ich schuld war 0:) ich mag nämlich absolut keine Rosinen. Da haben wir als Ersatz einfach Cranberries genommen - was auch super funktioniert und ich muss dann nicht aufwändig jede einzelne Rosine aus dem leckeren Strudel pulen!

Die ersten Frühäpfel waren am Donnerstag auf dem Markt zu ergattern. Laut Mama noch zu sauer...ich fand sie genau richtig. Geschmackssache...;)

Hier das tolle Rezept:

Für einen ca. 35-40 cm langen Strudel brauchst du:

Teig:

150 g Mehl
  1   Prise Salz
1/2 TL Apfelessig
  2 EL Öl
 75 mL lauwarmes Wasser

Füllung:

800 g Äpfel
 40 g Rosinen (aka Cranberries)
  1 EL Rum
1/2 Zitrone (Saft)
  1 TL Zimt
  1 EL Vanillezucker
1/4 TL Muskatnuss
 40 g Zucker
  4 EL geriebene Haselnüsse
 40 g Margarine/Butter

Puderzucker zum Servieren

Und so geht's:

Am besten am Abend vorher, die Rosinen/Cranberries in dem Rum einweichen.
Dann, wenn es losgeht, das Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen. Das Wasser, den Essig und das Öl dazugeben und alles zu einem Teig verkneten (geht auch mit den Knethaken der Rührmaschine). Danach knete den Teig von Hand auf der bemehlten Arbeitsfläche, bis er geschmeidig ist. Wickle ihn in Folie und lege ihn für 30 min. in den Kühlschrank.

Währenddessen werden die Äpfel geschält und grob geraspelt. Gib den Zitronensaft, die Haselnüsse, Zimt, Zucker, Muskatnuss, Vanillezucker und die durchgezogenen Cranberries dazu und mische alles gut.

Lass die Margarine in einem Topf schmelzen und dann abkühlen.

Jetzt kannst du schon den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun darf der Strudelteig aus dem Kühlschrank. Er wird nochmal durchgeknetet und dann auf einem bemehlten, sauberen Küchentuch rechteckig ausgerollt. So dünn wie möglich, wenn es geht, so weit, dass man das Muster des Geschirrtuchs dadurch erkennen kann ;). Jetzt kommt die Hälfte der Margarine auf den Teig und wird gleichmäßig verstrichen. Die Füllung folgt sogleich, darf aber nur 2/3 des Teiges, von der Breitseite ausgehend, bedecken - und es sollte rundherum ein Rand von 3 cm übrigbleiben.

Jetzt kannst du die kurzen Seiten einschlagen und dann den Strudel mithilfe des Geschirrtuchs vorsichtig aufrollen. Und dann - mit einem Schubs auf das Backblech verfrachten. Hier bekommt er dann die zweite Hälfte der geschmolzenen Margarine als Überzug verpasst.

Nun kann der Strudel für 40 min. (evtl. etwas länger? Bei uns war er noch nicht so satt goldbraun, wie man sich das vorstellt, aber trotzdem durchgebacken) in den Ofen.

So sieht er dann kurz vor dem Verzehr aus:



Am besten schmeckt er noch lauwarm mit Puderzucker bestäubt, mit einem Klacks Sahne/einer Kugel Vanilleeis/einem bisschen Vanillesauce....

Gutes Gelingen und frohes Genießen,

liebe Grüße,

Miakatzi und Co.

Donnerstag, 11. August 2016

Sommer-Klassiker: Caprese aus Berner-Rose-Tomaten mit Büffelmozzarella

Hallo!

Mit diesem Post möchte ich ein bisschen Werbung für alte Tomatensorten machen. Wundere dich also nicht über das "alltägliche" Rezept, das ja eigentlich gar kein wirkliches ist.

Wir bauen seit Jahren im heimatlichen Garten eine alte Fleischtomatensorte an, die sich "Berner Rose" nennt, vielleicht kennst du sie ja auch!
Angefangen hat alles mit einem Kilo Tomaten, das wir bei uns in der Biogärtnerei gekauft haben. Sie waren so fruchtig, süß und aromatisch, dass meine Mama kurzerhand die Samen einer Tomate gerettet hat und für's nächste Jahr zum Anziehen aufgehoben hat. Gesagt, getan, im nächsten Frühjahr wurden die Samen eingeerdet und wurden zu schönen Pflänzchen, die sich im Laufe des Sommers zu stattlichen Tomatensträuchern entwickelt haben, die bis in den Herbst hinein riesige, saftige, geschmacklich unvergleichliche Früchte tragen - eine, die wir neulich gewogen haben, wog 394 g ;)
Seither wird jedes Jahr die allerletzte Tomate, die der Krautfäule und sonstigen Widrigkeiten standgehalten hat, zur Stammmutter der neuen Tomatengeneration. Samenfest sind sie also auch noch, die alten Sorten ;)

Alles, was man mit diesen Tomaten macht, schmeckt viel intensiver und sommerlicher als mit gekauften 08-15-Tomaten. Darum: schaff dir eine alte Tomatensorte an, du wirst viel Freude damit haben!

Und so lecker sieht es auch noch aus, wenn sich cremiger Büffelmozzarella und saftige Berner Rose auf dem Teller begegnen:


Liebe Grüße,

Miakatzi

Mittwoch, 10. August 2016

Schneewittchens Traum: Kirsch-Sahne-Kuchen mit Schokotropfen

Hallo!

Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)

Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)

Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)

Hier also das Rezept:

Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!

Teig:

  2 Eier
150 g Zucker
  1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
 50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
  2-3 TL Backpulver

Füllung:

  2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
  2 Päckchen roten Tortenguss
  3-4 EL Zucker

Creme:

300 mL kalte Sahne
  2 Pckg. Vanillezucker
  2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
  4 EL Puderzucker

Und so geht's:

Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.

Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.

Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.

Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:





Gutes Gelingen!

Viele Grüße,

Miakatzi


Samstag, 25. Juli 2015

Gedankenlos genießen: gesunder Schokoladenkuchen mit Kirschen

Hallo und Guten Abend zum Zweiten :)

Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)

Jetzt also das zweite Rezept für heute.

Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)

Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...

Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...

Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)

Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)

So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:

Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:

100 g gemahlene Mandeln
 80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint

Und so geht's:

Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.

Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)

Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.

Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)

Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!

Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:




Gutes Gelingen, liebe Grüße,

Miakatzi

Sommerliche Schichten: Zweierlei Chia-Bananenpudding mit Erdbeerpüre

Hallo :)

Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man  1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)

Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)

Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:

für 2 Glas à 250 mL:

2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren

Und so geht's:

Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.

Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.

Püriere jetzt auch die Erdbeeren.

Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)

Und so sieht das Ganze fertig aus:





Viele Grüße,

Miakatzi

Samstag, 11. Juli 2015

Sommerfrühstück: vegane Buchweizen-Bananen-Pancakes mit Blaubeeren und Pfirsichspalten

Hallo!

Ist es nicht eine herrliche Zeit des Überflusses an frischem Obst und Gemüse? Dafür liebe ich den Sommer! Ich kann mich jeden Samstag auf dem Markt kaum entscheiden, was ich kaufen soll. So gerne würde ich von jeder einzelnen Sorte etwas mitnehmen...aber wenn man mit dem Fahrrad und zwei Baumwollbeuteln unterwegs ist, limitiert das die Transportkapazitäten doch ein wenig.

Also habe ich mich heute eingeschränkt und nur....Sauerkirschen, Äpfel, Heidelbeeren, Pfirsiche und Erdbeeren gekauft ;)

Und da ich mir den Hunger extra aufgehoben hatte, ging es danach ans Frühstück. Ich hatte irgendwie Lust, mir etwas Besonderes zu gönnen, und Pancakes erschienen mir da angebracht. Da ich zur Zeit probehalber auf Milchprodukte verzichte, habe ich ein veganes, sehr einfaches Rezept von Chefkoch ausprobiert. Und was soll ich sagen - nach 5 Pancakes war ich überglücklich, rappelsatt und überzeugt :)

Für 1 Portion brauchst du:

1 Banane
1 Tasse Buchweizen-Vollkornmehl
1 Tasse Getreide-oder Mandelmilch (ich habe einen Teelöffel Mandelmus und eine Tasse Wasser           genommen)
evtl. Süßungsmittel - bei mir waren es einige Tropfen flüssige Steviasüße
1/2 TL Zimptpulver

Blaubeeren und Pfirsichspalten zum Dekorieren

Ich habe mir für meinen letzten Pancake noch einen Schokoaufstrich hergestellt, und zwar aus zwei getrockneten Datteln, die ich mit etwas Wasser fein zerdrückt habe, 2 TL Kakaopulver und Mandelmus. Mmmh....

Und so geht's:

Rühre zunächst den Pfannkuchenteig an und lass ihn etwas quellen, während du die Beeren wäschst und die Pfirsichspalten schneidest.

Gib dann etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitze es.

Pro Pancake habe ich ca. eine dreiviertel Suppenkelle in die Pfanne gegeben und nicht verlaufen lassen.

Nun kannst du die noch feuchte Oberfläche nach Belieben mit Pfirsichen und Beeren garnieren. Wenn sich der Pancake vom Boden löst und unten schön goldbraun ist, wende ihn. Die Unterseite mit dem Obst wird etwas länger brauchen, bis der Teig auch hier fest ist!

Selbstverständlich kannst du die Pancakes auch ohne Obst backen und dieses dann dazu essen oder dir auch einen Schokoaufstrich darauf streichen, wie es dir beliebt ;)

Und so sehen sie aus:




Guten Appetit!

Liebe Grüße,

Miakatzi

Montag, 18. August 2014

Süßes Gold im Überfluss: Wie man der Mirabellenflut Herr wird...Mirabellenkuchen mit Marzipan, Quark und Streuseln

Einen schönen guten Morgen :)

Vor ein paar Tagen waren wir ziemlich im Stress...im Ernte-und Verwerte-Stress! Unsere zwei Mirabellenbäume tragen dieses Jahr eine riesige Menge an Früchten, und die wollen ja alle verwertet sein, denn zum Herunterfallenlassen sind sie eindeutig zu schade :)

Da wir zu meiner Oma gefahren sind, wollte ich natürlich zum Kaffee einen guten Kuchen backen. Wir haben schon einen tollen im Repertoire, einen Mirabellen-Schmand-Kuchen vom Blech, aber man muss ja ab und an auch etwas Neues ausprobieren...also habe ich mich mal wieder im Internet auf die Suche gemacht. Und bin bei Lecker.de fündig geworden: Ein Kuchen, der meiner Meinung nach alles vereint, was sein muss. Streusel, Käsemasse und Früchte...herrlich! Außerdem noch Marzipan, das ist auch immer gut ;)

So, hier also erst einmal das Rezept:

für eine Springform (28 cm) braucht man:

400 g Mirabellen oder 1 Glas (720 ml) Mirabellen
200 g Marzipan-Rohmasse
Fett und Mehl für die Form
300 g Mehl
150 + 100 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Eigelb + 3 Eier
150 g kalte + 75 g weiche Butter
2 EL (30 g) Grieß
Abrieb einer Zitrone (im Originalrezept wurde Citro-Back verwendet)
500 g Magerquark
(Puderzucker zum Bestäuben, habe ich weggelassen, die Streusel sind auch so schön)

Und so geht's:

Frische Mirabellen waschen, entstielen und entsteinen (Mirabellen aus dem Glas entsteinen, falls nötig).

Aus der Marzipan-Rohmasse formst du 25-30 kleine Kugeln, das geht am besten, wenn man das Marzipan vorher in die entsprechende Anzahl an Würfelchen schneidet und diese dann zu Kugeln rollst.
Die Springform fetten und mehlen...

Für den Streuselteig 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1/2 TL Zimt und das Eigelb in eine Rührschüssel geben, die kalte Butter in Stückchen dazufügen und alles miteinander verkneten. Man kann zuerst mit den Knethaken kneten, dann geht es etwas schneller. Nicht wundern, der Teig ist sehr krümelig und wird nicht wie ein typischer Mürbeteig!
Den Ofen auf 200°C(Umluft 175 °C ) vorheizen.

2/3 des Streuselteiges gibt man in die Form und drückt ihn als Boden an. Jetzt wird dieser Boden im Ofen 10 min. vorgebacken.

Währenddessen kannst du die Käsemasse vorbereiten. Dafür trennt man die drei Eier. Das Eigelb mit der weichen Butter und 100 g Zucker mit dem Mixer cremig rühren. Grieß, die Zitronenschale und den Quark unterrühren.
Dann schlägst du das Eiweiß steif und hebst es vorsichtig unter die Quarkmasse.

Wenn die 10 min. um sind, nimmt man die Form aus dem Ofen und verteilt die Marzipankugeln auf dem Boden. Dann streicht man die Hälfte der Käsemasse darauf. Jetzt die Mirabellen auf der ersten Schicht Quarkmasse verteilen und die andere Hälfte der Creme darüberstreichen.
Ganz zum Schluss kommen noch die restlichen Streusel obendrauf...und der Kuchen für ca. 40 min. in den Ofen, bei gleicher Temperatur.

Wenn der Kuchen dann fertig ist, lässt man ihn in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen. Wer mag, kann ihn dann noch mit Puderzucker bestäuben...

Einen Tag später schmeckt er noch besser!

So sieht er aus:


Auf dem unteren Bild kann man auch schön die Marzipankugeln sehen :)

Guten Appetit,

liebe Grüße,

Miakatzi

Mittwoch, 13. August 2014

Sommeressen...Ratatouille mit Reis und Gambas

Gute Nacht....oder soll ich schon guten Morgen sagen?

Auf jeden Fall muss ich nach einem gemütlichen Mädelsabend mit alten Freundinnen jetzt doch noch unser Abendessen posten...es war einfach zu gut!!

Zucchini und Tomaten aus dem eigenen Garten sind wirklich ein Geschenk, und man muss genießen, so lange es geht. Deswegen gab es bei uns heute dieses leckere, leichte Essen, das einfach gute Laune macht...

für 3 Personen braucht man:

2 (größere) Zucchini
1 Aubergine
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
Olivenöl
1 Dose Tomaten, wer frische aus dem eigenen Garten hat, kann die auch verwerten ;)
ca. 12 Gambas
Sesamöl
1,5 Tassen Reis
Staudensellerie
frische oder Kräuter der Provence (wir benutzen Bohnenkraut und eine Kräutermischung namens "Keltische Kräuter")
Salz, Pfeffer
nach Belieben Parmesan
etwas Butter

und so einfach geht's:

Die eine Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Das Gemüse relativ grob würfeln und zu den Zwiebeln geben, ein paar Minuten mit anbraten. Sollte es unten anhängen, einfach etwas Salz zugeben (dies bewirkt, dass das Gemüse von selbst Wasser zieht) oder im "Extremfall" etwas Wasser nachgießen. Dann die Tomaten zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen, Deckel drauf und dann bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Kräuter werden erst einige Zeit später zugefügt, so verlieren sie nicht so sehr an Geschmack.
Den Reis abwaschen und zusammen mit einigen frischen Cocktailtomaten (falls vorhanden), der zweiten Schalotte und Staudensellerie nach Packungsanleitung garen. Kurz vor Ende noch ein Stück Butter zugeben...
Wenn eigentlich schon alles fertig ist, die (aufgetauten!! Ja, das ist echt extrem wichtig, denn sie ziehen sonst immer Wasser...) Gambas in heißem Sesamöl knusprig braun anbraten. Uns ist das heute wieder mal nicht gelungen, eben aus dem Grund, dass sie nicht ganz aufgetaut waren und dann in der Pfanne sozusagen im eigenen Saft schmorten ;) Sie haben aber trotzdem richtig lecker geschmeckt.

Jetzt muss man nur noch alles schön auf einem Teller anrichten...



...und fertig ist ein Gute-Laune-Essen :) Guten Appetit!

Liebe Grüße,

Miakatzi

Mittwoch, 30. Juli 2014

Kleine Schokoladenkuchen mit Aprikosen-Zimt-Muskat-Kompott

Moin!!

Lang, lang ist's her, dass auf diesem Blog ein Post verfasst wurde... einerseits hatte ich keine Zeit, andererseits auch ehrlich gesagt keine Lust in den letzten Wochen. Manchmal muss man auch einfach nur faul sein und die Seele baumeln lassen...

Dass ich jetzt etwas schreibe, liegt an zwei wunderbaren Freundinnen, die mir jetzt neuen Antrieb gegeben haben, mich hier ein bisschen reinzuhängen...Danke, ihr zwei!! Ich freue mich schon auf's nächste Backen und Filmegucken...

Das Rezept, das jetzt folgt, stammt teilweise von Chefkoch. Ich wollte ja schon ewig mal was mit flüssigem Schokoladenkern machen...und als ich zufällig dieses Rezept gesehen habe, war ich total überrascht, dass es so einfach geht!!

Natürlich haben die Schokoküchlein sich dann bei mir gedacht, dass der Kern lieber doch nicht flüssig sein sollte...naja. Es lag wohl doch an mir, bzw. an der Schokolade, die ich verwendet habe (Kuvertüre).
Nichtsdestotrotz waren die Küchlein der Hammer! Das Aprikosenkompott war eine spontane Erfindung, da ich der Meinung war, dass drei kleine Schokoladenkuchen ohne etwas Fruchtiges zur "Ablenkung" als Frühstück schon ein wenig heftig sind....;)


Also, hier bitteschön, das Rezept:

Man braucht für ca. 4 Küchlein:

100 g Schokolade
30 g   Butter
30 g   Zucker
1        Ei
30 g   Mehl

für das Kompott:

3-4  reife Aprikosen
evtl. brauner Zucker
Zimt, Muskat

Zuerst die Schokolade grob zerkleinern und in einer Metallschüssel über dem Dampfbad schmelzen. Dann die Butter einrühren...Wenn alles zu einer homogenen Masse geworden ist, kann man die restlichen Zutaten einfach dazugeben und alles mit dem  Mixer verrühren.
Den Backofen kann man jetzt schon einmal auf 170 °C (Umluft 150-160 °C) vorheizen.
Den Teig in Muffinformen geben und jeweils ein Stück Schokolade darin "versenken" (es sollte wohl nicht zu groß sein, denn bei mir hat man später ein rechteckiges Loch im Muffin gesehen 0:) )
Jetzt kann man sie in den Ofen schieben und ca. 15 min. später, je nach Ofen, wieder herausholen...

Während dieser Zeit kann man schon locker das Kompott vorbereiten, weil das nämlich echt schnell geht.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln und mit ca. 3-4 EL Wasser (und dem Zucker) in einem kleinen Topf kurz zum Köcheln bringen. Dann dreht man die Hitze herunter und gibt, je nach Gusto, Zimt und Muskat dazu...

Wenn die Muffins dann fertig sind, genießt man sie am besten noch lauwarm mit dem Kompott zusammen.

Lasst es euch schmecken!!

Gutes Gelingen,

Miakatzi