Tierisch gute Rezepte...

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..."Grünzeug schmeckt immer"...
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Samstag, 28. Januar 2017

Ganz in Weiß: Trüffelkuchen

Hallo!

Seit seehr langer Zeit habe ich unsere Küche mal wieder ins Chaos gestürzt und einen Kuchen gebacken. Und zwar war mir mal wieder nach einer richtigen Bombe, es ist ja schließlich Winter und durch die ganze Kälte verbrennt man ja eh viel mehr Kalorien...so zumindest die Theorie ;)

Man wird nicht glauben, welche Mengen an weißer Schokolade in diesem kleinen, 20cm- Kuchen verschwunden sind...rate doch mal ;)

Es sind tatsächlich ganze 400 g, und dann versteht man auch, warum der Kuchen nur in einer 20cm-Form gebacken wird :) Ein großes Stück davon würde man vermutlich einfach gar nicht schaffen.
So kann man einfach zwei Stücke nacheinander essen und muss dann gar kein schlechtes Gewissen haben - man hat ja nur zwei kleine Stücke gegessen!

Und damit auch du dir diesen reuefreien Genuss einverleiben kannst, hier das Rezept:

Boden:

  2 Eier
 50 g Zucker
150 g Mehl
 50 g geschmolzene weiße Schokolade

Trüffelmasse:

300 g Crème double
350 g weiße Schokolade
250 g Quark

Und so geht's:

Fette zunächst die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Dann rühre die Eier zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten (im Originalrezept stehen 10, was ich glaube ich doch nicht ganz geschafft habe - meine Mix-Geduld hält sich in Grenzen) weiß und cremig.
Rühre dann mit einem Esslöffel das Mehl darunter, danach verfahre ebenso mit der geschmolzenen Schokolade.
 Backe den Boden ca. 25 min. auf der mittleren Schiene, eventuell ist er auch schon etwas früher fertig.

Lass ihn anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen, in der kalten Jahreszeit geht das auch super draußen auf dem Fensterbrett ;)
Währenddessen lass die Crème double in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Gib die Schokolade dazu und lass sie unter Rühren schmelzen.
Die Creme sollte beim Abkühlen regelmäßig durchgerührt werden.

In der Wartezeit, bis beides kühl ist, kannst du ja schon einmal den Abwasch erledigen ;)

Als Letztes wird jetzt noch der Quark unter die Schokoladenmasse gerührt.
Setze die Springform wieder zusammen und lege den Kuchenboden wieder hinein.
Dann verteile die Trüffelmasse auf dem Boden und rüttle sie glatt. Der fertige Kuchen muss jetzt für einige Stunden in den Kühlschrank, über Nacht wird er perfekt zum Frühstück am nächsten Morgen ;) Draußen würde ich ihn über Nacht nicht stehen lassen. Wer weiß, ob da nicht einige hungrige Tierchen zuschlagen? Verdenken könnte man es ihnen nicht...
Vor dem Servieren kannst du ihn noch mit Kakao bestäuben, dann sieht er noch hübscher aus.

So sieht der Trüffelkuchen aus:



Gutes Gelingen!

Liebe Grüße,

Miakatzi

Sonntag, 20. November 2016

Die allererste Weihnachtsbäckerei: Elisenlebkuchen

Hallo!

Ja, ich gebe es zu - ich habe schon Weihnachtsgebäck gegessen und gebacken. Allerdings erst seit Ende Oktober und nicht schon im September, obwohl es ab da ja schon die ersten Spekulatius zu kaufen gab ;) Und ich habe mich an's Grünwald'sche Lebkuchengesetz gehalten, das es ja verbietet, Lebkuchen vor dem 1. November in Verkehr zu bringen und zu verzehren ;) Daher habe ich die Elisenlebkuchen zusammen mit meiner Mama auch erst am 12.11. gebacken...

Und weil sie so lecker waren, habe ich sie gleich ein paar Tage später beim gemeinsamen Plätzchenbacken mit meinen Freunden wieder aus der Rezeptschublade gekramt! Da waren sie ja noch gar nicht so lange verstaut.

Ich wundere mich immer wieder, wie ein so einfaches Rezept so leckere Lebkuchen fabrizieren kann. Vielleicht machen es die vielen Eier, vielleicht die Tatsache, dass keinerlei Mehl und stattdessen Haselnüsse und Mandeln verwendet werden...aber such dir selber eine Begründung - oder genieße sie einfach so, ohne über irgendwas nachzudenken außer über den weihnachtlichen Geschmack dieser saftigen Lebkuchen!

Hier also das Rezept:

Für ca. 1 Blech brauchst du:

  3 Eier
150 g Zucker
120 g gemahlene Haselnüsse
120 g gemahlene Mandeln
 50 g Zitronat
 50 g Orangeat
1/2 TL Zimt
1 Msp. Anis
1 Msp. Nelke
1 Msp. Muskat
Oblaten
Kuvertüre zum Bestreichen

Zunächst rühre die Eier mit dem Zucker gut cremig. gib dann Zitronat, Orangeat und die Gewürze hinzu. Wenn du bereits gewürfteltes Zitronat/Orangeat kaufst, solltest du es eventuell noch ein bisschen kleiner hacken. Ich finde es angenehmer, wenn die Stücke etwas kleiner sind.

Zuletzt hebe die Nüsse unter.

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.

Setze jeweils ca. 1 gehäuften EL Lebkuchenteig auf eine Oblate und backe die Lebkuchen 15 min. lang.

Während sie im Ofen sind, kannst du schon mal ein Wasserbad für die Kuvertüre vorbereiten und sie schmelzen, damit du die Lebkuchen sofort bepinseln kannst, wenn sie fertig gebacken sind!


Und jetzt, gutes Gelingen und frohes Naschen!



Mittwoch, 17. August 2016

Dritter Anlauf, erster Post: Nussecken nach Jutta

Hallo!

Drei Mal habe ich nun schon Nussecken gebacken, jedes Mal mit einem anderen Rezept. Mal von Dr. Oetker, mal von Essen und Trinken... und nun zum allerersten Mal nach dem Rezept einer Freundin von meiner Mama. Von ihr stammt auch das Rezept für die Wirsing-Lachs-Lasagne
Erst war ich ja ein bisschen skeptisch, weil da so einiges anders war als in den anderen Rezepten. Vor allem fehlte die Aprikosenmarmelade zwischen der Nussmasse und dem Boden! Die habe ich ganz frei und frech einfach ergänzt. Aber sonst muss ich rückblickend sagen, dass es bis jetzt die besten Nussecken waren, die ich gebacken habe! Vielleicht lag es auch daran, dass mir meine Mama beim Backen geholfen hat ;)
Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen, Nussecken zu backen. Ich weiß nicht, wieso, aber irgendwie haben mich immer andere Rezepte angelacht. Ich habe sie eigentlich zum ersten Mal nur gebacken, weil mein Freund sie so mag und ich ihm eine Freude machen wollte...dann habe ich probiert und war auch gleich der Fangemeinschaft beigetreten ;)

Nun aber zum Rezept, viel Spaß beim Nachbacken!

Für den Boden brauchst du:

300 g Mehl
150 g Zucker
140 g Zucker
  1   Ei
  2 Messerspitzen Backpulver

für die Nussmasse:

zum Drunterstreichen etwas weniger als ein Glas Aprikosenmarmelade
200 g Zucker
300 g Butter
200 g Haselnüsse
200 g Mandeln
  2 Pckg. Vanillezucker
  8 EL = 1/8 L Wasser
Kuvertüre zum Eintauchen

So geht's:

Stelle aus den Bodenzutaten einen Mürbteig her. Belege ein Backblech mit Backpapier und welle den Teig darauf aus.
Erhitze die Butter und den Zucker unter Rühren, bis sich der Zucker möglichst aufgelöst hat. Gib dann Vanillezucker und Wasser hinzu, ganz zuletzt die Nüsse. Koche den Belag noch einmal auf.
Heize den Backofen auf ca. 190 °C Ober-/Unterhitze vor.

Streiche dann die Aprikosenmarmelade auf den Teig und verteile die Nussmasse darauf.
Backe die Nussecken auf der mittleren Schiene für ca. 30 min.; gib Acht, dass sie am Rand nicht zu braun werden!

Schneide sie noch heiß in Dreiecke, am besten mit einem Messer, das du immer wieder in lauwarmes Wasser tauchst. Dann tauche die Nussecken-Ecken je in Kuvertüre und lass sie auf einem Backpapier oder einem Gitter trocknen!
In einer luftdichten Box halten sich die Nussecken relativ lange.

Ich habe extra nach einer Aprikosenmarmelade gesucht, die mehr als 50 % Frucht enthielt. Die fruchtige Säure steht in einem tollen Kontrast zu der Schokolade und der Nussmasse, und diese kommt einfach besser zur Geltung, wenn die Marmelade nicht so unfassbar süß ist!

Und so sehen sie aus:




Liebe Grüße,

Miakatzi

Mittwoch, 10. August 2016

Schneewittchens Traum: Kirsch-Sahne-Kuchen mit Schokotropfen

Hallo!

Vieles ist passiert, seit ich das letzte mal ein Rezept verbloggt habe...wie es eben manchmal so ist im Leben, man kommt dann einfach zu nichts. Abgesehen davon, dass ich keinen Ofen zur Verfügung hatte, was natürlich fatal für jedes Backvorhaben ist, hatte ich auch genug Anderes zu tun - Umziehen ist eben immer eine Menge Arbeit, und wenn dann noch Prüfungen dazukommen, ist das Chaos fast perfekt ;)

Aber jetzt war ich ja mal wieder zu Hause und habe gebacken...dieses Mal ein Rezept von Slava. Der Kuchen ist zwar eine Bombe, aber auch bombig gut! Und zu dritt kann man den ja ganz gut aufessen, was bei sommerlichen Temperaturen und angesichts der verwendeteten Schlagsahne recht schnell passieren sollte ;)

Er hat sich zwar nicht so fotogen präsentiert, aber das sehe ich ihm jetzt mal nach - er hat nämlich fantastisch geschmeckt! Und vielleicht bekommst du ihn ja optisch noch ein bisschen besser auf dem Teller in Szene gesetzt als ich ;)

Hier also das Rezept:

Im Original wurde eine 26er Springform vorgeschlagen - unsere 28er war aber bis oben gefüllt, also eine kleinere würde ich nicht empfehlen!

Teig:

  2 Eier
150 g Zucker
  1 Pckg. Vanillezucker
100 mL Öl
180 g Naturjoghurt
100 g Mehl
 50 g gemahlene Nüsse (oder Mandeln)
  2-3 TL Backpulver

Füllung:

  2 Gläser Kirschen, davon
500 mL Saft auffangen
  2 Päckchen roten Tortenguss
  3-4 EL Zucker

Creme:

300 mL kalte Sahne
  2 Pckg. Vanillezucker
  2 Pckg. Sahnesteif
160 g Schmand
  4 EL Puderzucker

Und so geht's:

Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fette den Rand. Heize dann den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Mixe alle Teigzutaten bis auf Mehl, Backpulver und Schokotropfen. Vermenge Mehl und Backpulver und gib sie zum Teig; rühre sie kurz und gut unter. Als letztes gibst du die Schokotropfen dazu und rührst sie kurz unter den Teig.
Backe den Boden ca. 20 min., hole ihn aus dem Ofen und stürze ihn nach dem Abkühlen. Danach stelle einen Tortenring außen herum.

Koche den Saft mit dem Zucker und dem Tortenguss nach der Packungsanleitung auf. Nimm den Topf vom Herd und rühre nun die Kirschen und etwas Kirschwasser darunter. Verteile die lauwarme Masse auf dem Kuchen.

Für die Creme verrührst du nun den Schmand mit dem Puderzucker. Schlage anschließend die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und hebe sie unter die Schmandcreme. Diese verteilst du nun ebenfalls auf dem Kuchen.

Danach empfehle ich, ihn einige Stunden kalt zu stellen; er lässt sich dann besser schneiden und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als hier:





Gutes Gelingen!

Viele Grüße,

Miakatzi


Montag, 22. Februar 2016

Black'n'White: Marmorierter Trüffelhupf - Beitrag zum Blogevent von Ina Is(s)t

Hallo zusammen!

Nein, wir sind nicht zurück in den 50ern, wo alles noch Schwarz-Weiß war, wie wir alle wissen...
Und es ist - Gott sei Dank - auch niemand gestorben ;)

Der Grund dafür, dass in meinem heutigen Beitrag alle Bilder ohne Farbe sind, ist das Blogevent von Ina Is(s)t:


 

Eine gute Idee, wie ich finde! Das Foto rückt in den Hintergrund, damit die "inneren Werte" der Rezepte zählen ;)

Es ist ja nicht gesagt, dass die Bilder deswegen nicht schön sein dürfen...und deswegen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welches Backwerk auch in Schwarz-Weiß interessant aussehen wird und lecker schmeckt...und bin auf Marmorkuchen gekommen! Dabei kam mir sehr gelegen, dass ich schon lange einmal ein Rezept für einen veredelten Marmorkuchen ausprobieren wollte: Den Trüffelhupf! Unterschied zum normalen Marmorkuchen: hauptsächlich, dass sich im dunklen Teil des Marmorkuchens nicht etwa nur Kakaopulver, sondern edle, geschmolzene Zartbitterschokolade befindet!

Das Ergebnis ist ein sehr saftiger und doch fluffiger Kuchen, bei dem alle Schokoladenfreaks - also auch ich - voll auf ihre Kosten kommen. Und er sieht auch noch hübsch aus!

Für eine Guglhupfform mit Durchmesser 20 cm brauchst du (bei mir war es allerdings etwas zu viel Teig, also vielleicht eine etwas größere Form benutzen ;) ):

175 g weiche Butter
150 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
  3 Eier
250 mL Milch
 50 mL neutrales Öl, z.B. Bratöl
225 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1-2 EL Strohrum
100 g Zartbitterkuvertüre
 25 g Kakaopulver

Für den Guss:

 50 g Zartbitterkuvertüre
 50 g weiße Kuvertüre

Und so geht's:

Fette und mehle zunächst die Backform.

Dann rühre die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön schaumig, bevor du die Eier nach und nach einzeln dazugibst und immer weiterrührst. Jetzt mische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und gib alles zum Teig. Als Letztes folgen Milch, Öl und Strohrum. Du solltest einen schön fluffigen, homogenen Teig erhalten haben ;)

Diesen teilst du jetzt in zwei Teile. Schmilz die Kuvertüre und hebe sie unter den einen Teil. Zu dieser Teighälfte gibst du jetzt noch den Kakao.

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze (160 °C Umluft) vor.

Dann dürfen sich beide Teile gemeinsam die Kuchenform teilen, der dunkle Teil kommt als Erster hinein, dann kann sich der helle bequem obendrauf verteilen ;) Mit einer Gabel darfst du jetzt deiner Kreativität freien Lauf lassen und die Marmorierung vornehmen.

Jetzt kommt der Kuchen für ca. eine Dreiviertelstunde in den Ofen, den er nach einer erfolgreichen Stäbchenprobe wieder verlässt.

Stürze ihn auf ein Kuchengitter, was bei ausreichender Fettung ohne Probleme klappen sollte :)

Während er auskühlt, kannst du für die Schokoladenglasur die beiden Kuvertüresorten in je einem Topf schmelzen. Dann verziere den Trüffelhupf, indem du die geschmolzene Schokolade schön darüberlaufen lässt und anschließend mit einer Gabel die beiden Sorten, ähnlich wie die Teige, marmorierst...

Ob du ihn jetzt noch trocknen lässt und den Anblick eine Weile genießt, oder dir gleich ein Stück gönnst, bleibt dir überlassen ;)

Und so sieht er aus:










Gutes Gelingen...und viel Genuss ;)

Liebe Grüße,

Miakatzi


Donnerstag, 1. Oktober 2015

Oh là là - très chic: Macarons mit dunkler Schokolade

Bonjour!

Ja, es ist zu erahnen...das Küchenmädchen war in Frankreich! Und zwar für eine Woche Herbsturlaub in der wunderschönen Champagne, die deutsche Touristen irgendwie noch nicht für sich entdeckt haben...eigentlich kann man fast sagen, zum Glück ;)

Gewohnt haben wir, wie schon vor fünf Jahren schon einmal, bei einem sehr netten Ehepaar in einem kleinen Dörfchen. Die beiden stellen selbst Champagner her und betreiben ein Bed & Breakfast. Das Appartement ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, man fühlt sich unglaublich wohl...aber das allerbeste ist das Frühstück. Es gibt einfach alles, was das Herz begehrt...Croissants, Pain au Chocolat, Obstsalat, selbstgekelterten Apfelsaft, hausgemachten Joghurt, Baguette, luftgetrockneten Schinken, jeden Tag eine andere Käsesorte, selbstgemachte Marmelade,...und am Sonntag eine noch warme Brioche frisch aus dem Ofen...mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen ;)

Als Einstimmung auf Frankreich habe ich kurz vor unserer Abreise noch Macarons gemacht.

Ich muss sagen, irgendwie hatte ich bis jetzt noch nicht wirklich Erfolg mit den kleinen Kerlchen. Das erste Mal haben sie kein "Füßchen" bekommen und waren nicht so schön rund.

Das war dieses Mal kein Problem mehr, aber leider sind die Hälften nicht schön glatt, sondern irgendwie faltig geworden. Ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht habe ich einfach noch nicht den richtigen Teig gefunden? ;)

Jedenfalls kann man sich aber über den Geschmack nicht im Geringsten beklagen!! Die Macarons sind zum großen Teil mit nach Frankreich gereist, weil wir nicht mehr alle geschafft hatten, bevor wir abreisten. Und nachdem sie zwei Tage durchgezogen hatten, waren sie noch viel leckerer!!

Deswegen habe ich mich nun doch entschlossen, das Rezept zu verbloggen, nachdem ich schlussendlich auch einige ansehliche Exemplare zum Fotografieren gefunden hatte ;)

Für ca. 25-30 Stück brauchst du:

für die Hälften:

2 Eiweiß
 50 g Zucker
100 g feiner Puderzucker
100 g sehr fein gemahlene Mandeln
 20 g Kakaopulver

für die Ganachefüllung:

125 g Sahne
100 g Schokolade (70 % Kakaoanteil)
 18 g weiche Butter

Und so geht's:

Schlage zunächst die Eiweiße mit dem Zucker auf niedrigster Stufe an. Dann rühre so lange auf höchster Stufe, bis das Eiweiß schön steif ist.

Mische den Puderzucker mit den Mandeln und dem Kakaopulver und siebe alles mehrere Male durch, damit es schön fein wird. Das geht am besten mit einem Mehlsieb, ansonsten siebt man sich dumm und dämlich ;)

Hebe nun die trockenen Zutaten löffelweise unter den Eischnee und schlage so lange weiter, bis alle Zuckerkristalle aufgelöst sind.

Heize nun den Backofen auf 160 °C (Umluft 140 °C) vor.

Jetzt kommt der schwierigere Teil: Fülle die Eiweiß-Masse in einen Spritzbeutel - hier ist für mich immer schon die erste Hürde gekommen, denn wenn man alleine backt, gestaltet sich das relativ schwierig, denn man bräuchte irgendwie immer mehr Arme, als man hat...man muss den Spritzbeutel halten, den Teig aus der Schüssel schaben und ja irgendwie auch vom Schaber in den Spritzbeutel bekommen...eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ;) Aber irgendwie schafft man es dann doch, mit Geduld und auch ohne Spucke.

Am besten gelingen die Macarons wohl mit einer Lochtülle mit Durchmesser 0,5 cm - ich hatte aber nur eine mit ca. 0,8, was aber auch ohne Probleme funktioniert hat :) Für einigermaßen perfekte Kreise spritzt du einfach kleine, flache Schnecken aus Eiweißmasse auf das mit Backpapier belegte Backblech, sie werden von selbst zu glatten, runden Klecksen.

Backe die Macaronhälften ca. 12-15 min. und lasse sie danach vollständig abkühlen. Dann lassen sie sich auch problemlos vom Papier ablösen, alle Versuche, die man davor startet, würden in einem kleineren Desaster enden ;)

Für die Schokocreme erhitze die Sahne in einem Topf, gib die Schokolade dazu und löse sie unter Rühren darin auf. Gib die Butter hinzu und schlage alles noch einmal kurz auf. Lasse die Ganache danach gut abkühlen und fülle sie anschließend ebenfalls in einen Spritzbeutel.

Spritze nun auf die Unterseite der Hälfte der Macarons einen nicht zu kleinen Klecks Creme und setze sie dann zusammen, indem du sie leicht andrückst und drehst.

Bis sie dann endgültig verzehrt werden, bewahrst du sie am besten geruchsdicht verpackt im Kühlschrank auf ;)

Und so sahen sie bei mir aus:



A bientôt,

Miakatzi

Montag, 24. August 2015

Hufeisen oder Magnete? Nein: Schoko-Kirsch-Hörnchen

Hallo!

Wie bereits angekündigt, kommt hier das zweite Rezept aus meiner "Zum-Kaffee-Keks"-Backaktion.
Diese hier sind aber ein bisschen aufwändiger als die Karamell-Ernuss-Cookies ;)

Diese Schoko-Kirsch-Hörnchen haben mich sofort angelacht, weil ich sie so hübsch fand und mit der Kombination Schokolade und Kirsche fängt man mich ja sowieso sofort :)

Aber apropos Kirsche: Ich muss ja gestehen, dass ich den Titel eigentlich ändern müsste. Statt getrockneten Kirschen habe ich nämlich Cranberries verwendet. Aber das passte auch so perfekt: Für die anderen Kekse brauchte ich 50 g Cranberries, hier nun 125...und, tadaa, es gab eine Packung mit 175 g getrockneten Cranberries ;) Und ich habe mir gedacht, wenn es die Hersteller von Müsliriegeln genau so machen und die kanadischen Preiselbeeren anstatt echter Kirschen verwenden, kann es wohl so falsch nicht sein...und ich kann versichern, sie schmecken trotzdem. Seeeehr lecker.

So, nun aber zum Rezept:

für 2-3 Bleche brauchst du:

125 g getrocknete Sauerkirschen
  3 EL Kirschwasser
270 g Mehl
50 g Kakopulver
120 g Puderzucker
Salz
200 g kalte Butter in Stücken
1 Ei
200 g Kuchenglasur

Und so geht's:

Als Allererstes hackst du die Sauerkirschen grob und mischst sie mit dem Kirschwasser. Lass sie ca. 1 h unter gelegentlichem Rühren einweichen (ich war so ungeduldig und habe einfach die Cranberries uneingeweicht zusammen mit dem Kirschwasser in den Teig gegeben...aber ich kann mir vorstellen, dass sie noch saftiger werden, wenn man sie vorher ziehen lässt. Diesen Schritt also je nach Geschmack weglassen, ich persönlich mag keine "matschigen" Trockenfrüchte, am schlimmsten sind Rumrosinen ;).

Dann verknete alle Zutaten bis auf die Kuchenglasur zunächst mit den Knethaken (um deine Kräfte zu schonen), am Schluss weiter mit den Händen, bis ein geschmeidiger Mürbeteig entstanden ist. Diesen teilst du nun in 4 Stücke, die du zu Rollen formst und dann für min. 2 h in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legst :) (Diese Zeit eignet sich ja perfekt, um zwischendurch die Cookies zu backen ;)

Bereite eine bemehlte Arbeitsfläche und die Backbleche vor, heize den Ofen auf 180 °C / 160 °C Umluft vor.

Hole dann die Rollen nacheinander aus dem Kühlschrank und forme sie zu 1,5 cm dicken Strängen, die du in ca. 6 cm lange Stücke schneidest. Diese biegst du in die charakteristische Hufeisen-/Magnet-/???-Form und legst sie mit etwas Abstand nebeneinander auf die Bleche.

Backe sie nacheinander auf der mittleren Schiene für ca. 12 min und lass sie auf einem Gitter auskühlen.

Schmelze nun die Kuchenglasur und tunke die ausgekühlten Hörnchen mit den Enden hinein. Streife sie vorsichtig ab und lass sie auf Backpapier trocknen...

Das Ergebnis wird wohl in etwa so aussehen:




Liebe Grüße,

Miakatzi

Freitag, 14. August 2015

Rückseitenrezept: Norddeutscher Schoko-Streusel-Kuchen

Hallo!

Nachdem ich jetzt einige Wochen "brav" war und ohne sie ausgekommen bin, habe ich mir vor ein paar Tagen doch wieder einmal Schokolade gekauft ;) Aber immerhin habe ich sie nicht (ganz) gefuttert, sondern zumindest 50 g davon in einen Kuchen verwandelt...das Rezept habe ich auf der Rückseite der "Nordzucker"-Packung für braunen Zucker gefunden, die schon seit Monaten in meinem Küchenschrank steht :)

Es handelt sich um einen (angeblich?) original norddeutschen Schoko-Streuselkuchen :) Natürlich wird brauner Zucker verwendet, wie sollte es anders sein...

Ich habe die halbe Menge der aufgeführten Zutaten verwendet und statt einer Kastenform eine kleine Springform mit Durchmesser 20 cm. Es hat alles perfekt gepasst ;)

Und hier ist das Rezept: (für eine normal große Kastenform)

Teig:

150 g Butter
150 g brauner Zucker
5 Eier
100 g Paniermehl
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Schokostreusel (ich habe stattdessen im Food Processor kleingehäckselte Schokolade verwendet)
2 EL Mehl
2 EL Kakao
2 gestrichene TL Backpulver

Streusel:

 85 g Butter
100 g Mehl
 85 g brauner Zucker
1 Prise Salz

Verrühre alle Teigzutaten nacheinander mit dem Handmixer. Heize den Ofen auf 190°C (Umluft 175 °C) vor und gib den Teig in die gefettete Form. Backe den Kuchen ca. 30 min.

Währenddessen bereite die Streusel zu und verteile sie anschließend gleichmäßig auf dem halb fertigen Kuchen. Danach kommt er noch einmal für 20-30 min. in den Ofen...

Lauwarm schmeckt er am allerbesten, wenn noch flüssige Schokoladenstellen da sind ;)

Und so sah er aus:


Gutes Gelingen!

Liebe Grüße,

Miakatzi

Samstag, 25. Juli 2015

Gedankenlos genießen: gesunder Schokoladenkuchen mit Kirschen

Hallo und Guten Abend zum Zweiten :)

Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)

Jetzt also das zweite Rezept für heute.

Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)

Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...

Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...

Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)

Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)

So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:

Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:

100 g gemahlene Mandeln
 80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint

Und so geht's:

Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.

Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)

Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.

Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)

Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!

Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:




Gutes Gelingen, liebe Grüße,

Miakatzi

Sonntag, 14. Juni 2015

Schlicht und edel: Tarte au Chocolat

Hallo, zum zweiten Mal heute...!

Es gibt ja nämlich nochmal ein Rezept zu verbloggen, und wieder ist es eines, das ich schon immer mal ausprobieren wollte, irgendwie aber aus nicht zu erfindenden Gründen nicht dazu gekommen bin...kennt das jemand? Es gibt Rezepte, bei denen man sich immer sagt "Das muss ich unbedingt mal machen". Sie sind weder besonders schwierig noch braucht man spezielle Zutaten...aber irgendwie macht man es trotzdem nie.

Diese Phase mit der Tarte au Chocolat habe ich jetzt glücklicherweise überwunden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte es mir auf jeden Fall mächtiger vorgestellt und bin positiv überrascht, dass das nicht der Fall war...was natürlich auch am ausgewählten Rezept liegen könnte, da gibt es sicher einige, die tiefer in das Butterfass greifen :)

Das Rezept stammt von Chefkoch und hat sich gut angehört, also habe ich ihm eine Chance gegeben, die es voll und ganz genutzt hat :)

Und so geht's.

Für 1 Tarteform (ich habe einfach meine normale Springform genommen und den Rand der Tarte mit Daumen und Zeigefinger wellig eingedrückt...Not macht erfinderisch), Durchmesser 28 cm, brauchst du:

Boden:

150 g Mehl
100 g weiche Butter
 50 g Zucker
  2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz

Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Füllung:

100 g dunkle Schokolade
150 mL Milch
150 g Sahne (ich habe ca. 100 g Sauerrahm und dafür noch etwas mehr Milch genommen)
 65 g Zucker
  1 EL Kakopulver
1 Stück Vanilleschote (ich habe Vanillezucker genommen)
(Cognac)
  3 Eier

Und so geht's:

Bereite aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zu und lass ihn ca. 1 h im Kühlen stehen. Ich muss gestehen, ich war ungeduldig und habe ihn sofort in die Form gedrückt. Die Tarte ist trotzdem was geworden, aber es ist wohl wirklich was dran an dem Ruhen lassen.

Heize dann den Ofen auf 180 °C vor.

Rolle den Teig auf einen bemehlten Arbeitsfläche aus und lege ihn in die gefettete Form, bilde dabei einen Rand. Gib nun einen Streifen Backpapier auf den Teig und fülle den Boden mit den Hülsenfrüchten. Backe den Boden nun für ca. 15 min. vor.

Hier habe ich mir mal wieder eine Brandwunde zugezogen...ich habe nämlich keine Hülsenfrüchte da und kam auf die glorreiche Idee, sie doch mit Besteck zu ersetzen, das das Backpapier ja auch beschwert. Soweit, so gut, funktioniert hat es. Leider war ich dann nicht mehr ganz so schlau, als ich den Boden aus dem Ofen geholt habe. Denn ich habe die Gesetze der Physik missachtet und vergessen, dass Metall sehr gut Wärme aufnimmt und speichert..und so habe ich mir bei dem Versuch, den Kuchenboden mit einer Gabel, die sich vor fünf Minuten im hunderte Grad heißen Ofen befand, einzustechen, ordentlich Daumen und Zeigefinger verbrannt. Tja, Dummheit muss wohl bestraft werden. Glücklicherweise habe ich mich an die guten Ratschläge meiner Mama erinnert und die verbrannten Finger sofort unter's kalte Wasser gehalten, und zwar so lange, bis ich sie nicht mehr gespürt habe ;) Das hat gewirkt, ich habe schon jetzt keine sichtbaren Spuren mehr...nur als Tipp für alle, die sich auch öfter mal beim Backen verbrennen ;)

So, zurück zum eigentlichen Thema: Die Füllung.

Hacke die Schokolade klein (oder verwende alternativ Schokotropfen, das spart einen Haufen Arbeit ;).

Dann erhitze in einem Topf alle Zutaten bis auf Schokolade und Eier und verrühre gut. Gib dann die Schokolade zu und lass sie schmelzen.

Verquirle die Eier in einer Schüssel und gib die Schokoladenmasse unter Rühren zu.

Fülle dann alles in die Tarteform und backe den Kuchen ca. 20-25 min.

Beim Rausholen nicht die Finger verbrennen ;)

Und das ist sie:




Gutes Gelingen und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Miakatzi




Sonntag, 31. Mai 2015

Salziges, süß verkleidet: Brezel-Schoko-Tarte

Hallo!

Was macht man mit von einer Party übrig gebliebenen Salzbrezeln, wenn noch viel zu viel andere Nasch-Reste da sind, um ausgerechnet die Brezeln zu essen? Ein Problem, vor dem meine Namensschwester ( ;-) ) vor ein paar Tagen stand. Und da hab ich einfach kurzerhand beschlossen, ihr welche abzunehmen und was daraus zu machen.

Und tatsächlich habe ich bei Lecker.de ein Rezept für eine süße (!) Brezel-Tarte gefunden, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Eigentlich bin ich eher eine Verfechterin der puristischen salzig-zu-salzig-und-süß-zu-süß-Regel...besonders was Brezeln angeht. Nutella auf eine Laugenbrezel zu streichen, ist für mich ein Sakrileg. Aber ich muss sagen, dass dieses Rezept mich ein bisschen bekehrt hat. Und da ich der anderen F. im Rahmen unseres Party-Reste-Verwertungs-Fressgelages auch etwas davon mitgebracht hat, und sie unbedingt das Rezept haben wollte (Bitteschön :* ), dachte ich, dass es wohl blogreif ist :)

Ich habe es etwas modifiziert, da mir das Original dann doch viel zu mächtig war. Und es ist auf jeden Fall gelungen und schmeckt super lecker! Wer sich "die volle Dröhnung" geben möchte, kann ja gerne das Original-Rezept verwenden...aber meine Version schmeckt auch, versprochen ;)

Die Tarte ist übrigens hauptsächlich im Kühlschrank zuzubereiten, man braucht keinen Backofen!


Das brauchst du...

...für 1 rechteckige Form, ca. 20 x 28 cm (ich habe eine Auflaufform verwendet):

Boden:

 75 g Salzbrezeln
100 g Cornflakes
175 g Zartbitterschokolade

Füllung:

200 g Frischkäse (ich habe welchen mit 3% Fett verwendet)
200 g magerer Joghurt
150 g Erdnussbutter
100 g Zucker (ich habe 50 g Zucker und 75 g Sucolin verwendet)
   3   Blatt weiße Gelatine

Glasur:

 28   Salzbrezeln
100 g (circa!) Zartbitterschokolade

Und so geht's:

Lege die Form mit Frischhaltefolie aus.

Gib dann die Salzbrezeln mit den Cornflakes in einen Standmixer oder Food Processer und zerkleinere sie.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Gib dann die Brezel-Cornflakes-Mischung dazu und vermische alles.

Fülle die Mischung in die Form und drücke alles zu einem Boden mit einem Rand zurecht. Dies funktioniert sehr gut mit einem Esslöffel ;)

Stelle den Boden nun für ca. 1 h kalt.

Gegen Ende der Kühlzeit kannst du nun mit der Füllung anfangen.

Weiche dafür zunächst die Gelatine in kaltem Wasser ein und löse sie danach in 3 EL warmem Wasser auf.

Verrühre mit dem Mixer Joghurt, Frischkäse, Zucker und Erdnussbutter.
Dann gib einen Esslöffel der Creme zu der aufgelösten Gelatine und anschließend die Gelatine zu der Creme und verrühre alles gut.
Dann fülle die Creme in die Form und streiche sie glatt.

Jetzt darf die Form wieder für ungefähr 2 h in den Kühlschrank.

Währenddessen kannst du die Brezeln für die Deko vorbereiten.

Dafür schmelze die Schokolade und tauche die Brezeln ein. Lass sie anschließend auf Backpapier trocknen. Die restliche Schokolade kannst du in der Schüssel lassen, du brauchst sie für die Glasur, die du vorsichtig auf die Tarte streichst, wenn die Füllung fest geworden ist. Solange die Schokolade noch flüssig ist, lege die Brezeln auf die Tarte.

Anschließend kommt sie zum letzten Mal in den Kühlschrank...solange, bis sie angeschnitten wird ;)

Und so sieht sie aus:






Gutes Gelingen und frohes Schlecken wünscht

Miakatzi




Sonntag, 29. März 2015

Reuelos genießen: gesunde Schokokekse

Hallo!

Endlich kann ich mich aus meiner Faulheit heraus aufraffen und mich wieder einmal ans Schreiben machen :) Es warten immer noch drei Rezepte darauf, gepostet zu werden...;)

Auf die Bitte meiner lieben Namensschwester hin erblicken jetzt die Schokokekse als Erste das Licht der Öffentlichkeit ;)

Ich bin gerade dabei, endlich wieder mein Wohlfühlgewicht zu erreichen...aber da ich jetzt seit zwei Wochen konsequent auf Zucker und Weißmehl verzichte, packt mich schon ab und zu die Schoko-und Kuchenlust (die Bäckerin und Genießerin in mir kann man einfach nicht abschalten...das steckt einfach schon zu lange in mir! Gestern habe ich einen Brief an meine Ersatz-Oma aus dem Haus gefunden, den ich mit sieben Jahren geschrieben habe: "Liebe I...., ich wünsche dir alles Gute zum siebzigsten Geburtstag. Ich freue mich schon auf das Fest. Ich hoffe, du freust dich auch. Ich hoffe aber auch, dass es Torte gibt...." Was soll man dazu noch sagen?).

Deswegen habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht, die man mit weniger schlechtem Gewissen nachbacken und deren Ergebnisse man mit weniger Reue genießen kann. Und bin auf diese Schokoladenkekse gestoßen, die ich in abgewandelter Form mit Erfolg nachgebacken habe. Man muss sagen, dass sie wirklich lecker schmecken! Der zweite Bissen ist irgendwie besser als der erste, hat auch die liebe F. bestätigt...man schmeckt dann die Schokolade mehr, und sie kommen einem auch süßer vor :)

Hier also das Rezept, für alle kaloriensparenden, aber auch die "normalen" Kakaoliebhaber:

Für ca. 20 Stück brauchst du:

 30   g      Kakao
2-3   EL  Wasser
100  g      Vollkornmehl
 2-3  EL   Ahornsirup o.Ä.
  30  g      Ursüße (aus dem Reformhaus)
   1  TL    Backpulver
  2            Eier
 30  g       weiche Butter


Und so geht's:

Belege ein Blech mit Backpapier.

Schlage die Butter mit der Ursüße schaumig (soweit das möglich ist). Dann gib die Eier dazu und rühre immer weiter. Keine Angst, das ganze wird ein wenig flüssig; aber der Kakao und das Mehl machen alles wieder wett ;)

Verrühre den Kakao in einer kleinen Schüssel mit dem Wasser zu einer Paste. Das Backpulver, das Mehl, den Ahornsirup und die Paste unter die Eier-Buttermischung rühren.

Jetzt heize den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vor.

Schnapp dir zwei Teelöffel und setze damit runde Kleckse mit etwas Abstand auf das Backblech. Sie werden am schönsten, wenn man den Teig vom einen Teelöffel mit dem anderen "herunterschubst", und zwar so, dass sie umgekehrt auf dem Blech landen (also dass die Seite oben ist, die vorher unten am Teelöffel geklebt hat ;) )

Nichts wie in den Ofen und dann den Küchenwecker auf 10-15 min. einstellen - ich habe sie genau 13 min. backen lassen und sie wurden perfekt :)

Du kannst sie auf dem Backblech auskühlen lassen und dann in eine Box umfüllen, so halten sie sich relativ lange :)

Und das sind sie: Ich finde, man sieht ihnen das Gesunde überhaupt nicht an, und sie schmecken auch richtig gut!




Gutes Gelingen und weiterhin gutes Durchhalten für die, die fasten...Ostern kommt bald ;)

Liebe Grüße,

Miakatzi

Sonntag, 15. März 2015

Ein Schokoladentraum: Double Chocolate Ice Cream alias Nougat-Cookie-Eis

Hallo :)

Ja, vielleicht ist es die falsche Jahreszeit...wobei ja seit ein, zwei Wochen die Eisdielen im Land wieder geöffnet haben, hurra! Ich muss allerdings dazu sagen, dass dieses Rezept jetzt schon ungefähr drei Wochen darauf wartet, verbloggt zu werden :) Ich bin im Moment ziemlich beschäftigt, weil ich endlich die bisher im Studium gelernten Dinge anwenden will und deshalb Praktikum mache...da fühlt man sich schon  mehr wie eine richtige Tierärztin.

Aber ich schweife vom Thema ab. Was ich eigentlich sagen will: Ich finde, für Eis gibt es keine Jahreszeit :)

Und deswegen habe ich mal wieder mein geliebtes "Basic"-Kochbuch von GU ausgpackt und bin auf das Rezept für dieses super-schokoladige Schokoeis gestoßen.
Allerdings habe ich es abgewandelt und andere Schokoladensorten verwendet als angegeben...bei mir wurde es eher ein Nougat-Cookie-Eis...:) jetzt kann man sich aussuchen, was man lieber möchte. Auf jeden Fall ist es sahnig und kein Süßzahn wird daran vorbeikommen ;)

Ich gebe euch jetzt einmal das Originalrezept und dann meine Variante.

a) Für 6 Personen braucht man:


 50 g    Vollmilchschokolade
100 g   Zartbitterschokolade
250 g   Sahne
   3       Eigelb
 50 g    Zucker
   2       Eiweiß
1/2 TL Zimtpulver (wer mag)

b) für ungefähr die selbe Menge Eis:

 50  g    Vollmilchschokolade
100 g    Nougat-Schokolade
250 g    Sahne
    2       Eier
 50  g    Zucker
 3-4       Chocolate Chip Cookies


Und so geht's:

Brich die Schokolade in Stücke und gib die Vollmilchschokolade mit 50 g Zartbitter-/Nougatschokolade mit 50 g Sahne in eine Metallschüssel. Erhitze beides über einem Wasserbad; immer wieder umrühren. Wenn alles geschmolzen ist, nimm die Schüssel vom Topf und stelle die Ganache beiseite.

Dann schlage die Eigelbe mit dem Zucker zu einer schaumigen Creme auf. Schneide die restliche Schokolad in kleine Stücke, (verfahre ebenso mit den Cookies). Dann schlage die Eiweiße und die restliche Sahne getrennt steif.

Jetzt rühre die Ganache unter die Eigelbcreme. Anschließend hebst du die Sahne, den Eischnee und die Schokoladen (-und Cookie-)stückchen unter (und den Zimt). Dann stellst du die Masse in der Schüssel für ca. 4 h ins Gefrierfach, dabei jede Stunde einmal gründlich durchrühren, damit die Schokostückchen nicht alle nach unten sinken, sondern schön in der luftigen Eiscreme verteilt sind :)

Und nach 4, gar nicht sooo langen Stunden sieht das Ergebnis so aus:




Gutes Gelingen und frohes Schlecken...

liebe Grüße,

Miakatzi


Montag, 22. Dezember 2014

Nachtrag zur Weihnachtsbäckerei...Vanillekekse, die zweite!

Hallo :)

Mittlerweile bin auch ich wieder zu Hause im Schwabenlande angekommen...und habe mich begeistert noch ein letztes Mal ins Weihnachtsgetümmel gestürzt, um Backzutaten einzukaufen :)

Denn die restlichen Vanillekekse mit Motiv haben nicht überlebt, bis ich sie zu Hause präsentieren konnte, und deshalb musste ich sie einfach noch einmal nachbacken...

Dieses Mal sind sie fast noch schöner geworden, was daran liegt, dass ich hier zu Hause a) ein tolles Wellholz, bei dem man die Teigdicke einstellen kann, und b) richtige, runde Ausstechförmchen zur Verfügung habe ;) Außerdem habe ich dieses Mal die Schablonen aus durchsichtigem Plastik ausgeschnitten. Meine Hand tat danach zwar ziemlich weh, weil es doch recht anstrengend ist, Plastik mit einem Cutter-Messer in schöne Form zu bringen, aber...ich finde, es lohnt sich immer, wenn das Ergebnis dafür hübsch aussieht.

Das Rezept ist exakt das Gleiche...also hier einfach noch Bilder von der zweiten Version, auf die ich doch relativ stolz bin :)




Ich denke, das war es jetzt erst einmal für dieses Jahr mit dem Küchenmädchen...bis Januar bin ich nämlich im Urlaub, und dort habe ich kein Internet, was bestimmt eine erholsame Zeit werden wird...ich wünsche euch allen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr und hoffe, dass ihr mir auch im nächsten Jahr treu bleiben werdet :)

Ganz liebe Grüße,

Miakatzi

Sonntag, 14. September 2014

Kleine Sünden: Schokoladige Whoopie Pies mit Vanillebuttercreme

Hallo!

Vor einer Woche habe ich einen Moment der Freude erlebt, als ich herausgefunden habe, dass ich als Studentin die Bücherei in meiner Heimatstadt weiterhin kostenlos nutzen darf...ich habe seit meinem Abi vor einem Jahr keine Bücher mehr dort ausgeliehen, weil mein Ausweis dann abgelaufen war und ich nicht von dieser Regelung wusste...Man kann sich vorstellen, dass ich deswegen positiv überrascht war und gleich schnurstracks hingetigert bin, um mich mit Lesematerial einzudecken.

Natürlich komme ich auch an den Koch-und Backbüchern nicht vorbei...und dabei habe ich ein Buch über Whoopie Pies entdeckt. Da ich noch nie etwas über die gehört hatte, habe ich es mitgenommen.

Und es hat sich auch gleich eine Gelegenheit zum Ausprobieren ergeben...eine Freundin von mir hat ihre Abschiedsparty gefeiert und ich wollte sowieso etwas dafür backen.

Whoopie Pies sind die amerikanischen Gegenstücke zu Macarons. Häufig bestehen sie aus zwei Rührteigplätzchen. Diese werden dann mit einer beliebigen Füllung zusammengeklebt.

Als Chocoholic habe ich mich natürlich für dunkle Whoopie Pies entschieden, die als Krönung mit Vanillecreme gefüllt werden.

Dafür habe ich gebraucht:

Für (laut Rezept 15; bei mir, da ich mehr Leuten die Chance zum Probieren geben wollte, 24) Stück:

Teig:

250 g Mehl Type 405
1 TL  Backpulver
1        Ei
150 mL Buttermilch
40 g   Kakao
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz

Füllung:

120 g weiche Butter
80   g Puderzucker
1        Eigelb
1        TL Speisestärke (war bei mir aber mehr)
1 Pckg. Vanillezucker
120 mL Milch

Verzierung:

125 g Zartbitterkuvertüre
Deko nach Belieben :)

So geht's:

Den Backofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Zuerst für den Teig das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver vermischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig rühren, dann das Ei hinzugeben und anschließend jeweils im Wechsel die Buttermilch und die Mehlmischung unterrühren.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit einem Esslöffel je 10 (bei mir waren es 16) runde Kleckse setzen. Wenn man sie mit dem Finger noch etwas rund- und glattstreicht, werden sie nahezu perfekt geformt aus dem Ofen kommen :)
Dann schiebt man das erste Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen. Nach 10-15 min (bei kleineren Whoopies etwas kürzer) wieder herausholen und das nächste Blech in den Ofen schieben. Die Whoopies dürfen nicht gemeinsam in den Ofen, da sie sonst ungleichmäßig werden!!

Wenn alle drei Bleche gebacken sind, lass die Whoopies auf einem Gitter auskühlen.

Dann schmelze die Kuvertüre im Wasserbad und überziehe die Oberseite der Hälfte der Whoopies damit. Ich habe es so gemacht, dass ich schon im Voraus ein bisschen sortiert habe: Welche passen zueinander und welche sind schöner und welche sind nicht so schön? Die nicht so schönen habe ich dann als untere Hälfte verwendet.
Solange die Kuvertüre noch nicht getrocknet ist, kann man nach belieben mit Streuseln, Perlen etc. verzieren.

Während die Whoopies trocknen (geht am besten an einem kühlen, gut belüfteten Ort), kann man schon einmal die Buttercreme vorbereiten. Dafür verrührt man die Stärke mit 4 EL der Milch und kocht danach die restliche Milch mit dem Vanillezucker auf. Dann rührt man die Stärke ein, bis eine dickliche Creme entsteht (eigentlich genau wie beim Puddingkochen...). Schließlich nimmt man die Creme vom Herd und rührt das Eigelb ein.

Diese Creme muss vollständig abkühlen.

Dann kann man die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und löffelweise die Vanillecreme daruntermengen.

Wenn jetzt die Whoopies vollständig getrocknet sind, spritzt man mit einer Sterntülle kreisförmige Kleckse auf die flache Seite der als untere Hälfte angedachten Whoopies auf und setzt sie unter leichter Drehung erst mit der Oberseite zusammen und dann auf eine Platte oder in eine Aufbewahrungsbox...oder direkt in den Mund ;)





Viel Spaß beim Nachbacken wünscht

Miakatzi

Das Rezept stammt aus dem Buch "Trendküche.Whoopie Pies" vom compact via Verlag.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Cream-Cheese-Brownies

So...Rezept Nr. 2 für heute...die wurden auch heute erst gebacken!

2 Stücke fehlen schon...mmh...lecker.

Das Rezept ist aus meinem neuen GU-Büchlein "Käsekuchen", das ich mir von einem vergessenen Büchergutschein vom Abitur geholt habe :) ich glaube, der Kauf hat sich echt gelohnt. Käsekuchen sind eh etwas so Leckeres, und in Verbindung mit Brownies...zum Reinlegen.

Also, ich will das Rezept jetzt nicht länger zurückhalten, damit ihr auch in den Genuss dieser leckeren Brownies kommt:

Für 1 Blech (eventuell lieber eine Browniesform, die sind schon relativ flach geworden) braucht man:

Teig:

300 g Zartbitterschokolade
300 g Butter
5        Eier
350 g brauner Zucker
180 g Mehl

Käsemasse:

50 g weiche Butter
500 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
2 Päckchen Vanillezucker
30 g Zucker
2      Eier

Die Schokolade grob zerkleinern und  zusammen mit der Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Das Backblech fetten und mehlen, den Ofen auf 180 °C vorheizen...

Während des Abkühlens die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Mehl und die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren.

Den Frischkäse mit dem Schneebesen mit der weichen Butter verquirlen, dann die restlichen Zutaten für die Käsemasse unterrühren.

Jetzt streicht man ca. 2/3 des Teiges auf das Blech. Danach gibt man die Käsemasse auf den Teig, aber Vorsicht, nicht bis zum Rand verstreichen!

Das andere Teigdrittel kommt jetzt auf die Käsemasse. Am besten versucht man, schon die Teigkleckse relativ gut auf dem Blech zu verteilen, denn der Teig lässt sich auf dem Frischkäse schlecht verstreichen.

Nun nimmt man eine Gabel und marmoriert so weit, dass die obere Teigschicht und der Frischkäse gut auf dem Blech verteilt sind, aber nicht so sehr, dass eine homogene Masse entsteht...der Frischkäse sollte als solcher noch erkennbar sein ;)

Jetzt aber in den Ofen schieben - mittlere Stufe - und nach 30 Minuten wieder herausholen...und sich an dem wunderbaren Anblick freuen!! Den habe ich hier für euch festgehalten:





Gutes Gelingen und Genießen!!

Triple-Chocolate-Cookies

Hello again!

Heute habe ich viel vor...gleich zwei Rezepte, die noch zu posten sind!!

Ich fange jetzt mal chronologisch mit den Cookies an, die ich vor ca. einer Woche gebacken habe.
Schon lange suche ich nach einem Rezept, mit dem die Cookies richtig "cookies-artig" werden, sowohl vom Aussehen als auch der Konsistenz her - also "chewy".
Glück für mich, dass es im Chefkoch-Blog ein ganzes Kapitel über Cookies gibt und dazu noch gleich 30 Rezepte...also habe ich mir das Rezept ausgesucht, das am schokoladigsten klang :)

Das sind sie: Die Triple-Chocolate-Cookies.

Für (bei mir) 3 Bleche braucht man:

250 g Butter
220 g weißer Zucker
170 g brauner Zucker
2        Eier
Prise Salz
210 g Mehl
1 Pckg. Vanillezucker
150 g Kakaopulver
2 TL Natron
1 Tafel Vollmilchschokolade
1 Tafel weiße Schokolade

Und so geht's:

Die Schokolade zerkleinern, dann je ein Drittel davon zur Seite legen, diese Stücke kommen am Ende auf die Cookies, bevor sie in den Ofen wandern...

Die Butter und beide Zuckersorten inklusive Vanillezucker in einer Schüssel lange schaumig rühren. Dann jedes Ei einzeln dazugeben und mindestens 1 Minute unterrühren. Das Rühren ist sehr wichtig!! Am Ende noch die Prise Salz hineingeben.

Mehl, Kakao und Natron in einer Extraschüssel vermengen und dann mit der Butterschokolade verrühren, bis die Masse klebrig ist. Jetzt kommen noch die 2/3 der Schokoladenstückchen dazu...fertig ist der Teig!

Den Backofen heizt man jetzt auf ca. 160 °C vor, variiert je nach Ofen...

Mit einem Esslöffel kann man jetzt die Cookies portionsweise auf die Bleche setzen, immer so ca. 12 Stück, da sie ein wenig auseinanderlaufen. Man kann, wenn man eine glatte Oberfläche möchte, zuerst in der Hand eine Kugel formen und diese dann auf dem Blech flachdrücken. Wenn man lieber eine raue Oberfläche will, einfach einen Löffel voll Teig auf dem Blech abstreifen und flachdrücken.

Jetzt kommen noch die Schokoladenstückchen darauf, die vorher zur Seite gelegt wurden.

Und ab in den Ofen mit den Cookies! Es ist am besten, wenn man immer nur ein Blech im Ofen hat, da die Cookies sonst ungleichmäßig werden. Sie brauchen ca. 12-15 Minuten, je nachdem, wie weich man sie haben will. Nicht erschrecken! Am Anfang sind sie wirklich noch sehr teigig, deswegen sollte man sie wirklich erst ganz abkühlen lassen, bevor man sie zur Aufbewahrung in eine Dose legt. Um zu verhindern, dass sie brechen, kann man sie senkrecht in die Dose stapeln und kleine Butterbrotpapierquadrate zwischen die Cookies legen! Die Mühe lohnt sich...

et voilà:



Aber Achtung...sie sind seeeehr mächtig...also mehr als 1-2 kann man nicht nacheinander essen ;)

Liebe Grüße!

Mittwoch, 30. Juli 2014

Kleine Schokoladenkuchen mit Aprikosen-Zimt-Muskat-Kompott

Moin!!

Lang, lang ist's her, dass auf diesem Blog ein Post verfasst wurde... einerseits hatte ich keine Zeit, andererseits auch ehrlich gesagt keine Lust in den letzten Wochen. Manchmal muss man auch einfach nur faul sein und die Seele baumeln lassen...

Dass ich jetzt etwas schreibe, liegt an zwei wunderbaren Freundinnen, die mir jetzt neuen Antrieb gegeben haben, mich hier ein bisschen reinzuhängen...Danke, ihr zwei!! Ich freue mich schon auf's nächste Backen und Filmegucken...

Das Rezept, das jetzt folgt, stammt teilweise von Chefkoch. Ich wollte ja schon ewig mal was mit flüssigem Schokoladenkern machen...und als ich zufällig dieses Rezept gesehen habe, war ich total überrascht, dass es so einfach geht!!

Natürlich haben die Schokoküchlein sich dann bei mir gedacht, dass der Kern lieber doch nicht flüssig sein sollte...naja. Es lag wohl doch an mir, bzw. an der Schokolade, die ich verwendet habe (Kuvertüre).
Nichtsdestotrotz waren die Küchlein der Hammer! Das Aprikosenkompott war eine spontane Erfindung, da ich der Meinung war, dass drei kleine Schokoladenkuchen ohne etwas Fruchtiges zur "Ablenkung" als Frühstück schon ein wenig heftig sind....;)


Also, hier bitteschön, das Rezept:

Man braucht für ca. 4 Küchlein:

100 g Schokolade
30 g   Butter
30 g   Zucker
1        Ei
30 g   Mehl

für das Kompott:

3-4  reife Aprikosen
evtl. brauner Zucker
Zimt, Muskat

Zuerst die Schokolade grob zerkleinern und in einer Metallschüssel über dem Dampfbad schmelzen. Dann die Butter einrühren...Wenn alles zu einer homogenen Masse geworden ist, kann man die restlichen Zutaten einfach dazugeben und alles mit dem  Mixer verrühren.
Den Backofen kann man jetzt schon einmal auf 170 °C (Umluft 150-160 °C) vorheizen.
Den Teig in Muffinformen geben und jeweils ein Stück Schokolade darin "versenken" (es sollte wohl nicht zu groß sein, denn bei mir hat man später ein rechteckiges Loch im Muffin gesehen 0:) )
Jetzt kann man sie in den Ofen schieben und ca. 15 min. später, je nach Ofen, wieder herausholen...

Während dieser Zeit kann man schon locker das Kompott vorbereiten, weil das nämlich echt schnell geht.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln und mit ca. 3-4 EL Wasser (und dem Zucker) in einem kleinen Topf kurz zum Köcheln bringen. Dann dreht man die Hitze herunter und gibt, je nach Gusto, Zimt und Muskat dazu...

Wenn die Muffins dann fertig sind, genießt man sie am besten noch lauwarm mit dem Kompott zusammen.

Lasst es euch schmecken!!

Gutes Gelingen,

Miakatzi



Sonntag, 8. Juni 2014

Cookies mit dunkler Schokolade, Kokoschips und Nüssen

Einen schönen Pfingstsonntag!!

Gestern habe ich zur Lernentspannung mal wieder etwas Anderes als Kuchen oder Cupcakes gebacken...Cookies :)

Das Rezept stammt ursprünglich von Chefkoch, da ich aber keine weiße Schokolade da hatte und mir die angegebene Schokoladenmenge auch zu viel war, habe ich es mal wieder abgewandelt.

Heraus kamen Schoko-Haselnuss-Kokos-Cookies :)

Man braucht für 2 Bleche:

110 g Butter
105 g Zucker
1 Ei
1 Pckg. Vanillezucker
185 g Mehl
1/2 TL Backpulver
ca. 80 g dunkle Schokolade, in Stücke gehackt
ca. 30 g gehackte Haselnüsse
noch einmal ca. 25 g Kokoschips

Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren, Ei und Vanillezucker gut unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Schokolade und Nüsse unterheben.
2-3 Bleche mit Backpapier auslegen, den Teig mit einem Löffel mit gutem Abstand portionieren, so dass pro Blech ca. 12 Cookies zu liegen kommen. Die Teigbatzen sollten in etwa die Größe eines Tischtennisballes haben.
Dann 10-12 min. backen, bis die Cookies goldgelb sind. Nicht wundern, wenn sie nach dem Herausholen noch sehr weich sind, das gibt sich mit dem Abkühlen!



Viel Spaß und anschließenden Genuss :)




Mittwoch, 5. März 2014

Brownies mit Frischkäse und Erdnüssen

Hallo :)


Endlich folgt mein zweites Rezept, nachdem ich den Prüfungsstress für dieses Semester ein für alle Mal hinter mir gelassen habe...hurra!

Das Rezept, das ich heute posten möchte, habe ich letzte Woche mit einer Freundin ausprobiert, die auch so ein Schokoladen-Fan ist wie ich...und wir sind voll auf unsere Kosten gekommen! Brownies sind einfach etwas unglaublich leckeres, und diese edle Variante (wieder ein Rezept, das ich auf Barafras Kochlöffel gefunden habe!! ) versüßt einem selbst unangenehme, physiklerngefüllte Tage. Also, auf ans Werk!!

Wir waren ziemlich optimistisch, was die Brownies-Aufnahmekapazität unserer Mägen angeht, also haben wir gleich ein ganzes Blech gebacken!! Das Originalrezept war für eine Brownies-Backform (24 x 24) gedacht, wir haben für ein ganzes Blech die dreifache Menge an Zutaten genommen.

Für ein Blech wunderbarer Brownies brauchst du:

Teig:

375 g Nüsse (wir haben Erdnüsse genommen, es geht aber auch jede erdenkliche andere Nusssorte!)
300 g Butter
150 g Kakao
6        Eier
450 g Zucker
420 g Mehl
3  TL Backpulver

Füllung:

600 g Frischkäse, Magerstufe
1 Pckg. Bourbon-Vanillezucker
150 g Zucker

Glasur:

120 g Butter
ca. 3 EL Milch
210 g Puderzucker
60 g Kakao
(50-60 halbe Erdnüsse)


Das Blech mit Backpapier auslegen (alternativ die Brownies-Form fetten und mehlen).

Von den Erdnüssen die 50-60 für die Deko beiseitelegen, den Rest kleinhacken.

Den Frischkäse mit Zucker und Vanillezucker verrühren.

Die Butter in einem mittleren Topf zerlaufen lassen, den Kakao unterrühren und etwas abkühlen lassen (Naschkatzen aufgepasst: Die Masse sieht unglaublich lecker aus, schmeckt aber...unbeschreiblich. Und das meine ich jetzt nicht im positiven Sinne ;) Lieber warten, bis der Zucker drin ist :) ). Die Eier mit dem Zucker verquirlen und anschließend mit der Butter-Kakao-Masse verrühren.

...die so unglaublich lecker aussehende Butter-Kakao-Masse...


Mehl, Backpulver und die Erdnüsse in einer Schüssel mischen und unter die Masse im Topf heben.

...der tolle Teig, der so zäh ist, dass...ja, tatsächlich, der Löffel steckenbleibt! :)


Den Herd auf 180  °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Hälfte des Teiges in das Blech füllen und verstreichen. Dann die Frischkäsemasse darauf geben und ebenfalls gleichmäßig verstreichen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, den Frischkäse nicht bis ganz zum Rand zu streichen, lieber ca. 2 cm. Platz lassen (mindestens), da nun die andere Hälfte des zähen Brownie-Teiges daraufgegeben und ebenfalls verstrichen wird. Dabei wird, aufgrund der Zähigkeit des Teiges, der Frischkäse an den Rand gedrückt, und wenn man ihn vorher bis ganz an den Rand verteilt hat, quillt er an den Seiten heraus, während in der Mitte des Kuchens fast nichts mehr davon zu sehen ist...

Wie auch immer, auf jeden Fall kommt der Kuchen jetzt für ca. 35 min. in den Ofen. Wenn er herausgeholt wird, danach in der Form auskühlen lassen.

Für den Guss die Butter in einem Topf schmelzen und die übrigen Zutaten, bis auf die Erdnüsse, dazugeben, sodass eine dickflüssige (!) Masse entsteht.

Jetzt den Kuchen auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und die halben Erdnusskerne als Verzierung drauflegen.

...wo wohl das fehlende Stück ist?...

...Ah ja, da ist es ja abgeblieben!!! 


Dem Genuss steht nichts mehr im Wege. Aber Obacht!! Man kann, aufgrund der "Mächtigkeit" des Ganzen (man darf gar nicht darüber nachdenken, wie viele Kalorien man da zu sich nimmt, sonst kann man es nicht mehr genießen ;) ) nicht mehr als zwei größere Stücke nacheinander verzehren. Wir waren danach wirklich sehr satt. Aber falls nicht genügend Esser im Haus sind, die das wunderbare Backwerk innerhalb von 3-4 Tagen aufzehren (wegen der Füllung), gibt es da ja eine tolle Einrichtung, die sich Gefriertruhe nennt... ich finde, eiskalte Browniestücke haben sogar auch was ;) Aber das ist Geschmackssache, und so gesund ist es sicher auch nicht. Wer also Bedenken hat, dass alles rechtzeitig wegkommt, kann ja auch einfach eine Brownies-Form benutzen und die Zutatenmenge durch 3 teilen.

Guten Appetit!!