Tierisch gute Rezepte...

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..."Grünzeug schmeckt immer"...

Donnerstag, 31. Juli 2014

Cream-Cheese-Brownies

So...Rezept Nr. 2 für heute...die wurden auch heute erst gebacken!

2 Stücke fehlen schon...mmh...lecker.

Das Rezept ist aus meinem neuen GU-Büchlein "Käsekuchen", das ich mir von einem vergessenen Büchergutschein vom Abitur geholt habe :) ich glaube, der Kauf hat sich echt gelohnt. Käsekuchen sind eh etwas so Leckeres, und in Verbindung mit Brownies...zum Reinlegen.

Also, ich will das Rezept jetzt nicht länger zurückhalten, damit ihr auch in den Genuss dieser leckeren Brownies kommt:

Für 1 Blech (eventuell lieber eine Browniesform, die sind schon relativ flach geworden) braucht man:

Teig:

300 g Zartbitterschokolade
300 g Butter
5        Eier
350 g brauner Zucker
180 g Mehl

Käsemasse:

50 g weiche Butter
500 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
2 Päckchen Vanillezucker
30 g Zucker
2      Eier

Die Schokolade grob zerkleinern und  zusammen mit der Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Das Backblech fetten und mehlen, den Ofen auf 180 °C vorheizen...

Während des Abkühlens die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Mehl und die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren.

Den Frischkäse mit dem Schneebesen mit der weichen Butter verquirlen, dann die restlichen Zutaten für die Käsemasse unterrühren.

Jetzt streicht man ca. 2/3 des Teiges auf das Blech. Danach gibt man die Käsemasse auf den Teig, aber Vorsicht, nicht bis zum Rand verstreichen!

Das andere Teigdrittel kommt jetzt auf die Käsemasse. Am besten versucht man, schon die Teigkleckse relativ gut auf dem Blech zu verteilen, denn der Teig lässt sich auf dem Frischkäse schlecht verstreichen.

Nun nimmt man eine Gabel und marmoriert so weit, dass die obere Teigschicht und der Frischkäse gut auf dem Blech verteilt sind, aber nicht so sehr, dass eine homogene Masse entsteht...der Frischkäse sollte als solcher noch erkennbar sein ;)

Jetzt aber in den Ofen schieben - mittlere Stufe - und nach 30 Minuten wieder herausholen...und sich an dem wunderbaren Anblick freuen!! Den habe ich hier für euch festgehalten:





Gutes Gelingen und Genießen!!

Triple-Chocolate-Cookies

Hello again!

Heute habe ich viel vor...gleich zwei Rezepte, die noch zu posten sind!!

Ich fange jetzt mal chronologisch mit den Cookies an, die ich vor ca. einer Woche gebacken habe.
Schon lange suche ich nach einem Rezept, mit dem die Cookies richtig "cookies-artig" werden, sowohl vom Aussehen als auch der Konsistenz her - also "chewy".
Glück für mich, dass es im Chefkoch-Blog ein ganzes Kapitel über Cookies gibt und dazu noch gleich 30 Rezepte...also habe ich mir das Rezept ausgesucht, das am schokoladigsten klang :)

Das sind sie: Die Triple-Chocolate-Cookies.

Für (bei mir) 3 Bleche braucht man:

250 g Butter
220 g weißer Zucker
170 g brauner Zucker
2        Eier
Prise Salz
210 g Mehl
1 Pckg. Vanillezucker
150 g Kakaopulver
2 TL Natron
1 Tafel Vollmilchschokolade
1 Tafel weiße Schokolade

Und so geht's:

Die Schokolade zerkleinern, dann je ein Drittel davon zur Seite legen, diese Stücke kommen am Ende auf die Cookies, bevor sie in den Ofen wandern...

Die Butter und beide Zuckersorten inklusive Vanillezucker in einer Schüssel lange schaumig rühren. Dann jedes Ei einzeln dazugeben und mindestens 1 Minute unterrühren. Das Rühren ist sehr wichtig!! Am Ende noch die Prise Salz hineingeben.

Mehl, Kakao und Natron in einer Extraschüssel vermengen und dann mit der Butterschokolade verrühren, bis die Masse klebrig ist. Jetzt kommen noch die 2/3 der Schokoladenstückchen dazu...fertig ist der Teig!

Den Backofen heizt man jetzt auf ca. 160 °C vor, variiert je nach Ofen...

Mit einem Esslöffel kann man jetzt die Cookies portionsweise auf die Bleche setzen, immer so ca. 12 Stück, da sie ein wenig auseinanderlaufen. Man kann, wenn man eine glatte Oberfläche möchte, zuerst in der Hand eine Kugel formen und diese dann auf dem Blech flachdrücken. Wenn man lieber eine raue Oberfläche will, einfach einen Löffel voll Teig auf dem Blech abstreifen und flachdrücken.

Jetzt kommen noch die Schokoladenstückchen darauf, die vorher zur Seite gelegt wurden.

Und ab in den Ofen mit den Cookies! Es ist am besten, wenn man immer nur ein Blech im Ofen hat, da die Cookies sonst ungleichmäßig werden. Sie brauchen ca. 12-15 Minuten, je nachdem, wie weich man sie haben will. Nicht erschrecken! Am Anfang sind sie wirklich noch sehr teigig, deswegen sollte man sie wirklich erst ganz abkühlen lassen, bevor man sie zur Aufbewahrung in eine Dose legt. Um zu verhindern, dass sie brechen, kann man sie senkrecht in die Dose stapeln und kleine Butterbrotpapierquadrate zwischen die Cookies legen! Die Mühe lohnt sich...

et voilà:



Aber Achtung...sie sind seeeehr mächtig...also mehr als 1-2 kann man nicht nacheinander essen ;)

Liebe Grüße!

Mittwoch, 30. Juli 2014

Kleine Schokoladenkuchen mit Aprikosen-Zimt-Muskat-Kompott

Moin!!

Lang, lang ist's her, dass auf diesem Blog ein Post verfasst wurde... einerseits hatte ich keine Zeit, andererseits auch ehrlich gesagt keine Lust in den letzten Wochen. Manchmal muss man auch einfach nur faul sein und die Seele baumeln lassen...

Dass ich jetzt etwas schreibe, liegt an zwei wunderbaren Freundinnen, die mir jetzt neuen Antrieb gegeben haben, mich hier ein bisschen reinzuhängen...Danke, ihr zwei!! Ich freue mich schon auf's nächste Backen und Filmegucken...

Das Rezept, das jetzt folgt, stammt teilweise von Chefkoch. Ich wollte ja schon ewig mal was mit flüssigem Schokoladenkern machen...und als ich zufällig dieses Rezept gesehen habe, war ich total überrascht, dass es so einfach geht!!

Natürlich haben die Schokoküchlein sich dann bei mir gedacht, dass der Kern lieber doch nicht flüssig sein sollte...naja. Es lag wohl doch an mir, bzw. an der Schokolade, die ich verwendet habe (Kuvertüre).
Nichtsdestotrotz waren die Küchlein der Hammer! Das Aprikosenkompott war eine spontane Erfindung, da ich der Meinung war, dass drei kleine Schokoladenkuchen ohne etwas Fruchtiges zur "Ablenkung" als Frühstück schon ein wenig heftig sind....;)


Also, hier bitteschön, das Rezept:

Man braucht für ca. 4 Küchlein:

100 g Schokolade
30 g   Butter
30 g   Zucker
1        Ei
30 g   Mehl

für das Kompott:

3-4  reife Aprikosen
evtl. brauner Zucker
Zimt, Muskat

Zuerst die Schokolade grob zerkleinern und in einer Metallschüssel über dem Dampfbad schmelzen. Dann die Butter einrühren...Wenn alles zu einer homogenen Masse geworden ist, kann man die restlichen Zutaten einfach dazugeben und alles mit dem  Mixer verrühren.
Den Backofen kann man jetzt schon einmal auf 170 °C (Umluft 150-160 °C) vorheizen.
Den Teig in Muffinformen geben und jeweils ein Stück Schokolade darin "versenken" (es sollte wohl nicht zu groß sein, denn bei mir hat man später ein rechteckiges Loch im Muffin gesehen 0:) )
Jetzt kann man sie in den Ofen schieben und ca. 15 min. später, je nach Ofen, wieder herausholen...

Während dieser Zeit kann man schon locker das Kompott vorbereiten, weil das nämlich echt schnell geht.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und vierteln und mit ca. 3-4 EL Wasser (und dem Zucker) in einem kleinen Topf kurz zum Köcheln bringen. Dann dreht man die Hitze herunter und gibt, je nach Gusto, Zimt und Muskat dazu...

Wenn die Muffins dann fertig sind, genießt man sie am besten noch lauwarm mit dem Kompott zusammen.

Lasst es euch schmecken!!

Gutes Gelingen,

Miakatzi



Sonntag, 15. Juni 2014

Seeteufelfilet mit asiatischem Gemüse

Heute mal ein Kochrezept...und wieder eine Eigenkreation :)

Man braucht für eine Portion:

Filet:

ca. 150 g Seeteufelfilet
Curry
Mehl zum Bestäuben
Salz
Pfeffer

Gemüse

1 rote Paprika
1/2 Kohlrabi
1 Karotte
ca. 50 g Sojabohnensprossen
Kokoschips
Sojasauce
1 Zwiebel
Curry


So geht's:

Das Fischfilet abwaschen und trockentupfen. Von beiden Seiten mit Mehl einreiben, mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.

Das Gemüse in Streifen schneiden. Die Zwiebel klein würfeln und in einer Pfanne mit Öl nach Wahl glasig dünsten. Dann das Gemüse, die Sojasprossen und die Kokoschips zufügen und einige Minuten relativ scharf anbraten. In einer weiteren Pfanne Bratöl erhitzen. Das Fischfilet hineingeben.
Das Gemüse mit der Sojasauce "ablöschen" und Curry dazugeben, evtl. etwas Wasser zufügen und noch einmal aufkochen.
Wenn das Fischfilet von beiden Seiten leicht gebräunt ist, das Gemüse auf einen Teller geben und den Fisch darauf anrichten.



Guten Appetit!!

Sonntag, 8. Juni 2014

Cookies mit dunkler Schokolade, Kokoschips und Nüssen

Einen schönen Pfingstsonntag!!

Gestern habe ich zur Lernentspannung mal wieder etwas Anderes als Kuchen oder Cupcakes gebacken...Cookies :)

Das Rezept stammt ursprünglich von Chefkoch, da ich aber keine weiße Schokolade da hatte und mir die angegebene Schokoladenmenge auch zu viel war, habe ich es mal wieder abgewandelt.

Heraus kamen Schoko-Haselnuss-Kokos-Cookies :)

Man braucht für 2 Bleche:

110 g Butter
105 g Zucker
1 Ei
1 Pckg. Vanillezucker
185 g Mehl
1/2 TL Backpulver
ca. 80 g dunkle Schokolade, in Stücke gehackt
ca. 30 g gehackte Haselnüsse
noch einmal ca. 25 g Kokoschips

Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren, Ei und Vanillezucker gut unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Schokolade und Nüsse unterheben.
2-3 Bleche mit Backpapier auslegen, den Teig mit einem Löffel mit gutem Abstand portionieren, so dass pro Blech ca. 12 Cookies zu liegen kommen. Die Teigbatzen sollten in etwa die Größe eines Tischtennisballes haben.
Dann 10-12 min. backen, bis die Cookies goldgelb sind. Nicht wundern, wenn sie nach dem Herausholen noch sehr weich sind, das gibt sich mit dem Abkühlen!



Viel Spaß und anschließenden Genuss :)




Sonntag, 1. Juni 2014

Eigenkreation: Joghurt-Cupcakes mit Pfirsichen und Zimtstreuseln

Einen schönen Abend :)

Ich war mal wieder zu Hause...und wie zu erwarten, hat mich die Backlust gepackt. Tja, und da ich grade kein Rezeptbuch zur Hand hatte, habe ich mich heute Morgen einfach kreativ betätigt und mir ein Rezept ausgedacht.

Heraus kamen Cupcakes mit einem lockeren Joghurt-Teig, mit einer fruchtigen Pfirsich-Note und für die, die es gerne ganz süß haben, mit Zimt-Streuseln...
Ich bin totale Streusel-Liebhaberin, deswegen werde ich dieses Rezept auf jeden Fall noch einmal herauskramen :))

Man braucht für 9 Cupcakes:

Teig:

ca. 100g Joghurt
50 g zerlassene Butter
150 g Mehl
130 g Zucker
etwas Ahornsirup
2 TL Backpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz

Belag:

Tortenpfirsiche, pro Cupcake 1 Schnitz

Streusel:

ca. 50-70 g Mehl
ca. 50 g Zucker
Zimtpulver
1/2 Pckg. Vanillezucker
ca. 30 g Butter


Für die Streusel alle Zutaten verkneten. und in den Kühlschrank stellen

Den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig alle Zutaten bis auf das Eiweiß in eine Schüssel geben und verrühren. Der Teig ist sehr zäh, aber keine Angst, das gibt sich!
Das Eiweiß separat mit der Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben.

Den Teig auf 9 Papierförmchen verteilen. Die Pfirsichscheiben jeweils noch einmal halbieren und auf die Cupcakes legen (je 2 halbe Scheiben pro Cupcake).

Dann die Streusel auf den Cupcakes verteilen und ab in den Ofen damit.

nach ca. 20-25 min. herausholen...

Mmmh, die sind echt lecker!!






Guten Appetit :)

Sonntag, 25. Mai 2014

Sonntagsbäckerei: Nusszopf

Guten Abend!!

Nach längerer Pause kommt heute wieder ein Rezept. Nicht, dass ich die ganze Zeit bis jetzt nichts gebacken hätte...in der Bildergalerie könnt ihr einige meiner neuen Werke bestaunen :) Das Rezept für die österliche Buttercremetorte folgt bald. Die ist nämlich so aufwändig, dass es länger dauert, das Rezept hier einzustellen...

Der Grund für meine mangelnde Aktivität ist, dass mich das Studium wiederhat und ich kaum Zeit finde, mich vor den Computer zu setzen und neue Posts zu verfassen. Aber heute komme ich nun endlich wieder dazu.

Schon seit langem reizt es mich, wieder etwas mit Hefeteig zu backen, besonders, nachdem mir neulich ein Pizzateig auf unerklärliche Weise misslungen ist...er wurde eher zu einer Art Keks. Nun hat mich der Ehrgeiz gepackt, und ich habe beschlossen, mich erneut der Herausforderung zu stellen ;)

Das Ergebnis ist ein (gelungener) Nusszopf!


Der Teig ist wirklich eine Wucht, er ist sehr weich und fluffig.

Das Rezept stammt von meiner Mama und ist eigentlich für Nusshörnchen gedacht...ich habe einen Nusszopf daraus gemacht.

Man braucht dafür:

Teig:

20 g frische Hefe
ca. 1/8 L lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:

100 g gemahlene Haselnüsse
ca. 1 EL Butter
Zimt
3 EL Kondensmilch
50 g brauner Zucker

Zuckerguss:

Puderzucker
Zitronensaft

Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren, 15 Minuten gehen lassen.
Die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben, die Hefe, das Ei, das Salz und die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Dann das restliche Mehl zugeben. Den Teig so lange kneten, bis er nicht mehr klebt, aber weich und geschmeidig ist. Evtl. muss noch etwas Mehl zugegeben werden.
Der Teig wird nun für eine Dreiviertelstunde zugedeckt an einen warmen Ort gestellt, damit er gehen kann.

Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und schmelzen lassen. Dann die Haselnüsse zugeben und etwas anrösten. Jetzt gibt man Zimt, Zucker und Kondensmilch zu.

Den Hefeteig, der inzwischen ungefähr die doppelte Größe im Vergleich zum Anfang haben sollte, vorsichtig noch einmal durchkneten. Dann mit einem Messer in drei Teile teilen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Fläche länglich rechteckig ausrollen, eventuell in der Hand etwas ziehen. Dann ein Drittel der Nussfüllung darauf streichen. Beide Längsseiten einmal einschlagen, dann ein zweites Mal einschlagen, ungefähr wie beim Backen von Schweinsöhrchen. Die beiden so entstandenen Rollen oben zwischen den Fingern zusammendrücken, so dass eine senkrecht entstehende Naht entsteht.
Die Prozedur mit den beiden restlichen Teigteilen wiederholen.
Dann legt man sich die drei Stränge nebeneinander zurecht und verflicht sie zu einem Zopf. Die Endstücke können etwas miteinander verklebt und untergeschlagen werden.
Nun legt man den Zopf in eine gefettete Kastenform und schneidet ihn oben mehrfach ein. Anschließend deckt man ihn noch einmal für ca. 15 min zu.
In der Zwischenzeit kann man den Ofen auf ca. 185 °C vorheizen.
Den Zopf für ca. 25 min backen, bis er an der Oberseite leicht gebräunt ist.

Für den Zuckerguss ca. 2-3 TL Zitronensaft mit so viel Puderzucker verrühren, bis eine zähflüssige Glasur entsteht.

Den Zopf vorsichtig aus der Form heben (sollte einfach gehen) und auf ein Gitter stellen. Dann den Zopf noch warm mit dem Zuckerguss bepinseln (nicht zu sparsam sein :) ).

Am besten gönnt man sich noch lauwarm ein Stück!!

Hier noch ein weiteres Bild vom unangeschnittenen Zopf:


Guten Appetit!!