Hallo!
Nach der Prüfung ist vor der Prüfung...aber zur Entspannung gönne ich mir heute Abend noch einen Post ;)
Und zwar gab es letzte Woche bei mir mal wieder was mit Hefeteig!
Ein Pull-Apart-Bread stand bei mir schon lange auf der To-Bake-Liste, jetzt musste ich mich bloß noch entscheiden, ob süß oder salzig. Es wurde die ganz klassische Variante mit Butter, Zucker und Zimt...perfekt geeignet, um sich die Lernerei ein bisschen zu versüßen, weil man dann und wann einfach zwischendurch ein Stückchen abzupfen und sich in den Mund schieben kann, ohne vom Buch aufschauen zu müssen ;)
Das Rezept stammt abgewandelt von der "Küchenchaotin" und für 1 kleine Kastenform benötigst du:
Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Milch (lauwarm)
1 TL Zucker
1 TL Mehl
350 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
100 mL Milch
2 Eier
Füllung:
50 g Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt
Und so geht's:
Löse zunächst die Hefe in der lauwarmen Milch auf und verrühre sie mit Zucker und Mehl. Lass diese Mischung ca. 1/4 h gehen, bis du mit dem eigentlichen Teig beginnst.
Dafür erwärmst du die restliche Milch und gibst sie mit der Hefemischung zu den Teigzutaten. Knete den Teig gut durch, er sollte nicht mehr an den Fingern kleben und geschmeidig sein.
Lass ihn nun an einem warmen Ort, am besten abgedeckt mit einem feuchten Tuch, ca. eine Dreiviertelstunde gehen.
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf und mische den Zucker mit dem Zimt.
Knete nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durch und rolle ihn dann rechteckig aus, so dass er noch ungefähr einen halben cm dick ist.
Streiche nun üppig die flüssige Butter auf den Teig. Falls schon so viel darauf ist, dass sie herunterzulaufen droht, höre lieber auf und gib den Rest Butter ganz am Ende über das Pull-Apart Bread, bevor du es in den Ofen schiebst...genau so wie eventuell übrig gebliebene Zimt-Zucker-Mischung; dies ergibt eine leckere Kruste ;)
Schneide nun den bestrichenen und gezimt-zuckerten Teig in 6 Streifen, welche du wieder in Quadrate teilst; diese schichtest du dann senkrecht in Stäpelchen hintereinander in die gefettete Kastenform. Lass das Pull-Apart Bread nun noch einmal so lange gehen, bis es die Form komplett ausfüllt.
Währenddessen kannst du den Ofen schon einmal auf 185 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Dann backe das Zupfbrot ca. 35 min. lang, bis sich eine gut goldbraune Kruste gebildet hat. Am besten genießt du es noch am selben Tag, frischer Hefeteig schmeckt am besten ;)
Und so sieht der Genuss aus:
Frohes Zupfen und Guten Appetit
wünscht Miakatzi
Tierisch gute Rezepte...
..."Grünzeug schmeckt immer"...
Donnerstag, 13. August 2015
Sonntag, 9. August 2015
Macht müde Hirne munter: (fast) vegane Donauwelle
Hallo!
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Kennt ihr sie auch, diese Rezepte, die man dann hervorkramt, wenn man sich für irgendetwas belohnen will, weil sie irgendwie etwas Besonderes sind?
Ich weiß nicht genau, wieso, aber bei mir gehört Donauwelle dazu. Vielleicht, weil sie doch nicht ganz unaufwendig ist, eher aber, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls zu den "Perfekte-Kombi-Kuchen" gehört, die einfach verschiedene tolle Geschmackserlebnisse vereinen ;)
Bei der Donauwelle sind das ja klassisch Schokolade, Buttercreme und Kirschen. In meinem Rezept fehlt allerdings die Schokolade, woran aber nicht das Grundrezept von veganpassion.com schuld ist ;)
Sondern ich, die keine Schokolade im Haus hatte und zu faul war, noch einmal loszurennen und welche zu kaufen. Deswegen wurde aus der Donauwelle von oben betrachtet eher ein Dalmatinerkuchen, aber dazu später mehr ;)
Wer sich über den Titel wundert, wobei es vielleicht gleich zwei Dinge gibt, die sich nicht sofort durch das erste Lesen erschließen, wenn man keine Hintergrundinfos hat, dem werde ich diese jetzt geben:
a) wie ihr euch sicherlich fast zusammenreimen könnt, habe ich die Donauwelle in der Lernphase gebacken, um mich für die Disziplin zu belohnen, mich mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch zu fesseln, wobei das Wetter draußen doch zu viel erfreulicheren Dingen eingeladen hätte...Freibad, Picknick, Radtour...
b) fast vegan ist die Donauwelle, weil sie im Grundrezept zwar vegan ist, ich aber des Geschmacks wegen (und weil ich keine Margarine im Haus hatte) statt dieser Butter verwendet habe ;)
So, nach diesen aufklärenden Worten hier nun endlich das Rezept für die, die schon ungeduldig darauf warten, sich auch für irgendetwas belohnen wollen ;)
für 1 Brownies-Form brauchst du:
Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1/2 Pckg. Backpulver
1 Pckg. Vanillezucker
1/2 TL Natron
125 g Margarine (Butter)
85 + 5 mL Soja-Drink/Hafer-Drink/Dinkel-Drink etc.
50 mL Sprudel
1 1/2 EL Kakaopulver
1 Glas Schattenmorellen
für die Creme:
1/2 Pckg. Vanillepuddingpulver
250 mL Soja-Drink
2,5 EL Zucker
60 g Margarine (Butter)
50 mL Soja-Schlagsahne, die sich auch wirklich aufschlagen lässt, evtl. Sahnesteif
für die Glasur:
150 g Blockschokolade
100 mL Soja-Schlagsahne
Vanillemark
Und so geht's:
Mische in einer Schüssel alle trockenen Teigzutaten bis auf den Kakao. Gib dann die Margarine und den Soja-Drink auf niedriger Stufe dazu und gieße nach und nach den Sprudel ein. Dann teile den Teig in zwei Hälften und verrühre die eine mit dem Kakao und dem restlichen Soja-Drink.
Heize den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze /160 °C Umluft vor.
In der gefetteten und bemehlten Form verteilst du erst den hellen Boden und gibst dann den dunklen darauf; ihn verstreichst du etwas vorsichtiger, aber gleichmäßig.
Dann dürfen die Kirschen in den Teig springen, wenn nötig, drücke sie mit einem Löffel etwas in den Teig ein.
Backe nun die Donauwelle für ca. eine halbe Stunde.
Währenddessen kannst du schon die Vanillecreme vorbereiten.
Dafür kochst du nach Anleitung mit dem Soja-Drink und dem Zucker einen Pudding, den du unter Rühren etwas abkühlen lässt. Solange er noch warm ist, rührst du die Margarine unter.
Dann stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst, die Sojasahne steif zu schlagen. Bei mir hat es nicht geklappt, ich hatte allerdings auch kein Sahnesteif da ;) Vielleicht hast du ja mehr Glück, wer weiß. Alle Tricks sind erlaubt :)
Jedenfalls gibst du nach höchstwahrscheinlich geraumer Zeit des Rührens löffelweise die Vanillecreme zu der "Sahne" und schlägst alles schön luftig auf.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kannst du die Creme darauf streichen.
Für die Ganache erwärmst du die Sojasahne etwas und rührst dann die Blockschokolade unter, so lange, bis sich eine relativ feste Creme ergibt, die du dann auf dem Kuchen verteilen kannst :)
So sieht das zumindest in der Theorie aus. Wenn man natürlich keine Schokolade im Haus hat, ändert sich die Situation. Dann benutzt man (aka ich) etwas Kakaobutter nach Gutdünken, ebenso viel Zucker und Kakaopulver, um die Schokolade zu ersetzen...was soll ich sagen, es war wohl nicht genügend Kakaobutter für die Menge an Sahne, jedenfalls ähnelte die Konsistenz eher der von geschmolzenem Schokoladeneis als der einer Ganache. Trotzdem ist die Glasur auf der Donauwelle gelandet, weil eine Donauwelle oben einfach einen dunklen Abschluss haben muss und weil das geschmolzene Schokoladeneis doch ziemlich lecker geschmeckt hat ;)
So sah die fertige Dalmatinerwelle also aus:
Viel Erfolg beim Nachbacken, liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 8. August 2015
"Henkersmahlzeit" oder fürstliches Familienmahl: Keule vom Weidelamm mit Butterbohnen und Kartoffelpüree
Hallo!
So, jetzt ist tatsächlich geschafft, was bis gestern noch als unüberwindbarer Berg vor mir lag...die Physikumsprüfung in Anatomie! Die letzten beiden Wochen bestanden praktisch nur noch aus Lernen. Klar musste zur Abwechslung zwischendurch auch gekocht und, keine Frage, gebacken werden, aber zum Bloggen fehlte mir schlicht und einfach die Zeit (und wie ich zugeben muss, auch ein bisschen die Lust, weil ich unter Stress sehr unkreativ bin und meine dann verfassten Beiträge wohl nicht so angenehm zu lesen gewesen wären ;). Daher hat sich schon wieder einiges angestaut, das jetzt der Reihe nach "abgearbeitet" wird...
Und da ist zunächst der tolle Sonntagsbraten von vor zwei Wochen, den es am selben Tag gab, wie die Zwiebelbaguettes...meinem Abreisetag von zu Hause, einen Tag vor der nächsten Prüfung...sozusagen als "Henkersmahlzeit" :) Und davon träume ich heute noch.
Wir hatten auf dem Wochenmarkt eine ganze Keule vom Weidelamm bekommen. Eigentlich wollten wir das Fleisch in zwei Portionen aufteilen, weil 1,8 kg für 3 Personen dann doch eine ganz schöne Menge sind...aber wir brachten es einfach nicht über's Herz, weil es ein so schön gewachsenes Stück war, dass es eine Schande gewesen wäre, es "auseinanderzurupfen". Also kam die ganze Keule in den großen Bratentopf...und dann wurde eben ungefähr vier Tage lang davon gegessen. Ich habe "nur" den ersten Tag mitgemacht, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn das Fleisch war ein Gedicht ;)
Seht selbst, wie schön es marmoriert war:
Das Fleisch wurde von meiner Mama mit Gartenkräutern (Thymian, Rosmarin, Majoran...), Salz, Pfeffer und Paprikapulver "präpariert" und anschließend von allen Seiten im großen Schmortopf kräftig angebraten...
Das restliche Fett im Topf wird dann mit etwas Mehl in eine etwas dunkler als goldbraune Schwitze verwandelt, welche mit Rotwein abgelöscht wird :)
Diese bildet die Grundlage für die Bratensauce, zusammen mit viel Gemüse (Tomaten, Karotten, Sellerieknolle, Zwiebeln, Knoblauch...), das, bis auf die Zwiebeln, die schon von Anfang an mitschmoren dürfen, jetzt zugegeben wird...so wie auch das Fleisch.
Der ganze Topf kommt jetzt bei 180 °C für ungefähr 1 1/2 h in den Ofen. Dabei sollte man das Fleisch ab und zu mit Sauce übergießen und auch einmal umdrehen. Es bildet sich dann eine köstliche Kruste durch das Fett, das beim Lammfleisch den unvergleichlichen Geschmack ausmacht ;)
In der Zwischenzeit kann man ja wunderbar die Bohnen und die Kartoffeln für das Pürée vorbereiten :)
Dafür werden die Bohnen im Salzwasser gegart und kurz vor dem Servieren noch heiß ein Stück Butter und frisches Bohnenkraut dazugegeben :)
Für das Pürée die Kartoffeln ebenfalls im Salzwasser garen und dann mit heißer Milch, Salz und Muskatabrieb mit dem Handmixer gut durchrühren...
Und dann kann auch der Braten aus dem Ofen und mit einem vorzugsweise scharfen Messer in tellergerechte Portionen tranchiert und anschließend zusammen mit den Beilagen hübsch auf den Tellern drapiert werden, bevor das Festmahl dann genossen werden kann...mmh!
Was soll ich noch sagen außer...guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
So, jetzt ist tatsächlich geschafft, was bis gestern noch als unüberwindbarer Berg vor mir lag...die Physikumsprüfung in Anatomie! Die letzten beiden Wochen bestanden praktisch nur noch aus Lernen. Klar musste zur Abwechslung zwischendurch auch gekocht und, keine Frage, gebacken werden, aber zum Bloggen fehlte mir schlicht und einfach die Zeit (und wie ich zugeben muss, auch ein bisschen die Lust, weil ich unter Stress sehr unkreativ bin und meine dann verfassten Beiträge wohl nicht so angenehm zu lesen gewesen wären ;). Daher hat sich schon wieder einiges angestaut, das jetzt der Reihe nach "abgearbeitet" wird...
Und da ist zunächst der tolle Sonntagsbraten von vor zwei Wochen, den es am selben Tag gab, wie die Zwiebelbaguettes...meinem Abreisetag von zu Hause, einen Tag vor der nächsten Prüfung...sozusagen als "Henkersmahlzeit" :) Und davon träume ich heute noch.
Wir hatten auf dem Wochenmarkt eine ganze Keule vom Weidelamm bekommen. Eigentlich wollten wir das Fleisch in zwei Portionen aufteilen, weil 1,8 kg für 3 Personen dann doch eine ganz schöne Menge sind...aber wir brachten es einfach nicht über's Herz, weil es ein so schön gewachsenes Stück war, dass es eine Schande gewesen wäre, es "auseinanderzurupfen". Also kam die ganze Keule in den großen Bratentopf...und dann wurde eben ungefähr vier Tage lang davon gegessen. Ich habe "nur" den ersten Tag mitgemacht, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn das Fleisch war ein Gedicht ;)
Seht selbst, wie schön es marmoriert war:
Das Fleisch wurde von meiner Mama mit Gartenkräutern (Thymian, Rosmarin, Majoran...), Salz, Pfeffer und Paprikapulver "präpariert" und anschließend von allen Seiten im großen Schmortopf kräftig angebraten...
Das restliche Fett im Topf wird dann mit etwas Mehl in eine etwas dunkler als goldbraune Schwitze verwandelt, welche mit Rotwein abgelöscht wird :)
Der ganze Topf kommt jetzt bei 180 °C für ungefähr 1 1/2 h in den Ofen. Dabei sollte man das Fleisch ab und zu mit Sauce übergießen und auch einmal umdrehen. Es bildet sich dann eine köstliche Kruste durch das Fett, das beim Lammfleisch den unvergleichlichen Geschmack ausmacht ;)
In der Zwischenzeit kann man ja wunderbar die Bohnen und die Kartoffeln für das Pürée vorbereiten :)
Dafür werden die Bohnen im Salzwasser gegart und kurz vor dem Servieren noch heiß ein Stück Butter und frisches Bohnenkraut dazugegeben :)
Für das Pürée die Kartoffeln ebenfalls im Salzwasser garen und dann mit heißer Milch, Salz und Muskatabrieb mit dem Handmixer gut durchrühren...
Und dann kann auch der Braten aus dem Ofen und mit einem vorzugsweise scharfen Messer in tellergerechte Portionen tranchiert und anschließend zusammen mit den Beilagen hübsch auf den Tellern drapiert werden, bevor das Festmahl dann genossen werden kann...mmh!
Was soll ich noch sagen außer...guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Dienstag, 28. Juli 2015
Herzhafter Brotgenuss: Zwiebelbaguette mit Walnüssen und Gartenkräutern
Hallo :)
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, ihr ahnt es...ich war zu Hause und habe gebacken, nichts Neues ;) Aber eine Premiere ist es doch, weil es tatsächlich mein erstes eigenes Brot ist.
Eigentlich sollte aus dem spontan in den Einkaufswagen gelandeten Hefewürfel ja etwas Süßes werden, ein Kuchen oder ein Zopf oder Schneckennudeln...aber irgendwie konnte ich mich mit mir selbst nicht einig werden, was denn jetzt genau gebacken wird. Und da kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich mich ja auch einmal an ein Brot wagen könnte...
Dieses Baguette ist sehr simpel, was die Grundzutaten angeht. Eigentlich hat man alles im Haus...und dann kann man sich daran machen und auf die Suche nach Verfeinerungsmöglichkeiten gehen. Im Grundrezept waren im Baguette nur Zwiebeln, außerdem wurde es aus Weizenmehl gebacken.
Ich hatte Lust auf etwas "Ausgefalleneres" und habe kurzerhand (wie ein Eichhörnchen) unsere letzten Walnussvorräte aus dem Winter und Mutterns Kräuterzucht auf dem Balkon geplündert. Außerdem habe ich in unserem Küchenschrank gewühlt und noch ein Paket Dinkelmehl gefunden, das ich dann anstelle des Weizenmehls verwendet habe, weil es so einfach herzhafter wird.
Das Ergebnis waren zwei Baguettes, die den nächsten Tag nicht überlebt haben, weil sie sofort aufgeteilt und aufgegessen wurden (Der Kommentar meines Vaters, als die Baguettes frisch aus dem Ofen kamen und wir sie ihm eigentlich nur zeigen wollten: "Kann man das anschneiden?").
Hier also das Rezept für zwei Baguettes:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
ca. 275 mL lauwarmes Wasser (im Grundrezept standen 350, das war deutlich zu viel, ich musste einiges an Mehl nachkippen. Es kann aber sein, dass dies durch die unterschiedlichen Mehlsorten bedingt ist...einfach ausprobieren)
Zum Verfeinern, je nach Laune, bei mir waren es:
ca. 15 ganze Walnüsse, geschält und in Stücke gehackt
eine Hand voll gemischte Gartenkräuter, ich habe Thymian, Rosmarin und Basilikum verwendet
1/2 große Gemüsezwiebel oder 2 kleinere Zwiebeln
Und so geht's:
Vermische zunächst das Mehl mit dem Salz. Bröckle dann die Hefe fein darüber und verteile sie ebenso gut.
Schneide jetzt die Zwiebeln in Würfel und röste sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an. Hacke die Kräuter und die Walnüsse und gib alles zu der Mehlmischung.
Nun gib unter ständigem Rühren, z.B. mit dem Kochlöffel, das lauwarme Wasser hinzu und knete den Teig anschließend mit den Händen fertig. Je nach Konsistenz, gib Wasser oder Mehl hinzu, bis der Teig sich geschmeidig anfühlt. Lass ihn dann abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort eine Stunde lang ruhen.
Dann bemehle die Arbeitsfläche und heize den Backofen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vor. Knete den Teig noch einmal durch und teile ihn dann in zwei Teile, die du zu Strängen formst.
Verdrehe die Stränge ein paar Mal in sich und lege sie dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech...
Die Baguettes kommen jetzt für ca. 35-40 min. in den Ofen, je nachdem wie lange sie brauchen, um oben braun zu werden. Eventuell kannst du in den letzten 5 Minuten die Umluft-und Grillfunktion benutzen.
Alle 5 Minuten werden die Baguettes mit Wasser bepinselt, damit sie eine schöne Kruste bekommen, denn die Kruste ist ja bekanntlich das Beste am Brot, oder nicht? ;)
Und so sehen sie aus, wenn sie fertig sind...und noch lauwarm verspeist werden:
Gutes Gelingen und guten Appetit!!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Samstag, 25. Juli 2015
Gedankenlos genießen: gesunder Schokoladenkuchen mit Kirschen
Hallo und Guten Abend zum Zweiten :)
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Ja, heute gibt es zwei Rezepte...weil ich gerade Zeit habe, oder besser gesagt, mir Zeit genommen habe, mal wieder meinen Blog zu pflegen und weil ich einen "Rezeptestau" vorliegen habe, der abgearbeitet werden muss :)
Jetzt also das zweite Rezept für heute.
Gefunden habe ich die ursprüngliche Version auf "Carrots for Claire", dort gibt es viele Rezepte für Menschen, die reuelos genießen möchten ;)
Dieser Schokoladenkuchen ist so gehaltvoll, dass man ziemlich schnell ziemlich satt wird, aber das kommt nicht etwa daher, dass er so viel Butter, Zucker und Schokolade enthält, sondern es liegt an seinen vollwertigen Inhaltsstoffen...
Da ich einige Zutaten, die im Originalrezept angegeben sind, nicht im Haus hatte und es Sonntag war, habe ich mich in meinem Voratsschrank auf die Suche nach Alternativen begeben...und bin fündig geworden ;) Wem langweilig ist, der kann ja das Originalrezept mit meiner Version vergleichen...
Den Kuchen gab es bei uns als Belohnung nach fünf Stunden Lernerei...ich habe ihn mit einer "Dessert-Schokocreme" aus Seidentofu mit Kakao und Stevia serviert...ich hoffe, er hat geschmeckt und für die Stunden der Mühsal entlohnt ;)
Die Kirschen habe ich wieder bei F. auf dem Markt gekauft...es ist einfach toll, wenn man frisches Obst aus der Region bekommt, vor allem wenn es dann noch einen kleinen Plausch mit einer lieben Freundin gratis dazu gibt :)
So, jetzt aber genug geschnackt, jetzt wird gebacken, hier kommt das Rezept:
Für eine Springform, Durchmesser 20 cm, brauchst du:
100 g gemahlene Mandeln
80 g Buchweizenmehl
4 Eier
4 EL Kakaopulver
8 EL Getreidemilch (ich habe selbstgemachte Mandelmilch verwendet)
ca. 8 eingeweichte, entsteinte, getrocknete Datteln, püriert und evtl. mehr Süße, je nach Geschmack
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Salz
einige frische Kirschen, geviertelt und entsteint
Und so geht's:
Heize zunächst den Backofen auf 180°C Umluft vor, fette und bemehle die Form.
Mische dann alle Zutaten bis auf die Kirschen, die Eier und das Salz in einer Schüssel. Ich nehme das nächste Mal auf jeden Fall ein Rührgerät, mit dem Schneebesen war es eine ziemliche Tortur ;)
Trenne nun das Ei und rühre das Eigelb unter die Masse. Das Eiweiß schlägst du mit der Prise Salz zu einem schönen, festen Schnee, den du im Folgenden unter den Teig hebst.
Fülle den Teig nun in die Form. Je nachdem, wie du es gerne magst, gib erst die Hälfte hinein, lege dann gleichmäßig die Kirschen darauf und verteile dann die andere Hälfte über den Früchten...oder mach es wie ich und drücke die Kirschen ganz zum Schluss leicht in die Oberfläche des Kuchens ein :)
Er kommt jetzt für ca. 30 min. in den Backofen...und nach negativer (also, wenige bis keine Krümel) Stäbchenprobe wieder heraus und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen!
Und so sieht der fertige kleine Schokokuchen aus:
Gutes Gelingen, liebe Grüße,
Miakatzi
Sommerliche Schichten: Zweierlei Chia-Bananenpudding mit Erdbeerpüre
Hallo :)
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Mit einiger Verspätung haben sie jetzt auch in meiner Küche Einzug gehalten...ja, es geht um Chia-Samen :) Ich werde an dieser Stelle nicht begeistert über die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen Körnchen schreiben, weil das schon genügend Andere getan haben...man braucht ja bei seiner Lieblingssuchmaschine mit fünf Buchstaben nur Chia-Samen einzugeben, und schon bekommt man 1 270 000 Ergebnisse (ja, probier es aus ;). Aber nichtsdestotrotz möchte ich auch einmal ein Rezept mit Chia posten, wenn ich es schon ausprobiert und für gut befunden habe :)
Ich habe den Pudding zum Frühstück gegessen, nachdem ich mir auf dem Markt eine frische Schale Erdbeeren gekauft hatte und ich mir dachte, dass sie sich doch wunderbar als Farbklecks auf der ersten Mahlzeit am Tag machen würden. Und genau das war dann auch der Fall :)
Das Rezept für den gesunden und hübschen Start in den Tag lautet wie folgt, denkbar simpel:
für 2 Glas à 250 mL:
2 EL Chia
200 mL Mandelmilch
2 Bananen
1 Pckg. Vanillezucker
2 TL Kakao
etwas Zimt
evtl. Zucker/Stevia/sonstige Süßungsmittel, wobei mir die Banane vollkommen gereicht hat; wenn sie reif genug ist, sollte sie genügend Süßkraft besitzen
4-5 größere, süße Erdbeeren
Und so geht's:
Gib die Chiasamen, die Mandelmilch (ich stelle sie selber aus weißem Mandelmus und Wasser her), die Bananen und den Vanillezucker in ein Gefäß und mixe oder püriere alles so lange, bis ein homogener Pudding entsteht.
Nimm dann die Hälfte ab und rühre den Zimt und den Kakao, eventuell auch etwas mehr Süße unter.
Püriere jetzt auch die Erdbeeren.
Als letzten Schritt gibst du die drei Schichten vorsichtig nacheinander in die Gläser. Das klappt am besten mit einem Esslöffel. Anschließend kannst du den Pudding noch einmal kaltstellen, bis du ihn dann genießt...wann auch immer, ob zum Frühstück oder als Dessert an heißen Sommertagen, wie es sie ja gerade zu Genüge gibt ;)
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Viele Grüße,
Miakatzi
Samstag, 11. Juli 2015
Sommerfrühstück: vegane Buchweizen-Bananen-Pancakes mit Blaubeeren und Pfirsichspalten
Hallo!
Ist es nicht eine herrliche Zeit des Überflusses an frischem Obst und Gemüse? Dafür liebe ich den Sommer! Ich kann mich jeden Samstag auf dem Markt kaum entscheiden, was ich kaufen soll. So gerne würde ich von jeder einzelnen Sorte etwas mitnehmen...aber wenn man mit dem Fahrrad und zwei Baumwollbeuteln unterwegs ist, limitiert das die Transportkapazitäten doch ein wenig.
Also habe ich mich heute eingeschränkt und nur....Sauerkirschen, Äpfel, Heidelbeeren, Pfirsiche und Erdbeeren gekauft ;)
Und da ich mir den Hunger extra aufgehoben hatte, ging es danach ans Frühstück. Ich hatte irgendwie Lust, mir etwas Besonderes zu gönnen, und Pancakes erschienen mir da angebracht. Da ich zur Zeit probehalber auf Milchprodukte verzichte, habe ich ein veganes, sehr einfaches Rezept von Chefkoch ausprobiert. Und was soll ich sagen - nach 5 Pancakes war ich überglücklich, rappelsatt und überzeugt :)
Für 1 Portion brauchst du:
1 Banane
1 Tasse Buchweizen-Vollkornmehl
1 Tasse Getreide-oder Mandelmilch (ich habe einen Teelöffel Mandelmus und eine Tasse Wasser genommen)
evtl. Süßungsmittel - bei mir waren es einige Tropfen flüssige Steviasüße
1/2 TL Zimptpulver
Blaubeeren und Pfirsichspalten zum Dekorieren
Ich habe mir für meinen letzten Pancake noch einen Schokoaufstrich hergestellt, und zwar aus zwei getrockneten Datteln, die ich mit etwas Wasser fein zerdrückt habe, 2 TL Kakaopulver und Mandelmus. Mmmh....
Und so geht's:
Rühre zunächst den Pfannkuchenteig an und lass ihn etwas quellen, während du die Beeren wäschst und die Pfirsichspalten schneidest.
Gib dann etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitze es.
Pro Pancake habe ich ca. eine dreiviertel Suppenkelle in die Pfanne gegeben und nicht verlaufen lassen.
Nun kannst du die noch feuchte Oberfläche nach Belieben mit Pfirsichen und Beeren garnieren. Wenn sich der Pancake vom Boden löst und unten schön goldbraun ist, wende ihn. Die Unterseite mit dem Obst wird etwas länger brauchen, bis der Teig auch hier fest ist!
Selbstverständlich kannst du die Pancakes auch ohne Obst backen und dieses dann dazu essen oder dir auch einen Schokoaufstrich darauf streichen, wie es dir beliebt ;)
Und so sehen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Ist es nicht eine herrliche Zeit des Überflusses an frischem Obst und Gemüse? Dafür liebe ich den Sommer! Ich kann mich jeden Samstag auf dem Markt kaum entscheiden, was ich kaufen soll. So gerne würde ich von jeder einzelnen Sorte etwas mitnehmen...aber wenn man mit dem Fahrrad und zwei Baumwollbeuteln unterwegs ist, limitiert das die Transportkapazitäten doch ein wenig.
Also habe ich mich heute eingeschränkt und nur....Sauerkirschen, Äpfel, Heidelbeeren, Pfirsiche und Erdbeeren gekauft ;)
Und da ich mir den Hunger extra aufgehoben hatte, ging es danach ans Frühstück. Ich hatte irgendwie Lust, mir etwas Besonderes zu gönnen, und Pancakes erschienen mir da angebracht. Da ich zur Zeit probehalber auf Milchprodukte verzichte, habe ich ein veganes, sehr einfaches Rezept von Chefkoch ausprobiert. Und was soll ich sagen - nach 5 Pancakes war ich überglücklich, rappelsatt und überzeugt :)
Für 1 Portion brauchst du:
1 Banane
1 Tasse Buchweizen-Vollkornmehl
1 Tasse Getreide-oder Mandelmilch (ich habe einen Teelöffel Mandelmus und eine Tasse Wasser genommen)
evtl. Süßungsmittel - bei mir waren es einige Tropfen flüssige Steviasüße
1/2 TL Zimptpulver
Blaubeeren und Pfirsichspalten zum Dekorieren
Ich habe mir für meinen letzten Pancake noch einen Schokoaufstrich hergestellt, und zwar aus zwei getrockneten Datteln, die ich mit etwas Wasser fein zerdrückt habe, 2 TL Kakaopulver und Mandelmus. Mmmh....
Und so geht's:
Rühre zunächst den Pfannkuchenteig an und lass ihn etwas quellen, während du die Beeren wäschst und die Pfirsichspalten schneidest.
Gib dann etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erhitze es.
Pro Pancake habe ich ca. eine dreiviertel Suppenkelle in die Pfanne gegeben und nicht verlaufen lassen.
Nun kannst du die noch feuchte Oberfläche nach Belieben mit Pfirsichen und Beeren garnieren. Wenn sich der Pancake vom Boden löst und unten schön goldbraun ist, wende ihn. Die Unterseite mit dem Obst wird etwas länger brauchen, bis der Teig auch hier fest ist!
Selbstverständlich kannst du die Pancakes auch ohne Obst backen und dieses dann dazu essen oder dir auch einen Schokoaufstrich darauf streichen, wie es dir beliebt ;)
Und so sehen sie aus:
Guten Appetit!
Liebe Grüße,
Miakatzi
Abonnieren
Posts (Atom)